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Landesgruppe Weser-Ems

Kurzbericht zum ersten TWT der LG Weser-Ems

By Alle, Weser-Ems

Gestern hatten wir einen sehr schönen Tag beim TWT der Bezirksgruppe Weser-Ems.
Das Wetter war viel besser als angekündigt und bis auf 2-3 Regenschauer und kräftigem Wind blieb es trocken und der Himmel überwiegend blau.
Ich liebe Veranstaltungen wie diese, denn es ist nicht nur ein schönes, entspanntes Training mit den Hunden sondern man trifft immer viele neue und ‚alte‘ Gesichter. In den Wartezonen wird ‚gefachsimpelt‘ und jeder fiebert mit den anderen Teilnehmern mit.
Die Richter (Ute Freudenthal, Anja Nowak und Frank Hoffmann) hatten sich interessante Aufgaben für uns einfallen lassen und sparten nicht mit guten Ratschlägen und Tipps.
Gracie und ich haben mit einem ‚sg’ in der Startklasse A bestanden. Die große Überraschung kam dann bei der Siegerehrung, denn dort wurde uns auch noch der ‚Judges Choice‘-Titel verliehen! Ich freue mich sehr darüber und bin stolz auf Gracie, die sich wieder sehr entspannt und gehorsam zeigte.
Mein Dank geht an Anna Lina und ihr Orgateam für all die Mühen und Arbeit, die in so eine Veranstaltung gesteckt werden muss, an die Helfer und natürlich auch an die Richter.
Ich würde mich sehr über eine Wiederholung dieser Veranstaltung im nächsten Jahr freuen.

Wenn der Wecker am Sonntagmorgen um halb fünf klingelt …

By Weser-Ems, Workingtestberichte

… dann kann das eigentlich nur eines bedeuten: Es geht zum Workingtest!

Am 20. September 2026 machten Questing Q Quin und ich uns auf den Weg nach Osterholz-Scharmbeck zum TWT Weser-Ems, der beim Gasthaus Schameika stattfand. Für uns war es der zweite Workingtest in der Anfängerklasse – und natürlich waren wir gespannt, was dieser Tag für uns bereithalten würde.

Insgesamt gingen 36 Hunde an den Start. Die Anfängerklasse wurde in zwei Gruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe startete am Vormittag, während Quin und ich in der zweiten Gruppe waren, die am Nachmittag gemeinsam mit der F-Klasse gerichtet wurde.

Schon bei der Anmeldung war die typische Workingtest-Atmosphäre zu spüren: eine Mischung aus freudiger Erwartung, norddeutschem, gewohnt unbeständigem Wetter und einer kleinen Portion leiser Nervosität. Anschließend ging es hinaus ins abwechslungsreiche Gelände, wo uns die Sonderleitung herzlich begrüßte und die Richter vorgestellt wurden. Auch das Konzept des „offenen Richtens“ wurde erklärt.

An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei Familie Achelpöhler für die Bereitstellung dieses tollen Geländes bedanken!

Da wir bereits um 8:00 Uhr melden mussten, lag zunächst eine längere Wartezeit vor uns. Diese überbrückten Quin und ich ganz entspannt mit etwas Ruhe und einem schönen Spaziergang. Für Quin und mich hieß es also erst einmal: warten, beobachten und möglichst cool bleiben.

Nach dem Mittagessen änderte sich das Wetter leider noch einmal. Regen und Wind zogen auf – typisch norddeutsches Wetter eben. Und während draußen die Bedingungen ungemütlicher wurden, stieg bei mir langsam die Nervosität. Dann war es endlich so weit: Unsere Aufgaben begannen.

Aufgabe 1 und 2 – Fußarbeit und Markierungen

Unsere ersten beiden Aufgaben wurden von Ute Freudenthal gerichtet.

Zunächst hieß es Fußarbeit. Eine Markierung fiel, wir liefen weiter in Richtung Dummy, mussten anhalten und ich wurde zur Aufnahme geschickt. Danach ging es bei Fuß zurück und eine weitere Markierung fiel, die nach der Freigabe von Quin gearbeitet werden durfte.

Die erste Aufgabe war geschafft.

Puh! Was für eine Anspannung, die sich da plötzlich löste. Der Anfang war gemacht und Quin hatte seinen Job ordentlich erledigt.

