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Ulrike Zimmermann

DRC Finale 2025 - Sieger F

DRC-Workingtest-Finale 2025 auf Schloss Wissen

By Workingtestberichte

Das Wochenende 11./12. Oktober war in diesem Jahr für viele Dummysportbegeisterte ein ganz besonderes, denn die erfolgreichsten Teilnehmer der letzten WT-Saison kamen zusammen, um sich an diesen beiden Tagen den Aufgaben des internationalen Richterteams zu stellen.

Der Austragungsort des diesjährigen Finales gab allen das Gefühl, an etwas Bedeutsamen teilzuhaben, denn man stand nicht, wie gewohnt, auf einer Wiese vor mobilen Pavillons, sondern in einem Schlosshof, den man zuvor über eine Schlossbrücke erreicht hat, nachdem man an wunderschönen Gebäuden und einem Teich vorbeigelaufen ist. Am Samstagmorgen, als die meisten von uns zur Anmeldung liefen oder sich als Helfer meldeten, lag alles noch im Dunkeln und man konnte nur erahnen, wo man nun dieses Wochenende, auf das der eine mehr oder weniger lange hingefiebert hatte, verbringen würde. Spätestens bei der Begrüßung fühlte vermutlich jeder ein bisschen mehr Feierlichkeit als üblich.

Ich persönlich hatte mich am meisten auf die vielen bekannten Gesichter gefreut, die man viel zu selten im Jahr sieht und mit denen man eine Leidenschaft teilt, die im normalen Alltag nicht von jedem verstanden wird. Hier war man sich einig, dass wir die besten Hunde, die tollste Hundearbeit und sowieso das schönste Hobby der Welt haben und das wohlwollende Miteinander fand ich schon besonders. In der Anfänger- und in der Offenen Klasse gingen jeweils 51 Teams an den Start, in der Fortgeschrittenen Klasse waren wir 39 Teilnehmer.

Nach der Begrüßung durch Britta Stempniewicz und Vorstellung des Richterteams, das aus Heike Reichelt (PL), Rainer Scesny, Herman Jeske, Caroline Koch, Francesca Lastrucci, Werner Haag, Paul O’Brien, Miso Sipola und Michael Brühl bestand, konnten wir uns alle erst einmal richtig warmlaufen, denn die landwirtschaftlichen Güter waren so weitläufig, wie es sich für ein richtiges Schloß gehört. Am zweiten Tag überlegte man schon etwas genauer, was man wirklich mitschleppen musste und was vielleicht doch nicht so dringend gebraucht wurde.

Da alle drei Klassen mit jeweils drei Richtern und vier Aufgaben parallel stattfanden (ein Hoch auf die Organisationskunst der Sonderleitung!), war einiges an Gelände von Nöten, um so viele Starts gleichzeitig möglich machen zu können. Auch für die Doppelstarter, die in A und O oder F und O teilnahmen, war es möglich, beide Klassen in einem ähnlichen Zeitrahmen zu schaffen, wie wir, die in „nur“ einer Klasse starteten.

Dank der Niers, die sich irgendwie überall entlangschlängelte und der vielen Streifen mit Brachland, Hecken, Wiesen und Wald hatten wir in den Aufgaben sehr abwechslungsreiches Gelände und die Strömung des Flusses wurde gerne genutzt, um die Aufgabe doch noch ein bisschen anspruchsvoller zu machen.  Insgesamt waren unsere F-Aufgaben, die uns am Samstag von Caro Koch, Werner Haag und Paul O’Brien gestellt wurden, so angelegt, dass der Hund viel selbständig arbeiten durfte und auch seine jagdlichen Fähigkeiten zeigen konnte.

Bei drei Richtern pro Leistungsklasse waren die einzelnen Teilnehmer-Gruppen natürlich recht groß und Geduld vor und zwischen den Aufgaben war eine notwendige Tugend an diesen beiden Tagen. Aber Fachsimpeln (wo liegen die Schwierigkeiten der Aufgabe, wie geht man sie am besten an?) und Gespräche unter Gleichgesinnten verkürzten zumindest uns Menschen die Wartezeit, und da einer der Richter eine Doppelaufgabe hatte, die wir gleich hintereinanderweg arbeiten konnten, waren wir an beiden Tagen doch recht zügig fertig und hatten so die Möglichkeit, noch in der Offenen Klasse etwas zuzuschauen.

Am Abend konnte jeder, der wollte und sich dafür angemeldet hatte, an der Abendveranstaltung teilnehmen. Es gab ein Grillbuffet, bei dem sicher für jeden Geschmack etwas dabei war. Im Anschluss wurden die Top Teams des Tages bekannt gegeben. Jeder Richter durfte ein Team benennen, das ihm in seiner Aufgabe am besten gefallen hat. Das ist natürlich ein sehr begehrter Preis, der bei den jeweiligen Teilnehmern sehr große Freude ausgelöst hat und für den einen oder anderen ein dickes Trostpflaster für eine Null in einer anderen Aufgabe war! Leider sind nicht alle Gewinner eines „Top-Team“-Dummys bei der Abendveranstaltung anwesend gewesen, so dass wir dann bei der Begrüßung am Sonntag noch einmal gespannt sein konnten, wer z.B. von Rainer Scesny oder Paul O’Brien ausgewählt wurde. Da das WT-Finale sehr viele und sehr großzügige Sponsoren hatte, konnten alle Anwesenden zwei Lose für eine Tombola kaufen, bei der wirklich tolle und gut zu gebrauchende Preise zu gewinnen waren. Und auch, wenn man nicht zu den Glücklichen gehörte, deren Nummer gezogen wurde, der Unterhaltungsfaktor dieser Auslosung war auf jeden Fall sehr hoch! 🙂

