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Fotograf: Miriam Steinmetz

Dr. Heraeus-Gedächtnis-Prüfung in Aidhausen am 8. November 2025

By Alle, Mitte

Dr. Heraeus-Gedächtnis-Prüfung in Aidhausen am 8. November 2025

Am Samstag, den 8. November, stand für Kurt und mich wieder ein ganz besonderer Tag bevor: die Heraeus-Gedächtnis-Prüfung in Aidhausen, eine Prüfung, die uns schon vor zwei Jahren unvergessliche Momente beschert hat. Damals gewann Kurt mit dem Gesamtprädikat hervorragend und dem CACT – ein Erlebnis, das ich so schnell nicht mehr vergesse.

Dass wir so etwas noch einmal schaffen könnten, unter einem neuen Richterteam, mit komplett neuen Aufgaben in ähnlichem Gelände, erschien mir fast unrealistisch. Aber der Wunsch nach dem zweiten CACT war groß. Nachdem es bei der RGP im Vorjahr und der PnS in diesem Jahr nicht gereicht hatte, meldete ich uns zur Heraeus an – mit einem kleinen, aber hartnäckigen Funken Hoffnung. Als dann auch noch das Losglück auf unserer Seite war, war klar: Wir müssen es einfach versuchen.

Früh am Morgen machten wir uns auf den Weg nach Aidhausen. Im Revier von Manni Frank angekommen, gaben wir unsere Unterlagen ab und wurden direkt von vielen vertrauten Gesichtern begrüßt. Das Richterteam – Sigrid Semmler (Prüfungsleitung), Harald Jurkovic und Eberhardt Simon-Mathes – empfing uns gut gelaunt. Nach einer kurzen Ansprache von Miriam und Sigi ging es ohne Umschweife los mit den Schleppen.

Wir hatten Startnummer 1 gezogen, und obwohl ich inzwischen wirklich zu den „alten Hasen“ gehören müsste, war die Aufregung sofort wieder da. Alle Gespanne meisterten die erste Aufgabe mit dem Prädikat hervorragend.

Es ging weiter mit dem Fach „Marking auf dem Lande“. Die erste Markierung flog über einen Hügel hinweg ins Altgras, dahinter der dunkle Wald – die Werfer kaum zu sehen. Die zweite Markierung hingegen kam von einem gut sichtbaren Weg rechts neben dem Startpunkt, hier waren die Werfer sehr gut zu sehen und darin bestand die Schwierigkeit. Es war eine Aufgabe, die präzises Ausrichten und Aufmerksamkeit erforderte.

Sigi erklärte allem voran ruhig, fair und verständlich, was wann passieren würde und man hatte alle Zeit der Welt sich auszurichten und auf die Aufgabe einzustellen. Dennoch verloren wir bei diesem Fach zwei Teams. Das war unglaublich schade, aber so ist das leider auch bei Prüfungen, manchmal sind es die Millisekunden Unachtsamkeit oder einfach Pech und man ist raus.

Aber wie sagt man so schön? Nur wer startet, kann auch durchfallen.

Bei einer Heraeus durchzufallen, ist keine Schande…

Weiter ging es mit dem Fach Einweisen.

Eine Altgrasfläche mit Brombeeren durchziehen und Reisighaufen – ein Gelände, das gerades Lining erforderte, denn die Hunde konnte schnell außer Sicht geraten.

Bei dieser Aufgabe wurden zum ersten Mal die Unterschiede zwischen den Teams deutlicher, die Richter bewerteten streng, aber absolut fair.

Jeder erhielt im Anschluss ein ausführliches Feedback.

Nach einer kurzen Mittagspause – mit wunderbarer Verpflegung von Miriam und Christian – starteten nur noch die Teams, die sich bis dahin behauptet hatten. Die PO sieht beim Fach Standtreiben und Verlorensuche vor, dass nur noch die Gespanne bei diesem Fach antreten, die noch im Rennen sind.

Drei Teams gingen an den Start und alle drei konnten dieses Fach mit hervorragend bestehen. Es war wirklich schön, die konzentrierte und gleichzeitig freudige Arbeit der Hunde zu beobachten.

Dann kam der Moment, vor dem meine Nervosität wieder auflebte: das Wasser. „Nur noch Wasser“ dachte ich mir.

