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Alle Landesgruppen

Junghundekurs mit Dirk Frischtatzky

By West

Leinen los und Ohren auf! Abenteuer Junghundetraining in der BZG Niederrhein.

Mal Hand aufs Herz: Dein Welpe zieht ein, und plötzlich siehst du die Welt durch eine rosarote Brille. „Sitz“, „Fuß“, „Komm-Pfiff“ – alles läuft prima… im Wohnzimmer. Doch irgendwann kommt der Tag, an dem dein kleiner Vierbeiner beschließt, dass es da draußen, im großen Abenteuerland, viel spannendere Dinge gibt als deine perfekt geübten Kommandos.

Und so stehst du da: Mitten im Park, dein Welpe findet das flatternde Taschentuch spannender als dein „Hier!“, und die Knopfaugen sagen dir nur eines: „Ach, du meinst mich? Gleich, ich muss nur eben das Blatt noch fertig umgraben.“ Die eigenen guten Vorsätze? Schmelzen dahin. Mutter Natur hat das wirklich clever eingefädelt.

Wie gut, dass es in der BZG Niederrhein das Junghundetraining gibt. Sechs Wochen lang trafen sich dort eine bunte Truppe: ein energiegeladener Chesapeake Bay Retriever (Chessi), ein kräftiger Flatcoated Retriever und vier charmante Golden Retriever-Rüden. Begleitet wurden sie von ihren Zweibeinern, die manchmal genauso viel Lernbedarf hatten wie ihre Hunde.

Die vier Golden-Rüden, die anfangs dachten, „Warum soll ich Sitz machen, wenn ich doch so charmant dastehen kann?“, der Chessi, der die Wiesen als persönliches Fitnessstudio nutzte, und der Flat, der bei „Platz“ erst mal prüfte, ob das auch eine Yoga-Übung sein könnte – sie alle sorgten für reichlich schmunzelnde Gesichter.

Dank geduldiger Trainer wurden aber nicht nur die Hunde klüger. Auch die Menschen lernten, dass Körpersprache oft lauter spricht als tausend Worte und dass Konsequenz nichts mit Strenge zu tun hat, sondern mit Klarheit. Die Hunde wiederum erkannten, dass es sich lohnt, auf das andere Ende der Leine zu hören – schließlich hat der Mensch Leckerchen in der Tasche.

Einer hatte dabei aber immer den Überblick: Unser Trainer Dirk Frischtatzky. Mit seiner ruhigen und äußerst kompetenten Art schaffte er es, auch die wildeste Hund-Mensch-Kombination wieder in die Spur zu bringen. Bei jeder Trainingseinheit nahm sich Dirk viel Zeit für jeden einzelnen Hundeführer – und zwar so lange, bis sowohl Zweibeiner als auch Vierbeiner die Übung mit einem Erfolgserlebnis abschließen konnten. Und wenn es beim fünften Mal noch nicht klappte, dann eben beim sechsten. Dirk blieb gelassen – im Gegensatz zu manchen Leinenhaltern.

Ein herzliches Dankeschön geht auch an Leo und Holger, die uns großzügig ihr wunderschönes Privatgelände zur Verfügung stellten. Für unsere Junghunde war das ein echtes Abenteuerparadies – mit weiten Wiesen, spannenden Ecken zum Erkunden und bei Holger sogar mit einem See. Und, wie es sich für echte Retriever gehört, dauerte es nicht lange, bis alle Hunde – egal ob Chessi, Flat oder Golden – fröhlich planschend im Wasser standen. Da wurden Kommandos wie „Hier!“ schon mal kreativ interpretiert: „Hier bin ich – mitten im See!“ Solche Trainingsmöglichkeiten findet man nicht überall und wir sind dankbar, dass wir diese nutzen durften.

Sechs Wochen lang wurde aus Theorie Praxis, aus „Ich glaube, er hat’s verstanden“ wurde „Er macht es wirklich!“, und aus einer bunten Truppe Junghunde wuchs ein richtiges Team. Perfekt? Natürlich nicht. Aber wer Retriever kennt, weiß: Es sind die kleinen, charmanten Eigenheiten, die diese Hunde so besonders machen.

Und wenn wir ehrlich sind: Auch die Hundeführer haben einiges gelernt – vor allem, dass der Weg zum zuverlässigen Begleiter nicht nur über Leckerchen führt, sondern auch über Geduld, Humor und den einen oder anderen nassen Schuh.

Nun hoffen wir auf weitere Trainingsangebote der BZG Niederrhein. Denn eines ist sicher: Retriever lernen ein Leben lang – und ihre Menschen auch.