Am Sonntagmorgen standen wir dann wieder hoch motiviert in den Startlöchern und waren gespannt, welche Richter wir an diesem Tag in welchem Gelände haben würden. Die Fortgeschrittenen waren nun bei Heike Reichelt, Miso Sipola und Francesca Lastrucci im gestrigen Gelände der Offenen Klasse, was uns schon ein bisschen mit Ehrfurcht erfüllte, denn das bedeutete viel hohe und weite Wiese…und vor allem Miso Sipola hatte gestern in der O dafür gesorgt, dass wir heute etwas „Angst“ vor seiner Aufgabe hatten. Aber die Aufgabe war dann wirklich schön. Schön anspruchsvoll, schön anders und der Hund durfte schön selbst hunten, da die Markierung so fiel, dass der Hund außer Sicht war, wenn er seinen Job richtig machte. Es war unsere letzte Aufgabe des gesamten WTs und mir fiel ein ganzer Felsbrocken vom Herzen, als mein Hund mir das letzte Dummy in die Hand gab! Am Morgen bei Francesca Lastrucci in der Doppelaufgabe lief alles gut, bei Heike, die eine tolle Mocktrial-ähnliche Teamaufgabe kreiert hatte, holte Akira die beiden Dummys sehr sicher rein und nun hätten wir es nur noch in der letzten Aufgabe verbocken können. Ich war meiner Hündin so dankbar, dass sie bis zum Schluss ihre volle Konzentrationsfähigkeit aufrecht erhalten hatte und wir auch aus der letzten Aufgabe noch mit einem guten Gefühl herausgehen konnten.

Und nun hieß es warten. Da die F deutlich weniger Starter hatte als A und O, konnte man noch ein bisschen bei deren Aufgaben zuschauen oder im Schlosshof  bei Bockwurst oder Kuchen und Kaffee zusammensitzen oder an den aufgebauten Ständen von Dog & Field und einiger Leinen-Manufakturen sein Geld in neuem Equipment anlegen. Die beiden Fotografinnen Ruth Benger und Anja Michels, die auch in den Aufgaben tolle Erinnerungen festhielten, erfüllten noch ein paar fotografische Wünsche, wofür die Schlossbrücke eine beliebte Location war.

Als der Schlosshof sich dann immer mehr füllte und offensichtlich Starter, Helfer und Richter allesamt wieder aus dem Gelände zurückgekehrt waren, merkte man, wie die Spannung so langsam stieg. Müde und mehr oder weniger zufrieden über die eigene Leistung warteten alle auf die große Auflösung, wer mit den bereits aufgebauten Pokalen und zahlreichen Preisen letztendlich nach Hause gehen durfte. Mit Sicherheit hatte die Sonderleitung nun mächtig Stress und die Zeit verging für sie viel zu schnell …während sie für uns stehengeblieben zu sein schien.

Und dann, wenn man es schon nicht mehr glauben kann, geht es natürlich doch noch los. Heike richtete noch ein paar bewegende Worte an uns als Gemeinschaft, die doch als oberstes Ziel hat, ein wunderschönes Hobby mit unseren Retrievern ausüben zu können. Den Helfern wurde mit einer eigens und namentlich für sie gepackten Geschenktüte gedankt! Da wurde einem nochmal so richtig bewusst, wie viele Menschen dazu beigetragen haben, dass wir an diesem Wochenende in diesen insgesamt 24 Aufgaben stehen konnten.

Dann wurde es für die Teilnehmer der Anfängerklasse spannend! 29 Teams hatten alle Aufgaben erfolgreich gelöst. Die Top 10 wurde von Platz 10 aufwärts nach vorne gebeten, um sich ihre wohlverdiente Urkunde und ihren Applaus abzuholen, was immer ein sehr bewegender Moment ist und man sich einfach nur mitfreuen kann. Ein riesen Applaus ging natürlich an die Top 3: Regina van der Linde mit „Jinkster Albus“ (3.Platz), Thorsten Helmrath mit „Rebel Blend Jambo“ (2.Platz) und  Siegerin Anja Jänicke mit „Kornay Hunting Smokey Joker“!

Jetzt war es für uns F-Starter soweit, und die Spannung stieg bei jedem der 15 Teilnehmer, die ohne Null durch die Aufgaben gekommen sind. Man hatte in den zwei Tagen viel Zeit miteinander verbracht und auch manchen Hundeführer neu kennengelernt, so dass man sich für jeden, der innerhalb der ersten 10 Plätze aufgerufen wurde, sehr freute. Die Tatsache, dass ich hier nun diesen Bericht schreiben darf, liegt natürlich darin begründet, dass wir in dieser Top 10 weit vorne mit dabei sein konnten. Man kennt seine Punkte nicht, man schätzt sich selbst natürlich ein und weiß, dass sein Hund doch meist einen guten Job gemacht hat, aber wenn Name für Name vorgelesen wird und man einfach nicht dabei ist, dann wird man doch ziemlich unruhig. Und wenn der erhoffte 3. Platz an Doris Albrecht mit „Silva Nigra Labrador Byleist“ geht und für den 2. Platz die persönliche Favoritin Anne-Marie Viereckl mit „Glengad Elsi“ aufgerufen wird (Herzlichen Glückwunsch, Euch beiden!!!), dann muss man doch realisieren, was man am Samstagmorgen nicht zu hoffen gewagt hatte: Akira hatte doch tatsächlich die meisten Punkte gesammelt, bzw. die wenigsten verloren. Leider sitzen bei mir die Tränen der Überwältigung immer ziemlich locker und ich war wirklich sehr überwältigt…  Vielen Dank für Eure Glückwünsche und die zahlreichen Preise und überhaupt, dass wir so etwas miterleben durften. Es war wirklich toll in der Fortgeschrittenen-Klasse und ich werde sie vermissen!

