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Einladung zum Online-Seminar am 25.3.2026: Beprobung bei Wurfabnahmen und Erläuterungen zur praktischen Umsetzung

By Alle, Chesapeake Bay Retriever, Curly Coated Retriever, Flat-Coated Retriever, Golden Retriever, Labrador Retriever, Nova-Scotia-Duck-Tolling-Retriever, Wichtig

Einladung zum Online-Seminar

Das DNA-Projekt im DRC – Beprobung bei Wurfabnahmen und Erläuterungen zur praktischen Umsetzung

Wir laden alle Züchterinnen und Züchter sowie Interessierte herzlich zu einem informativen Online-Seminar rund um das DNA-Projekt im DRC ein.

Thema:
In diesem Seminar werden die Beprobung bei Wurfabnahmen und die praktische Umsetzung des DNA-Projekts im DRC anschaulich erläutert. Nutzen Sie die Gelegenheit, direkt vom Rassezuchtwart der Flat Coated Retriever wertvolle Informationen und praktische Hinweise zu erhalten.

Termin:
Mittwoch, 25. März 2026
Zeit: 19:30 – 20:30 Uhr
Ort: Webinar (Online-Seminar)

Teilnehmerkreis:
Züchter*innen aller Rassen im DRC e.V. sowie interessierte Mitglieder

Anmeldung:
Meldestart: sofort
Meldeschluss: 23. März 2026
Anmeldung über die Datenbank des DRC.   -> jetzt anmelden
Der Veranstaltungslink für die Teamssitzung wird kurzfristig vor der Veranstaltung versendet.

Kontakt:
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: rzwflatcoated@drc.de

Dummy A – 20.9.2025 in Heeslingen

By Alle, Weser-Ems

Es war ein sonniger Spätsommermorgen im September (20.09.2025) als wir uns auf den Weg nach Heeslingen (Landkreis Rotenburg) zur  APD/R Anfänger, ausgerichtet von der DRC Landesgruppe Weser-Ems, machten. Wir, das sind mein junger Labrador Retriever Rüde „Des Nifflers Theo vom Uthleder Berg“ (Theo, geb. 24.12.2022) und ich, Britta Döring, Ersthundbesitzerin und sehr aufgeregt. Mit Blick auf den ständig verstopften Elbtunnel war ich viel zu früh losgefahren und traf fast zeitgleich mit dem Organisations-team ein. Also noch ausreichend Zeit für einen kleinen Erkundungsspaziergang in der Umgebung. Nach und nach trafen die anderen Teilnehmenden der ersten Gruppe ein, und gegen 09:20 wurden wir ins Suchengebiet gebeten. Ein schönes Gelände wartete auf uns – Grünfläche, Sträucher, Wald und ein See mit gutem Ein- und Ausstieg.  Nach der Meldung wurden alle Teams zusammengerufen, und die Sonderleiterin, Helen Tiemens, sowie die Richterin Eva Berg stellten sich und das Helferteam vor. Eva Berg erklärte die Regeln und Abläufe – Jedes Team sollte einzeln in der jeweiligen Aufgabe geprüft werden, begonnen mit der Landmarkierung gefolgt vom Wasserapport. Im  nächsten Durchgang dann die Frei-Verloren-Suche, anschließend der Appell. Wir wurden in eine Wartezone außer Sichtweite der Prüfung gebeten und in mir stieg das Lampenfieber wieder hoch. Als wir aufgerufen wurden musste ich plötzlich an den Ausspruch meiner Trainerin „Trust your dog“ und den Satz von Eva Berg im Rahmen der Einführung denken: „Euer Hund ist nach der Prüfung immer noch derselbe wie vor der Prüfung!“ – Mir schoß ein „Ja, genau so ist es!“ durch den Kopf und ich schaute zu Theo: „He Kleiner Mann, Lust auf Dummy? Wollen wir Spass haben?“ – und den hatten wir!! Letzte Aufgabe – Geschafft. Jetzt einen Kaffee und warten. Dann teilte Eva Berg uns die Ergebnisse mit: bestanden! Mit 78/80 Punkten! Die Anspannung fiel ab. ich musste weinen und konnte es nicht fassen. Das kam erst viel später auf dem Weg nach Hause. Ich habe viel gelernt an diesem Tag, über mich, meinen Hund und unser Miteinander. Und freue mich nun auf den ersten Workingtest.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an