Aufgabe 3 und 4 – kleine Baustellen und ein guter Sucherfolg

Natürlich lief nicht alles perfekt – und genau das gehört für uns zu einem Workingtest dazu.

Bei der dritten Aufgabe bei Frank Hoffmann zeigten sich bei uns kleine Baustellen. Eine Markierung fiel ins hohe Gras. Anschließend mussten wir uns um 90 Grad drehen und aus einem Suchengebiet ein Dummy holen. Danach sollte noch die Markierung gearbeitet werden.

Dabei hat sich Quin ein wenig schwergetan und ich musste ihm helfen, was uns einige Punkte gekostet hat.

Aber auch solche Momente gehören zur Dummyarbeit. Ein Workingtest zeigt uns nicht nur, was bereits gut funktioniert, sondern auch ganz ehrlich, woran wir im Training weiterarbeiten dürfen. Und genau diese Rückmeldungen sind besonders wertvoll.

Bei der vierten Aufgabe wurde eine Markierung auf eine Wiese geworfen. Quin und ich konnten dabei lediglich die Flugbahn beobachten. Anschließend mussten wir uns verschieben und durch den hohen Bewuchs auf die Wiese gehen, bevor ich Quin schicken konnte.

Hier hat Quin meine Signale sehr gut angenommen und den Dummy recht schnell gefunden. Das hat richtig Freude gemacht!

Aufgabe 5 und 6 – ein gelungener Abschluss

Die fünfte und sechste Aufgabe wurde von Anja Nowak gerichtet.

Hier mussten wir gemeinsam mit der Richterin Fuß laufen, während die Helfer versetzt an der Seite mitliefen. Dabei fiel eine Markierung, die Quin direkt arbeiten durfte.

Bei der nächsten Aufgabe kam ein Versatz hinzu. Aber auch diese Markierung konnte Quin gut einschätzen und hat seinen Job zuverlässig gemacht.

Langsam machte sich bei mir das Gefühl breit: Wir haben es geschafft!

Nach all der Aufregung, dem Warten, Regen, Wind und natürlich den Aufgaben lag ein langer und ereignisreicher Tag hinter uns.

Und dann kam die schöne Überraschung:

Platz 2 und ein „Sehr gut“! 🏆

Am Ende durften Quin und ich uns über den 2. Platz in der Anfängerklasse und die Bewertung „Sehr gut“freuen.

Natürlich haben wir uns riesig über dieses Ergebnis gefreut. Aber viel wichtiger als Punkte und Platzierungen war für uns das gemeinsame Erlebnis. Jeder Workingtest ist eine kleine Reise: Man sammelt Erfahrungen, wächst als Team zusammen, bekommt wertvolle Rückmeldungen und entdeckt neue Dinge, an denen man weiterarbeiten kann.

Besonders schön war auch die tolle Stimmung unter den Startern. Überall wurde sich ausgetauscht, mitgefiebert, geholfen und gemeinsam über die kleinen und großen Momente des Tages gefreut. Es ist einfach schön, auf Menschen zu treffen, die dieselbe Leidenschaft für die Dummyarbeit und ihre Hunde teilen.

Ein ganz herzliches Dankeschön geht an Anna-Lina Freudenthal für die tolle Sonderleitung, an die Richter Ute Freudenthal, Anja Nowak und Frank Hoffmann für ihr faires Richten, ihr Lob und die wertvollen Tipps sowie natürlich an alle Helfer, die diesen schönen Workingtest erst möglich gemacht haben.

Und natürlich geht mein größter Dank an Quin. ❤️

Für mich war dieser Tag wieder einmal ein schönes Beispiel dafür, dass es bei der Dummyarbeit nicht nur darum geht, einen Dummy möglichst schnell zu finden. Es geht darum, als Team zu funktionieren, einander zu vertrauen und auch dann ruhig weiterzumachen, wenn einmal nicht alles nach Plan läuft.

Wir sind gespannt, wohin unser gemeinsamer Weg noch führt!

