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Landesgruppe Weser-Ems

Dummy A – 20.9.2025 in Heeslingen

By Alle, Weser-Ems

Es war ein sonniger Spätsommermorgen im September (20.09.2025) als wir uns auf den Weg nach Heeslingen (Landkreis Rotenburg) zur  APD/R Anfänger, ausgerichtet von der DRC Landesgruppe Weser-Ems, machten. Wir, das sind mein junger Labrador Retriever Rüde „Des Nifflers Theo vom Uthleder Berg“ (Theo, geb. 24.12.2022) und ich, Britta Döring, Ersthundbesitzerin und sehr aufgeregt. Mit Blick auf den ständig verstopften Elbtunnel war ich viel zu früh losgefahren und traf fast zeitgleich mit dem Organisations-team ein. Also noch ausreichend Zeit für einen kleinen Erkundungsspaziergang in der Umgebung. Nach und nach trafen die anderen Teilnehmenden der ersten Gruppe ein, und gegen 09:20 wurden wir ins Suchengebiet gebeten. Ein schönes Gelände wartete auf uns – Grünfläche, Sträucher, Wald und ein See mit gutem Ein- und Ausstieg.  Nach der Meldung wurden alle Teams zusammengerufen, und die Sonderleiterin, Helen Tiemens, sowie die Richterin Eva Berg stellten sich und das Helferteam vor. Eva Berg erklärte die Regeln und Abläufe – Jedes Team sollte einzeln in der jeweiligen Aufgabe geprüft werden, begonnen mit der Landmarkierung gefolgt vom Wasserapport. Im  nächsten Durchgang dann die Frei-Verloren-Suche, anschließend der Appell. Wir wurden in eine Wartezone außer Sichtweite der Prüfung gebeten und in mir stieg das Lampenfieber wieder hoch. Als wir aufgerufen wurden musste ich plötzlich an den Ausspruch meiner Trainerin „Trust your dog“ und den Satz von Eva Berg im Rahmen der Einführung denken: „Euer Hund ist nach der Prüfung immer noch derselbe wie vor der Prüfung!“ – Mir schoß ein „Ja, genau so ist es!“ durch den Kopf und ich schaute zu Theo: „He Kleiner Mann, Lust auf Dummy? Wollen wir Spass haben?“ – und den hatten wir!! Letzte Aufgabe – Geschafft. Jetzt einen Kaffee und warten. Dann teilte Eva Berg uns die Ergebnisse mit: bestanden! Mit 78/80 Punkten! Die Anspannung fiel ab. ich musste weinen und konnte es nicht fassen. Das kam erst viel später auf dem Weg nach Hause. Ich habe viel gelernt an diesem Tag, über mich, meinen Hund und unser Miteinander. Und freue mich nun auf den ersten Workingtest.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an

  • Helen und Team für die gute Organisation, mentale Unterstützung und angenehme Atmosphäre
  • Eva Berg für eine professionelle und faire Prüfung und vor allem ihre Worte, die mich auch in Zukunft begleiten werden
  • meine Gruppenmitgleider für die aufmunternden Worte und ein gutes Miteinander
  • Corinna da Luz und auch Christina Gjedrem für konsequente, lustige und zugewandte Trainingsstunden

Und ein besonderer Dank geht an Dich, kleiner Mann

Britta

 

Bild: Britta Döring

Wenn der Wetterbericht lügt und der Wald schweigend steht… – Curlytreffen 2025 in der LG Weser-Ems

By Alle, Curly Coated Retriever, Weser-Ems

Curly-Treffen 2025 – Wenn der Wetterbericht lügt und der Wald schweigend steht

Am zweiten Wochenende des Septembers fand das Curly Coated Retriever Treffen mit vielen Programmpunkten im Raum Weser-Ems statt.

Freitags gab es zwei Dummytraining Gruppen unter Jan-Peter Stephan und seiner Frau Martina in Hayo Wilkens Jagdrevier. Vormittags trainierte die A-Gruppe und nachmittags die F-Gruppe. Die Stimmung war heiter, die Aufgaben anspruchsvoll und es gab für jedes Team wertvolle Tipps. Währenddessen fand im Waldstadion ganz in der Nähe ein Wesenstest unter Dr. Jutta Jaitner statt. An der Curly-affinen Schule gleich gegenüber, die wir das ganze Wochenende über zur Verfügung hatten, gaben Alexandra Lütkemeier und Ute Naber ein Ring- und Trimmseminar.