  • Helen und Team für die gute Organisation, mentale Unterstützung und angenehme Atmosphäre
  • Eva Berg für eine professionelle und faire Prüfung und vor allem ihre Worte, die mich auch in Zukunft begleiten werden
  • meine Gruppenmitgleider für die aufmunternden Worte und ein gutes Miteinander
  • Corinna da Luz und auch Christina Gjedrem für konsequente, lustige und zugewandte Trainingsstunden

Und ein besonderer Dank geht an Dich, kleiner Mann

Britta

 

Bild: Britta Döring

Wenn der Wetterbericht lügt und der Wald schweigend steht… – Curlytreffen 2025 in der LG Weser-Ems

By Alle, Curly Coated Retriever, Weser-Ems

Curly-Treffen 2025 – Wenn der Wetterbericht lügt und der Wald schweigend steht

Am zweiten Wochenende des Septembers fand das Curly Coated Retriever Treffen mit vielen Programmpunkten im Raum Weser-Ems statt.

Freitags gab es zwei Dummytraining Gruppen unter Jan-Peter Stephan und seiner Frau Martina in Hayo Wilkens Jagdrevier. Vormittags trainierte die A-Gruppe und nachmittags die F-Gruppe. Die Stimmung war heiter, die Aufgaben anspruchsvoll und es gab für jedes Team wertvolle Tipps. Währenddessen fand im Waldstadion ganz in der Nähe ein Wesenstest unter Dr. Jutta Jaitner statt. An der Curly-affinen Schule gleich gegenüber, die wir das ganze Wochenende über zur Verfügung hatten, gaben Alexandra Lütkemeier und Ute Naber ein Ring- und Trimmseminar.

Samstags fanden parallel an der Schule ein Begleithunde Seminar unter Horst Kruse und wieder im Revier eine spannende Krimi-Wanderung mit Birgit Sölter und einem tollen Schauspiel- und Helferteam statt. Beide Veranstaltungen waren zahlreich besucht und wurden in vollen Zügen bei gnädigen Wettergöttern genossen. Zur Stärkung, Urkunden-Ausreichung und dem geselligen Curly-Klatsch trafen sich alle danach auf dem Schulhof. Dabei wurde der ein oder andere holländische Schnapps getrunken, gelacht und weiter genossen. Man hatte wie immer das Gefühl, gar nicht genug Zeit für alle Gespräche zu finden. Aus diesem Grund gab es sowohl am Freitag als auch am Samstag ein gemeinsames Abendessen, bei dem wir zusammen das ganze See-Restaurant in Beschlag nahmen und deren leckeres Essen verschlangen. Es war so schön, mit allen zusammen zu sitzen und über die Hunde zu quatschen. Traditionell gab es natürlich auch das berühmte Curly-Quiz mit Schätzfrage. Am dichtesten an der tatsächlichen Anzahl der Gummibärchen Tüten im großen Glas und somit Gewinnerin des Abends war Annette Kuipers-Heisecke. Alle anderen bekamen einen Trostpreis: Gummibärchen und einen gravierten Kugelschreiber als Erinnerung.

Am Sonntag fand die SRA Stuhr Heiligenrode mit dem Tagestitel “Stuhr-Sieger” ebenfalls im Waldstadion statt. Richterin Gabi Orru richtete 17 Curlies an der Zahl! Sie nahm sich viel Zeit für alle Teams, die noch keine Show Erfahrung hatten und lernte nebenbei zwei Anwärter an. Best Veteran wurde mit stolzen 12,5 Jahren Queen Ibine (Zonnegroet v. Elegast, Bes. Mieke Molenaar). Best opposite Sex wurde Carl (Curly Of Blueway Carl, Bes. Sarina Schmidt) und Best of Breed sowie Best in Show wurde Leska (Infinity Curl’s Dana Aleska, Bes. Annette Kuipers-Heisecke).

Zum Abschluss blieb Frau Orru noch für einen Formwert-Nachmittag für alle Retriever-Rassen.

