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Alle Landesgruppen

Ewiges Eis REVIVAL

By Alle, Mitte, Workingtestausschreibungen

Sonderleitung:
Stephan Steidl, E-Mail: stephan-steidl@t-online.de, Tel: 0170 7042309

Meldestart: 28.06.2026 – Meldeschluss: 26.07.2026

Die Teilnehmerzahl ist an beiden Tagen begrenzt. Helfer werden bei der Startplatzvergabe bevorzugt. Für die Aufgabenstellung werden unbedingt ausreichend Helfer benötigt, die gern aus den Reihen der Starter gestellt werden müssten. Bitte Helfername und „Fähigkeiten“ unter SL-Info vermerken. Gehen mehr Meldungen ein als Startplätze vorhanden sind, entscheidet das Los.

Es stehen WoMo-Parkplätze in unmittelbarer Nähe zur Verfügung.

Meldegebühr: 60 € für Mitglieder / 75 € für Nichtmitglieder 

Die Meldegebühr ist erst nach der Startplatzzusage innerhalb einer Woche zu zahlen.Verwendungszweck: Ewiges Eis , Starklasse und Name des Hundes

Bankverbindung:
Deutscher Retriever Club (DRC)
IBAN: DE43 3007 0024 0977 7707 26
BIC: DEUTDEDBDUE

Für die Richtigkeit der übermittelten Daten ist jeder selbst verantwortlich. Am Prüfungstag müssen die Originalunterlagen vorliegen (Ahnentafel, Leistungsheft, Impfpass, Tierhalterhaftpflichtversicherung mit aktuellem Zahlungsnachweis).

APD/R F + O am 03.05.26 in Stettfeld

By Mitte

APD/R F + O am 03.05.26 in Stettfeld

Als „Lückenfüller“ gekommen und als doppelter Suchensieger heimgefahren

Vor kurzem hat Miriam noch händeringend nach Startern für die F und O bei der Dummyprüfung in Stettfeld gesucht.

Damit die beiden Klassen stattfinden können, war jeweils noch ein Hund nötig. Ich habe angeboten es fleißig zu teilen und wenn alle Stricke reißen würde ich Red für die F und Kurt für die O melden, mit der Option beide Hunde O zu führen.

So kam es dann auch…

Reddie Rocket durfte trotz wenig Training und noch weniger Prüfungserfahrung zeigen, dass er durchaus seinem Spitznamen nach wie vor alle Ehre macht für die O waren es dann genug Teilnehmer

Für Kurti war es einfach ein netter Tag

Red gewinnt die F mit 80/80 Punkten

Kurti gewinnt die O mit 74/80 Punkten

Ich glaube Beide fanden den Tag mega und ich auch. Es ist immer schön in Unterfranken und für uns einfach immer toll dort zu starten.

Großen Dank an die Sonderleitung, es war wie immer großartig organisiert und die Verpflegung absolut grandios auch an Andrea ein großes Dankeschön für das Revier!

Der größte Dank geht aber an die liebe Hatice! Du hast so wunderbar und fair gerichtet und, von dem was ich mitbekommen haben, gerade die Anfänger unfassbar toll an die Hand genommen.

Hut ab und vielen lieben Dank

… und Heidi hat wieder ein paar Freunde mehr gefunden unfassbar was für ein cooler, kleiner, offener und vor allem Selbstbewusster kleiner Gremlin das ist

Daniela Peter mit Hochangern Just Ready & Young Spirit Keen Curtiz

 

APD/R A Stettfeld, Sonntag, 03.05.26

By Alle, Mitte

APD/R A Stettfeld, Sonntag, 03.05.26

 

 

Aufgeregt sind Chess und ich am Sonntag morgen losgefahren.

Am Treffpunkt angekommen war die Stimmung freundlich und ich habe mich gleich wohlgefühlt.

Die Richterin Hatice Celik hat uns begrüßt und mit ihrer freundlichen Art durch die Prüfung geführt.