Bis zum nächsten Workingtest

Quin & Thekla Portier

Erfolgreicher BLP-Prüfungstag in Cloppenburg

By Prüfungsberichte, Weser-Ems
Am Wochenende fand in Cloppenburg unsere BLP bei trockenem, wenn auch recht windigem Wetter statt. Mit insgesamt vier Hunden waren wir am Start.
Begonnen wurde mit der freien Verlorensuche in einer Waldfläche mit guter Bodendeckung. Hier galt es für die Hunde, selbstständig zwei Stücke Haarwild und ein Stück Federwild zu finden und zu bringen. Alle Gespanne zeigten hierbei eine engagierte und konzentrierte Arbeit.
Anschließend kam die Federwildschleppe mit selbstständiger Anschusssuche. Auch diese Aufgabe wurde von allen Gespannen sicher gemeistert.
Weiter ging es mit der Standruhe und dem Merken auf einer Grünfläche. Souverän wurde diese Aufgabe gemeistert.
Danach stand das Einweisen auf zwei Stücke Federwild auf dem Prüfungsplan. Alle Hunde brachten die Enten ihren Führern.
Direkt im Anschluss wurde die Schussfestigkeit im Feld geprüft. Die Labradore zeigten sich schussfest.
Zum Schluss stand die Wasserarbeit (ohne l.E.) auf dem Programm. Dort wurde erneut die Schussfestigkeit am Wasser sowie die freie Verlorensuche geprüft. Hier zeigten alle Hunde ihre Passion im Wasser und somit eine tolle Wasserarbeit.
Am Ende konnten alle vier gestarteten Hunde die BLP erfolgreich bestehen. Es war ein rundum schöner, fairer und harmonischer Prüfungstag, an dem Hund und Führer ihre Leistungen abrufen und zeigen konnten.
Ein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten, die zu diesem gelungenen Prüfungstag beigetragen haben – den Richterinnen Dr. Jutta Jaitner (Prüfungsleitung), Ute V. Bothmer und Sandra Wilkens, den Helfern – auch denen, die im Hintergrund aktiv sind – und dem Revierführer, ohne die so eine Prüfung nicht stattfinden könnte.
Waidmannsheil 🌿 an alle vier Gespanne zur bestandenen BLP!

Foto und Text: Mareike Rebel

TWT Weser-Ems

By Alle, Weser-Ems, Workingtestausschreibungen
Wann? 20.09.2026
Wo? 27711 Osterholz-Scharmbeck
Wer? Alle Rassen sind willkommen!
Anfänger: mit & ohne APD/R-A (Hunde sollten sicher apportieren und über Grundgehorsam verfügen)
Fortgeschrittene: mindestens bestandene APD/R-A
Wir wünschen uns ein möglichst bunt gemischtes Starterfeld aus Standard-, Arbeits-, jagdlichen oder „welchen auch immer“-Linien und haben für euch freundliche erfahrene O-StarterInnen als RichterInnen gewinnen können, die den Tag mit euch im Gelände verbringen, euch Tipps und Rückmeldungen geben und euch auf dem Weg in die Startklasse A oder F „ans Händchen nehmen“. 
Meldung ist bereits möglich:
HIER klicken, um zur Anmeldung zu kommen

Dummy A – 20.9.2025 in Heeslingen

By Alle, Weser-Ems

Es war ein sonniger Spätsommermorgen im September (20.09.2025) als wir uns auf den Weg nach Heeslingen (Landkreis Rotenburg) zur  APD/R Anfänger, ausgerichtet von der DRC Landesgruppe Weser-Ems, machten. Wir, das sind mein junger Labrador Retriever Rüde „Des Nifflers Theo vom Uthleder Berg“ (Theo, geb. 24.12.2022) und ich, Britta Döring, Ersthundbesitzerin und sehr aufgeregt. Mit Blick auf den ständig verstopften Elbtunnel war ich viel zu früh losgefahren und traf fast zeitgleich mit dem Organisations-team ein. Also noch ausreichend Zeit für einen kleinen Erkundungsspaziergang in der Umgebung. Nach und nach trafen die anderen Teilnehmenden der ersten Gruppe ein, und gegen 09:20 wurden wir ins Suchengebiet gebeten. Ein schönes Gelände wartete auf uns – Grünfläche, Sträucher, Wald und ein See mit gutem Ein- und Ausstieg.  Nach der Meldung wurden alle Teams zusammengerufen, und die Sonderleiterin, Helen Tiemens, sowie die Richterin Eva Berg stellten sich und das Helferteam vor. Eva Berg erklärte die Regeln und Abläufe – Jedes Team sollte einzeln in der jeweiligen Aufgabe geprüft werden, begonnen mit der Landmarkierung gefolgt vom Wasserapport. Im  nächsten Durchgang dann die Frei-Verloren-Suche, anschließend der Appell. Wir wurden in eine Wartezone außer Sichtweite der Prüfung gebeten und in mir stieg das Lampenfieber wieder hoch. Als wir aufgerufen wurden musste ich plötzlich an den Ausspruch meiner Trainerin „Trust your dog“ und den Satz von Eva Berg im Rahmen der Einführung denken: „Euer Hund ist nach der Prüfung immer noch derselbe wie vor der Prüfung!“ – Mir schoß ein „Ja, genau so ist es!“ durch den Kopf und ich schaute zu Theo: „He Kleiner Mann, Lust auf Dummy? Wollen wir Spass haben?“ – und den hatten wir!! Letzte Aufgabe – Geschafft. Jetzt einen Kaffee und warten. Dann teilte Eva Berg uns die Ergebnisse mit: bestanden! Mit 78/80 Punkten! Die Anspannung fiel ab. ich musste weinen und konnte es nicht fassen. Das kam erst viel später auf dem Weg nach Hause. Ich habe viel gelernt an diesem Tag, über mich, meinen Hund und unser Miteinander. Und freue mich nun auf den ersten Workingtest.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an