Wie alle Veranstaltungen, hatte auch das Curly Wochenende seine kleinen Stolpersteine. Dass wir alle unsere Zeit trotzdem so sehr genießen konnten, dass es zu jedem Stolperstein fleißige Hände gab, die das Wochenende zu einem gelungenen Event getragen haben, möchte ich hier hervorheben. Vielen Dank für alle kleinen und großen Helferlein, für die Veranstaltungsorte, für Organisation und für so tolle Seminare! Ebenfalls ein großes Dankeschön an alle, die unser Wochenende fotografisch begleitet haben, besonders Fred Bekema und Nadine Wegehaupt.

(Jennifer Trapka)

 

Fotos der Bildergalerie mit freundlicher Genehmigung von Nadine Wegehaupt, NK-Pfotografie

BLP 1.11.2025 in Idsingen

By Alle, Weser-Ems

Am 01.11 2025 fand in Idsingen bei Walsrode eine BLP unter besten Bedingungen statt. Alle Teilnehmer erschienen pünktlich um 08:30 und wurden herzlich von den beiden Sonderleiterinnen und den Prüfern empfangen. Aufgrund der Teilnehmerzahl von 10 Gespannen wurde die Prüfung in zwei Gruppen a 5 Teilnehmern geteilt. Ich durfte mit Lenny in der zweiten Gruppe starten.

Nach einer kurzen Fahrt ins Revier wurden als erstes die Chipnummern überprüft und die Hunde auf körperliche Mängel kontrolliert. Danach ging es gleich zur Überprüfung der Schußfestigkeit im Feld, was für alle Hunde kein Problem war.
Nach einer kurzen Fahrt durchs Revier begann die Prüfung der freien Verlorensuche, die alle Hunde gemeistert haben.
Es folgten die Fächer Einweisen auf zwei Stücke Wild und danach wurde in einem Walk Up die Standruhe und das Merken überprüft. Auch diese Fächer konnten alle Hunde bestehen.
Nach einer weiteren kurzen Fahrt wurden die Hunde auf der Federwildschleppe geprüft.
Abschließend ging es zu den beiden letzten Prüfungen an das Wasser. Hier konnte leider ein Hund aus unserer Gruppe die Schussfestigkeit am Wasser nicht bestehen. Alle anderen Hund haben auch das geschafft und zeigten eine sehr gute Verlorensuche.

Nach Abschluss der praktischen Fächer ging es zurück zum Treffpunkt wo im Kaminzimmer die Auswertung der Prüfung erfolgte.

Platz 1: 273 Punkte (Michael Thönes mit Aldagessem’s Just for you Lenny)

Platz 2: 271 Punkte (Markus von Ludowig mit Die Quintinina vom Gänsesee)

Platz 3: 260 Punkte  (Nadine Homfeld mit Kiamos All or Nothing)

Die knappen Ergebnisse zeigen wie hoch die Leistungen aller zehn Gespanne in den beiden Gruppen an diesem Tag waren.

Ein besonderer Dank geht an Andrea Lünebach-Hüner für die Bereitstellung des tollen Reviers und der Begleitung während der Prüfungen. Ebenso danken wir den beiden Sonderleitern Helen Tiemens und Mareike Asmus-Müller. Für Mareike war es die erste Sonderleitung und Du hast es ganz toll gemacht!!!

Letztendlich danken wir natürlich auch den Prüfern, die uns fachlich sehr kompetent und uns immer wieder motivierend durch die Prüfung begleitet haben.

Michael Thönes mit Aldagessem’s Just for you Lenny
Foto: Kathrin Thönes

Fotograf: Miriam Steinmetz

Dr. Heraeus-Gedächtnis-Prüfung in Aidhausen am 8. November 2025

By Alle, Mitte

Dr. Heraeus-Gedächtnis-Prüfung in Aidhausen am 8. November 2025

Am Samstag, den 8. November, stand für Kurt und mich wieder ein ganz besonderer Tag bevor: die Heraeus-Gedächtnis-Prüfung in Aidhausen, eine Prüfung, die uns schon vor zwei Jahren unvergessliche Momente beschert hat. Damals gewann Kurt mit dem Gesamtprädikat hervorragend und dem CACT – ein Erlebnis, das ich so schnell nicht mehr vergesse.