Nun aber zu den Gewinnern der Offenen Klasse, die in dieser Veranstaltung ganz besonders anspruchsvoll war! Jeder der 14 erfolgreichen Teilnehmer, die ohne Null durch alle Aufgaben gekommen sind, konnten mächtig stolz sein. Einen tosenden Applaus bekamen letztendlich Sybille Wasmuth mit „Quick Steppers Kalle“ für den 3. Platz, Elisabeth Bölter mit „Graceful Star Aquin“ für den 2. Platz und als Sieger der Offenen Klasse wurde Volker Herrmann mit „Chestnut Hunters Chip“ gefeiert. Herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen Leistung!!!

Ich denke, jeder konnte sehen und spüren, wieviel Herzblut das Orga-Team, bestehend aus Britta Stempniewicz, Nicole Lübbering, Yvonne Gaerber und Katrin Bücker in diese Mammut-Veranstaltung gesteckt haben und man kann nur erahnen, wie viel Zeit, Energie und Wissen in die Vorbereitung und Durchführung investiert werden musste. Ich kann nur danke sagen, dafür dass ihr diese Anstrengung auf Euch genommen habt. Denn es war wirklich ein ganz besonderes Wochenende!

Anne Bezdicek mit Akira vom Salgenholz

Deutscher Retriever Club e.V. verurteilt Angriff auf Vorstandsmitglied Rainer Scesny

By Alle Vorstandsmitteilungen

Hass und Gewalt haben keinen Platz – weder in der Gesellschaft noch im Deutschen Retriever Club e.V.

Der Vorstand des Deutschen Retriever Club e.V. verurteilt den feigen Angriff auf Rainer Scesny , den Obmann der Leistungsrichter und Mitglied des engeren Vorstands des DRC e.V.  auf das Schärfste. Der Vorstand und sicher auch alle Mitglieder des Vereins stehen geschlossen hinter unserem Vorstandskollegen Rainer Scesny.

Hass und Gewalt, Bedrohungen, Beschimpfungen und Einschüchterungen sind unentschuldbar und niemals zu tolerieren, nicht in der Gesellschaft und ganz sicher nicht in unserem Verein. Die Tat, bei der das Auto von Rainer mutwillig und vorsätzlich beschädigt, in widerlicher Art und Weise beschmiert und er persönlich bedroht wurde, macht fassungslos und trifft den Verein in Gänze.  Sie richtet sich gegen uns alle, gegen alle Grundlagen und Prinzipien unserer Gesellschaft und unseres gemeinsamen Vereins.

Hass und Gewalt, Verunglimpfungen und Bedrohungen haben keinen Platz in unserem Verein. Weder in den sozialen Medien noch auf Veranstaltungen und Versammlungen. Respekt, gegenseitige Achtung und wertschätzendes Verhalten sind unverzichtbare Grundlagen einer jeden Gesellschaft und sollten für uns alle gerade auch im Vereinsleben selbstverständlich sein. Die Gestaltung der Zukunft, die Gestaltung unseres Vereins funktionieren nur gemeinschaftlich. Wir sollten uns alle darauf besinnen.

Nicole von Spee, 1. Vorsitzende
Für den Vorstand des Deutschen Retriever Club e.V.

Prüfungsergebnisse nur im Leistungsheft eintragen

By Alle Vorstandsmitteilungen

Prüfungsergebnisse nur im Leistungsheft eintragen

Seit dem 01.01.2024 werden alle neu ausgestellten Ahnentafeln gemeinsam mit einem Leistungsheft ausgegeben.
Bitte beachten: Sämtliche Prüfungsergebnisse sind ausschließlich im Leistungsheft einzutragen – nicht mehr im Bereich „Zuchtzulassung“ der Ahnentafel.

Dies gilt für alle Prüfungen, unter anderem:

  • Wesenstest

  • JAS

  • BHP

  • Teamday

Wir bitten alle Richter*Innen, Sonderleiter*Innen und Beteiligten, diese Änderung konsequent zu berücksichtigen.

Work & Shoot 2025 – Berichte

By Workingtestberichte

Impressionen vom Workingtest

  1. Work & Shoot – Ein Tag voller Highlights / OPEN

Ende September fand bei bestem Wetter das mittlerweile 6. Work & Shoot statt – ein kleiner, besonderer Workingtest mit familiärer Stimmung. Der Tag war in zwei geteilt: ein offizieller Workingtest sowie ein inoffizieller Schießwettbewerb mit Kleinkaliber, Wurfscheibenschießen und Bogenschießen. Dank der freundlichen und professionellen Begleitung ist der Schießteil nicht nur etwas für Jäger, sondern für alle Teilnehmer*innen ein Erlebnis.

Für mich persönlich hat das Work & Shoot einen ganz besonderen Platz im Herzen, da ich hier vor zwei Jahren meinen ersten Start in der Fortgeschrittenen Klasse hatte.

Welcher Teil der Veranstaltung am meisten begeistert, ist schwer zu sagen: das leckere Buffet mit warmen Speisen und einer tollen Kuchenauswahl, der abwechslungsreiche Schießwettbewerb oder der Workingtest. Wahrscheinlich ist es gerade die besondere Kombination aus allen drei Elementen, die diesen Tag so einzigartig gemacht hat.

