Hinweise auf Fehlerteufel und Anregungen zu den Meldungen allgemein nehmen wir gerne entgegen: Mail
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Liebe Tollerbesitzer,
Auf der letzten Züchterversammlung haben wir das Thema CDDY intensiv diskutiert. Mehrfach kam die Frage danach auf, wie sich der Genotyp betroffener Hunde im Detail auf die Wirbelsäulengesundheit auswirkt. Um hier mehr Klarheit zu schaffen, gibt es nun die Möglichkeit betroffene Hunde von Prof. Tellhelm auswerten zu lassen.
Wer Interesse an der Teilnahme hat, kann sich bis zum 30.09.2026 unter rzwtoller@drc.de anmelden. Für Fragen rund um das Thema CDDY könnt ihr euch ebenfalls an eure Zuchtkommission wenden.
Je mehr Daten wir sammeln, desto aussagekräftiger sind die Ergebnisse, daher würden wir uns über eine rege Teilnahme freuen.
Eure Zuchtkommission
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Wie auf der Züchterversammlung angeregt, gibt es nun die Möglichkeit für Züchter, ihre Welpen bereits früh auf CDDY testen zu lassen und im Nachgang das Ergebnis zusammen mit dem ISAG 2020 Profil nochmal offiziell zu bekommen. Das genaue Vorgehen bei Certagen soll wie folgt ablaufen:
Kurzleitfaden: CDDY/IVDD-Testung bei Welpen zur Vorauswahl
1. Frühtest durch Züchter
– Zeitpunkt: ab 2. Lebenswoche möglich
– Test: „CDDY mit IVDD-Risiko“ in Bemerkung des Auftragsformulars des DRC eintragen
– Zweck: Vorläufige Zuchtauswahl
– Züchter erhält Befund mit „vorläufigen“ Tierdaten
– Kosten für die Analyse: 42,75 € zzgl. USt.
2. Offizielle Beprobung (Zuchtwart/Tierarzt)
– Zeitpunkt: 7.–8. Lebenswoche (Chippen)
– Züchter beauftrag ISAG2020 und erneut H246
– Züchter legt Kopie des Erstbefundes bei
– Labor verknüpft beide Proben → Züchter erhält einen neuen Befund für H246 mit aktualisierten Tierdaten zur neuen Probe
– Kosten für erneute H246 Analyse: 10 € zzgl. USt
Seit 2002 läuft an der SLU in Uppsala, Schweden das groß angelegte „Tollare Project“, was sich im Rahmen von Forschung und Studien mit der Gesundheit unsere Rasse beschäftigt.
In diesem Webinar geben Malin Nilsson und Helene Hamlin einen Überblick über die aktuellen Ergebnisse:
SRMA, IMPA und andere Erkrankungen (u.a. Addison und bestimmte Krebsarten) – welche Gemeinsamkeiten konnten gefunden werden und was bedeutet das für die weitere Forschung. Darüber hinaus werden interessante Ergebnisse einer großen Umfrage unter Toller-Haltenden erläutert so wie die nächsten Schritte des Projektes.
Das Webinar in englischer Sprache wurde für den finnischen NSDTR-Club gehalten und im Anschluss auf YouTube veröffentlicht.
Wer über das Tollarprojekt der SLU noch mehr lesen möchte, findet hier weitere Infos dazu: –> The Tollare Project SLU
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