Dass wir so etwas noch einmal schaffen könnten, unter einem neuen Richterteam, mit komplett neuen Aufgaben in ähnlichem Gelände, erschien mir fast unrealistisch. Aber der Wunsch nach dem zweiten CACT war groß. Nachdem es bei der RGP im Vorjahr und der PnS in diesem Jahr nicht gereicht hatte, meldete ich uns zur Heraeus an – mit einem kleinen, aber hartnäckigen Funken Hoffnung. Als dann auch noch das Losglück auf unserer Seite war, war klar: Wir müssen es einfach versuchen.

Früh am Morgen machten wir uns auf den Weg nach Aidhausen. Im Revier von Manni Frank angekommen, gaben wir unsere Unterlagen ab und wurden direkt von vielen vertrauten Gesichtern begrüßt. Das Richterteam – Sigrid Semmler (Prüfungsleitung), Harald Jurkovic und Eberhardt Simon-Mathes – empfing uns gut gelaunt. Nach einer kurzen Ansprache von Miriam und Sigi ging es ohne Umschweife los mit den Schleppen.

Wir hatten Startnummer 1 gezogen, und obwohl ich inzwischen wirklich zu den „alten Hasen“ gehören müsste, war die Aufregung sofort wieder da. Alle Gespanne meisterten die erste Aufgabe mit dem Prädikat hervorragend.

Es ging weiter mit dem Fach „Marking auf dem Lande“. Die erste Markierung flog über einen Hügel hinweg ins Altgras, dahinter der dunkle Wald – die Werfer kaum zu sehen. Die zweite Markierung hingegen kam von einem gut sichtbaren Weg rechts neben dem Startpunkt, hier waren die Werfer sehr gut zu sehen und darin bestand die Schwierigkeit. Es war eine Aufgabe, die präzises Ausrichten und Aufmerksamkeit erforderte.

Sigi erklärte allem voran ruhig, fair und verständlich, was wann passieren würde und man hatte alle Zeit der Welt sich auszurichten und auf die Aufgabe einzustellen. Dennoch verloren wir bei diesem Fach zwei Teams. Das war unglaublich schade, aber so ist das leider auch bei Prüfungen, manchmal sind es die Millisekunden Unachtsamkeit oder einfach Pech und man ist raus.

Aber wie sagt man so schön? Nur wer startet, kann auch durchfallen.

Bei einer Heraeus durchzufallen, ist keine Schande…

Weiter ging es mit dem Fach Einweisen.

Eine Altgrasfläche mit Brombeeren durchziehen und Reisighaufen – ein Gelände, das gerades Lining erforderte, denn die Hunde konnte schnell außer Sicht geraten.

Bei dieser Aufgabe wurden zum ersten Mal die Unterschiede zwischen den Teams deutlicher, die Richter bewerteten streng, aber absolut fair.

Jeder erhielt im Anschluss ein ausführliches Feedback.

Nach einer kurzen Mittagspause – mit wunderbarer Verpflegung von Miriam und Christian – starteten nur noch die Teams, die sich bis dahin behauptet hatten. Die PO sieht beim Fach Standtreiben und Verlorensuche vor, dass nur noch die Gespanne bei diesem Fach antreten, die noch im Rennen sind.

Drei Teams gingen an den Start und alle drei konnten dieses Fach mit hervorragend bestehen. Es war wirklich schön, die konzentrierte und gleichzeitig freudige Arbeit der Hunde zu beobachten.

Dann kam der Moment, vor dem meine Nervosität wieder auflebte: das Wasser. „Nur noch Wasser“ dachte ich mir.

Bis hierhin lief alles hervorragend für uns – und genau das ließ meinen Puls hochschnellen.

Doch Kurt zeigte erneut, dass Wasser sein Element ist. Beim Einweisen auf die Schleppe, bei der Verlorensuche und bei der Verleitmarkierung arbeitete er mit der gleichen Ruhe, Souveränität und Leidenschaft, die ich an ihm so liebe. Ich konnte meine Anspannung kaum verbergen, und als klar war, dass wir auch diese letzte Aufgabe geschafft hatten, fiel mir ein Riesenstein vom Herzen.