  1. Aufgabe Freiverloren Suche

vorsichtshalber habe ich gepfiffen, dann hat es auch geklappt und ich war erstmal erleichtert.

2.Aufgabe Markierung: Haben wir gut gemeistert

3.Aufgabe Appell: auch das haben wir gut hinbekommen

  1. Wasseraufgabe

Da hat sich die flitze Maus von ihrer besten Seite gezeigt

 

Geschafft, ich war einfach nur glücklich!

Vielen Dank an die Richterin Hatice Celik, sie hat es geschafft mich mit ihrer freundlichen, beruhigenden Art durch die Prüfung zu führen.

 

 

Viele Dank an die Sonderleitung, Helfer, Reviergeber und Teilnehmer ohne die so ein toller Tag nicht möglich wäre

 

Martina Großmann mit Chess

APD/R A am 02.05.2026 in Stettfeld

By Alle, Mitte

APD/R A am 02.05.2026 in Stettfeld

Ich glaube, so einen Tag vergisst man nicht so schnell. Die „Arbeitsprüfung mit Dummies für Anfänger“ – kurz APD/R – stand an und neben 13 weiteren Teams war ich mit unserem Labrador Jupp am Start.

Perfektes Wetter – wirklich wie bestellt. Kein Regen, nicht zu heiß, einfach genau das, was man sich für so eine Prüfung wünscht. Eigentlich ideale Bedingungen… wenn da nicht diese Aufregung gewesen wäre. Und natürlich hatte ich Startnummer 1. Klar. Warum auch entspannt hinten starten, wenn man direkt als Erste zeigen darf, ob man weiß, was man tut?

Mein Puls war jedenfalls schon im Prüfungsmodus, bevor es überhaupt losging. Jupp wirkte, als wäre es ein ganz normaler Trainingstag. Während ich innerlich alle Aufgaben nochmal durchging, war er eher so: „Alles klar, wir arbeiten jetzt. Endlich!“

Und dann sind wir in Jupps gewohnt schnellem Stil durch die Aufgaben gegangen – konzentriert und ohne größere Patzer, was mich ehrlich gesagt ziemlich erleichtert hat.

Mit jeder Aufgabe wurde ich ein bisschen ruhiger und hatte irgendwann das Gefühl: Es läuft heute ganz ordentlich für uns. Jedes Mal, wenn ich gesehen habe, wie Jupps Rute anfängt schnell zu wedeln, wusste ich: Er hat gefunden – und sofort wurde gepickt. Das waren genau die Momente, die mich innerlich nochmal durchatmen ließen.

Zwischendurch gab es dann noch die wohl fränkischste Form der Stärkung: Fränkische Bratwurst vom Grill, nette Gespräche, ein bisschen Durchatmen. Genau diese Mischung aus Anspannung und Gemeinschaft macht solche Tage irgendwie besonders.

Als dann die Ergebnisse verkündet wurden, war das Warten wie eine Gefühlsachterbahn. Mit jedem aufgerufenen Team wurde ich ein Stück nervöser – und gleichzeitig blieb die Hoffnung.

Und dann: 1. Platz. 79 von 80 Punkten.

Ich musste kurz überlegen, ob ich mich verhört habe.

Am Ende stand ich da ziemlich glücklich (und ja, auch ein kleines bisschen stolz), mit Jupp, der vermutlich dachte: „War doch ein ganz normaler Arbeitstag.“ Für mich war es das definitiv nicht – eher so ein Tag, an dem einfach alles zusammengepasst hat.

Was den Tag zusätzlich besonders gemacht hat, war das faire und entspannte Miteinander unter den Teilnehmern. Besonders die ruhige Art der Richterin, Hatice, sowie die perfekte Organisation des DRC Unterfranken (Dankeschön Miriam) – haben viel dazu beigetragen, dass man sich durchgehend gut aufgehoben gefühlt hat. Vielen Dank auch Andrea, für das zur Verfügung stellen des Reviers.

Kirsten Hummel mit Jupp vom Mitteldeich

TWT Weser-Ems

By Alle, Weser-Ems, Workingtestausschreibungen

Wann? 20.09.2026
Wo? 27711 Osterholz-Scharmbeck
Wer? Alle Rassen sind willkommen!