Samstags fanden parallel an der Schule ein Begleithunde Seminar unter Horst Kruse und wieder im Revier eine spannende Krimi-Wanderung mit Birgit Sölter und einem tollen Schauspiel- und Helferteam statt. Beide Veranstaltungen waren zahlreich besucht und wurden in vollen Zügen bei gnädigen Wettergöttern genossen. Zur Stärkung, Urkunden-Ausreichung und dem geselligen Curly-Klatsch trafen sich alle danach auf dem Schulhof. Dabei wurde der ein oder andere holländische Schnapps getrunken, gelacht und weiter genossen. Man hatte wie immer das Gefühl, gar nicht genug Zeit für alle Gespräche zu finden. Aus diesem Grund gab es sowohl am Freitag als auch am Samstag ein gemeinsames Abendessen, bei dem wir zusammen das ganze See-Restaurant in Beschlag nahmen und deren leckeres Essen verschlangen. Es war so schön, mit allen zusammen zu sitzen und über die Hunde zu quatschen. Traditionell gab es natürlich auch das berühmte Curly-Quiz mit Schätzfrage. Am dichtesten an der tatsächlichen Anzahl der Gummibärchen Tüten im großen Glas und somit Gewinnerin des Abends war Annette Kuipers-Heisecke. Alle anderen bekamen einen Trostpreis: Gummibärchen und einen gravierten Kugelschreiber als Erinnerung.

Am Sonntag fand die SRA Stuhr Heiligenrode mit dem Tagestitel “Stuhr-Sieger” ebenfalls im Waldstadion statt. Richterin Gabi Orru richtete 17 Curlies an der Zahl! Sie nahm sich viel Zeit für alle Teams, die noch keine Show Erfahrung hatten und lernte nebenbei zwei Anwärter an. Best Veteran wurde mit stolzen 12,5 Jahren Queen Ibine (Zonnegroet v. Elegast, Bes. Mieke Molenaar). Best opposite Sex wurde Carl (Curly Of Blueway Carl, Bes. Sarina Schmidt) und Best of Breed sowie Best in Show wurde Leska (Infinity Curl’s Dana Aleska, Bes. Annette Kuipers-Heisecke).

Zum Abschluss blieb Frau Orru noch für einen Formwert-Nachmittag für alle Retriever-Rassen.

Wie alle Veranstaltungen, hatte auch das Curly Wochenende seine kleinen Stolpersteine. Dass wir alle unsere Zeit trotzdem so sehr genießen konnten, dass es zu jedem Stolperstein fleißige Hände gab, die das Wochenende zu einem gelungenen Event getragen haben, möchte ich hier hervorheben. Vielen Dank für alle kleinen und großen Helferlein, für die Veranstaltungsorte, für Organisation und für so tolle Seminare! Ebenfalls ein großes Dankeschön an alle, die unser Wochenende fotografisch begleitet haben, besonders Fred Bekema und Nadine Wegehaupt.

(Jennifer Trapka)

 

Fotos der Bildergalerie mit freundlicher Genehmigung von Nadine Wegehaupt, NK-Pfotografie

BLP 1.11.2025 in Idsingen

By Alle, Weser-Ems

Am 01.11 2025 fand in Idsingen bei Walsrode eine BLP unter besten Bedingungen statt. Alle Teilnehmer erschienen pünktlich um 08:30 und wurden herzlich von den beiden Sonderleiterinnen und den Prüfern empfangen. Aufgrund der Teilnehmerzahl von 10 Gespannen wurde die Prüfung in zwei Gruppen a 5 Teilnehmern geteilt. Ich durfte mit Lenny in der zweiten Gruppe starten.

Nach einer kurzen Fahrt ins Revier wurden als erstes die Chipnummern überprüft und die Hunde auf körperliche Mängel kontrolliert. Danach ging es gleich zur Überprüfung der Schußfestigkeit im Feld, was für alle Hunde kein Problem war.
Nach einer kurzen Fahrt durchs Revier begann die Prüfung der freien Verlorensuche, die alle Hunde gemeistert haben.
Es folgten die Fächer Einweisen auf zwei Stücke Wild und danach wurde in einem Walk Up die Standruhe und das Merken überprüft. Auch diese Fächer konnten alle Hunde bestehen.
Nach einer weiteren kurzen Fahrt wurden die Hunde auf der Federwildschleppe geprüft.
Abschließend ging es zu den beiden letzten Prüfungen an das Wasser. Hier konnte leider ein Hund aus unserer Gruppe die Schussfestigkeit am Wasser nicht bestehen. Alle anderen Hund haben auch das geschafft und zeigten eine sehr gute Verlorensuche.

Nach Abschluss der praktischen Fächer ging es zurück zum Treffpunkt wo im Kaminzimmer die Auswertung der Prüfung erfolgte.

Platz 1: 273 Punkte (Michael Thönes mit Aldagessem’s Just for you Lenny)

Platz 2: 271 Punkte (Markus von Ludowig mit Die Quintinina vom Gänsesee)

Platz 3: 260 Punkte  (Nadine Homfeld mit Kiamos All or Nothing)

Die knappen Ergebnisse zeigen wie hoch die Leistungen aller zehn Gespanne in den beiden Gruppen an diesem Tag waren.