Leider verloren wir am Wasser noch ein weiteres Team, sodass nur zwei Teams die Heraeus erfolgreich abschließen konnten.

Diese Prüfung zählt nicht ohne Grund zu den Eliteprüfungen des DRC – hier werden die besten Hunde herausgestellt, und die Durchfallquoten sind hoch.

Kurt gewinnt – wie vor zwei Jahren – die HP/R mit dem Gesamtprädikat hervorragend in jedem einzelnen Fach und erhält erneut das CACT.

Als die Richter das Ergebnis verkündeten, musste ich ein paar Tränen vergießen. Natürlich bin ich mit diesem Ziel angetreten – ein bisschen verrückt darf man ja sein. Aber dass es tatsächlich genauso kommt, dass mein Hund zwei Jahre später so unaufgeregt, zuverlässig und mit dieser unglaublichen Präsenz seine Leistung wiederholt, hat mich einfach überwältigt.

Das CACT war das Sahnehäubchen auf einem ohnehin perfekten Tag.

Mein großer Dank gilt dem humorvollen, immer gut gelaunten und absolut fairen Richterteam sowie Miriam und Christian für die großartige Organisation und die liebevolle Verpflegung. Bei euch fühlt man sich wirklich ein bisschen wie „zu Hause“.

Danke auch an Manni Frank für das wunderbare Revier – es ist alles andere als selbstverständlich, sein Revier für eine solche Prüfung zur Verfügung zu stellen.

Liebes Unterfranken: Wir kommen wieder. Vielleicht nicht mehr unbedingt mit Kurt, aber ich komme auf jeden Fall wieder.

Daniela Peter mit Young Spirit Keen Curtiz – „Kurti“ 🙂

Fotograf aller Bilder: Miriam Steinmetz

Bericht APD/R – Startklasse F am 8.11.2025 in Ihlow

By Alle, Weser-Ems

Der Tag begann ruhig: leichter Nebel lag über dem Gelände „Donkens Holt “ das vom PSV Ihlow zur Verfügung gestellt wurde. Es ist ein Vielseitigkeitsgelände für Pferde, das auch über zwei Teiche verfügt, die über einen Wasserdurchritt verbunden sind. 

Vormittags war ich als Helfer in der A eingeteilt. Von dort aus konnte ich viele Teams beobachten, und es hat mir richtig Freude gemacht zu sehen, wie konzentriert und harmonisch gearbeitet wurde. Diese kleinen Momente – ein gut gelungener Apport, ein zufriedenes Lächeln des Hundeführers – machen für mich immer den besonderen Reiz solcher Prüfungstage aus. Am Nachmittag ging es dann für mich und Aila in der Dummy – F weiter. 

Bei der Anmeldung hatte ich doch noch etwas Zweifel, ob es die richtige Entscheidung war schon die F zu melden, aber ich habe gedacht, dass ich es einfach als einen schönen Trainingstag sehe. Vielleicht klappt es ja auch. Also Hund aus dem Auto holen – und abwarten was kommt.  Sieben Teams hatten die Dummy F gemeldet, wir waren in jeder Aufgabe als letztes dran – was das Warten nicht leichter machte und wir Ruhe bewahren mussten.
Angefangen wurde mit der Suche. Nach kurzer Erklärung von unserem Richter Daniel Perick, der uns mit seiner ruhigen Art die Anspannung etwas nehmen konnte, schickte ich Aila in die Suche und flitzeschnell waren die Dummies drin. Erste Aufgabe schon mal geschafft!
Dann ging es weiter zum Einweisen. Wir standen auf einer kleinen Erhöhung mit Baumbestand und sollten den Hund runter, durch den Wasserdurchritt und weiter voran, etwas rechts, zu einem Busch, der hinter einem Geländehindernis und dicht am Gewässerrand stand, schicken. Dort lag das für uns ausgelegte Blind.
Auch diese Aufgabe haben wir gut gelöst und somit ging es für uns weiter zur Doppelmarkierung Wasser/Land. Als uns die Aufgabe erklärt wurde, saß Aila ganz ruhig neben mir. Ich war doch deutlich aufgeregter als sie.
Dann ging es los. Ableinen – Schuss – Wassermarkierung fällt, Schuss – Landmarkierung fällt. Ich habe mich entschieden, dass Aila erst die Wassermarkierung arbeiten soll, da der Winkel zur Landmarkierung etwas enger war und die Wassermarkierung auf der linken Seite fiel. Die lag hinter einem großen Busch im Teich sehr schlecht, bzw. nicht sichtig für uns zu sehen.
Danach die Landmarkierung – Beide Dummies brachte sie zügig zu mir und wir konnten uns für die letzte Aufgabe bereithalten.
Walk Up – auch hier wurde es nochmal spannend. Wir waren wieder als letztes dran. Jetzt noch diesen einen Dummy – und ja, wir haben es geschafft!!! 