Anfänger: mit & ohne APD/R-A (Hunde sollten sicher apportieren und über Grundgehorsam verfügen)
Fortgeschrittene: mindestens bestandene APD/R-A

Wir wünschen uns ein möglichst bunt gemischtes Starterfeld aus Standard-, Arbeits-, jagdlichen oder „welchen auch immer“-Linien und haben für euch freundliche erfahrene O-StarterInnen als RichterInnen gewinnen können, die den Tag mit euch im Gelände verbringen, euch Tipps und Rückmeldungen geben und euch auf dem Weg in die Startklasse A oder F „ans Händchen nehmen“. 

Meldung ist bereits möglich:

HIER clicken, um zur Anmeldung zu kommen

Zwischen Kritik und Verantwortung – unser Verein lebt vom Mitmachen

By West

Eine Mitgliederversammlung ist weit mehr als ein formaler Termin im Vereinsjahr. Sie ist der Ort, an dem Rechenschaft abgelegt wird, Fragen beantwortet werden, an dem gewählt, entschieden und Verantwortung übernommen wird. Sie ist gewissermaßen der Prüfstein dafür, ob ein Verein lebendig ist. Sie ist Ausdruck davon, dass ein Verein, egal ob auf BZG-, LG- oder Bundesebene, nicht „von oben“ geführt, sondern von seinen Mitgliedern getragen wird.

Die Mitgliederversammlung ist das Forum, in dem nicht übereinander, sondern miteinander gesprochen werden sollte. Hier gehören Themen auf den Tisch. Hier können Fragen gestellt werden. Hier kann man Kritik äußern – und hier kann man auch Verantwortung übernehmen. Das ist manchmal der schwierigere Teil.

Denn Kritik zu üben, ist vergleichsweise einfach – dies lässt sich bequem vom Rand aus erledigen; abends auf dem Sofa mit dem Handy in der Hand. Verantwortung zu übernehmen, ist dagegen erfahrungsgemäß weniger beliebt. Verantwortung zu übernehmen bedeutet (viel) Arbeit, hoher Zeitaufwand und -früher oder später- die Erkenntnis, dass Dinge in der Praxis manchmal weitaus komplizierter sind, als sie aus sicherer Entfernung – und teilweise auch ohne das notwendige Hintergrundwissen – wirken.

Zu einem Verein gehören unterschiedliche Meinungen. Kritik ist erlaubt, Kritik ist notwendig. Ein Verein, in dem alle immer derselben Meinung sind, wäre vermutlich nicht harmonisch, sondern schlicht nicht ehrlich.

Kritik kann hilfreich und wertvoll sein: Sie kann helfen, Abläufe zu verbessern, auf Probleme aufmerksam zu machen und uns zwingen, Dinge zu hinterfragen, die wir vielleicht zu lange als selbstverständlich angesehen haben.

Aber: Kritik hat nur dann ihren Wert, wenn sie sachlich ist. Wenn sie ein Ziel hat. Wenn sie nicht nur zerstören, sondern verbessern will.

Eine Mitgliederversammlung gibt uns auch die Gelegenheit, über den Zustand unseres Miteinanders im Verein zu sprechen. Denn ein Verein ist nicht nur eine Ansammlung von Satzung, Ordnungen und Beschlüssen. Ein Verein ist vor allem eine Gemeinschaft von Menschen, die sich aus einem gemeinsamen Interesse heraus zusammenfinden: bei uns die Liebe zu unseren Retrievern, die Freude an Zucht, Ausbildung. Prüfungen und Ausstellungen.

Es gibt in unserem Verein Menschen, die uns in bewundernswerter Ausdauer den Eindruck vermitteln wollen, als sei grundsätzlich alles schlecht – die Organisation, die Kommunikation, die Veranstaltungen, die Entscheidungen. Vermutlich wird demnächst auch das Wetter am Veranstaltungstag kritisiert und entsprechende Verfahren vor dem Ehrenrat angestrengt.