Bis hierhin lief alles hervorragend für uns – und genau das ließ meinen Puls hochschnellen.

Doch Kurt zeigte erneut, dass Wasser sein Element ist. Beim Einweisen auf die Schleppe, bei der Verlorensuche und bei der Verleitmarkierung arbeitete er mit der gleichen Ruhe, Souveränität und Leidenschaft, die ich an ihm so liebe. Ich konnte meine Anspannung kaum verbergen, und als klar war, dass wir auch diese letzte Aufgabe geschafft hatten, fiel mir ein Riesenstein vom Herzen.

Leider verloren wir am Wasser noch ein weiteres Team, sodass nur zwei Teams die Heraeus erfolgreich abschließen konnten.

Diese Prüfung zählt nicht ohne Grund zu den Eliteprüfungen des DRC – hier werden die besten Hunde herausgestellt, und die Durchfallquoten sind hoch.

Kurt gewinnt – wie vor zwei Jahren – die HP/R mit dem Gesamtprädikat hervorragend in jedem einzelnen Fach und erhält erneut das CACT.

Als die Richter das Ergebnis verkündeten, musste ich ein paar Tränen vergießen. Natürlich bin ich mit diesem Ziel angetreten – ein bisschen verrückt darf man ja sein. Aber dass es tatsächlich genauso kommt, dass mein Hund zwei Jahre später so unaufgeregt, zuverlässig und mit dieser unglaublichen Präsenz seine Leistung wiederholt, hat mich einfach überwältigt.

Das CACT war das Sahnehäubchen auf einem ohnehin perfekten Tag.

Mein großer Dank gilt dem humorvollen, immer gut gelaunten und absolut fairen Richterteam sowie Miriam und Christian für die großartige Organisation und die liebevolle Verpflegung. Bei euch fühlt man sich wirklich ein bisschen wie „zu Hause“.

Danke auch an Manni Frank für das wunderbare Revier – es ist alles andere als selbstverständlich, sein Revier für eine solche Prüfung zur Verfügung zu stellen.

Liebes Unterfranken: Wir kommen wieder. Vielleicht nicht mehr unbedingt mit Kurt, aber ich komme auf jeden Fall wieder.

Daniela Peter mit Young Spirit Keen Curtiz – „Kurti“ 🙂

Fotograf aller Bilder: Miriam Steinmetz

Stöffel-Cup 2026

By Mitte

lädt ein zum 1. WT Stöffel-Cup

21. & 22. März 2026

 57647 Nistertal

A / F / O – 3er-Team

Samstag: Klasse A (Vormittag) und Klasse F (Nachmittag)

Sonntag: 3er Teams O und/oder F mit Berechtigung für O-Start

 

Richter:

Detlef Henrich, PL   –   Annette Bürse-Hanning   –   Stefan Bürse-Hanning

Ralf Ohletz   –   Daniel Perick

Sonderleitung:

Doris Wirth, E-Mail: mdwirth@web.de, Tel: 0162 9347192

Stephan Steidl, E-Mail: stephan-steidl@t-online.de, Tel: 0170 7042309

Meldestart: 21.01.2026 – Meldeschluss: 21.02.2026

Die Teilnehmerzahl ist an beiden Tagen begrenzt. Helfer werden bei der Startplatzvergabe bevorzugt. Für die Aufgabenstellung werden unbedingt ausreichend Helfer benötigt, die gern aus den Reihen der Starter gestellt werden müssten. Bitte Helfername und „Fähigkeiten“ unter SL-Info vermerken. Gehen mehr Meldungen ein als Startplätze vorhanden sind, entscheidet das Los.

Es stehen keine WoMo-Parkplätze in unmittelbarer Nähe zur Verfügung.

22.03.2026: Zur GC-Vorbereitung. Es werden O-Aufgaben gestellt. 3er Teams in O und/oder F, wobei die F-Hunde eine Berichtigung für O-Start haben müssen (mind. ein sehr gut bestandener F-WT)

Meldegebühr: 60 € für Mitglieder

Meldegebühr: 75 € für Nichtmitglieder

Die Meldegebühr ist erst nach der Startplatzzusage innerhalb einer Woche zu zahlen.