Leider konnten an diesem Tag nicht alle bestehen – manchmal sind es Kleinigkeiten, manchmal einfach Pech. Dennoch blieb die Stimmung sportlich fair und viele nahmen es als Motivation weiterzumachen und an den Herausforderungen zu wachsen.
Am Ende haben drei Teams die Dummy F bestanden. Meine herzlichsten Glückwünsche auch hier nochmal an die anderen beiden Teams. 

Ein herzliches Dankeschön gilt Sonderleiter Frank de Vries, Stefanie Karen und Diana Schüßler für die hervorragende Organisation. Ebenso bedanken wir uns ganz besonders bei Daniel Perick, der mit seiner ruhigen Art, klaren Bewertungen und Tipps für eine faire und angenehme Prüfung sorgte. Es hat bei allen dazu geführt, dass wir trotz all der Aufregung etwas entspannter wurden. Vielen Dank dafür! 

Und natürlich gilt unser Dank allen Helferinnen und Helfern, die oft im Hintergrund arbeiten, aber entscheidend dazu beitragen, dass ein solcher Tag so harmonisch verläuft. 

Am Ende blieb das Gefühl eines insgesamt sehr schönen Prüfungstages – mit netten Gesprächen und einer Atmosphäre, die trotz aller Anspannung positiv und herzlich blieb. 