Claudia Jost

DRC – Workingtest „Westwärts“ 17-18.05.2025 im Hammecketal / Lennestadt Sauerland

By West

Westwärts gehört wohl definitiv zu einem der traditionellen Workingstests des DRC und ist bekannt für die tolle Kulisse und die immer lockere Atmosphäre. Ein großes Dankeschön gilt wie immer unseren Richtern Eveline Schlösser (PL) , Rony Michiels, Frank de Vries und Jo Serruys, die zwei Tage lang im Gelände standen, um die Leistungen der Hunde und ihrer Führer zu bewerten. Sie haben das Gelände und dessen Herausforderungen super genutzt und Ihre Expertise und Fairness waren entscheidend für den Erfolg des Tests.

Ebenso wichtig sind die Helfer, um die Aufgaben und Herausforderungen für die Hunde und ihre Führer möglich zu machen. Ohne Helfer kein Workingtest ! Ganz herzlichen Dank!
Die Sonderleitungen Kerstin Kremers-Laas, Ralf Höwner und Thorsten Helmrath haben im Vorfeld schon viele Aufgaben zu erledigen, um dann den gesamten Ablauf des Tests zu koordinieren und so sichergestellt, dass alles reibungslos verlief. Der Ausfall von Startern und somit Helfern am Samstagmorgen musste dann auch mal „soeben“ überbrückt werden. Da braucht es gute Nerven und Teamarbeit.    Ganz lieben lieben Dank auch an Euch, Ihr habt es großartig gemacht und die viele Arbeit für uns auf Euch genommen.

Ich bin absolut platt nach solch einem Tag! Daher meinen größten Respekt für die Organisatoren und die Richter für ihre Zeit und Ausdauer – 2 volle Tage im Gelände zu stehen, wirklich Klasse von Euch! Die Atmosphäre im Sauerland ist einfach super – die malerische Landschaft und die freundliche Stimmung unter den Teilnehmern machten die Veranstaltung zu einem wunderschönen Erlebnis.     Ich habe den Tag mit Gleichgesinnten, alt Bekannten und auch neuen Teilnehmern genossen und hatte einfach Spaß beim Fachsimpeln!  Die Stimmung ist sicherlich ein Teil, um mit seinem Hund erfolgreich sein zu können. Es war einfach schön das Enya und ich unsere Möglichkeiten an diesem Tag abrufen und den Workingtest zum zweiten Mal für uns gewinnen konnten.

Danke den Revierinhabern und dem Team Klaukenhof für die Möglichkeiten dieser schönen Workingtestausrichtung.

Herzliche Glückwünsche an alle Sieger und Platzierten und an alle Top-Dog – Nominierten.

 

Ulla Rascher mit Head over Fields Enya

 

Platzierten Westwärts 2025

Anfänger Samstag

  1. Martina Beckers, Love’n‘ Duck Aix Gipsy
  2. Elke Dattenberg-Seifert, Smiling Fellows Butternut
  3. Ralf Breuer, Summerfields Dust Dalwhinnie

Fortgeschrittene

  1. Anke Starke, Paartal Pioneer’s Notorious Nacho
  2. Andrea Scherff, Bubilotti’s Big Bang Uschi
  3. Thomas Kühn, Aid-Creek Hunter Black Gin

 

Anfänger Sonntag

  1. Regina van der Linde, Jinkster Albus
  2. Sabine Schneider, Linkwood Cool Jade
  3. Heike Bülhoff, Bajazzo of franconia’s golden pearls

Offene Klasse

  1. Ursula Rascher, Head Over Fields Enya
  2. Emma Steinebach, Silent Worker’s Jordy
  3. Caroline Koch, Linkwood Ardpatrick

APD/R Anfänger in Hamminkeln am 15.06.2025

By West

Am Morgen des 15.06.2025 machte ich mich gemeinsam mit meiner 15 Monate alten Labrador Retriever Hündin Avanti (Linehunter Awesome Avanti) und einer großen Portion Lampenfieber auf den Weg nach Hamminkeln zur APD/R A.

Die Begrüßung am Treffpunkt durch die Sonderleiterin Maria Crepaz war herzlich und die Anmeldung verlief reibungslos, sodass wir direkt ins Gelände starten konnten. Dort wurden wir von unserem gut gelaunten Richter Daniel Perick und seiner Frau Beate empfangen, die uns an diesem Prüfungstag als Helferin unterstützte.

Und dann ging es auch schon mit der ersten Aufgabe los: Wir begannen mit der Suche in einem Waldstück. Danach setzten wir unsere Prüfung ein Stück weiter auf zwei großen Wiesen fort. Dort wurde zunächst die Landmarkierung und anschließend der Appell gearbeitet. Den Abschluss bildete die Wassermarkierung.

Am Ende des Tages konnten sich drei der acht Teams über eine bestandene Dummy A Prüfung freuen. Dass ausgerechnet Avanti und ich mit 73 Punkten und dem Prädikat „sehr gut“ den ersten Platz belegten, hätte ich im Vorfeld niemals erwartet. Meine Freude darüber war unfassbar groß, sodass sich ein paar Freudentränen nicht vermeiden ließen.

