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Workingtestberichte

DRC WT Finale A am 10./11.10.2026 „uff de Kutt“ in Oberkirch

By 15. Oktober 2026No Comments

48 Starter
8 Aufgaben
4 Richter
2 Tage
1 Traumgelände
+ das beste Orgateam der Welt

… wenn man das alles zusammenzählt, bekommt man eine unvergessliche Veran-staltung, die noch lange im Gedächtnis bleiben wird.

Ich schreibe einfach super gerne Bericht und deshalb habe ich die Ehre auch diesen vom unglaublichen Finale zu schreiben, auch, wenn wir bestanden, aber weit weg vom Gewinnen waren 😉. Aber bei diesem Bericht fällt es mir gerade ein bisschen schwer, die richtigen Worte zu finden. Natürlich habe ich gleich Adjektive wie gran-dios, spannend, herzlich, unvergleichlich, perfekt,… im Kopf. Aber wie kann ich es so verpacken, dass diese Stimmung vor Ort wirklich bei Dir, dem Leser, ankommt. Hm,… ich schreibe einfach mal drauf los und hoffe, dass Du eine Ahnung von dieser genialen Veranstaltung bekommst und vielleicht am Ende sogar denkst: „Mensch, da wäre ich auch gerne gewesen!“

Ein Finale startet im Vergleich zu einem „normalen“ WT schon recht untypisch: die Teilnehmer kommen von nah und fern. Und mit „fern“ meine ich wirklich fern. Zum Teil über 7 Stunden Anfahrt. Da kann man nicht morgens los und abends wieder heim. Deshalb reisen viele der Teilnehmer und Helfer schon früher an (Ja, wirklich! Manche Helfer kommen echt extra aus dem hohen Norden, um so eine Veranstal-tung zu unterstützen. Ihr habt meinen größten Respekt!!!). Da braucht es ausrei-chend Platz für diverse Wohnmobile, der zum Glück direkt am Hengsthof uff de Kutt vorhanden ist. Andere haben sich in Ferienwohnungen eingemietet und verbinden das Ganze mit einem kleinen Urlaub. Und wer schon mal auf der Kutt war, weiß, dass das ein ganz wunderbares Fleckchen Erde ist, an dem man wirklich schön Urlaub mit seinem Hund machen kann. Vielleicht weißt Du auch, wie schwierig es ist, überhaupt ein Revier für so eine Veranstaltung zu bekommen. Und wenn dann noch so eine Infrastruktur vorhanden ist, ist das einfach ein Sechser im Lotto. Als absolut erfahrene Sonderleitung haben Petra Beringer und Sybille Keßler den Umstand der Frühanreisenden genutzt und ihnen ein Check-In am Freitagnachmittag ermöglicht. Zwei Fliegen mit einer Klappe: Am Samstagmorgen weniger „Einchecker“ und ein bisschen längeres Schlafen für die Reisenden 😉. Alle anderen haben sich am Samstagmorgen durch den Wald zum Hengsthof geschlängelt. Dank Bolle (Bernd Keßler), dem Parkeinweiser, standen alle in Reih und Glied auf dem Parkplatz. Ganz ehrlich: so voll habe ich es dort oben noch nie gesehen. Das war schon beein-druckend. In der Halle war dann die Papierabgabe und nachdem alle Teilnehmer da waren, hat Petra die Eröffnungsrede gehalten. Zunächst mal wurden die 21 Helfer begrüßt. Ja, 21!!! Alles Freiwillige, die gewillt sind, sich zwei Tage bei Wind und Wetter ins Gelände zu stellen, zu schießen, zu werfen, zu schreiben, zu unterstützen, für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen und ohne die so eine Veranstaltung schlichtweg nicht möglich ist. Ich finde, dass man dieser Leistung wirklich nicht genug Anerkennung schenken kann. Und dieser Meinung sind Sybille und Petra auch – jeder Helfer hat einen Rucksackhocker und eine große Tüte mit Geschenken bekommen. Da ging mir echt das Herz auf, weil sie es sich durch ihre Bereitschaft zu Helfen so sehr verdient hatten. An dieser Stelle natürlich auch ein ganz herzliches Dankeschön an die Sponsoren, die diese Geste überhaupt ermöglich haben. Als Nächstes wurde dann das Richtergespann vorgestellt. Großartige Menschen, die ebenfalls bereit sind, eine Geländebegehung zu machen, sich Gedanken zu Aufga-ben zu machen, 2 Tage im Gelände zu stehen, Helfer einzuweisen, täglich rund 50 x  die gleiche Aufgabe zu erklären, Starter zu beruhigen, Punkte zu vergeben, Feed-back und Tipps mitzugeben und bei all dem die gute Laune nicht zu verlieren. Wer so was leisten kann? Menschen mit Herzblut für diesen Sport! Als Prüfungsleitung vorneweg Barbara Reppermund. Bei uns in der LG Südwest vermutlich so ziemlich jedem bekannt. Geduldig, immer pro Hund und immer richtig tolle Herausforderungen in ihren Aufgaben. Als zweite Richterin ist Charlotte Derungs aus der Schweiz ange-reist. Super fröhlich, herzlich und mit einem richtig tollen Auge für das Hund-Mensch-Team. Eine richtig weite Reise hat Mario Hickethier auf sich genommen – der Mann mit dem Bleistift hinter dem Ohr 😉. Vielleicht kennst du Mario’s Dogshop?!? Ah, ich sehe gerade förmlich, wie die Lichter angehen. Mario kannte ich vorher noch nicht. Aber ich sag es dir: Aufgaben mit richtig Wums scheinen sein Steckenpferd zu sein und dabei so eine gute Laune und gleichzeitig eine beruhigende Wirkung auf den Starter. Ein Kracher! Und last but noch least: Paul Hasney from England! Extra von der Insel eingeflogen, die Ruhe selbst, gepaart mit einem genialen Humor! Ein Erleb-nis! Alle Vier zusammen ein Dreamteam erster Sahne. Das konnte nur super werden. Und nachdem Richter und Helfer schon mal ins Gelände gegangen sind, hat Petra die ganzen organisatorischen Dinge wie Gruppeneinteilung, Kotbeutel und Co. mit viel Humor erklärt. Außerdem hat jeder Starter eine Geschenktüte bekommen, ein-fach als Zeichen, dass man stolz sein kann, an einem Finale teilzunehemen. Ja, und dann ging es schon los ins Gelände. Für die Flachlandtiroler hieß das erstmal den „Berg“ erklimmen und auf zum See oberhalb vom Hengsthof. Dort haben wir dann die erste Gruppe bei Charlotte für Aufgabe 1 zurückgelassen. Alle anderen durften eine kleine Waldwanderung zu Aufgabe 2, 3 und 4 machen. Aufgabe 1 war eine echte Nummer! Du standest auf einem Weg, der parallel zum See verlief. Schautest Du geradeaus, blicktest Du auf einen bewaldeten Hang, da der Weg vor dem Hang rechts abbog. Der 1. Helfer schoss und warf ein Dummy in den Hang. Nach Freigabe durfte der Hund das Dummy apportieren. War der Hund mit dem Dummy auf dem Rückweg, fiel ein Schuss und eine Verleitung. Easy und normal in einem WT A? Ja, stimmt eigentlich. Aber ein Finale wäre ja kein Final, wenn es da nicht das Extra on top geben würde: die Verleitung fiel in den See!!! Ja!!! Hast du das mal gemacht? Wir nicht. Aber hallo? Eine Herausforderung ist ja zum Lösen da! Der Hund durfte stehen bleiben und markieren, aber eben nicht ins Wasser. Nach der Abgabe ging es dann im Fuß ein Stück am See entlang bis zu einem recht guten Einstieg. Hier durfte der Hund dann die Wassermarkierung apportieren. An dieser Stelle haben wir dann unser Team-Work ausgepackt. Meine Nala hat da nämlich kurz vor mir das Dummy