Christina Saathoff mit Aila van’t Westerender Hoecht

Deckmeldungen Dezember 2025

By Alle, Golden Retriever, Wurf- und Deckmeldungen

Decktag Hund, ZB‑Nr. HD, ED Farbe, Titel, Prüfungen Besitzer
05.12.2025 Rüde: Digger Oscar Casey Among Hops and Birches, 2042594 A2, frei/frei WT BH(sv) Bonhagen Elisabeth u. David
Hündin: Bavarese Iphigeneia, B2, frei/frei WT Lösch Dr. Roland
07.12.2025 Rüde: Shine Your Way Sweet Goldenangels, LOF 215297/0 A2, frei/frei Fed.-Bosn.-Herz.-Ch. FdW BHP A o.S.(GRC) Lutz Doris
Hündin: Fascinating Pyper Makes you happy, B2, frei/frei WT BHP A o.S.(GRC) DP-E m.S.(GRC) Sange Sandra
07.12.2025 Rüde: Golden Plains Fallen Angel, 2143603 A2, frei/frei WT BHP A m.S.(GRC) Catania Bettina
Hündin: Golden Lining Faith, B1, frei/frei WT Merkel Mercedes
10.12.2025 Rüde: Warpersmoss Skypirate of Clearmeadow, KC AZ13878706 HS 6/6, frei/frei Perrett Ms. A.
Hündin: Culham Belemon, A1, frei/frei APD A JAS B-Diplom(KNJV) div.Workingtests(F) TAUGL. F. JAGDL. LZ Golz Petra
15.12.2025 Rüde: TQ QT, 2448428 A2, frei/frei WT APD A JAS Oettel Jana
Hündin: Vassruggens Inas TQ Sarelle, A2, frei/frei WT APD A Oettel Jana
16.12.2025 Rüde: Another Kiss Enzo Brdské zlato, 2548857Ü B1, frei/frei JAS Büttner Claudia Ch.
Hündin: Zirkon pink, Paige of Cuddly-Toy Robbers, A1, frei/frei WT BHP BH/VT(dvg) Schüßler Diana
19.12.2025 Rüde: Mifeks Frozen cool Cap, 2245814 A2, frei/frei APD A JAS LN Workingtest(A) Ehlert Sonja u. Ingo
Hündin: Mifeks Get the Party started, A2, frei/frei WT APD A NCT’25 div. Workingtests(A) Mews Aracea
21.12.2025 Rüde: Joyfull Events Mister Blue, 2245653 B1, frei/frei WT Grimm Georg
Hündin: Work of Art Candy Kisses, B2, frei/frei WT BHP Faulhaber Sabine
21.12.2025 Rüde: Scorch Trials at DW, 2246138 A2, frei/frei WT JAS Büttner Claudia Ch.
Hündin: Cadeau du Ciel Du Coeur De La Provence, A1, frei/frei WT APD A JAS Lochau Melanie
22.12.2025 Rüde: Shine Your Way Simply The Best, 2245127 B2, frei/frei WT BHP A o.S.(GRC) Haase Ulrich
Hündin: Prima Lady, B2, frei/frei WT Pawluszewicz Lukasz
22.12.2025 Rüde: Eager Ebbe From Just Goldens, 2143601 B2, frei/frei APD F JAS div.Workingtests(F) Gayer Sylvia
Hündin: My Magic Month Be Happy May, A2, frei/frei WT BHP APD A Meier Monika
24.12.2025 Rüde: Drumkilty Rumour Has It, KC AW04018105 A, frei/frei Int.-Ch. Dän./Schwed./Norw.-Ch. Dän.-JCh. Scott Jespersen M.
Hündin: Unique selection Adelyn, A2, frei/frei C.I.E. Belg./Medit./Balkan/Mont./Jugosl./Adriat./Bosn./Bosn.-Herz./Fed.-Bosn.-Herz./Mazed./San-Marino/SRPSKA/Rumän./Slov.-Ch. Bosn.-Herz./Medit./Adriat./Mont./Jugosl.Balk./Nato-Grand-Ch. Winner-Slov./Podgorica’21 Multi-Ch. Bosn.-/Bosn.-Herz./SRPSKA Lewandrowski Heike
24.12.2025 Rüde: Another Kiss Enzo Brdské zlato, 2548857Ü B1, frei/frei JAS Büttner Claudia Ch.
Hündin: Formidable Florie Du Coeur De La Provence, A2, frei/frei WT JAS Lochau Melanie
28.12.2025 Rüde: Maori Wikemu v. ‚t Keijsershof, NHSB 3337653 A, frei/frei NL-JCh. GG-A(NL)
Hündin: Murdock’s Qute Qiu, A2, frei/frei JAS Bona Dr. Susanne
29.12.2025 Rüde: Tweedspey Union Jack, 2448241Ü A2, frei/frei WT BHP A o.S.(GRC) Mau Thomas
Hündin: Kahn-Canary up up Baby, B2, frei/frei WT Mau Thomas
30.12.2025 Rüde: Drumkilty Rumour Has It, KC AW04018105 A, frei/frei Int.-Ch. Dän./Schwed./Norw.-Ch. Dän.-JCh. Scott Jespersen M.
Hündin: Unique selection Bridget, A2, frei/frei Int.-Ch. San-Marino/Jugosl./Mont./Adriat./Balkan/Medit.-Ch. Mont.-Grand-Ch. Winner-Bosnien’21/Podgorica’22 Mont./Bosn.-Herz./Fed.-Bosn.-Herz.-JCh. Mont.-Grand-JCh. WT BHP A o.S.(GRC) Lewandrowski Heike

Wenn man mit nichts rechnet und so viel bekommt…

By Alle, West

Samstags in Herrgottsfrühe: der Wecker klingelt. Der Wecker klingelt? Samstags? Ach ja, Frauchen hat Hund zur Dummy A gemeldet! Dann das erste Tief des Tages, stockdunkel draußen, Minustemperaturen und laut Wetterbericht wird’s nicht besser. Das zweite Tief, Hund hat schon eine Dummy A vergeigt, weil er diese blöde Zwangsstörung nicht richtig ablegen kann und manchmal einfach durchknallt. Nicht böse, aber es reicht für mindestens eine oder zwei Nullen. Das erste Tief legte sich im Laufe des Tages, es wurde hell und sogar sonnig und die Temperatur stieg auf plus 2 Grad an. Das zweite Tief jedoch war von Dauer und hielt vom Weckerklingeln bis zum „Herzlichen Glückwunsch“ des Richters: meine Nervosität.