Verwendungszweck: Stöffel-Cup, Starklasse und Name des Hundes 

Bankverbindung:

Deutscher Retriever Club (DRC)

IBAN: DE43 3007 0024 0977 7707 26
BIC: DEUTDEDBDUE

Für die Richtigkeit der übermittelten Daten ist jeder selbst verantwortlich. Am Prüfungstag müssen die Originalunterlagen vorliegen (Ahnentafel, Leistungsheft, Impfpass, Tierhalterhaftpflichtversicherung mit aktuellem Zahlungsnachweis).

Was war das doch für ein wunderbarer Tag …

By Mitte

Liebe Mitglieder, liebe Retrieverfreunde und Gäste,

was war das doch für ein wunderbarer Tag!

Am 29. November trafen sich die Bezirksgruppen 2, 5 und 8 zu einer gemeinsamen Jahresabschlussfeier mit einem Trainings-Workingtest – ganz nach dem Motto: „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.“

Wer das Outdoor-Zentrum Lahntal in Greifenstein kennt, weiß, wie urgemütlich es dort ist. Eingebettet in ein kleines Waldstück, zwischen Pfauen, Hühnern, Ponys, Eselchen und Alpakas liegt die rustikale Waldgaststätte mit ihrem einladenden Außenbereich.

Dort, unter dem großen überdachten Pavillon am Lagerfeuer, sollte auch unser gemütliches Beisammensein stattfinden.

Nach der Begrüßung um 10 Uhr kamen die Starter, viele davon in weihnachtlichen Accessoires, Mützen oder glitzernden Deko-Highlights, gut gelaunt zur Anmeldung. Natürlich immer begleitet von ihren aufmerksamen Vierbeinern (so viele fremde Gerüche!), die genauso freudig aufgeregt waren wie ihre Menschen.

Um 11 Uhr fiel der Startschuss. Unsere Richter Anja Held, Emma Steinbach und Jochen Eberhard hatten sich abwechslungsreiche, faire und lehrreiche Aufgaben ausgedacht, die die Teams mit viel Motivation, Konzentration und ganz viel Herzblut meisterten.

Das Wetter zeigte sich mit nur kurzem leichtem Nieselregen erstaunlich mild, sodass sich die vier- und zweibeinigen Teilnehmer den Tag über wohlfühlen konnten. Typisches Retrieverwetter eben.

Ob drinnen in der urigen Waldgaststube oder draußen am knisternden Lagerfeuer: alle nutzen den Nachmittag, um miteinander ins Gespräch zu kommen, Erfahrungen aus dem WT auszutauschen und die Retrieverarbeit Revue passieren zu lassen.

Dazu gab es leckeres Essen aus Mannis Waldküche. Ein perfekter Abschluss nach einem aktiven Hunde-Arbeits-Tag.

Die Sonderleiterinnen Tanja, Jenny und Doris hatten sich wieder etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Jeder durfte morgens bei der Ankunft eine geheimnisvolle Kugel mit einer Nummer ziehen, deren Bedeutung erst zum Ende der Veranstaltung aufgelöst werden sollte. Das dies dann vom Nikolaus persönlich vorgenommen wurde, war dann noch eine weitere Überraschung: denn anhand der Kugel-Nummern durfte sich JEDER seine „Gabe“ abholen.

Zusätzlich erhielten ALLE schöne Weihnachtstütchen, unter anderem mit selbstgebackenen Hundekeksen, einem süßen Pfotenkerzchen und weiteren Kleinigkeiten für Zwei- und Vierbeiner.

Während der Verteilung der Gaben wurden fleißig die Ergebnislisten erstellt. Und als es bereits dunkelte, fand die Siegerehrung am knisternden Lagerfeuer statt.

Die allerherzlichste Gratulation den Platzierten, den beiden Helfer-JCs und allen anderen Startern. Ihr alle habt es toll gemacht.

Ein großer Dank geht an unsere Sponsoren:

  • Mercatus Service GmbH, Gießen
  • Tanja Helsper
  • Jennifer Donges – Reico Vital Futter & Nahrungsergänzung

und unsere eifrigen Helfer im Hintergrund

  • Susi B. – für die selbstgebackenen Hundekekse
  • Angelique Z. – für die hübschen Hundepfotenkerzen

Erneuter Dank an unsere Richter Anja, Emma und Jochen, danke an Jagdpächter Michael, danke an die Helferlein bei den Stationen: Frostbeule – Arschkalt – Voll Hübsch (auf den Fotos auszumachen anhand der roten Mützen *zwinker*) und last noch least an Manni, der sein wunderschönes Gelände zur Verfügung stellte, und zusammen mit seinem Team uns den ganzen Tag über bewirtete.