Nach einem großartigen Tag in bester Gesellschaft konnten Hesseldale Banksy und ich uns über den 3. Platz im offiziellen Workingtest und sogar den 1. Platz in der kombinierten Wertung (inkl. Schießwettbewerb) freuen.

Ein herzliches Dankeschön geht an das gesamte Orga-Team – insbesondere an Heiko Bosse, der so viel für unser Hobby bewegt – sowie an die beiden Richter*innen, alle Helfer*innen und nicht zuletzt den Schützenverein Döhren.

Jan Christensen mit Hesseldale Banksy

 

Bericht 6. WT Work and Shoot 2025 in Döhren (Fortgeschrittenen-Klasse)

Nachdem ich bereits im letzten Jahr beim TWT Fortuna dabei war und mir die entspannte und gelöste Atmosphäre dort gut gefallen hatte, entschied ich mich, erneut in den schönen Harz zu fahren und am WT Work and Shoot der DRC Bezirksgruppe Braunschweig teilzunehmen, der mir von einer Trainingsfreundin sehr ans Herz gelegt worden war mit den Worten „einer der schönsten Workingtests überhaupt“.

Während die Teilnehmer der Offenen Klasse mit dem Part „Shoot“, bestehend aus Bogenschießen, Flinte am Trap-Stand und Kleinkaliber 100 m begannen, startete die Fortgeschrittenen-Gruppe mit vier Aufgaben, die von Anja Möller (PL) und Frank Hermansen gerichtet wurden. Die erste Aufgabe für uns war bei Anja Möller. Es waren in einem hügeligen, grasbewachsen-buschigen Gelände zwei in einer Linie hintereinander liegende beschossene Blinds zu arbeiten, eines vorne im Hang, das zweite geschätzt gut fünfzig Meter dahinter in einer Senke am Feldrand. Hedi nahm das schwierige Gelände zwar gut an und ging schön voran, es zeigten sich bei dieser technisch anspruchsvollen Aufgabe aber unsere bekannten Baustellen (Hund im Suchengebiet halten und Stoppen trotz bereits eingeschaltetem Suchen-Modus).  Da gab es berechtigt einen ordentlichen Punktabzug, den mir Anja Möller auch erläuterte, was ich sehr hilfreich fand.

Die zweite Aufgabe bei Anja Möller lief dann zum Glück deutlich besser. Es fielen – Hund und Hundeführer standen neben der Richterin oben auf einem Hügel – etwas unterhalb zwei Markierungen mit Schuss. Bei der ersten Markierung waren der Werfer und die genaue Fallstelle nicht sichtig, das Dummy landete hinter dem ersten Hügel. Das zweite Mark fiel sehr schnell und unmittelbar nach der ersten Markierung weiter unten im Tal, Flugbahn und Fallstelle waren nicht besonders gut zu sehen. Die Schwierigkeit bestand meines Erachtens darin, dass beide Schüsse und Markierungen direkt hintereinander fielen und sowohl Hund als auch Führer in dem unübersichtlichen abschüssigen Gelände gut und schnell markieren mussten. Es sollte zunächst das erste Mark gearbeitet werden, danach das hintere. Hedi hatte beide auf den Punkt markiert und ich musste nicht händeln. Für das nicht ganz perfekte Lining auf dem Rückweg gab es einen Punktabzug.

Weiter ging es dann zu Frank Hermansen. In seiner ersten Aufgabe waren zwei beschossene Markierungen in ca. 50 m Entfernung zu arbeiten. Auf grasig-buschiger Ebene wurde die erste Markierung mit Schuss vom Werfer hinter einen hohen Busch geworfen, die Fallstelle war also nicht sichtig. In einem Winkel von etwa 45 Grad fiel dann mit Schuss und im hohen Bogen (Werfer war kaum zu sehen) die zweite Markierung mit nicht sichtiger Fallstelle. Die Reihenfolge durfte man sich aussuchen. Da mir die zweite Markierung schwieriger erschien, entschied ich mich, Hedi erst diese holen zu lassen. Hedi fand sie offenbar gar nicht so schwer, denn sie war sehr schnell mit dem Dummy wieder zurück. Handling war bei dieser Aufgabe nicht möglich, weil der Hund hinterm Buschwerk im hohen Gras nicht mehr zu sehen war. Bei der zweiten Markierung suchte sie ein wenig vor dem Busch (auch aufgrund meines völlig verfrühten Suchenpfiffs), fand dann aber auch recht schnell. Für die Aufgabe gab es 17 Punkte.

 

Die zweite Aufgabe war ein Walk up im Zweier-Team auf einer langgestreckten Wiese. Die Helfer rechts und links am Rand der etwa 50 m breiten Wiese liefen vor der Line in etwa vierzig Meter Entfernung mit. Was zu tun war, erklärte Frank Hermansen erst, nachdem links mit Schuss eine Markierung in das Gebüsch geworfen worden war. Diese Markierung musste der rechte Hund arbeiten. Nach einem weiteren langen – mir fast unendlich vorkommenden – Walk up sollte Hedi ein beschossenes Blind vom rechten Wiesenrand holen, welches sich nach Angaben von Frank Hermansen „zwanzig Schritte vom Helfer“, entfernt befand. Meine Berechnung der Schrittlänge lag etwas daneben, aber mit einem kleinen Suchenpfiff fand Hedi schnell das Dummy. Danach wiederholte sich das Ganze und der jeweils andere Hunde arbeitete die Markierung und das Blind. Für „nice heelwork“, auf die Frank Hermansen großen Wert legte, und für „nice work“ gab es für beide Hunde ein Extra-Lob und insgesamt 18 Punkte.

