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APD/R A am 02.05.2026 in Stettfeld

APD/R A am 02.05.2026 in Stettfeld

Ich glaube, so einen Tag vergisst man nicht so schnell. Die „Arbeitsprüfung mit Dummies für Anfänger“ – kurz APD/R – stand an und neben 13 weiteren Teams war ich mit unserem Labrador Jupp am Start.

Perfektes Wetter – wirklich wie bestellt. Kein Regen, nicht zu heiß, einfach genau das, was man sich für so eine Prüfung wünscht. Eigentlich ideale Bedingungen… wenn da nicht diese Aufregung gewesen wäre. Und natürlich hatte ich Startnummer 1. Klar. Warum auch entspannt hinten starten, wenn man direkt als Erste zeigen darf, ob man weiß, was man tut?

Mein Puls war jedenfalls schon im Prüfungsmodus, bevor es überhaupt losging. Jupp wirkte, als wäre es ein ganz normaler Trainingstag. Während ich innerlich alle Aufgaben nochmal durchging, war er eher so: „Alles klar, wir arbeiten jetzt. Endlich!“

Und dann sind wir in Jupps gewohnt schnellem Stil durch die Aufgaben gegangen – konzentriert und ohne größere Patzer, was mich ehrlich gesagt ziemlich erleichtert hat.

Mit jeder Aufgabe wurde ich ein bisschen ruhiger und hatte irgendwann das Gefühl: Es läuft heute ganz ordentlich für uns. Jedes Mal, wenn ich gesehen habe, wie Jupps Rute anfängt schnell zu wedeln, wusste ich: Er hat gefunden – und sofort wurde gepickt. Das waren genau die Momente, die mich innerlich nochmal durchatmen ließen.

Zwischendurch gab es dann noch die wohl fränkischste Form der Stärkung: Fränkische Bratwurst vom Grill, nette Gespräche, ein bisschen Durchatmen. Genau diese Mischung aus Anspannung und Gemeinschaft macht solche Tage irgendwie besonders.

Als dann die Ergebnisse verkündet wurden, war das Warten wie eine Gefühlsachterbahn. Mit jedem aufgerufenen Team wurde ich ein Stück nervöser – und gleichzeitig blieb die Hoffnung.

Und dann: 1. Platz. 79 von 80 Punkten.

Ich musste kurz überlegen, ob ich mich verhört habe.

Am Ende stand ich da ziemlich glücklich (und ja, auch ein kleines bisschen stolz), mit Jupp, der vermutlich dachte: „War doch ein ganz normaler Arbeitstag.“ Für mich war es das definitiv nicht – eher so ein Tag, an dem einfach alles zusammengepasst hat.

Was den Tag zusätzlich besonders gemacht hat, war das faire und entspannte Miteinander unter den Teilnehmern. Besonders die ruhige Art der Richterin, Hatice, sowie die perfekte Organisation des DRC Unterfranken (Dankeschön Miriam) – haben viel dazu beigetragen, dass man sich durchgehend gut aufgehoben gefühlt hat. Vielen Dank auch Andrea, für das zur Verfügung stellen des Reviers.

Kirsten Hummel mit Jupp vom Mitteldeich

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