fast fallen gelassen. Aber ich konnte es gerade noch aus der Luft fischen und so sind wir der Null entgangen. Halleluja! Aber weißt du, was das Schönste war? Dass die Helfer und Charlotte sich so für uns gefreut haben. Als ich das Dummy in der Hand hatte, haben die richtig gejubelt… Ach ja… du merkst, mir geht in Erinnerung daran schon wieder das Herz auf. Vielleicht kannst du das ein bisschen mitfühlen. Und genau das hat dieses Finale so sehr ausgemacht. Freundlichkeit, Spaß, Humor, ein bisschen Glück und echte Team-Arbeit. Nun willst du sicher wissen, was uns bei Auf-gabe 2 erwartete:  Mario auf der großen Wiese, die auf drei Seiten mit Wald einge-fasst war. Auf der Wiese stand ein großer Holzturm mit einer Brücke zu einer Platt-form. Unter der Brücke durch sah man die eine Seite vom Wald. Direkt an der Wald-grenze war Farnbewuchs. Die Entfernung? Leute, ich und Entfernungen… Aber ich schätze es waren gute 60m. Die Aufgabe startete mit Fußarbeit quasi parallel zum Farnbewuchs (in 60m Entfernung). Währenddessen fand im Farn ein Treiben statt. Naja, da es geregt hat, habe ich nur die zwei Schüsse gehört, aber wer weiß welche tollen Geräusche mein Hund so gehört hat (Es muss definitiv mehr gewesen sein, als ich, da das mit dem Fuß laufen … äh ja… ich glaube, den Teil lass ich besser weg). Wir sind so weit gelaufen, bis Mario Stop gesagt hat und von unserem Blickwinkel aus irgendwo hinter dem Holzturm ein Schuss fiel und anschließend ein Dummy an die zweite Waldkante gefallen ist. Hört sich eigentlich auch easy an. Ja, warte kurz! Wir sind ja im Finale: der Holzturm ist untenrum komplett verbrettert. Also für den Hund war maximal ein Teil der Flugbahn des Dummys zu sehen und für mich auch. Also keine Helfer. Nach Freigabe hieß es also, auf die Markierung schicken. Für den Hund nicht in einer gerade Linie zu laufen, da er um den verbretterten Turm drum rum musste. Linker Hand zieht es den Einen oder Anderen zum Treiben vom An-fang… Also wirklich tricky! Und dann habe ich meinen Hund auch nicht mehr hinter den Brettern gesehen. Zum Glück war Mario da und hat mich zur Seite „einge-wiesen“, damit ich was sehen kann 😉. Nachdem das Dummy drin war, ging es zum Treiben. Dabei musste der Hund unter der Brücke vom Holzturm durch und dann in den Farn. Manometer, das war eine Nummer für uns. Aber alle Dummys drin. Weiter ging es zu Aufgabe 3 bei Barbara auf der Wiese unterhalb der Straße. Die war von zwei Mensch-Hund-Teams zu arbeiten. Sowas mag ich ja total gerne. Und dann durften die einzigen zwei Golden aus Showlinie auch noch zusammen an den Start gehen (Liebe Grüße gehen an dieser Stelle an Birgit und Newton raus!). Es hat leider ordentlich geregnet, aber mit Regenjacke und Kapuze kein Problem. Also, im Prinzip musst Du Dir ganz grob ein Dreieck vorstellen. Hund 1 und Hund 2 bilden quasi die Spitze, Helfer 1 und Helfer 2 die anderen beiden Ecken. Zusammen geht es im Fuß los. Helfer 1 auf der rechten Seite schoss und warf ein Dummy. Wenn man von Hund 1 zu Helfer 1 eine Linie ziehen würde und diese verlängert, kommt da irgendwo das Dummy auf. Das durfte Hund 1 (der auf der rechten Seite steht) apportieren. Bist Du schon so weit, dass Du Dich selbst fragst, was das Extra an der Aufgabe ist wegen Finale und so?!? Die Wiese hatte eine Kuppe und natürlich landete das Dummy hin-ter der Kuppe. Deshalb durfte der Hundeführer gemeinsam mit Barbara nach dem Losschicken auch ein Stück vor gehen, damit der Hundeführer seinen Hund noch sehen konnte. War Hund 1 wieder da, ging es in der Line ein Stück weiter nach vorne, Helfer 2 schoss auf der linken Seite und warf das Dummy in Verlängerung von Hund 2 und Helfer 2 hinter die Kuppe. Hund 2 durfte dann dieses Dummy appor-tieren und natürlich durfte auch hier der Hundeführer wieder mit Barbara ein Stück vorgehen, damit er seinen Hund noch sehen konnte. Zurück in der Line, ging es wieder im Walk-up gemeinsam weiter. Helfer 1 schoss und warf wieder in der Ver-längerung von Hund 1 und Helfer 1 sein Dummy. Dieses Mal durfte allerding Hund 2 apportieren. Also sozusagen diagonal. Und das Gleiche dann nochmal mit Helfer 2 und Hund 1. Eine wirklich schöne Aufgabe durch die eingebaute Kuppe, das Kreuzen der Laufwege und ich bin tatsächlich auch nicht sicher, ob die Hunde nicht über die ersten Fallstellen hinweglaufen mussten, weil die Helfer das jeweils zweite Dummy weiter geworfen haben, als das Erste. Mit allen Dummys in der Tasche (Natürlich nur im übertragenen Sinne. Wir mussten sie alle wieder abgeben!), ging es weiter zu Paul an der Tannenschonung. Erste Herausforderung – heile den inzwischen etwas matschigen Weg runterkommen. Aber ich bin sicher, dass Paul alle aufgefangen hätte, die da ins Schleudern geraten wären. Now in english… Ne, Quatsch! Für dich auf Deutsch. Aber irgendwie lustig, ich hatte noch nie einen englischsprachigen Richter. Die Aufgabe: Man stand auf einem Weg. In ca. 20m Entfernung fiel ein Schuss und das Dummy so an die erste Baumreihe in der Tannenschonung. Dann musste sich aber erstmal 180 Grad gedreht werden. Da hing auch so in ca 20m Entfernung an einem Tannenbaum ein roter Kotbeutel als Markierung, damit der Hundeführer nicht total lost war. Links in den Tannen stand irgendwo ein Schütze, den ich aber nicht gesehen habe. Der beschoss das Blind rechts vom Weg. Nun durfte nach Freigabe der Hund auf das Blind geschickt werden. Und? Die Heraus-forderung? Für den einen oder anderen bestimmt die Tatsache, dass es ein Blind war. Aber: der Wind kam von links. Der Schuss kam von links. Das Blind liegt aber rechts. Hast Du das bedacht, bist Du echt gut und hast Deinen Hund hoffentlich nicht gerade den Weg entlang geschickt, sondern „einfach“ leicht rechts in die Tannen-schonung, damit er richtig in den Wind kommt. Soweit hatte ich in dem Moment natürlich nicht gedacht. Zum Glück führen mehrere Wege nach Rom und bspw. Ab-stoppen und nach rechts schicken funktioniert ja auch. Nachdem das Blind dann aus einer leichten Kuhle (kam mir zumindest so vor) zurückgebracht wurde, um 180 Grad drehen und die Markierung aus der Tannenschonung holen. Und damit war der erste Tag auch schon um. Die ganze Orga lief wie am Schnürchen! Wir hatten wirklich super kurze Wartezeiten, es gab keine Aufgabe, an der es für uns zu Stau kam, weil alle Aufgaben in etwa gleich lang waren und dann hat es am Ende auch noch aufge-hört zu regnen. Zurück durch den Wald ging es dann zum Hengsthof. Dort war ein wenig Zeit zum Verstauen aller Dinge und einem kurzen Entspannungs-Spaziergang, bevor zunächst der jüngste Hund des Finales gekürt wurde. Diese Auszeichnung mit dem entsprechenden Dummy ging an:

  • Stefan Berlips mit Heath Fields Bath

Herzlichen Glückwunsch! Anschließend wurde auch noch Judges Choice verkündet. Und da wir beim Finale sind, durfte jeder Richter seinen persönlichen Judges Choice wählen. Herzlichen Glückwunsch an:

  • Marios Judges Choice: Die Jette vom Gänsesee mit Claudia Jelken
  • Barbaras Judges Choice: Skyhunting Braveheart Freya mit Nancy Wohlrab
  • Pauls Judges Choice: Larkin Orlaith of XanXenia mit Stefan Meyer
  • Charlottes Judges Choice: Erdnukkel’s Lisbeth mit Tanja Wiegand

Nachdem in zufälliger Reihenfolge die Top 10 des Tages verkündet wurden, konnten wir beim anschließenden gemeinsamen Grillen den Tag Revue passieren lassen und noch viele schöne Gespräche führen. Das muss ich an dieser Stelle auch echt noch-mal explizit erwähnen: im Wartebereich und rund um die gesamte Veranstaltung habe ich nur super freundliche Menschen getroffen, die sich gegenseitig unterstützt haben. Es war ein echtes Miteinander und Gönnen von Erfolg bei allen anderen. Und das bei einem Finale! Da hätte ich ja eher auch sowas wie Konkurrenzkampf erwar-tet. Aber davon habe ich überhaupt nichts mitbekommen und fand, dass es wirklich eine entspannte und harmonische Stimmung war. Auch, wenn 17 Teams an diesem Tag leider eine Null bekommen haben, hat das dem ganzen keinen Abbruch getan. Und das finde ich echt richtig, richtig toll! Petra hat zu Beginn in ihrer Eröffnungsrede etwas ganz Wichtiges dazu gesagt. Alle Teilnehmer haben sich durch eine tolle Leis-tung zu diesem Finale qualifiziert und können alleine schon darauf sowas von stolz sein. Und genau so ist es auch! Und wir alle wissen, wie schnell man eine Null be-kommt. Bei uns war es auch nur der Bruchteil einer Sekunde, der uns genau davor bewahrt hat. Deshalb finde ich es super schön, wenn wir Menschen in der Lage sind, das große Ganze zu sehen und uns nicht auf einen klitzekleinen negativen Aus-schnitt fokussieren. Deshalb Hut ab, dass einfach alle mit guter Laune am Ende des Tages unterwegs waren! Da war die Vorfreude auf Tag 2 schon richtig zu spüren.