Ihr habt mit euren Beiträgen viel zur Atmosphäre und Freude der Veranstaltung beigetragen. Echt Klasse!

Es war ein rundum harmonischer, fröhlicher und gemeinschaftlicher Jahresabschluss – mit sportlichen Herausforderungen, herzlicher Stimmung und dem schönsten Begleiter, den man sich wünschen kann: unsere wunderbaren Hunde.

Herzlichst Eure Sandra Wirth

 

Den Foto-Link sowie die Ergebnislisten sind auf unserer HP www.drc-bzg5.de zu finden.

Die Platzierten der Klasse F: vlnr: Renate 3.Pl. – Helfer-JC Susanne – Kaneko Pl. 1 – Nicole Pl. 2 – Herzlichen Glückwunsch

 

Fotograf: Anja Held

Gemeinsamer Trainings-Workingtest der BZGn 2 + 5 + 8

By Mitte

Der TWT Klasse A und F mit anschließender Weihnachtsfeier im Outdoor Zentrum war für mich und meinen Golden Rüden Faithful Heart Rod Stewart, genannt “ Sailor“, eine rundum gelungene Veranstaltung.

Schon beim Eintreffen spürte ich die freundliche, entspannte Stimmung von dem Organisationsteam Tanja, Jennifer & Doris und den Teilnehmern.

Die Richter: Anja Held, Emma Steinbach und Jochen Eberhardt erklärten jede Aufgabe klar, fair und mit viel Ruhe – ein Umfeld für ein gutes Arbeiten in der Anfängerklasse.

Sailor war von Anfang an hervorragend aufgelegt. Er zeigte sich mit voller Konzentration, Motivation nahm die Fallstellen an und brachte alle Dummys sicher und ohne Zögern zurück.

Die Aufgaben waren abwechslungsreich gestellt und forderten unterschiedliche Aspekte.

Trotz wechselnder Geländestrukturen hielt er seine Linien und nahm jeder Herausforderung mit einem schönen Mix aus Führigkeit und Eigeninitiative an.

Als wir dann am Ende ins Stechen mußten war meine Anspannung groß, damit hatte ich nicht gerechnet. Es waren noch 3 andere Teams im Stechen.

Sailor blieb gelassen und fokussiert. Er nahm die Aufgabe sofort an, lief sauber zur Fallstelle und brachte das Dummy direkt und schnell zurück.

Das war ein Moment, wo er mir zeigte, dass wir als Team zusammen harmonieren. Ich bin so stolz auf ihn und dankbar für diesen schönen und erfolgreichen Tag. Dass es Platz 1 wurde, erfuhr ich erst bei der Siegerehrung. Herzlichen Glückwunsch an die Plätze 2 und 3.

Mein besonderer Dank geht an:  das Orgateam, Silvia Renner, welche die Pokale für die Platzierten entworfen hat, den Reviergeber, die Richter, Mannis Waldküche und natürlich an die Helfer. Ohne Euch geht so eine Veranstaltung nicht !

Es war schön Euch alle mal wieder getroffen zu haben, und ich wünsche allen ein wunderschönes Weihnachtsfest und einen guten Start ins Jahr 2026.

Wir sehen uns bei den nächsten WT‘s  in 2026

Claudia Weißner und Sailor 

Die Platzierten der A – Klasse

 

Fotograf: Doris Wirth

BLP der BZG 6 Unterfranken

By Mitte

BLP am 09.11.2025 in Aidhausen BZG Unterfranken

Am 9.11.2025 traten Ola und ich über Warteliste zur BLP in Aidhausen an. Wir waren mit 3 verschiedenen Retriever Rassen in 3 verschiedenen Farben am Start. Nur 4 Hunde, ein Hundeführer hatte kurzfristig abgesagt.

Bereits das Einladungsschreiben war so perfekt, dass man wirklich nichts vergessen konnte, Miriam Steinmetz hat an alle Eventualitäten gedacht.

Die Richter (Prüfungsleitung Sigrid Semmler mit Harald Jurkovic und Eberhard Simon Mathes) verstanden es hervorragend, uns die Nervosität zu nehmen. Zwei der Richter waren extra vom Niederrhein angereist, das ist wahrhaftiges Engagement.