Es gibt Menschen, die zuverlässig jedes Haar in der Suppe finden, selbst dann, wenn gar keine Suppe serviert wurde. Und falls doch einmal etwas gelingt, war es entweder Zufall, Glück oder selbstverständlich – ganz getreu dem Motto „Keine Prügel ist Belohnung genug.“ Anerkennung ist schließlich eine knappe Ressource, mit der man äußerst sparsam umgehen muss.

Nun könnte man sicher darüber schmunzeln, wenn es an dieser Stelle nicht gefährlich für den Verein würde. Denn wer immer nur schlechtredet, trifft nicht irgendeine abstrakte Struktur. Er trifft Menschen. Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, die ihre Freizeit investieren. Menschen, die organisieren, entscheiden, Veranstaltungen auf die Beine stellen, Richten und Helfen – und die am Ende oft diejenigen sind, die noch aufräumen und nachbereiten, wenn andere längst wieder zu Hause sind und kritisieren.

Und genau diese engagierten Mitglieder brauchen wir. Die Landesgruppe West ist eine sehr aktive und lebendige Landesgruppe. Das lässt sich zum Glück nicht nur behaupten, sondern zeigt sich auch an der Vielzahl an Veranstaltungen.

Das alles fällt aber nicht vom Himmel, auch wenn manche offenbar glauben, der Verein und seine Veranstaltungen entstünden durch eine göttliche Fügung.

Nein. Hinter jeder Veranstaltung stehen Menschen. Eben jene Mitglieder, die Verantwortung übernehmen. Mitglieder, die sich kümmern, die nicht nur fragen: „Warum macht das keiner?“, sondern die sagen: „Das mache ich !“ Oder anders gesagt: Menschen, die nicht nur fragen, was der Verein für sie tun muss, sondern was sie selbst zum Vereinsleben beitragen können.

Und dafür möchten ich mich ausdrücklich bedanken:

Mein Dank gilt den Vorständen der Bezirksgruppen, den Sonderleiterinnen und Sonderleitern, den Ausbilderinnen und Ausbildern, den Richterinnen und Richtern, den Reviergebern, den Helferinnen und Helfern und allen Mitgliedern, die mit ihrer Teilnahme und Unterstützung dieses Vereinsleben ermöglichen.

Ehrenamt ist kein Selbstläufer. Es ist auch kein Dienstleistungsverhältnis, bei dem einige wenige liefern und andere anschließend Bewertungen vergeben. Ein Verein lebt nicht davon, dass möglichst viele Ansprüche stellen. Er lebt davon, dass Menschen bereit sind, etwas beizutragen.

Natürlich läuft nicht immer alles perfekt. Wer arbeitet, macht Fehler. Wo gehobelt wird, da fallen Späne. Wer organisiert, übersieht vielleicht etwas. Wer entscheidet, macht sich angreifbar. Das ist normal. Perfekt sind bekanntlich meistens nur diejenigen, die nichts machen. Dort ist dann auch die Fehlerquote beeindruckend niedrig.

Aber wenn wir als Verein weiterkommen wollen, müssen wir unterscheiden: zwischen berechtigter Kritik und bloßer Stimmungsmache, zwischen Gesprächsbereitschaft und Dauerempörung, zwischen dem Wunsch nach Verbesserung und dem Bedürfnis, Recht zu behalten.

Bevor ich meinen Bericht beende, blicke ich noch einmal zurück auf 2024.

Nach der Neuwahl des Vorstandes habe ich gesagt, dass gerade wir als Hundemenschen die Bedeutung von Kommunikation kennen sollten. Wir wissen, dass Klarheit und Fairness entscheidend sind. Wir wissen, dass man mit Druck allein nie gute Ergebnisse erzielt. Wir wissen, dass Geduld wichtig ist. Und wir wissen, dass ein gutes Miteinander nur gelingt, wenn beide Seiten bereit sind, Signale wahrzunehmen.