  • Helen und Team für die gute Organisation, mentale Unterstützung und angenehme Atmosphäre
  • Eva Berg für eine professionelle und faire Prüfung und vor allem ihre Worte, die mich auch in Zukunft begleiten werden
  • meine Gruppenmitgleider für die aufmunternden Worte und ein gutes Miteinander
  • Corinna da Luz und auch Christina Gjedrem für konsequente, lustige und zugewandte Trainingsstunden

Und ein besonderer Dank geht an Dich, kleiner Mann

Britta

 

Bild: Britta Döring

Wenn der Wetterbericht lügt und der Wald schweigend steht… – Curlytreffen 2025 in der LG Weser-Ems

By Alle, Curly Coated Retriever, Weser-Ems

Curly-Treffen 2025 – Wenn der Wetterbericht lügt und der Wald schweigend steht

Am zweiten Wochenende des Septembers fand das Curly Coated Retriever Treffen mit vielen Programmpunkten im Raum Weser-Ems statt.

Freitags gab es zwei Dummytraining Gruppen unter Jan-Peter Stephan und seiner Frau Martina in Hayo Wilkens Jagdrevier. Vormittags trainierte die A-Gruppe und nachmittags die F-Gruppe. Die Stimmung war heiter, die Aufgaben anspruchsvoll und es gab für jedes Team wertvolle Tipps. Währenddessen fand im Waldstadion ganz in der Nähe ein Wesenstest unter Dr. Jutta Jaitner statt. An der Curly-affinen Schule gleich gegenüber, die wir das ganze Wochenende über zur Verfügung hatten, gaben Alexandra Lütkemeier und Ute Naber ein Ring- und Trimmseminar.

Samstags fanden parallel an der Schule ein Begleithunde Seminar unter Horst Kruse und wieder im Revier eine spannende Krimi-Wanderung mit Birgit Sölter und einem tollen Schauspiel- und Helferteam statt. Beide Veranstaltungen waren zahlreich besucht und wurden in vollen Zügen bei gnädigen Wettergöttern genossen. Zur Stärkung, Urkunden-Ausreichung und dem geselligen Curly-Klatsch trafen sich alle danach auf dem Schulhof. Dabei wurde der ein oder andere holländische Schnapps getrunken, gelacht und weiter genossen. Man hatte wie immer das Gefühl, gar nicht genug Zeit für alle Gespräche zu finden. Aus diesem Grund gab es sowohl am Freitag als auch am Samstag ein gemeinsames Abendessen, bei dem wir zusammen das ganze See-Restaurant in Beschlag nahmen und deren leckeres Essen verschlangen. Es war so schön, mit allen zusammen zu sitzen und über die Hunde zu quatschen. Traditionell gab es natürlich auch das berühmte Curly-Quiz mit Schätzfrage. Am dichtesten an der tatsächlichen Anzahl der Gummibärchen Tüten im großen Glas und somit Gewinnerin des Abends war Annette Kuipers-Heisecke. Alle anderen bekamen einen Trostpreis: Gummibärchen und einen gravierten Kugelschreiber als Erinnerung.