Nach der Mittagspause, in der die Teilnehmer mit leckeren Salaten, Suppen, Bratwürstchen und fantastischem Kuchen versorgt wurden, begann dann für die F-Gruppe der Shooting-Part. Obwohl ich bislang noch nie einen Bogen in der Hand gehabt habe, erreichten dank der sehr geduldigen Einweisung meines Ausbilders einige Pfeile erstaunlicherweise die Mitte der Scheibe. An allen zehn Trap-Tauben habe ich danach dann allerdings sehr souverän und konstant vorbeigeschossen – und das, obwohl ich doch so gerne Flinte schieße. Beim Kleinkaliber-Büchsenschießen auf 100 m lief es dann wieder ganz gut und die meisten der zehn Schüsse landeten in der 10, weswegen es dann am Ende für den 1. Platz in Work and Shoot (und den 4. Platz in Work) reichte.

Meine Trainingsfreundin hat recht behalten: Ich kenne zwar bei weitem nicht alle Workingtests, aber dieser war für mich bisher einer der schönsten. Es war ein sehr besonderer Workingtest in einem schönen Gelände, der sich durch eine sehr entspannte, freundliche Atmosphäre und die enorme Hilfsbereitschaft all derjenigen auszeichnete, die sich um das leibliche Wohl und die Unterstützung beim Schießen kümmerten. Insbesondere dem Schützenverein Döhren sei hierfür gedankt. Die Teilnehmer honorierten all das mit einer gesonderten Spende an diesen. Ein besonderer Dank gebührt dem Sonderleiter Heiko Bosse und seinem Helferteam, das u.a. mit so kleinen Dingen, wie einer gesonderten mail an die Teilnehmer zwei Tage vor dem Start mit Infos zu den Wetteraussichten und guten Wünschen für die Anreise, diese Kombination aus Workingtest und Sportschießen zu etwas ganz Besonderem machte. Nicht nur ich hoffe, dass es Work and Shoot auch weiterhin geben wird; diesem kleinen, sehr feinen WT ist es zu wünschen.

Dr. Heike Thomae mit Jalin vom Littard aka Hedi

NCT Schackendorf

Die Newcomer Trophy 2025 in Schackendorf

By Workingtestberichte
NCT Schackendorf

Siegerehrung

Die deutsche Junghunde- Meisterschaft ist ein sehr besonderer Wettbewerb für jeden, der Hunde im
Dummysport führt.
Die Youngsters dürfen höchstens 30 Monate alt sein und müssen einen Workingtest mit sehr gut bestanden
haben- das sind die Vorraussetzungen für einen Start.
Wir hatten uns qualifiziert und so war es für mich eine Ehre und auch eine Selbstverständlichkeit, dort zu
melden, noch dazu im wunderschönen Gelände des Trave Dog Resorts in Schackendorf.
In großer Vorfreude, aber auch mit steigender Aufregung begann dieser schöne spätsommerliche Tag für
mich und 44 Mitstartern.
Bestens organisiert, mit so viel Herzblut, das dank dem Team um die Sonderleiterinnen Nicole Borowy und
Nina Baier an jeder Ecke spürbar war, ging es zur Anmeldung.
Caro Koch, die Prüfungsleiterin fand zur Eröffnung so schöne Worte, 1, 2 Gänsehaut-Momente hatte ich da
schon.
Aber dann ging es los, auf zur Aufgabe 1 : Ein Mark war zu arbeiten- die Tücke lag hier im Gelände. Goose
konnte diese Aufgabe aber bravourös erledigen.
Ulla Schütz Worte: So wollte ich es sehen!
Ok, meine erste Aufregung wich so langsam, wir waren gut drauf und seltsam entspannt.
Wir waren aber auch eine so fröhliche, mitfiebernde und wertschätzende Gruppe in den Wartezonen- danke
euch allen dafür!
Für Goose gab es das 1. Stück Käse des Tages.
In Aufgabe 2 bei Caro Koch standen wir gefühlt vor einer Schilfwand. Ein kleines Treiben, 2 Marks, die in
hohem Bogen in diesen sehr spannenden Bewuchs fielen, ein Stück Walken und dann waren beide
Dummies hintereinander zu arbeiten. Ich hatte mir die Flugbahn ungefähr gemerkt und schickte Goose in
die entsprechende Richtung, kein Sichtkontakt. Ich wollte gerade den Suchenpfiff geben, da kam er schon
mit Dummy zurück, das andere Dummy lief ähnlich. Ein Käse- Retrieve, ein Vertrauens- Retrieve.
Aufgabe 3 fand auf einer großen Wiese an der Trave bei Luise Linnemann Rasmussen statt. Ein Landmark,
ein Wassermark, dazwischen Fussarbeit.
Der Käse schmeckte meinem Bub.
In Aufgabe 4 bei Martina Gollner ging es zur 2er-Team Aufgabe. Auf einem Waldweg ein Walk up, links und
geradezu fielen nacheinander 2 Marks, die im Wechsel von beiden Teams zu arbeiten waren.
Wieder eine Aufgabe ganz nach Goose Geschmack, ein Käse- Retrieve.
Ok eine Aufgabe noch, es fühlte sich gut an. Aber jeder, der startet, weiß, es kann so viel passieren und es
ist Konzentration bis zum Schluss erforderlich.
Richter Oliver Király erklärte uns allen die Aufgabe, fand beruhigende Worte und sagte uns allen, was er
sehen möchte.
2 Marks, die hintereinander in einem halbhohen Bewuchs fielen, waren zu arbeiten.
Das 1. war top, beim 2. musste Goose ein bisschen länger suchen, ich gab ihm die Zeit, pfiff nur 2x und das
letzte Dummy war drin.
Wir hatten es geschafft, sehr zufrieden und erleichtert ging es zurück.
Ich machte es mir mit Goose im Schatten der Bäume gemütlich, er bekam noch den Rest Käse und ich
Currywurst und ich schnackte gemütlich mit ein paar Teilnehmern. Alle kamen so nach und nach aus den
Aufgaben.
Eine verdiente Pause der 5 Richter und der Helfer und dann ein Stechen um eine Platzierung später, begann
die Siegerehrung.
Allen Helfern wurde wertschätzend gedankt, genau wie den Sponsoren und den Richtern.
Das waren schon sehr emotionale Momente, der dann nur noch von einem getoppt wurde.
Nach Platz 3 für Tanja Wiegand und ihrer jungen Hündin Lizbeth, Platz 2 für Aracea Mews mit ihrer Hündin
Bluse fehlte noch Platz 1.
Das ist doch nicht eurer Ernst, waren meine ersten Gedanken, als mein Name und der von Goose
aufgerufen wurde, das kann doch nicht sein. Es gibt hier nur sehr gute Hunde, nur sehr gute Hundeführer
und wir haben gewonnen??
Dankbar, glücklich und mit Tränen in den Augen knuddelte ich den kleinen großen Hund mit seinen gerade
mal 19 Monaten an meiner Seite und uns wurden feierlich diese 2 wunderbaren Pokale und viele tolle
Präsente überreicht.
Das war einer der Momente, die man nie im Leben vergisst, die man festhält für alle Zeiten.
Danke mein Goose, dass ich das alles mit dir erleben durfte und darf.
Jana Starke mit Fir Green Goose 23.9.2025