Ich habe damals gesagt: Wir müssen wieder lernen, miteinander zu reden und nicht nur übereinander. Und wo wir Gräben vorfinden, müssen wir Brücken bauen.

Zu dieser Aussage stehe ich  weiterhin – aber ich habe auch dazugelernt:

Brücken kann man bauen. Man kann einladen. Man kann Gespräche anbieten. Man kann erklären. Man kann sogar mehrmals aufeinander zugehen. Aber man kann niemanden zwingen, diese Brücke auch zu betreten. Und man kann niemanden überzeugen, der gar nicht überzeugt werden möchte.

Wo nur Vorwürfe erhoben werden, wo nur Misstrauen gepflegt wird, wo Gespräche durch Gerüchte, Desinformation und Diskreditierung ersetzt werden, wird es schwer, gemeinsam voranzukommen.

Vor kurzem habe ich in der lokalen Tageszeitung ein Zitat gelesen – ein britisches Sprichwort:

„Es gibt niemanden, der so blind ist wie der, der nicht sehen will.“

Und manchmal beschreibt genau das die Situation, die wir im Verein erleben. Wer nicht sehen will, sieht auch keine geleistete Arbeit. Wer nicht sehen will, erkennt kein Engagement. Wer nicht sehen will, nimmt keine ausgestreckte Hand wahr. Und wer nicht sehen will, wird selbst in einem vollen Veranstaltungskalender noch den Beweis dafür finden, dass eigentlich nichts passiert – anders lassen sich Anträge an Züchterversammlungen, die auf der Behauptung zu weniger Veranstaltungen basieren, nicht erklären

Wir sollten deshalb unsere Energie nicht ausschließlich darauf verwenden, diejenigen zu überzeugen, die ohnehin nicht hinschauen wollen. Unsere Kraft ist besser investiert bei den Mitgliedern, die mitarbeiten möchten. Bei denen, die Fragen stellen, weil sie verstehen wollen. Bei denen, die kritisieren, weil sie verbessern wollen. Bei denen, die nicht nur Forderungen formulieren, sondern auch bereit sind, selbst Verantwortung zu übernehmen.

Das heißt nicht, dass wir uns Kritik verschließen. Im Gegenteil. Wir brauchen Kritik. Aber wir brauchen sie konstruktiv, sachlich und fair. Wir brauchen keine pauschale Abwertung. Wir brauchen keine Gerüchteküche, keine Desinformation, keine Diskreditierung. Wir brauchen keinen Wettbewerb darum, wer am lautesten beklagen kann, was angeblich alles falsch läuft.

Was wir brauchen, sind Menschen, die mitdenken, mitreden und mithelfen.

Und für die Landesgruppe West können wir sagen: Wir haben viele engagierte Mitglieder. Darauf können wir mit einer großen Portion Selbstbewusstsein stolz sein.

Denn es ist leicht, von außen zu sagen, was alles besser sein müsste. Es ist schwerer, sich hinzustellen und es tatsächlich besser zu machen.

Und am Ende geht es nicht darum, wer am lautesten ist. Es geht darum, wer bereit ist, Verantwortung zu übernehmen.

Für die Landesgruppe wünschen ich mir, dass wir auch weiterhin offen diskutieren, dass wir bei Problemen das Gespräch suchen, Kritik äußern, Leistungen weiterhin anerkennen und auch weiterhin Brücken bauen – dort, wo Mitglieder bereit sind, sie zu betreten.

Und an eines sollten wir uns immer wieder erinnern, warum wir eigentlich hier sind. Wegen unserer Retriever, wegen der Freude an der gemeinsamen Arbeit mit unseren Hunden und wegen eines Vereinslebens, das nur dann funktioniert, wenn viele es tragen.

In diesem Sinne danken ich noch einmal allen, die im vergangenen Jahr nicht nur geredet, sondern gehandelt haben. Allen, die organisiert, geholfen, unterstützt, erklärt und Verantwortung übernommen haben.

Sie sind das Fundament dieser Landesgruppe und unseres Vereins.