Ein besonderer Dank geht an Andrea Lünebach-Hüner für die Bereitstellung des tollen Reviers und der Begleitung während der Prüfungen. Ebenso danken wir den beiden Sonderleitern Helen Tiemens und Mareike Asmus-Müller. Für Mareike war es die erste Sonderleitung und Du hast es ganz toll gemacht!!!

Letztendlich danken wir natürlich auch den Prüfern, die uns fachlich sehr kompetent und uns immer wieder motivierend durch die Prüfung begleitet haben.

Michael Thönes mit Aldagessem’s Just for you Lenny
Foto: Kathrin Thönes

Libby rockt die Dummy A – Ein unvergesslicher Prüfungstag in Ihlow

By Weser-Ems

Die Nacht vor dem großen Tag war kurz. Schon am Vortag spürten meine Hunde: Es liegt etwas in der Luft! Das Auto war gepackt, Futter und Präsente, großzügig zur Verfügung gestellt von Kronch und Happy Dog, standen bereit. Doch die Daheimgebliebenen waren alles andere als begeistert – sie ahnten, dass sie diesmal nicht mit durften. Ihr Unmut zeigte sich deutlich: „Du lässt uns zu Hause!“ So verlief die Nacht unruhig, und an Schlaf war kaum zu denken.
Noch vor dem Wecker saß ich mit einer Tasse Kaffee am Tisch, bereit für den Tag. Meine beiden Labbis sprangen ins Auto und ab ging es nach Ihlow, wo die Dummy-A-Prüfung der Bezirksgruppe Ostfriesland stattfand.

Perfekte Organisation und gute Stimmung
Vor Ort liefen die letzten Vorbereitungen bereits auf Hochtouren. Unser Sonderleiter und erster Vorsitzender Frank de Vries sowie die gute Seele der BZG, Diana Schüßler, hatten alles perfekt im Griff. Auch die Helfer waren mit Freude und Präzision bei der Sache, die Dummies flogen zuverlässig und auf den Punkt.
Nach einer kurzen Begrüßung durch Frank de Vries übernahm Richter Daniel Perick das Wort. Mit seiner ruhigen, ausgeglichenen Art schaffte er es, allen Teilnehmenden die Nervosität zu nehmen. Er erklärte geduldig jede Aufgabe und ging auf Fragen ein – eine Atmosphäre, in der sich Mensch und Hund wohlfühlen konnten.

Libby in Bestform
Dann wurde es ernst. Bei der ersten Aufgabe, der Suche, zeigte Libby sofort, was in ihr steckt. Mit Tempo und Konzentration brachte sie drei Dummies sicher zurück. Der Richter lobte ihre Arbeit – „sehr schön gemacht“.
Aufgabe zwei: Markieren. Auch hier arbeitete Libby konzentriert und sauber. Nach der Freigabe setzte sie sich zielstrebig in Bewegung, markierte präzise und brachte das Dummy sicher zurück.
In Aufgabe drei drifteten wir beim Fußgehen zwar etwas von der Linie ab, meine kleine Unachtsamkeit. Doch Libby blieb bei der Sache. Als der erste Schuss fiel, markierte sie perfekt, und beim zweiten Schuss und der Freigabe des Richters, lief sie mit voller Energie los, um es mir stolz in die Hand zu legen.
Die Wasserarbeit – ein stimmungsvoller Abschluss
Zum Schluss wartete die Wasseraufgabe. Wir standen am See, eingehüllt in den Nebel eines spätherbstlichen Morgens. Eine friedliche Stille lag über dem Wasser. Dann fiel der Schuss, Libby hob sofort den Kopf, folgte dem Flug des grünen Dummies und nach dem leisen „Frei“ des Richters sprang sie auf meinen Kommando “Apport”, ohne zu Zögern ins Wasser. Mit kräftigen Zügen schwamm sie hinaus, um „das einsame Dummy“ zu retten. Für einen Moment legte sie es am Ufer ins Gras doch dann, fast wie in Zeitlupe, hob sie es wieder auf und legte es zielsicher in meine Hand. Aufgabe bestanden!
Der Richter nickte anerkennend: „Gut gemacht.“ Einmal tief durchatmen, alle Aufgaben geschafft.

Platz 1 und Suchensieg!
Das Ergebnis: „Sehr gut“, Platz 1 und Suchensieger der Dummy-A-Prüfung!
Ein unvergesslicher Tag für uns. Mit einem breiten Lächeln und einer tief zufriedenen Libby ging es nach Hause. Nach dem Fressen fiel sie in einen wohlverdienten, tiefen Schlaf – und ich dachte nur: Wir haben’s gerockt.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die diesen Tag möglich gemacht haben an die Organisation, die Sponsoren, die Helfer und unseren Richter. So macht Retrieverarbeit Freude!