Am Sonntag fand die SRA Stuhr Heiligenrode mit dem Tagestitel “Stuhr-Sieger” ebenfalls im Waldstadion statt. Richterin Gabi Orru richtete 17 Curlies an der Zahl! Sie nahm sich viel Zeit für alle Teams, die noch keine Show Erfahrung hatten und lernte nebenbei zwei Anwärter an. Best Veteran wurde mit stolzen 12,5 Jahren Queen Ibine (Zonnegroet v. Elegast, Bes. Mieke Molenaar). Best opposite Sex wurde Carl (Curly Of Blueway Carl, Bes. Sarina Schmidt) und Best of Breed sowie Best in Show wurde Leska (Infinity Curl’s Dana Aleska, Bes. Annette Kuipers-Heisecke).

Zum Abschluss blieb Frau Orru noch für einen Formwert-Nachmittag für alle Retriever-Rassen.

Wie alle Veranstaltungen, hatte auch das Curly Wochenende seine kleinen Stolpersteine. Dass wir alle unsere Zeit trotzdem so sehr genießen konnten, dass es zu jedem Stolperstein fleißige Hände gab, die das Wochenende zu einem gelungenen Event getragen haben, möchte ich hier hervorheben. Vielen Dank für alle kleinen und großen Helferlein, für die Veranstaltungsorte, für Organisation und für so tolle Seminare! Ebenfalls ein großes Dankeschön an alle, die unser Wochenende fotografisch begleitet haben, besonders Fred Bekema und Nadine Wegehaupt.

(Jennifer Trapka)

 

Fotos der Bildergalerie mit freundlicher Genehmigung von Nadine Wegehaupt, NK-Pfotografie

BLP 1.11.2025 in Idsingen

By Alle, Weser-Ems

Am 01.11 2025 fand in Idsingen bei Walsrode eine BLP unter besten Bedingungen statt. Alle Teilnehmer erschienen pünktlich um 08:30 und wurden herzlich von den beiden Sonderleiterinnen und den Prüfern empfangen. Aufgrund der Teilnehmerzahl von 10 Gespannen wurde die Prüfung in zwei Gruppen a 5 Teilnehmern geteilt. Ich durfte mit Lenny in der zweiten Gruppe starten.

Nach einer kurzen Fahrt ins Revier wurden als erstes die Chipnummern überprüft und die Hunde auf körperliche Mängel kontrolliert. Danach ging es gleich zur Überprüfung der Schußfestigkeit im Feld, was für alle Hunde kein Problem war.
Nach einer kurzen Fahrt durchs Revier begann die Prüfung der freien Verlorensuche, die alle Hunde gemeistert haben.
Es folgten die Fächer Einweisen auf zwei Stücke Wild und danach wurde in einem Walk Up die Standruhe und das Merken überprüft. Auch diese Fächer konnten alle Hunde bestehen.
Nach einer weiteren kurzen Fahrt wurden die Hunde auf der Federwildschleppe geprüft.
Abschließend ging es zu den beiden letzten Prüfungen an das Wasser. Hier konnte leider ein Hund aus unserer Gruppe die Schussfestigkeit am Wasser nicht bestehen. Alle anderen Hund haben auch das geschafft und zeigten eine sehr gute Verlorensuche.

Nach Abschluss der praktischen Fächer ging es zurück zum Treffpunkt wo im Kaminzimmer die Auswertung der Prüfung erfolgte.

Platz 1: 273 Punkte (Michael Thönes mit Aldagessem’s Just for you Lenny)

Platz 2: 271 Punkte (Markus von Ludowig mit Die Quintinina vom Gänsesee)

Platz 3: 260 Punkte  (Nadine Homfeld mit Kiamos All or Nothing)

Die knappen Ergebnisse zeigen wie hoch die Leistungen aller zehn Gespanne in den beiden Gruppen an diesem Tag waren.

Ein besonderer Dank geht an Andrea Lünebach-Hüner für die Bereitstellung des tollen Reviers und der Begleitung während der Prüfungen. Ebenso danken wir den beiden Sonderleitern Helen Tiemens und Mareike Asmus-Müller. Für Mareike war es die erste Sonderleitung und Du hast es ganz toll gemacht!!!

Letztendlich danken wir natürlich auch den Prüfern, die uns fachlich sehr kompetent und uns immer wieder motivierend durch die Prüfung begleitet haben.