Da wir am 1. Tag zeitlich super gut durchgekommen sind, wurde der Start für den 2. Tag auf 8.30 Uhr verschoben. So konnten einige ein bisschen Schlaf nachholen, was vielleicht gar nicht so schlecht war 😉. Nachdem dann Richter und Helfer wieder ins Gelände geschwirrt waren, hat Petra den Startergruppen erklärt, wer wo welche Auf-gaben abarbeiten darf. Im Prinzip gab es zwei Gebiete; einmal oben am See und einmal unten im Wald. Also sind zwei Gruppen nach oben gelaufen und haben dort beide Aufgaben gemacht, während die anderen beiden Gruppen unten beide Auf-gaben gemacht haben. Anschließend wurde getauscht. Das sparte lange Laufwege und ich glaube, dass der eine oder andere nicht so böse darum war. Starten wir mit Aufgabe 5 bei Mario. Da ging schon das erste Raunen durch die Gruppen, weil wir wieder erwarteten, dass da was mit Kniff kommen musste. Und ja, wir lagen richtig. Aber gleichzeitig war auch eine gewisse Erleichterung zu spüren, weil klar war, dass die Aufgabe nicht am See sein wird! Also, Du musst Dir das so vorstellen: vor Dir ging es ca 1m runter zum Bachlauf, der der Zulauf zum See war. Auf der anderen Seite vom Bach ging es gut drei Meter eine Böschung hoch und dann befand sich dort ein Weg, der ansteigend weiter den gegenüberliegenden Berg hoch verlief. Zu-nächst wurde ein Blind auf deiner Seite vom Bach in ca. 10m Entfernung beschos-sen. Anschließend fiel ganz weit weg oben auf dem Weg auf der anderen Seite vom Bach (bestimmt 50m) ein Schuss und dann das Dummy in den Hang rechts vom Weg. Erstmal musste das Blind abgearbeitet werden. Der Schütze war für mich wieder nicht zu sehen. Aber ich hatte Nala gut eingedreht und konnte sie so quasi parallel zum Bach auf den Punkt schicken. Dummerweise hatte sich das Dummy total verhakt, aber sie ist schön drangeblieben. Mario war schon auf dem Weg, um zu schauen, was das Problem ist, da hat sie es glücklicherweise losbekommen und ge-bracht.  Dann war die Markierung im ziemlich spitzen Winkel diagonal den Hang auf der anderen Seite des Bachs den Weg hoch dran. Ich habe (trotz Brille) das Dummy weder fliegen noch landen gesehen und konnte mich eigentlich nur an den Helfern orientieren. Aber ich habe ja einen Hund und vielleicht hat sie mehr gesehen als sich. Teamwork und so… Also schickte ich sie mit „Apport“. Im Nachhinein wäre „Voran“ vielleicht besser gewesen. Andererseits musste sie so keine gerade Linie laufen und da der diagonale Hang nicht gerade ihr Steckenpferd ist, war das vielleicht doch die bessere Entscheidung. Mein Hund ging nämlich tatsächlich nicht diagonal sondern gerade runter in den Bach, kämpfte sich dann gerade den Hang hoch auf den Weg und lief den Weg entlang. Erst im Galopp und je höher sie kam, um so langsamer wurde sie dann. Ich bin da dann doch etwas nervös geworden, aber wie sagte Mario: “Lass sie. Sie macht es doch.“ Ja, Recht hat er. Da sieht man eben doch den Unter-schied zu einer Arbeitslinie. Letztlich ist sie angekommen und hat sich meinem Gefühl nach auch ein bisschen an den Helfern orientiert, um zum Dummy zu kom–men. Aber wie auch immer, sie kam mit dem Dummy zurück und ich war einfach happy. Nun zu Aufgabe 6 bei Charlotte. Endlich eine Suche (Nala liebt das) und dann auch noch zwei Hunde! Dieses Mal durften wir mit Stephan Huber und seiner Elani starten. Charlotte hatte sich da auch was ganz Besonderes ausgedacht, das wir in dieser Form noch nie gemacht hatten. Rechts von uns fand ein Treiben statt, an-schließend quasi geradeaus ein weiteres Treiben. Die beiden Gebiete lagen gar nicht so weit voneinander entfernt, was letztendlich meinem Gefühl nach auch die Schwie-rigkeit an dem Ganzen war. Der rechte Hund holte ein Dummy aus dem rechten Trei-ben, anschließend der linke Hund aus dem Treiben geradeaus. Dann durfte der linke Hund gleich nochmal los, aber dieses Mal nach rechts ins Treibengebiet. Und ab-schließen der rechte Hund in das Treibengebiet geradeaus. Es kreuzten sich also wieder die Laufwege und es ist für den einen oder anderen Hund vermutlich nicht so leicht auszuhalten, wenn der zweite Hund mit dem Dummy im Fang vor ihm langläuft. Mit Nala und Elani war das zum Glück gar kein Problem und wir sind zu viert auch hier happy aus der Suche gegangen. Somit waren wir im oberen Aufgabenbereich fertig und sind den Berg wieder „runtergestiegen“, um in die Senke zu kommen. Aufgabe 7 bei Paul war eine Doppelmarkierung mit recht weitem Winkel, aber über einen Bach. Links fiel ein Schuss, dann das Dummy. Unser Pech, dass es in den Ästen eines umgekippten Baums oben hängen geblieben ist. Anschließend fiel ein Schuss rechts unten. Leider ist direkt nach dem Schuss das Dummy von der linken Markierung aus dem Baum auf den Boden gefallen und somit hat Nala das Dummy von der rechten Markierung nicht gesehen. Ist das schlimm? Ich finde, dass genau sowas dazu gehört. Aber erstmal durfte sie das linke Dummy nach der