Stefanie Karen
(08. November 2025, BZG Ostfriesland)

Bericht APD/R – Startklasse F am 8.11.2025 in Ihlow

By Alle, Weser-Ems

Der Tag begann ruhig: leichter Nebel lag über dem Gelände „Donkens Holt “ das vom PSV Ihlow zur Verfügung gestellt wurde. Es ist ein Vielseitigkeitsgelände für Pferde, das auch über zwei Teiche verfügt, die über einen Wasserdurchritt verbunden sind. 

Vormittags war ich als Helfer in der A eingeteilt. Von dort aus konnte ich viele Teams beobachten, und es hat mir richtig Freude gemacht zu sehen, wie konzentriert und harmonisch gearbeitet wurde. Diese kleinen Momente – ein gut gelungener Apport, ein zufriedenes Lächeln des Hundeführers – machen für mich immer den besonderen Reiz solcher Prüfungstage aus. Am Nachmittag ging es dann für mich und Aila in der Dummy – F weiter. 

Bei der Anmeldung hatte ich doch noch etwas Zweifel, ob es die richtige Entscheidung war schon die F zu melden, aber ich habe gedacht, dass ich es einfach als einen schönen Trainingstag sehe. Vielleicht klappt es ja auch. Also Hund aus dem Auto holen – und abwarten was kommt.  Sieben Teams hatten die Dummy F gemeldet, wir waren in jeder Aufgabe als letztes dran – was das Warten nicht leichter machte und wir Ruhe bewahren mussten.
Angefangen wurde mit der Suche. Nach kurzer Erklärung von unserem Richter Daniel Perick, der uns mit seiner ruhigen Art die Anspannung etwas nehmen konnte, schickte ich Aila in die Suche und flitzeschnell waren die Dummies drin. Erste Aufgabe schon mal geschafft!
Dann ging es weiter zum Einweisen. Wir standen auf einer kleinen Erhöhung mit Baumbestand und sollten den Hund runter, durch den Wasserdurchritt und weiter voran, etwas rechts, zu einem Busch, der hinter einem Geländehindernis und dicht am Gewässerrand stand, schicken. Dort lag das für uns ausgelegte Blind.
Auch diese Aufgabe haben wir gut gelöst und somit ging es für uns weiter zur Doppelmarkierung Wasser/Land. Als uns die Aufgabe erklärt wurde, saß Aila ganz ruhig neben mir. Ich war doch deutlich aufgeregter als sie.
Dann ging es los. Ableinen – Schuss – Wassermarkierung fällt, Schuss – Landmarkierung fällt. Ich habe mich entschieden, dass Aila erst die Wassermarkierung arbeiten soll, da der Winkel zur Landmarkierung etwas enger war und die Wassermarkierung auf der linken Seite fiel. Die lag hinter einem großen Busch im Teich sehr schlecht, bzw. nicht sichtig für uns zu sehen.
Danach die Landmarkierung – Beide Dummies brachte sie zügig zu mir und wir konnten uns für die letzte Aufgabe bereithalten.
Walk Up – auch hier wurde es nochmal spannend. Wir waren wieder als letztes dran. Jetzt noch diesen einen Dummy – und ja, wir haben es geschafft!!! 

Leider konnten an diesem Tag nicht alle bestehen – manchmal sind es Kleinigkeiten, manchmal einfach Pech. Dennoch blieb die Stimmung sportlich fair und viele nahmen es als Motivation weiterzumachen und an den Herausforderungen zu wachsen.
Am Ende haben drei Teams die Dummy F bestanden. Meine herzlichsten Glückwünsche auch hier nochmal an die anderen beiden Teams. 

Ein herzliches Dankeschön gilt Sonderleiter Frank de Vries, Stefanie Karen und Diana Schüßler für die hervorragende Organisation. Ebenso bedanken wir uns ganz besonders bei Daniel Perick, der mit seiner ruhigen Art, klaren Bewertungen und Tipps für eine faire und angenehme Prüfung sorgte. Es hat bei allen dazu geführt, dass wir trotz all der Aufregung etwas entspannter wurden. Vielen Dank dafür! 

Und natürlich gilt unser Dank allen Helferinnen und Helfern, die oft im Hintergrund arbeiten, aber entscheidend dazu beitragen, dass ein solcher Tag so harmonisch verläuft. 

Am Ende blieb das Gefühl eines insgesamt sehr schönen Prüfungstages – mit netten Gesprächen und einer Atmosphäre, die trotz aller Anspannung positiv und herzlich blieb. 

Christina Saathoff mit Aila van’t Westerender Hoecht