Michael Thönes mit Aldagessem’s Just for you Lenny
Foto: Kathrin Thönes

Libby rockt die Dummy A – Ein unvergesslicher Prüfungstag in Ihlow

By Weser-Ems

Die Nacht vor dem großen Tag war kurz. Schon am Vortag spürten meine Hunde: Es liegt etwas in der Luft! Das Auto war gepackt, Futter und Präsente, großzügig zur Verfügung gestellt von Kronch und Happy Dog, standen bereit. Doch die Daheimgebliebenen waren alles andere als begeistert – sie ahnten, dass sie diesmal nicht mit durften. Ihr Unmut zeigte sich deutlich: „Du lässt uns zu Hause!“ So verlief die Nacht unruhig, und an Schlaf war kaum zu denken.
Noch vor dem Wecker saß ich mit einer Tasse Kaffee am Tisch, bereit für den Tag. Meine beiden Labbis sprangen ins Auto und ab ging es nach Ihlow, wo die Dummy-A-Prüfung der Bezirksgruppe Ostfriesland stattfand.

Perfekte Organisation und gute Stimmung
Vor Ort liefen die letzten Vorbereitungen bereits auf Hochtouren. Unser Sonderleiter und erster Vorsitzender Frank de Vries sowie die gute Seele der BZG, Diana Schüßler, hatten alles perfekt im Griff. Auch die Helfer waren mit Freude und Präzision bei der Sache, die Dummies flogen zuverlässig und auf den Punkt.
Nach einer kurzen Begrüßung durch Frank de Vries übernahm Richter Daniel Perick das Wort. Mit seiner ruhigen, ausgeglichenen Art schaffte er es, allen Teilnehmenden die Nervosität zu nehmen. Er erklärte geduldig jede Aufgabe und ging auf Fragen ein – eine Atmosphäre, in der sich Mensch und Hund wohlfühlen konnten.

Libby in Bestform
Dann wurde es ernst. Bei der ersten Aufgabe, der Suche, zeigte Libby sofort, was in ihr steckt. Mit Tempo und Konzentration brachte sie drei Dummies sicher zurück. Der Richter lobte ihre Arbeit – „sehr schön gemacht“.
Aufgabe zwei: Markieren. Auch hier arbeitete Libby konzentriert und sauber. Nach der Freigabe setzte sie sich zielstrebig in Bewegung, markierte präzise und brachte das Dummy sicher zurück.
In Aufgabe drei drifteten wir beim Fußgehen zwar etwas von der Linie ab, meine kleine Unachtsamkeit. Doch Libby blieb bei der Sache. Als der erste Schuss fiel, markierte sie perfekt, und beim zweiten Schuss und der Freigabe des Richters, lief sie mit voller Energie los, um es mir stolz in die Hand zu legen.
Die Wasserarbeit – ein stimmungsvoller Abschluss
Zum Schluss wartete die Wasseraufgabe. Wir standen am See, eingehüllt in den Nebel eines spätherbstlichen Morgens. Eine friedliche Stille lag über dem Wasser. Dann fiel der Schuss, Libby hob sofort den Kopf, folgte dem Flug des grünen Dummies und nach dem leisen „Frei“ des Richters sprang sie auf meinen Kommando “Apport”, ohne zu Zögern ins Wasser. Mit kräftigen Zügen schwamm sie hinaus, um „das einsame Dummy“ zu retten. Für einen Moment legte sie es am Ufer ins Gras doch dann, fast wie in Zeitlupe, hob sie es wieder auf und legte es zielsicher in meine Hand. Aufgabe bestanden!
Der Richter nickte anerkennend: „Gut gemacht.“ Einmal tief durchatmen, alle Aufgaben geschafft.

Platz 1 und Suchensieg!
Das Ergebnis: „Sehr gut“, Platz 1 und Suchensieger der Dummy-A-Prüfung!
Ein unvergesslicher Tag für uns. Mit einem breiten Lächeln und einer tief zufriedenen Libby ging es nach Hause. Nach dem Fressen fiel sie in einen wohlverdienten, tiefen Schlaf – und ich dachte nur: Wir haben’s gerockt.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die diesen Tag möglich gemacht haben an die Organisation, die Sponsoren, die Helfer und unseren Richter. So macht Retrieverarbeit Freude!