FCI European Retriever Championship 2025 (FCI-ERC)

By Alle Vorstandsmitteilungen

FCI European Retriever Championship 2025 (FCI-ERC)

Die FCI-ERC 2025 finden am 03./04.12.2025 in Belgien statt. Weitere Informationen finden sich unter: https://www.retrieverchampionship.eu/erc/

Meldung deutscher Interessenten:

Die Qualifikation und Selektion erfolgt nach ART. 5 – Qualifikation des Internationalen Reglements für Field Trials für Retriever – ANHANG A ‐ Regeln für die European Retriever Championship (FCI‐ERC).

Es werden die fünf besten Resultate aus den letzten zwei vollen Jagdsaisons – 2023/2024 und 2024/2025, sowie die bis zum 04.11.2025 errungenen Resultate aus der aktuellen Saison 2025/2026 – berücksichtigt.

Interessenten senden ihre Resultate inkl. einer Kopie des Leistungsheftes und der Ahnentafel bitte bis spätestens 04.11.2025 an:

Anja Möller-Hubert
FCI-Kommission für Apportierhunde
Vogtsbergstr. 38
D-90453 Nürnberg
anjam@gunsights.de
+49-170-2364246

Die neue Clubzeitung

By Alle, Alle Vorstandsmitteilungen

Die neue NEUE Clubzeitung ist da! Wir hoffen, das neue Design erfreut sich der Beliebtheit.

Nicht nur das Design ist neu, auch konzeptionell hat sich einiges getan!

Wichtige Änderungen findet Ihr in der Clubzeitung! Viel Spaß beim Lesen!

Wurf – und Deckmeldungen sind nun künftig im Newsroom zu finden.
Die Rassezuchtwarte stellen diese alle 4 Wochen ein. So kann man diese noch aktueller verfolgen.

https://drc-newsroom.de/

Ausschreibungen von Prüfungen sind in der Datenbank aktuell eingepflegt:

https://drc.de/adr/listen/events.php

Prüfungsergebnisse werden im internen Bereich der Homepage laufend eingepflegt:

https://drc.de/verein/aktuelles/ergebnisse

Die Titelseite der neuen Clubzeitung 04/2025

Die nächste Clubzeitung erscheint Anfang Dezember 2025.

WT Anfänger Schloss Buldern

By Workingtestberichte

WT Anfänger Schloss Buldern

Piep, Piep, Piep…. Was ist denn hier los? In aller Herrgottsfrühe? Eine schier unhündische Zeit, so früh aufzustehen. Ich brauche doch meinen Schönheitsschlaf!!
Jetzt bin ich doch mal neugierig, wieso wir so früh raus müssen und checke mal die Lage ab. Mein Frauchen, zwischendurch auch Nici genannt, steht aufgebrezelt in einem schicken Hemd vor mir, mit dem breitesten Grinsen der Welt, und fragt: “ Bist du bereit? Es geht los!“

Von Köln aus fahren wir mit Blitzgeschwindigkeit zum WT Schloss Buldern. Die Tür geht auf und ich springe euphorisch aus dem Auto, die frische Landluft des Hofes umweht meine Nase und ich fühle mich richtig gut. Hammer, wie schön das hier ist: grüne Wiesen, gepflegte Acker, tolle Wälder. Ein richtiges Paradies.

Oh je, wer ist das denn, die da so euphorisch auf mich und meine Nici zukommt und sogar meinen Namen kennt?

Ah, die Erleuchtung folgt auf dem Fuß: Es ist eine der Sonderleiterinnen der BZG Gelsenkirchen, Kathy. Immerhin kennt Nicole sie wohl gut, das ist doch schon viel wert. Die andere Sonderleiterin Denise fanden wir auch schnell, sie mag ich auch. Ich ahne, dass ich heute noch viele solche Begegnungen haben werde.