Das Revier von Manfred Frank bot vielerlei Abwechslung, ein Graben bei der Schleppe, Luzerne beim Einweisen, einige Hügel bei der Verlorensuche und ein See mit Schilf mitten im Wald für die Wasserarbeit.

Die ganze Zeit wurden wir vom Food-Bus von Miriam Steinmetz und ihrem Mann begleitet. Es gab immer warme Getränke, Kaffee/Tee und eine soooo leckere Kürbissuppe für die Mittagspause. Keiner musste frieren. Auch das Engagement von Miriam Steinmetz und ihrem Mann sucht seinesgleichen, zumal beide am Vortag die Dr. Heraeus Gedächtnisprüfung ausgerichtet hatten und da auch mit Food-bus ganztags unterwegs waren.

Mit einfallender Dunkelheit waren wir gerade durch mit der Prüfung. Der Abschluss mit Bewertungen, Urkunden und reichlich Geschenken fand bei fränkischen Spezialitäten in Hofheim statt. Ich hatte überhaupt nicht damit gerechnet, dass Ola mit 275 Punkten den 1. Platz belegen würde. Was für ein tolles Ergebnis. Der 2. Platz ganz knapp dahinter. 3 Hunde haben bestanden, einer darf nochmals antreten.

Wir kommen sehr gerne wieder nach Aidhausen.

Katharina v. Frankenberg
mit Covellyn´s Granny`s Tribute

JAS in Aidhausen BZG Unterfranken am 27./28.09.2025

By Mitte

Am 27. September stand für Bliss die Jagdliche Anlagensichtung (JAS) an. An beiden Tagen wurden insgesamt zwölf Hunde gerichtet. Die Prüfung fand im wunderschönen Revier vonManfred Frank in der Nähe von Aidhausen statt und wurde von der Bezirksgruppe Unterfranken veranstaltet. Prüfungsleiter war Günter Walkemeyer, als weitere Richter fungierten Marion Schuster und Eberhard Simon-Mathes.

Das Gelände präsentierte sich von seiner besten Seite – abwechslungsreich, weitläufig und ideal geeignet, um die natürlichen Anlagen der Retriever zu zeigen.
Schon beim Eintreffen war spürbar, wie viel Herzblut und Organisationstalent in der Vorbereitung steckte.
Die Stimmung war ausgesprochen herzlich, und mit heißer Suppe, Kaffee und Kuchen war auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt.

Die Richter zeigten sich äußerst kompetent und fair, nahmen sich für jedes Team Zeit und schafften eine angenehme Atmosphäre, in der man trotz aller Aufregung ruhig und konzentriert arbeiten konnte. Die Aufgaben waren anspruchsvoll, aber fair – genau so, wie man es sich für eine gute JAS wünscht.

Unsere Bliss zeigte sich von ihrer besten Seite: hochmotiviert, schnell, aufmerksam und mit großer Freude an der Arbeit. In ihrer Beurteilung hieß es treffend, sie sei „schneller, als die Nase riechen kann“ – ein wunderschönes Kompliment für ihre Energie und Arbeitsfreude, dass wir sicher nicht vergessen werden.

Insgesamt war es ein rundum gelungener Prüfungstag mit vielen netten Begegnungen, engagierten Helfern und beeindruckenden Hunden. Ein herzliches Dankeschön an das gesamte Organisationsteam, die Richter und alle Beteiligten für diese tolle Veranstaltung in Aidhausen – ein Tag, an den wir sehr gern zurückdenken!

 

Doris Schwab
mit Bliss Wartenberg’s Golden

Teilnehmer vom 27.09.2025
Fotograf der Bilder:  Miriam Steinmetz

Teilnehmer vom 28.09.2025 und die Tagesverpflegung.
Fotograf der Bilder: Miriam Steinmetz

WT Kerkerbach 2025 der LG Mitte

By Mitte, Workingtestberichte

Nachlese WT Kerkerbach 2025

WT Am Kerkerbach der 5. ist Geschichte. Und was für eine, denn diesmal hat es uns so richtig erwischt:
– Wetter Sch…: nass mit 2-3 Regengüssen, wobei die Richter weiterarbeiteten (für viele Hunde ein Novum bei prasselndem Regen das Dummy zu holen).