Stefanie Karen
(08. November 2025, BZG Ostfriesland)

Bericht APD/R – Startklasse F am 8.11.2025 in Ihlow

By Alle, Weser-Ems

Der Tag begann ruhig: leichter Nebel lag über dem Gelände „Donkens Holt “ das vom PSV Ihlow zur Verfügung gestellt wurde. Es ist ein Vielseitigkeitsgelände für Pferde, das auch über zwei Teiche verfügt, die über einen Wasserdurchritt verbunden sind. 

Vormittags war ich als Helfer in der A eingeteilt. Von dort aus konnte ich viele Teams beobachten, und es hat mir richtig Freude gemacht zu sehen, wie konzentriert und harmonisch gearbeitet wurde. Diese kleinen Momente – ein gut gelungener Apport, ein zufriedenes Lächeln des Hundeführers – machen für mich immer den besonderen Reiz solcher Prüfungstage aus. Am Nachmittag ging es dann für mich und Aila in der Dummy – F weiter. 

Bei der Anmeldung hatte ich doch noch etwas Zweifel, ob es die richtige Entscheidung war schon die F zu melden, aber ich habe gedacht, dass ich es einfach als einen schönen Trainingstag sehe. Vielleicht klappt es ja auch. Also Hund aus dem Auto holen – und abwarten was kommt.  Sieben Teams hatten die Dummy F gemeldet, wir waren in jeder Aufgabe als letztes dran – was das Warten nicht leichter machte und wir Ruhe bewahren mussten.
Angefangen wurde mit der Suche. Nach kurzer Erklärung von unserem Richter Daniel Perick, der uns mit seiner ruhigen Art die Anspannung etwas nehmen konnte, schickte ich Aila in die Suche und flitzeschnell waren die Dummies drin. Erste Aufgabe schon mal geschafft!
Dann ging es weiter zum Einweisen. Wir standen auf einer kleinen Erhöhung mit Baumbestand und sollten den Hund runter, durch den Wasserdurchritt und weiter voran, etwas rechts, zu einem Busch, der hinter einem Geländehindernis und dicht am Gewässerrand stand, schicken. Dort lag das für uns ausgelegte Blind.
Auch diese Aufgabe haben wir gut gelöst und somit ging es für uns weiter zur Doppelmarkierung Wasser/Land. Als uns die Aufgabe erklärt wurde, saß Aila ganz ruhig neben mir. Ich war doch deutlich aufgeregter als sie.
Dann ging es los. Ableinen – Schuss – Wassermarkierung fällt, Schuss – Landmarkierung fällt. Ich habe mich entschieden, dass Aila erst die Wassermarkierung arbeiten soll, da der Winkel zur Landmarkierung etwas enger war und die Wassermarkierung auf der linken Seite fiel. Die lag hinter einem großen Busch im Teich sehr schlecht, bzw. nicht sichtig für uns zu sehen.
Danach die Landmarkierung – Beide Dummies brachte sie zügig zu mir und wir konnten uns für die letzte Aufgabe bereithalten.
Walk Up – auch hier wurde es nochmal spannend. Wir waren wieder als letztes dran. Jetzt noch diesen einen Dummy – und ja, wir haben es geschafft!!! 

Leider konnten an diesem Tag nicht alle bestehen – manchmal sind es Kleinigkeiten, manchmal einfach Pech. Dennoch blieb die Stimmung sportlich fair und viele nahmen es als Motivation weiterzumachen und an den Herausforderungen zu wachsen.
Am Ende haben drei Teams die Dummy F bestanden. Meine herzlichsten Glückwünsche auch hier nochmal an die anderen beiden Teams. 

Ein herzliches Dankeschön gilt Sonderleiter Frank de Vries, Stefanie Karen und Diana Schüßler für die hervorragende Organisation. Ebenso bedanken wir uns ganz besonders bei Daniel Perick, der mit seiner ruhigen Art, klaren Bewertungen und Tipps für eine faire und angenehme Prüfung sorgte. Es hat bei allen dazu geführt, dass wir trotz all der Aufregung etwas entspannter wurden. Vielen Dank dafür! 

Und natürlich gilt unser Dank allen Helferinnen und Helfern, die oft im Hintergrund arbeiten, aber entscheidend dazu beitragen, dass ein solcher Tag so harmonisch verläuft. 

Am Ende blieb das Gefühl eines insgesamt sehr schönen Prüfungstages – mit netten Gesprächen und einer Atmosphäre, die trotz aller Anspannung positiv und herzlich blieb. 

Christina Saathoff mit Aila van’t Westerender Hoecht