Leider kann ich mich nicht mehr an alles erinnern, aber irgendwann sind mein Frauchen und ich, inmitten des Pulks, ins traumhafte Gelände gelaufen, die Sonne schien und die Stimmung war bombastisch, insgesamt war die Situation mit den legendären Karnevalszügen in Köln vergleichbar, da kommen wir schließlich her, alle haben gelacht und wir haben einfach den Moment genossen.

Bis einschließlich heute kann ich nicht verstehen, warum wir immer wieder quer durchs Gelände gelaufen sind, zu warten brauchten wir ebenfalls nicht. Ich denke, sie brauchten an jeder Stelle meine Hilfe, um die Dummysäckchen aus dem Bestand zu holen. Allerdings hat das sehr viel Spaß gemacht, weswegen meine Nici und ich das eigentlich jede Woche machen sollten.
Jedesmal war jemand im Bestand, der das Oberkommando geführt und Bedienstete hatte, die meine geliebten Dummies warfen. Natürlich sind Menschen nicht in der Lage, die Säckchen selbst zu finden, weswegen ich jedes Mal raus rennen und sie finden durfte. Das war eine richtige Gaudi für mich und ich habe jeden Moment genossen.

Leider muss ich auch Kritik an meinem Frauchen üben: Ständig muss ich artig bei Fuß laufen, ganz ordentlich und ohne Power. In solchen Situationen nenne ich sie dann heimlich „Den Commander“ oder „Oberfeldwebel Nicole“.
Das macht sie ständig mit mir, jeden Tag, wenn wir in den Park gehen, zum Auto, bei anderen Hunden, einfach immer.
Ich kann da getrost drauf verzichten.
Ich denke manchmal, dass sie einen am Helm hat, wenn sie der Meinung ist, dass ausgerechnet ich ausbüchsen würde.
Als hätte ich es geahnt, nichts blieb mir erspart, denn ich musste hin und her, Drehung, sitzen und warten. Mensch, Frauchen, lass mich doch einfach das Dummy holen, ich weiß doch wo es ist. Aber natürlich muss sie es unnötig spannend machen.
Menschen sind merkwürdig, ich kann echt verstehen, dass sie hier unsere Hilfe benötigen.

Ich mochte den Umstand, dass wir jedes Mal aufgerufen wurden, offenkundig war hier eine Party im Gang und sie wollten, dass ich dazu komme das war für mich jedes Mal die Freigabe die Dummyparty zu starten.

Aufgabe 1
bei Eva Berg im Wald
Das fand ich besonders lustig, hier musste Nici, eine beschossene Markierung, selber aus den Dornen holen. Das habe ich ihr nach der permanenten Fußarbeit richtig gegönnt. Danach durfte ich eine Markierung arbeiten, die Frau die es warf, kannte ich sogar, hatte aber keine Zeit „Hallo“ zu sagen, weil ich so gerne laufe. Da lag so ein toller Baum im Weg, da konnte ich Hin und Zurück in bester Performance drüber springen, genial.

Aufgabe 2 bei Heike Reichelt auf der Wiese
Da gab es Matsch, keine 10 cm Tief, aber egal, Matsch ist Matsch, war nicht mal am Bauch dreckig. Was sonst noch geschah, entzieht sich leider meiner Erinnerung, aber ich glaube eine weitere Markierung, leider ohne Matsch.

Aufgabe 3 bei Nicole Schmidt im Wald

Hier gab’s ein Mark und ich durfte mit Voran und Blitzgeschwindigkeit das Dummy holen. Das Healwork habe ich ausgeblendet.

Aufgabe 4 bei Herman Jeske mit Wiese und angrenzendem Wald
Zwei Einzelmarks (Herman nennt sie süß „Dümmys), die ich natürlich mit Blitzgeschwindigkeit geholt habe.

Aufgabe 5 bei Rainer Scesny in einer Moorlandschaft

Viel Healwork mit mehrfachem stoppen und eine Markierung als Späteres voran. Das lief wie am Schnürchen.

Später auf dem Bauernhof, meinte mein Frauchen, dass ich genug Dummies eingesammelt hätte und ich den anderen wenigstens noch ein paar übriglassen sollte. Menno, nichts darf ich.
Aber müde oder platt war ich noch lange nicht.
Die Gastfreundlichkeit des Hofes war überragend, ebenjener ist seit Generationen im Familienbesitz und die Besitzer hatten alles mit Liebe vorbereitet: es gab Tische, Bänke, ein Riesenbuffet, wo Frauchen ständig hingelaufen ist, allerdings ohne dabei auch nur an mich zu denken. Sakrileg!!

Insgesamt war es eine bombastische Stimmung, ich hörte Lachen und nette Gespräche. Wir Hunde lagen auf der grünen Wiese, machten es uns bequem, ich rollte mich hin und her, und lernte viele nette Hunde kennen, darunter war eine hündische Blondine, glaube sie mochte mich auch.

Die Veranstaltung erinnerte mich daran Freunde zu treffen und eine schöne Zeit zu verbringen.
Toll organisiert, die Sonderleitung und das Backoffice, waren mega herzlich, die Richter haben eine super Arbeit gemacht und Frauchen die Aufregung genommen.

Dann gab’s die Siegerehrung.

Man, war das ein Spaß: Überraschend sind mein Frauchen und ich zum Siegerteam gekürt worden, mit 99/100 Punkten!

Mein Frauchen wirkte perplex und sprang wie von der Biene gestochen auf, ich natürlich mit. Sie hat sich so unfassbar gefreut und hat das Strahlen nicht mehr aus dem Gesicht bekommen. Ich glaube sie hätte fast geweint. Allerdings sollte sie eine Rede halten, das ging leider mächtig schief, aber das macht sie so sympathisch.
Mein Frauchen war stolz auf mich. Später wurden wir noch von fremden Menschen fotografiert, mein Frauchen wurde permanent umarmt und geherzt. Ich glaube, wir sind berühmt.