Freigabe holen. Beim rechten Dummy habe ich ihr den Apport angezeigt. Da sie aber mit dem Kopf erst gerade, dann zu weit nach rechts und dann wieder in die andere Richtung geschaut hat, war mir klar, dass sie es wirklich nicht gesehen und keinen Plan hatte. Also Planänderung und ich habe sie mit „Voran“ in die Richtung geschickt. Ein biss-chen zu weit, zum Glück ein bisschen Orientierung am Helfer und dann hat sie es glücklicherweise doch gefunden. Das meine ich mit Teamwork. Wenn ich merke, dass mein Hund keinen Plan hat, muss ich ihm doch helfen. Natürlich ist das keine saubere Markierung, aber letztendlich müssen wir unseren Weg zum Ziel finden. Und das haben wir. Fehlte nur noch Aufgabe 8 bei Barbara. Wieder zwei Hunde und eine Suche, was zu großer Freude auf unserer Seite führte. Barbara hatte uns genau erklärt, wo das Suchengebiet ist und wir sollten die Hunde optimalerweise da auch drin halten. Zwei Helfer haben jeweils die Hand gehoben, wenn der Hund das Dummy im Fang hatte. Barbara hat sich extra ein Stück von uns weggestellt, damit sie die Arbeit der Hunde besser sehen konnte. Jetzt fragst Du Dich als geübter Leser natürlich nach dem „Final-Haken“ bei dieser Aufgabe. Die Dummys lagen dicht bei-einander und Barbara hat geschaut, ob die Hunde tauschen! Wir sind wieder mit Birgit und Newton an den Start gegangen. Erst durfte Newton ein Dummy aus der Suche holen, dann waren wir mit Dummy 2 und Dummy 3 an der Reihe und schluss-endlich durfte Newton Nr. 4 suchen. Auch das hat alles geklappt. Falls jemand in dem Moment dachte, dass es einen Felssturz gab, waren das die Steine, die mir vom Herzen gefallen sind! Wir haben mein großes Ziel, zu bestehen erreicht. Natürlich haben wir so einige Punkte auf der Strecke gelassen, aber ich sag es Dir ganz ehrlich: das ist mir ziemlich egal. Wir waren bei diesem Event am Start, wir gehören zu den 23 Teams, die bestanden haben und ich bin absolut stolz auf uns, dass wir zwei Tage hintereinander Dummys in der richtigen Reihenfolge eingesammelt haben. Nein, wir haben noch nie, zwei Tage hintereinander gearbeitet. Nein, wir haben auch noch nie ein Seminar gemacht und ja, wir waren danach wirklich platt. Aber es hat sich sowas von gelohnt. Wir können uns aufeinander verlassen und wir kennen ge-genseitig unsere Schwachstellen. Außerdem durften wir so ein Event in einem un-glaublich schönen Rahmen erleben und ich bin echt dankbar, dass wir diese Momen-te im Herzen tragen können. Also sind wir müde, aber entspannt und glücklich zurück zum Hengsthof gelaufen. Dort haben wir auf alle anderen Teilnehmer, Helfer und Richter gewartet. Als die Punkte dann eingetragen waren, war klar, dass es ein Stechen geben wird. Wir konnten alle oben am Rand des Parkplatzes zuschauen. Es waren drei Hunde-Menschen-Teams, die eine wirklich schwierige Markierung arbei-ten mussten: Deniz Oppolzer mit Balewood X-tra, Claudia Jelken mit Die Jette vom Gänsesee und Christian Kulpe mit Fairytale von der Mönchsquelle. Da ich einen Baum vor mir hatte, habe ich leider nicht ganz genau gesehen, wo gestartet wurde. Aber die Hunde mussten am kleinen Entensee vorbei, um einem Holzstapel herum und dann in recht hohem Bewuchs am Hang eine Markierung holen. Unglaublich toll zu sehen, wie die Drei das abgearbeitet haben!!! Also Hut ab, Ihr habt wirklich tolle Hunde an Eurer Seite! Und der Blick von oben auf die Arbeit war natürlich grandios. Wenn man einfach als Außenstehende*r nur zuschauen darf. Nach dem erfolgrei-chen Stechen ging es zurück zum Hengsthof in die Halle. Während dort die ersten Flammkuchen gebacken wurden, hat das Orgateam alle Punkte ausgewertet, Urkun-den geschrieben und fleißig im Hintergrund dafür gesorgt, dass alles seinen Lauf nimmt. Währenddessen haben erstmal die Richter ihre mehr als verdienten Richter-geschenke bekommen. Das war ein bisschen wie Weihnachten, weil die Flut gar nicht mehr endete. Es gab total schöne Trinkflaschen, Futterproben, Handtücher, ein Dummy, Weihnachtsbaumanhänger, einen Bierkrug, einen Anstecker, und und und… Und das Ganze sowas von verdient! Unsere vier Richter haben dieses Finale mit so viel Herzblut, Spaß und Fairness gerichtet, dass wir das nie vergessen werden. So ein tolles Team, das so ein Engagement und Fröhlichkeit ausstrahlt, ist einfach nur grandios! Jetzt glaubst Du vielleicht, dass ich übertreibe, aber dem ist nicht so! Ich liefere später noch ein paar Beweise, dass ich nicht die Einzige bin, der das so ging. Aber nun will ich Dich natürlich nicht weiter auf die Folter spannen und wir kommen zur Siegerehrung. Alle Teams, die bestanden haben, wurde nacheinander aufgerufen und haben ebenfalls einen coolen Rucksacksitz bekommen. Das Stechen war auf-grund der gleichen Punktanzahl nach den 8 Aufgaben ein Stechen um Platz 3. Und hier kommen nun die Sieger. Das DRC WT Finale A am 10./11.10.2026 in Oberkirch „uff de Kutt“ haben gewonnen:

  1. Platz: Sandra Reck mit Limetrees Golden Que (156 von 160 Punkten)
  2. Platz: Sonja Hankel mit Forestline Black Pearl (151 von 160 Punkten)
  3. Platz: Claudia Jelken mit Die Jette vom Gänsesee (150 von 160 Punkten)
  4. Platz: Christian Kulpe mit Fairytale von der Mönchsquelle (150 von 160 Punkten)
  5. Platz: Deniz Oppolzer mit Balewood X-tra (150 von 160 Punkten)

Herzlichen Glückwunsch!!! Das habt Ihr wirklich grandios gemacht! Ihr könnt so so stolz auf Euch und vor allem auch auf Eure Hunde sein!

Nachdem dann alle ihre Papiere und eine Teilnahmeurkunde erhalten hatten, haben wir noch die süßen Flammkuchen vernascht und anschließend haben sich die Ersten auf den Heimweg gemacht. Ich glaube, ich habe schon zum Ausdruck gebracht, was die Richter und Helfer im Gelänge geleistet haben. Aber weißt Du, wer da definitiv noch nicht genug Beachtung bekommen hat? Die Sonderleitung! Petra und Sybille haben da eine Veranstaltung auf die Beine gestellt, wie es sie so nicht mehr geben wird. Und ich weiß nicht, ob Dir klar ist, was da alles dranhängt. Die Planung startet Monate im Voraus, es gibt Unmengen an Dingen zu organisieren und abzusprechen. Da hängt wirklich jede Menge Arbeit dran. Aber die perfekte Planung hat sich ausge-zahlt. Es gab einfach überhaupt nichts, was nicht optimal gelaufen ist. Kleine Anek-dote am Rande: Zwischendurch war ein Autoschlüssel verschwunden, was für ein wenig Aufregung sorgte. Zum Glück ist er nach sehr intensiver Suche sehr vieler Menschen wieder aufgetaucht: er lag ganz unschuldig einfach auf dem Armaturen-brett eines anderen Autos 😉. Aber das war dann auch schon das größte Problem, das sich letztendlich easy lösen ließ. Und ich habe ja schon geschrieben, dass ich nicht die Einzige bin, die maßlos begeistert vom Finale „uff de Kutt“ ist:

  • Liebe Sybille,

auch von meiner Seite herzlichen Dank für die gesamte Organisation des Finales an Dich und dem gesamten Team! Es war uns ein unvergessliches Erlebnis, jeder Kilometer der weiten Anreise aus Flensburg hat sich gelohnt, seid alle herzlichst gegrüßt und nochmals ganz vielen Dank!

Viele Grüße

Hinrich (Lorenzen)

 

  • Hey Sybille.

Ein großes Dankeschön an euch alle.

Wir hatten tolle Tage bei euch.

Uff de Kutt ist es einfach schön.

Fast wie eine andere Welt

Über dieses Wochenende werden wir noch lange sprechen.

Dankeeeeee

Sabine Gardetzki-Brimmer mit Luis

 

  • Hallo Sybille, hallo Petra,

von dieser Stelle aus noch einmal herzlichen Dank für eine wunderschöne Veranstaltung.

Die vielen liebevollen Details bei diesem Finale (mein Allererstes im übrigen) haben dieses Event persönlich und herzlich gemacht. Ich kann mir nicht vorstellen, wieviel Zeit und Mühe in ihr in diese Arbeiten gesteckt habt. Ein

wunderbares Gelände, eine tolle Bewirtung durch den Hausherrn, ein nettes Team (Richter und Helfer) – einfach KLASSE!!! Schon jetzt ein großes Danke-schön an die Fotografin, die die Bilder kostenlos zur Verfügung stellen wird (das ist mehr als außergewöhnlich).

Vielen, vielen Dank auch für die Ehrung aller „Durchgekommenen“ und den tollen Rucksack (mit perfekter Nutzungsanweisung ).