Dabei wurden wir Teilnehmer so nett begrüßt. Freundliche Worte der Sonderleitung Nicole Lübbering und wirklich aufmunternde Worte vom Richter Ralf Ohletz der ganz genau erklärte, worauf es heute ankommt. Also Sack und Pack auf die Schultern, den Hund an die Leine und abrücken ins Revier. Wärmer wurde es einem dabei, die Nervosität nahm es mir nicht.

In der Wartezone suchte sich jeder sein Plätzchen. Ich reihte mich einfach irgendwo ein, ich kannte ja als Neuling im Dummysport niemanden. Aber das schien überhaupt keine Rolle zu spielen. Alle waren sehr nett, man sprach sich gegenseitig Mut zu, beruhigte gegebenenfalls, munterte auf wenn nötig. Also auf zum Suchengebiet. Kann sich Nervosität steigern? Definitiv ja! Aber auch hier wieder freundliche Worte und spürbare Ruhe. Also bücken zum Ableinen, dabei die Parole murmeln: ‚Wir schaffen das.‘, und schicken.

Auf dem Weg zur nächsten Aufgabe blieben die Gedanken irgendwie im Suchengebiet hängen und was alles hätte schief gehen können (ja, ein Konjunktiv, ist ja nicht schief gegangen). Außerdem krallte sich diese blöde Nervosität fest. Obwohl mittlerweile bei allen die Stimmung lockerer wurde fingen wir an, mehr zu frieren. Der Wind frischte auf und die Gedanken daran, was bei der Einzelmarkierung schief gehen kann tat ihr Übriges. Und wie das im Leben so ist, je mehr Prüfungsfächer abgearbeitet sind, desto mehr Wenn und Aber und Enttäuschungen gibt es bei den Startern. Ein paar Federn haben wir bei dieser Aufgabe gelassen, aber wir schaffen das.

Für den Appell noch einmal die Wartezone wechseln, hinter Gebüsch und Sträucher und hohe Gräser, damit die Hunde nicht zugucken. Vorteil: windgeschützt und die Sonne begrüßte uns noch einmal richtig nett. Und irgendwie war auch die allgemeine Stimmung wieder heller. Da wo es schief gelaufen war, hatte man seinen Frieden gemacht, da wo es noch Hoffnung gab, kehrte Ruhe ein. Nur bei mir nicht, Mist. Die Devise „vertraue deinem Hund“ schwirrte mir zwar durch den Kopf, wollte sich aber partout nicht fixieren lassen. Nützt nichts, Parole murmeln und ab in die Aufgabe. Natürlich kann mein Hund das besser, vor allem, wenn Frauchen ruhiger ist. Aber wir schaffen das.

Mittlerweile waren alle durchgefroren und ein bisschen müde. Gut, dass wir mit Sack und Pack zum Wasser noch einmal ein wenig laufen mussten. Das sorgte für eine gute Durchblutung, jedoch nicht zum Abbau von Nervosität bei mir. Beim letzten Fach noch durchfallen, welch grausige Vorstellung, nicht dienlich um das Nervenflattern in den Griff zu bekommen. Wir rückten alle näher zusammen, genossen die letzten Sonnenstrahlen, waren sogar in der Lage, lockeren Smalltalk zu betreiben und uns ein wenig auf die Schippe zu nehmen.

„Herzlichen Glückwunsch“ hörte ich, als mein Hund aus dem kalten Wasser kam und das Dummy brav in die Hand gab.

An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank für das faire Richten Ralf, die gelungene Organisation Nicole, dem Schützen und Werfer und natürlich den Reviergebern für diese tolle Möglichkeit, unsere Hunde zu arbeiten. Herzlichen Glückwunsch den Platzierten und allen viel Glück bei all euren Plänen für das nächste Jahr. Ohne euch alle hätte es diesen wundervollen Tag nicht gegeben.

Pia mit Erdnukkel’s Jackpot Penny – Wir haben es geschafft.

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