Euer Black Jack mit Nicole Kopp

Kristof Jebsen zur Clubschau 2025

By Alle, Alles zum Schauwesen, Ausstellung

Die wichtigste Veranstaltung im Schauwesen

Eigentlich reicht ein Wort, das zwei fantastische Tage im Westen Berlins, genauer gesagt auf dem Platz des Schäferhundevereins OG Spandau-Zeestow e.V., zusammenfasst: PERFEKT!

Ich würde einige vergessen, wenn ich jetzt wahllos Namen aufzählen würde. Daher sei hier stellvertretend für alle fleißigen Helfer, die dieses Wochenende zu einem wahnsinnig tollen Erlebnis gemacht haben, ein Name genannt: LUTZ!

Top organisiert, alles im Griff, bestens gelaunt, jedem gegenüber stets freundlich, wortgewandt und der englischen Sprache fast näher als dem Hochdeutsch, … Ich könnte einige Zeit so weiter machen. DANKE!

Josephine Glynn (Irland), Catherine Collins (Irland) and Filip Johnsson (Schweden) it was a pleasure to welcome you in behalf of our Club. I hope, you enjoyed the days as much as I did. THANK YOU!

So stelle ich mir ehrenamtliche Vereinsarbeit vor. Die eigenen Belange für einen Zeitraum hintenanstellen und anderen, vielen anderen, eine Freude bereiten. Die glücklichen Gesichter sind es, die einen am Ende des Tages für das entlohnen, was man wochen- und monatelang vorbereitet hat und die einen an das erinnern, was grundsätzlich für unseren Verein stehen sollte: EHRENAMT!

Auch 2026 soll es eine Clubschau geben, der Termin wird der 13./14.06.2026 sein und das ganze wird in Oberfranken auf dem Gelände des SV Stechendorf in 96142 Hollfeld stattfinden. Die LG Süd ist schon ganz heiß, die erste Clubschau organisieren zu dürfen: TSCHAKKA!

Wir sind mitten im Jahr, es gibt noch viele Ausstellungen, kleine und große, drinnen und draußen, bei guten und (ich hoffe nicht!!!) vermutlich auch bei schlechtem Wetter. Seid bitte alle eins, wenn ihr zu einer Veranstaltung unseres Vereins fahrt und eure Freizeit in vollen Zügen genießen könnt, weil andere für euch was organisieren: DANKBAR!

Euer
Kristof

Alle Fotos: Jaroslaw Wojtecki

DRC-Clubschau 2025 und 31. Brandenburgsieger-Schau in Zeestow

By Alle, Alles zum Schauwesen, Ausstellung

Die Retriever kommen...

…und Lutz baut auf dem Hundeplatz im Gewerbegebiet Zeestow mit „seinen“ Leuten und den Ausstellern innerhalb von einer Stunde eine „Zeltstadt“ auf.

So heißt es begeistert, seitens unserer Freunde vom ortsansässigen Verein, in jedem Jahr, nun fast schon traditionell, am ersten Maiwochenende auf dem Hundeplatz des Schäferhundevereins OG Spandau-Zeestow e.V..

In diesem Jahr durften wir auch die DRC-Clubschau auszurichten.
Aussteller aus 7 Ländern waren am Start.

Wir hatten super Retrieverwetter bestellt. „Leider hat es mit dem Schnee  nicht geklappt“, dafür war es dann doch zu warm. Aber ansonsten hatte der Wettergott wieder viel zu bieten.
Die Aussteller, das Team vom Hundesportverein und „mein“ Team hatten sichtlich Spaß an diesen 2 Tagen.

Auch wenn meine Leute und ich am Sonntag  Abend „platt wie Tante Käthe“ waren, wie ich zu sagen pflege.
Am meisten Spaß hatten natürlich die Sieger und Platzierten, denen wir auf diesem Wege herzlich gratulieren.

Unabhängig davon danken wir allen, die Ihre Hunde gemeldet hatten.

Gern wieder im nächsten Jahr. Gleicher Ort, gleiches Wochenende 02./03.05.2026 Brandenburgsieger-Schau und Havellandsieger-Schau.

Wir hoffen, dass Alle zwei angenehme Tage in Zeestow hatten. Auch wenn nicht jeder gewinnen oder eine Platzierung erreichen konnte. Unsere 3 Richter-/ innen hatten jedenfalls ordentlich zu tun und machten ( angespornt von der tollen Atmosphäre auf dem Platz ) einen sehr guten Job.

Dafür herzlichen Dank an Josephine Glynn (Irland), Catherine Collins (Irland) und Filip Johnsson (Schweden).

Wir bedanken uns nochmal bei unseren Richtern, allen die in Zeestow ihre Hunde ausgestellt haben, beim Team des  Hundeplatzes für die engagierte Unterstützung.
Ich persönlich bedanke mich bei meinem wunderbaren Team. Und, ehrlich gesagt, ohne meine Familie Silke, Sidonie, Patrick und Carlotta, würde das nicht funktionieren.

Danke an Kristof für das Vertrauen, unserem kleinen Team die Ausrichtung der Clubschau zu übertagen.

Wir freuen uns sehr über die wunderbaren Feebacks der Teilnehmer, die es nach den beiden Tagen gab. Diese sind ein Zeichen dafür, dass wir viel richtig gemacht haben. Das macht uns stolz und ist gleichzeitig Dank für unsere viele Arbeit.

Euer
Lutz Hohmann

Foto: Jaroslaw Wojtecki