Viele liebe Grüße vom Niederrhein

Petra Lommen-Schoofs

 

  • Liebe Sybille,
    zwar erst heute möchte ich ein ganz grosses Dankeschön für diesen Workingtest ausdrücken.
    So schön organisiert, an nichts hat es gefehlt, nette Richter, schönes Gelän-de, es war ein ganz tolles Auszeit-Wochenende mit dem liebsten Hobby. Herzlichen Dank an alle!
    viele Grüsse
    Beate (Schwarz)

 

  • Das war ein ganz besonderes und tolles Wochenende – vielen Dank dafür allen Mitwirkenden

Deniz Oppolzer (FB)

 

  • Ganz herzlichen Dank an alle, die zu diesem grandiosen Wochenende beigetragen haben! Es war eine megatolle Veranstaltung

Sandra Reck (FB)

 

  • Herzlichen Dank für die hervorragende Veranstaltung; die Atmosphäre war ausgezeichnet, die Organisation perfekt, und mein Dank gilt allen beteiligten Helfern sowie den Richtern.

Sonja Hankel (FB)

 

  • Ganz herzlichen Dank für das rundum gelungene Wochenende an alle, die zu diesem Finale beigetragen haben. Ich werde mich immer gerne daran zurück-erinnern.

Tanja Schwarz (FB)

 

  • Ein tolles Wochenende. Danke an alle, die solche Tage ermöglichen.

Sabine Gardetzki (FB)

 

  • Die beiden Tage waren mehr als gelungen. Dickes Dankeschön an alle, die dazu beigetragen haben!!!

Kerstin Wehrberger (FB)

Du siehst, es war eine wirklich tolle Veranstaltung. Ach ne, Du liest es ja nur. Aber auch dem können wir Abhilfe schaffen. Während der ganzen Veranstaltung war näm-lich Anja Stangl im Einsatz und hat fleißig Fotos geschossen, die sie kostenfrei zur Verfügung stellt. Vielen, vielen Dank Anja, dass du dadurch für wunderschöne Erin-nerungen in Bildform gesorgt hast! Die Fotos kannst Du Dir hier anschauen, sobald Anja sie hochgeladen hat (Vermutlich dauert es noch ca. eine gute Woche):

https://anjastangl.de/

Und wenn Du jetzt auch noch wissen möchtest, wie jeder einzelne Teilnehmer in je-der einzelnen Aufgabe abgeschnitten hat, findest Du die detaillierte Ergebnisliste hier (da findest Du übrigens auch ein tolles Bild der strahlenden Gewinner und Richter!):

https://a.workingtest-finale.de/

Und natürlich gibt es auch diverse Infos auf der Facebookseite der LG Südwest 😉

So, wenn Du es bis hierher geschafft hast: Respekt! Das war eher ein Roman, ob-wohl ich die ganzen kleinen Kleinigkeiten schon weggelassen habe. Aber das hat diese Veranstaltung einfach verdient. Sybille & Petra und natürlich auch Eure besseren Hälften: ich danke Euch für alles, was Ihr für diesen Verein und uns Mit-glieder macht. Alles im Ehrenamt und mit Leib und Seele! Vielen, vielen Dank, dass wir alle das erleben dürfen! Ihr schenkt uns damit unglaubliche Augenblicke mit un-seren Hund! DANKE!!! Ihr seid einfach die Besten!

Und hoffe ich, dass ich Dir zumindest ein bisschen die Atmosphäre von diesem Finale nah bringen konnte und wünsche Dir mit deinem Hund (oder ohne) eine wundervolle Zeit! Probiere dich an neuen Herausforderungen und wachse daran. Es macht wirklich Spaß!

Herzlichst,

Deine Lea (Rakete) mit Nala (Inverness Golden I’m Like A Bird)

An dieser Stelle möchten wir (Petra und Sybille) uns ganz herzlich bedanken:
– bei den vier Richtern
– bei den 21 Helfern
– bei unserer Berichtschreiberin, die in ihrem Bericht leider komplett vergessen hat zu
erwähnen, dass sie an beiden Tagen für Richter und Helfer ein Catering auf die
Beine gestellt hat, welches einfach perfekt war. Alle Richter und Helfer waren sich
einig: Das hat es so noch nie gegeben.
– bei unsren Männern, die uns in den letzten Wochen ertragen mussten, wenn wir
nicht wussten, wohin mit unserem Stress.
– bei Anja Stangl, die an beiden Tagen mit ihrer Kameraausrüstung im Gelände unter-
wegs war, um besondere Momente festzuhalten und uns diese Fotos kostenlos zur
Verfügung stellt.
– und zu guter Letzt bei allen Teilnehmern, die uns mehrfach versichert haben, dass
sich unsere Mühe gelohnt hat.
(Petra Beringer und Sybille Keßler)

Da du bestimmt noch nicht genug hast und es spannend findest, das Ganze nochmal aus einer anderen Perspektive zu lesen, rate ich dir, auch die folgenden Zeilen noch zu verschlingen. Es folgt nun noch der Bericht aus der Siegerperspektive von Sandra Reck:

DRC Workingtest A-Finale in Oberkirch „uff de kutt“ am 10. Und 11. Oktober 2026

Dieses grandiose Wochenende wird sich wohl in meinen Kopf einbrennen…

Wir reisten bereits freitags aus der Nähe von Köln zum diesjährigen Finale der Anfänger an und konnten nach unserer Ankunft auch direkt melden, was den Sams-tagmorgen für uns schon etwas entspannter werden ließ. Da wir mit dem Wohnmobil direkt am Gelände stehen konnten, wurde auch die besondere Atmosphäre mit je-dem anreisenden Team deutlicher.

Der Samstagmorgen startete eher ungemütlich mit viel Regen und niedrigen Tem-peraturen. Um 8.30h fanden wir uns dann in der großen Halle am Hengsthof zur

Begrüßung durch die Sonderleitung Petra Beringer und Team ein. Sie stellte die Richter Charlotte Derungs, Mario Hickethier, Paul Hasney und Barbara Reppermund

(Prüfungsleitung) vor und begrüßte die insgesamt 48 angereisten Teams, die sich für das Finale 2026 qualifiziert hatten.