Und an alle anderen: Es gibt viele Möglichkeiten, sich einzubringen. Man muss nicht sofort den ganzen Verein retten. Manchmal reicht es schon, beim nächsten Mal einfach mit anzupacken.

Vielen Dank!

René Afflerbach

(V1 LG West)

Prüfungen der BZG Oberbayern im Frühjahr 2026

By Alle Landesgruppen, Süd

Die ersten Prüfungen der BZG Oberbayern im Jahr 2026 sind auch schon wieder vergangen, darunter ein Workingtest, Tollerprüfungen und eine Dummyprüfung.


Isen Cup 2026

Richter: Mario Hickethier, Herta Rudolph, Stephan Steidl

Anfänger Klasse


Foto: Mailin Stahnke

  1. Platz: Meyer Stefan mit Larkin Orlaith of XanXenia
  2. Platz: Steidl Claudia mit Rensssor More than a Feeling Mogli
  3. Platz: Pfaffendorf Stephanie mit Alpim Hunter’s Chester

Fortgeschrittenen Klasse


Foto: Mailin Stahnke

  1. Platz: Dr. Kleist Andrea mit Beechdale’s Look of Love
  2. Platz: Jänicke Anja mit Kornay Hunting Smokey Joker
  3. Platz: Rauer Elke mit Downwind Hunters Brooklyn

Offene Klasse


Foto: Mailin Stahnke

  1. Platz: Bachmaier Konstanze mit Smiling Fellow’s Ambercup
  2. Platz: Kraus Karin mit Flatgold’s New Kid In Town
  3. Platz: Köstler Uwe mit TQ Yes! Tingle

Veteranen Klasse


Foto: Mailin Stahnke

  1. Platz: Christ Heiko mit Hera’s Duke vom Bauernhirschtal
  2. Platz: Pfaffendorf Stephanie mit Blackthorn Uma
  3. Platz: Janik Ralf mit Crossers Ace

Arbeitsprüfung Dummy in Isen


Foto: Manuela Huber-Vogel


Tollingprüfung in Isen

Tollingprüfung mit Wild

Foto: Manuela Huber-Vogel

Tollingprüfung mit Dummy

Foto: Manuela Huber-Vogel

Bericht zum Wesenstest 2026 der BZG 3 – aus Sicht einer Ausbilder-Anwärterin

By Alle, Mitte

Am 18. April hatte ich die tolle Gelegenheit, im Rahmen meiner Anwartschaft beim Wesenstest unserer BZG zu hospitieren.

Der gesamte Test wurde von den Richterinnen Brigitte Weber und Dr. Dörte Plenge-Hellhoff geleitet, die die Hundeführer mit ihren Vierbeinern in einer ruhigen und gelassenen Atmosphäre durch die einzelnen Stationen und den Parcours führten.

Ein Wesenstest deckt ein breites Spektrum an Situationen ab: Von der Interaktion mit fremden Menschen und innerhalb einer Menschengruppe über das Spielverhalten und die allgemeine Aktivität bis hin zum Apportieren sowie der Reaktion auf verschiedene Umweltreize. Der Ablauf ist immer gleich, der Hund geht weitestgehend frei mit seinem Hundeführer die verschiedenen Stationen ab und sein Verhalten wird auf dem Bewertungsbogen notiert.

Für mich war besonders spannend, wie unterschiedlich die Hunde auf haptische, optische und akustische Reize reagiert haben. Hier war gut zu sehen, dass jeder Hund in einer anderen Kategorie von Reiz unterschiedlich reagiert. Ein Hund war bei optischen Reizen insgesamt aufmerksamer oder auch mal skeptisch, ein anderer fand Klingel, Ratsche und co. besonders interessant. Das zog sich oft durch alle Gegenstände einer Kategorie hindurch.

Dank der souveränen und ruhigen Führung durch die Richterinnen meisterte der Großteil der geprüften Teams die gestellten Anforderungen völlig entspannt. An der Apportieraufgabe hatten alle Hunde durchweg Spaß und einige kamen dabei richtig aus sich heraus.

Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich bei jedem Team mit den Richterinnen mitlaufen und dabei jederzeit Fragen stellen konnte. Ich konnte an diesem Tag viel über die feinen Nuancen im Hundeverhalten lernen und nehme für mich einiges mit.

Saskia Schreiber
– Ausbilder-Anwärterin der BZG 3 Main-Gebiet –

Die Fotos haben Sabiner Perlak und Marco Tillmann gemacht.

Weitere Bilder vom Sonntag gibt es <hier>

Tanz auf dem Vulkan- Bericht offene Klasse

By Alle, West, Workingtestberichte

Am 15.03.2026 kamen wir nach einer Stunde Fahrt im Park Hotel am Schloss an. Auf der Terrasse meldete ich mich bei meiner Bezirksgruppe Köln-Bonn als Helfer für die Anfängerklasse an. Es begeistert mich immer wieder, als Helfer mitten im Geschehen der Arbeit von Retrievern zusehen zu können. Die Zeit verflog wie im Fluge. Nach einigen Stunden hatten alle Anfänger-Teams an unserer Station gearbeitet.

Im Anschluss daran habe ich mich mit meiner Jana aufgewärmt. Nach der Begrüßung durch die Sonderleitung und der Vorstellung der fünf Richter aus verschiedenen Ländern sind wir in der Open Klasse gestartet. Gleich in der ersten Aufgabe waren wir bei der neuen Richterin Maria Crepaz im Einsatz – ein guter Start in den WT für uns mit einem Blind und einer Markierung. Mit überschaubaren Wartezeiten zogen wir bei tollem Wetter von Aufgabe zu Aufgabe. In unterschiedlichen Geländen im Wald und auf Wiesen wurden uns spannende Aufgaben von den Richtern gestellt. Abwechslungsreich waren gerade Linien und eine gute Markierleistung von Jana und mir gefordert. Jede Aufgabe hatte ihren Kniff.

 

In den Wartezonen führten wir schöne Gespräche auch über Zeiten des Motoradfahrens in der Eifel, bevor Retriever bei Mitstartern und mir zu unserem tollen Hobby der Retriever-Arbeit führten.

Nachdem wir alle Aufgaben gelöst hatten, war ich sehr zufrieden. Jana und mir war eine tolle Teamarbeit über den gesamten WT gelungen. Im Park Hotel am Schloss war bestens für Sitzmöglichkeiten, Kaffee und Kuchen sowie Getränke gesorgt. Mit anderen Startern verbrachten wir eine schöne Zeit, bis wir bei einem spannenden Stechen zuschauen konnten. Dessen Wettstreiter waren ebenfalls sehr zufrieden. Niemand wusste, um welchen Platz gestochen wurde. Es blieb spannend bis zur Siegerehrung. Nach dem Dank an die Beteiligten erklärte Benno, dass mehrere ein Vorzüglich erreicht hatte. Bald war bekannt, dass um Platz zwei gestochen worden war. So blieb Platz eins bis zum Schluss ein Geheimnis.

 

Mit unglaublichen 97 Punkten wurden dann Jana und ich zum Sieger erklärt. Unter Applaus durfte ich die Trophäe für den 1. Platz abholen und mich bei Sonderleitung und Richtern bedanken. Meine Ansprache war sehr kurz, da mir vor Rührung die Worte fehlten. Was für ein Tag – meine Bezirksgruppe hatte jedem, der gemeldet hatte, einen Startplatz gegeben und bei rund 50 Open Startern waren Jana und ich heute das beste Team.

Auf diesem Weg bedankte ich mich nochmals ganz herzlich beim Reviergeber, beim engagierten Team des Park Hotel am Schloss, bei den Sponsoren, bei den Richtern, bei den Helfern, bei den fairen Mitstartern und den Sonderleitern Ute und Benno, die mit ihrem Team zum 15. Mal einen tollen Tanz auf dem Vulkan ermöglicht haben. Vielen Dank, dass wir dabei sein durften.

Volker Herrmann mit Chestnut Hunters Chip

 

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