Ein TeamDay mit ganz viel Liebe zum Detail!
Mit der ersten Aufgabe, die gar kein + oder – beinhaltete, ging es in der Whatsappgruppe bereits los. Wer bringt was zum Essen mit? Bei 12 Teilnehmern kam ein stattliches Buffet zusammen.
Die Begrüßung fand bei herrlichem Wetter unter Pavillons mit Bierbänken statt.
Kalte Getränke, Kaffee und Kühlboxen wurden von der Sonderleiterin Frau Sonja Schröder zur Verfügung gestellt. Sonjas Mann Sven baute währenddessen noch alles andere Notwendige auf.
Richterin Frau Angela Klenk stellte sich vor und erklärte uns die Tagesplanung.
Pünktlich starteten wir am Morgen mit 5 ausgeklügelten Aufgaben, deren Inhalt aus den Bereichen Begleithundeprüfung, Obedience, Dummyarbeit und Wesenstest bestanden.
Aufgabe 1:
Unsere erste Aufgabe war gleich eine gemeinsame Herausforderung.
Alle Teams mussten sich auf einer Wiese links und rechts in Reihe an Stäben aufstellen. Der Startnummer nach musste jeder die Aufgabe laufen. Wer nicht an der Reihe war, wartete geduldig an seinem Stab.
Die Sonderleiterin sammelte von jedem einen Dummy ein und legte diesen in die Mitte der beiden Reihen. Die Hunde blieben alle an Ihrem Platz. Die Führer holten jeweils Ihren Dummy. Dann bekamen die Hunde der Reihe nach den Dummy in den Fang und sollten diesen tragen, während sie im Slalom um die wartenden Teams herumgingen. Am Ende in der Mitte angekommen wurde der Hund abgesetzt. Der Führer ging zwischen den Reihen auf die andere Seite und legte auf dem Weg dorthin einen Dummy an die Stelle seiner Wahl. Dann wurde der Hund zum Führer abgerufen. Er sollte auf dem Weg das Dummy mitbringen.
Aufgabe 2:
Die zweite Aufgabe war aus dem Bereich Obedience. Man sollte die Anweisungen, die auf Bodenschildern geschrieben waren, umsetzen. Man musste als Hundeführer mehrfach gut überlegen wie nun die 210° zu laufen waren, die Kehrtwende, die 90°, Spirale um Pylonen, Sitz, Platz, Geradeaus, Umkreisen. Das verwirrte den ein oder anderen Starter schon etwas.
Aufgabe 3:
Die dritte Aufgabe war wieder eine Gemeinschaftsaufgabe. Die Teilnehmer wurden in 2 Gruppen geteilt. Es gab einen Kreis von ca. drei Metern Durchmesser aus Pylonen. In die Mitte wurde ein Hund abgelegt. Der Hundeführer des Hundes durfte es sich auf einem Stuhl hinter einer Kartonwand (außer Sicht) gemütlich machen. Diese war in ca. 20m Entfernung auf der Wiese aufgebaut. Die restliche Gruppe umkreiste den abgelegten Hund einmal rechts und einmal links. Dann verschwand die Hundegruppe wieder hinter einer Waldecke und man durfte seinen abgelegten Hund wieder abholen. Doch die Aufgabe war noch nicht fertig. Nun wurde der Hund neben dem Hundeführer abgelegt und ein Kochlöffel mit langer Schnur und Dummy kam zum Einsatz. Das Dummy wurde an der Schnur ausgelegt und die Aufgabe bestand darin, die Schnur über den Kochlöffel aufzuwickeln. Jedoch durfte nur gewickelt werden, wenn man die Fragen über Hundewissen, die die Sonderleitung parallel stellte, richtig beantwortet hatte. War die Frage falsch beantwortet, so musste man den Löffel auf den Boden legen und versuchen einen Ball in einen nahegelegten Korb zu werfen. Zum Kochlöffel zurück und weiter wickeln durfte man erst, wenn der Ball im Korb gelandet war.
Aufgabe 4:
Bei Aufgabe 4 starteten 2 Teams gleichzeitig. Im schattigen Wald waren 6 Dummys ausgelegt. Am Waldrand lag ein Hula-Hoop-Reifen, in den ein Hund abgelegt, abgesetzt oder auch stehend bleiben sollte, während der andere Hund arbeitete. Dieser wurde zuerst an einer zugewiesenen Stelle abgesetzt, dann zum Führer gerufen und von dort aus in die Suche geschickt. Danach wurde im Fuß die Position verändert und der Hund wieder in die Suche geschickt. Das dritte Dummy durfte dann der Hundeführer selbst holen (ihm wurde vorher erklärt wo es liegt), während der Hund geduldig am Waldrand wartete. Dann wechselten die Teams
Aufgabe 5:
Die fünfte und letzte Aufgabe war tricky. Ein Parcours war nach vorheriger Anweisung frei bei Fuß zu laufen. Zaun aus Flatterband, Plane, eine 8 um Bäume, über eine Autorampe, an deren Ende sich eine umgedrehte Mörtelwanne befand. Auf dieser sollte der Hund ins Sitz gebracht werden. Der Hundeführer ging weiter zu einem Reif, der horizontal aufgehangen war. Man sollte seinen Hund von der Wanne abrufen und direkt durch den Reif hindurch zu sich holen. Weiter ging es dann im Fuß über 2 unterschiedlich hohe Hindernisse bis zum markierten Punkt, wo der Hund wieder abgesetzt wurde. Der Hundeführer musste dann allein einen Waldweg entlang laufen, wo ihm auf halber Höhe die Sonderleitung eine Schüssel in die Hand gab. Den Inhalt sollte der Hund apportieren und man durfte die Schüssel auf dem Weg platzieren, wo man wollte. Erst jetzt sah man, was der Hund apportieren sollte. Eine Kaustange aus Pansen! Der Hund wurde zum Apport abgerufen und fast alle Hundeführer gelangten durch ihr Geschick, die Schüssel richtig zu platzieren, in den Besitz der Kaustange.
An dieser Stelle ein ganz besonderer DANK an die Sonderleiterin Frau Sonja Schröder und Ihren Mann Sven, die Alles im Vorfeld liebevoll organisiert und hergerichtet hatten und auch noch das Aufräumen (2 PKW Anhänger voll ) erledigten.
Ein weiterer Dank gilt unserer Richterin Frau Angela Klenk, die uns mit einem Sonnenscheinlächeln, bester Laune und Fairness durch die Prüfung geführt hat.
Die TeamDay Gruppe im Juli 2026 in Landshut