Eine Teilnehmerin schrieb in ihrer Dankesmail, der Wettergott hätte Tränen gelacht, naja, trotz des positiven Denkens, hätten es ruhig ein paar weniger Tränen seien können aus unserer Sicht

– Parkplatz für Hundebetreuung: durch Holzabraum kaum nutzbar

– Parkplatz allgemein: kurzfristig mit einer riesigen Buche belegt (GsD hat der Besitzer der Wiese es geschafft, zumindest die Baumkrone beiseitezuschaffen)

– Am Freitagabend Hinweis vom Landwirt, dass ggf. der Mais morgen geerntet werden könnte (hat sich auch GsD nicht bestätigt – war wohl zu nass

– Stellplatz der WoMos am Sportplatz waren nicht mehr gratis, aber dank unserer „Ball-Spende“ dann doch noch möglich

– Und: viele Absagen sowohl bei den Startern als auch bei den Helfern, die Grippe hatte voll zugeschlagen.

Aber es war dennoch ein tolles Wochenende. Die Stimmung war trotz aller Widrigkeiten klasse, die Richter hatten sich anspruchsvolle, aber machbare Aufgaben überlegt, die dann nach einer „Schnapp-Atmung“ doch oft einwandfrei erledigt werden konnten.
Und ein Highlight war definitiv das diesjährige Helfer-Geschenk: ein orangefarbenes Halloween-Dummy, das so hervorragend zu unserem Motto passte. Ein großes Dankeschön an Susan von Mario’s Dog Shop. Es gab nur strahlende Gesichter bei der Übergabe an die Helfer, seht selbst.
Durch den Helfer-Ausfall waren wir vorne bei der Anmeldung etwas knapp an Manpower – aber wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Und letztendlich kamen noch einige helfende Hände beim Aufräumen am Sonntag hinzu. Ich sage nur danke-danke-danke.

Und nochmals danke für euer „sauberes“ Verhalten. Beim Spaziergang am Montag war aber auch nicht ein Krümelchen Abfall zu entdecken. Alles so, wie wir es vorgefunden hatten. Ihr seid klasse!

Ich glaube, dann steht einem WT Am Kerkerbach 2026 nichts im Wege. Wir freuen uns auf jeden Fall auf ein Wiedersehen mit euch Allen. Herzlichst eure Doris

Hier der Link zu den Fotos. https://photos.app.goo.gl/Vo1tabrNZ7Pn9XpWA

Bericht zur Bringleistungsprüfung am 30. September 2025 in Etzbach (Westerwald)

By Mitte, Prüfungsberichte

Am 30. September 2025 fand in Etzbach im Westerwald eine Bringleistungsprüfung unter besten Bedingungen statt. Alle Teilnehmer erschienen pünktlich um 08:30 Uhr und wurden herzlich von den Prüfern und der Sonderleitung empfangen. Nach der Begrüßung erfolgte die Prüfung der Papiere, der Chipnummern der Hunde und die Überprüfung auf körperliche Mängel. Anschließend wurde per Losverfahren die Reihenfolge der Starter festgelegt.

Nach einem kurzen Fußmarsch durch das Revier begann die Prüfung mit der freien Verlorensuche, die alle Hunde gemeistert haben. Im Anschluss daran wurde die Schussfestigkeit im Feld überprüft– was für alle kein Problem war.

Es folgten die Prüfungsfächer Standruhe und Merken, die Federwildschleppe und das Einweisen.  Auch in diesen Fächern konnten alle Gespanne bestehen.  Am Wasser waren alle Hunde schussfest und zeigten eine sehr gute Verlorensuche.

Nach Abschluss der praktischen Prüfung ging es ins Suchenlokal, in dem die Auswertung der Prüfung erfolgte. Bei einem leckeren griechischen Mittagessen wurden die Ergebnisse bekannt gegeben:

– Platz 1: 270 Punkte (Jan Hochleiter mit Caseway´s Enjoy the Silence Erle)
– Platz 2: 269 Punkte (Frank Groner mit ArdenZeal Caterham)
– Platz 3: 265 (Tanja Ellerbrock) mit Fallowfen William)

Dieses knappe Ergebnis zeigt, wie hoch die Leistungen an diesem Tag waren. Insgesamt starteten fünf Gespanne und alle bestanden die Prüfung.