Gegen 9.00h brachen wir dann auf ins Gelände. Der Aufstieg erforderte eine ordent-liche Portion Ausdauer, der Wettergott irgendwie auf der anderen Seite der Macht. Wir hatten die Startnummer 6 und starteten somit direkt mit Aufgabe 1 bei Charlotte Derungs. Dank der guten Organisation von Sybille Keßler und ihren Helferlein ging es bei den einzelnen Stationen von Mario Hickethier bei Aufgabe 2, Barbara Reppermund mit Aufgabe 3 und Aufgabe 4 bei Paul Hasney überwiegend flott voran und so waren wir mit unseren 4 Aufgaben am 1. Tag bereits am frühen Nachmittag fertig und liefen bei mittlerweile überwiegend trocknem Wetter wieder zurück zum Hengsthof. Dort erwartete uns dann ein Salatbuffet, frisches Brot mit leckeren Dipp und unterschiedlichen Leckereien vom Grill. Im weiteren Verlauf des netten Beisam-menseins wurde den Helfern gedankt. Jeder bekam tolle Aufmerksamkeiten und jeder Richter verkündete nach dem ersten Tag seinen Judges Choice. Dann wurde es nochmal spannend, denn Sonderleiterin Petra Beringer bat die von ihr aufgeru-fenen Teilnehmer, einmal aufzustehen. Meine Startnummer 6 fiel direkt als Erstes und es folgten 9 weitere. Die Atmosphäre in der Halle war unbeschreiblich, denn wir hatten keine Ahnung, was Petra mit uns vorhatte. Als sie einen Moment später ver-kündete, dass es sich um die Top 10 des ersten Tages handelte, waren Freude und Erstaunen groß. Bei mir ließ es auch den Leistungsdruck etwas steigen. Außerdem durfte sich jeder Starter eine Tüte mit Geschenken nehmen. Wir ließen den Tag mit vielen netten Gesprächen und gemütlichem Beisammensein ausklingen. Der Sonn-tag startete wettertechnisch etwas freundlicher, aber kalt. Um 8.30h wurden die Helfer eingeteilt und es folgte eine kurze Info über den Ablauf des Tages. Die Grup-pen 1 und 2 wurden wieder den Berg hochgeschickt, die Gruppen 3 und 4 den Berg runter. Wir starteten bei Aufgabe 5, die Mario Hickethier tief im Wald für uns überlegt hatte, zogen weiter den Berg hoch zu Aufgabe 6 bei Charlotte Derungs und konnten dann den Marsch ins Tal antreten. Dort warteten noch Paul Hasney bei Aufgabe 7 und Barbara Reppermund

mit unserer letzten Station, Aufgabe 8, bis zu der wir es tatsächlich ohne Null ge-schafft hatten. Dort stieg dann die Anspannung durch lange Wartezeit und einige enttäuschte Teilnehmer, die aus der Aufgabe kamen, nochmal enorm an. Doch auch diese Aufgabe konnten wir bestehen und es machte sich ein unglaubliches Glücks-gefühl in mir breit. Wir hatten es geschafft: zwei Tage konstante Leistung von mei-nem Teampartner Limetrees Golden Que (Levi) und viel mitfiebern untereinander. Unsere Gruppe war wirklich klasse! Zurück auf dem Hengsthof versorgten alle ihre Hunde und kurze Zeit später wurden drei Starter aufgerufen, die ins Stechen muss-ten. Nochmal Momente, die Gänsehaut machten und sich mit Spannung und großem Applaus abwechselten.

Während der Auswertung der Ergebnisse, wurden wir mit leckeren Flammkuchen versorgt. Es wurde den Richtern für das faire Richten und die lockere Atmosphäre gedankt und anschließend wurde jeder Starter, der bestanden hatte, einzeln nach vorne gebeten und bekam eine Urkunde und einen schicken Sitzrucksack. Die Punk-tezahlen und Prädikate waren beachtlich und irgendwann verkündete Petra Beringer, dass das Stechen um Platz 3 erfolgte. Mir wurde etwas mulmig, da meine Start-nummer bisher nicht aufgerufen wurde.

Die Plätze 5, 4 und 3 gingen an Deniz Oppholzer, Christian Kulpe und Claudia Jelken. Es wurde Platz 2, Sonja Hankel aufgerufen und ganz zum Schluss die Start-nummer 6, mein Name. Es fühlte sich so unwirklich an, wie in einem Traum, aus dem man nicht aufwachen möchte. Levi und ich hatten das A-Finale gewonnen! An dieser Stelle entschuldige ich mich für meine zusammengewürfelten Worte übers Mikrofon. Ich war einfach zu überwältigt und zudem ist es das erste Mal gewesen, dass ich überhaupt vor so vielen Menschen sprechen musste…

Ich gratuliere allen Startern zu Ihren Ergebnissen! Es bis zum Finale zu schaffen, ist eine grandiose Team-Leistung. Ein großer Dank geht an die Richter, die sich sehr schöne Aufgaben für uns ausgedacht haben, an die Sonderleitung und alle ihre Hel-fer, die dieses Wochenende sehr liebevoll und gut durchdacht, geplant haben, aber auch an den Reviergeber und Gastwirt. Die DRC Landesgruppe Südwest hat dieses Event für uns zu einem unvergesslichen Wochenende werden lassen. Es war uns eine große Ehre bei Euch zu Gast zu sein!

Wir sehen uns hoffentlich nächstes Jahr in der Fortgeschrittenen Klasse…

(Sandra Reck mit Limetrees Golden Que „Levi“)