Ein besonderer Dank gilt Maike Fröhling, die das Revier zur Verfügung stellte. Ebenso danken wir Britta Näpel, die die Sonderleitung übernommen hatte. Ein ganz besonderer Dank geht an die Richter, die uns mit viel Engagement und Fachkenntnis durch die Prüfung geführt haben.

Jan Hochleiter mit Caseway’s Enjoy the Silence Erle

die Teilnehmer
Fotografin: Anja Gödeker

Leinen los …..

By Mitte

Leinen los – und Nerven auch!

Am 24. Mai war es so weit. Ich – ausgestattet mit einem nervösen Lächeln, unser hoffnungsvoll wedelnder Vierbeiner „Maika“ und den Kopf voller Lernstoff wie vor einer Abschlussprüfung – trat zur Begleithundeprüfung an. Die größte Überraschung gleich zu Beginn: Obwohl wir offiziell erst um 8:30 Uhr da sein sollten, waren alle Prüflinge schon kurz nach 8 Uhr anwesend.

Auf dem gesamten Hundeplatz, konnte man die Anspannung förmlich schnüffeln. Bei uns Zweibeinern, wohlgemerkt – die Hunde wirkten deutlich entspannter.

Dann betrat Achim Behringer, unser Prüfer, den Platz. Schon nach wenigen Worten mit seiner lockeren, freundlichen Art und dem trockenen Hundehumor war klar – dieser Mann weiß nicht nur, wo vorne und hinten am Hund ist, sondern auch, wie man Menschen beruhigt, denen die Aufregung ins Gesicht geschrieben steht.

Zuerst stand die Theorie auf dem Plan. Nachdem diese erfolgreich absolviert war, sprachen wir in kleiner, angenehmer Runde noch einmal über das Wichtigste, und mit einem „Das kriegen wir schon hin“ ging es schließlich in zwei Gruppen auf den Platz. Dort wurden wir dann Schritt für Schritt durch den praktischen Teil geführt – mit viel Geduld, Fachwissen und immer wieder einem kleinen Lächeln von Achim. Kein erhobener Zeigefinger, dafür ein paar hilfreiche Hinweise.

Fotograf beider Bilder: Barbara Öfner

 

Nach dem Platztraining fuhren wir gemeinsam nach Ludwigshafen-Oggersheim zum Stadttraining. Dort gab es Herausforderungen wie z.B. Bankfiliale mit Hund betreten, neben einer Eisdiele den Hund ablegen und ein „Eis“ kaufen gehen, alltägliche Situationen meistern, die beim Einkaufen so im „Großstadt“-Dschungel passieren können. Aber auch hier war Achim stets souverän, professionell und… ja, menschlich. Man hätte meinen können, er hätte auch in der Fußgängerzone noch ein Leckerli für uns parat gehabt.

Dank der vielen gemeinsamen Übungsstunden fühlte sich das Stadttraining fast an wie Routine: wir mussten nur noch zeigen, was längst sitzt.

Ein ganz großes Dankeschön geht natürlich an Barbara, die uns in monatelanger Vorbereitung mit ihrer Kompetenz, ihrer Geduld und einer gewissen Ruhe durch sämtliche Aspekte der Leinenführigkeit geführt hat. Und auch Nicole und Steffi, die uns am Prüfungstag mit Rat, Tat und Charme zur Seite standen, sollen hier nicht unerwähnt bleiben.

Der Tag klang schließlich dann so aus, wie ein guter Tag eben ausklingen sollte: am Grill, mit netten Gesprächen, viel Gelächter und einem Happen zur Belohnung – diesmal auch für die Zweibeiner.

Mein Fazit: Es war anstrengend, aufregend, lehrreich und gesellig. Danke an die ganze Gruppe. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Und an alle, die überlegen, so eine Prüfung zu machen: Traut euch. Es lohnt sich.

Stefan mit Maika

Das Ding mit dem Dummy – Anfänger-Basics-Seminar der BZG 3 Main-Gebiet

By Mitte

Ein paar Impressionen unseres Dummy A Anfänger-Anfänger-Seminar für dummybegeisterte Junghunde (und Hundeführer/innen), die von der Pike auf Dummy, die absoluten Basics,  lernen wollen ….
Sie hatten, wie immer 😉 ,   viel Spaß !

 

Hund und Frauchen / Herrchen hatten sichtlich Spaß !

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