Zum Schluss möchte ich ein herzliches Dankeschön an die Verantwortlichen der BZG Niederrhein für die Organisation dieser Prüfung aussprechen. Ein großer Dank gilt ebenso den engagierten Helferinnen sowie natürlich auch dem Richter für seine faire Beurteilung.

Stefanie Heikamp

Westwärts 2025 die TopDog‘s

By West

Die Auszeichnung des TopDog eines Richters habe ich beim Anfänger-Finale 2024 das erste Mal gesehen und fand sie sofort gut. Nach Absprache mit meinen Sonderleiter Kollegen wollten wir dies gerne für die Anfängerstartklassen bei Workingtest Westwärts übernehmen 2025. Zum Glück fand ich relativ schnell eine liebe Freundin, welche allerdings ungenannt bleiben möchte, die diese Idee ebenfalls gut fand und uns die Pokale für die TopDogs gesponsert hat.

Vielen Lieben Dank!

Nachdem wir unseren Richtern die Idee TopDog erklärt hatten, fanden sie diese ebenfalls gut und haben sich bei jedem Starter der Anfänger Klassen ihre Gedanken gemacht.

Zur Siegerehrung hat dann jeder Richter zu seinem TopDog ein paar Sätze gesagt und diese Auszeichnung dadurch noch ein bisschen persönlicher gemacht. Vielen Dank das ihr diese zusätzliche „Arbeit“ auf euch genommen habt.

Herzlichen Glückwunsch allen A- Startern mit ihren TopDogs!

Kerstin Kremers-Laas

Workingtest am Krämerwald 15.03.2025

By Ost, Workingtestberichte

Workingtest am Krämerwald – Anfänger (15.03.2025) BZG Berlin Brandenburg

Als ich mitbekommen habe, dass die Bezirksgruppe Berlin/Brandenburg einen Workingtest im Krämerwald organisiert, war ich total begeistert. Wie cool ist das denn? Endlich mal ein WT direkt vor meiner Haustür, ohne stundenlange Anfahrt. Ein echter Glücksfall. So war ich auch mit Emil (Eggflip von der Mönchsquelle) am Samstagfrüh sehr pünktlich vor Ort.
Der ganze Ablauf war perfekt organisiert, die Stimmung war bei allen großartig und ich habe mich gefreut, so viele bekannte Gesichter zu sehen. Eine sehr harmonische Atmosphäre! Es war der erste offizielle Workingtest für Emil und dafür war dieses Event goldrichtig.
Die drei Richter Rainer Scesny, Herman Jeske und Malte Benien haben sich sechs sehr abwechslungsreiche Aufgaben ausgedacht – in ganz unterschiedlichem Gelände – und siehaben absolut fair gerichtet. Es war wirklich alles dabei, was in der Anfängerklasse erwartet wird: Steadyness, Fußgehen (sehr oft Fußgehen!) Markierungen im Wald, Wegdrehen
von einer Markierung, Schicken auf eine vorherige Fallstelle, Geländeübergänge
annehmen, Suche in unwegsamen Gelände, es fand ein Treiben statt und Schicken aus veränderter Position in hohen Bewuchs. Das alles war sehr spannend und aufregend für uns Beide. Nach jeder Aufgabe gab es ein Feedback, was lief super und worauf sollte man doch in Zukunft mehr achten. Das fand ich großartig und ist nicht selbstverständlich!

Emil hat seinen 1. WT hervorragend gemeistert. Er hat wirklich schön gearbeitet!
Die Punktabzüge gingen fast alle auf meine Kappe: meine Aufregung, an die ich mich wohl nie gewöhnen werde!
Als dann nach der letzten Aufgabe bei Rainer alle Dummys drin waren, habe ich mit meinen Mitstreitern schon den ersten Freudentanz gemacht. Und zum Schluss kommt ja noch die Siegerehrung:
3. Platz Sandra Kreibich mit Sporty Springers Trust Me
2. Platz Brit Schumann-Veith mit Diamondflats Escape toLife
1. Platz Ulrike Poetschlag mit Eggflip von der Mönchsquelle

Wahnsinn, da sind bei mir schon ein paar Freudentränen gekullert. Ich tanze immer noch mit Emil um die Wette! Ganz herzlichen Glückwunsch an die Platzierten und an alle, die mit sich und ihren Hunden zufrieden waren.
Herzlichen Dank an alle, die diesen wunderbaren Workingtest möglich gemacht haben: der Sonderleitung Anne-Marie Viereckl und Michael Simon für die perfekte Organisation und einem hervorragenden Catering von Franziska Neider. Den Richtern für die tollen Aufgaben und dem immer fairen Richten. Den vielen Helfern, ohne die solche Veranstaltungen gar nicht möglich wären. Und dem Oberförster Helge Funk, der das fantastische Gelände zur Verfügung gestellt hat. Ich hoffe sehr auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr beim Workingtest am Krämerwald
Ulrike Poetschlag

 

Fortgeschrittene Klasse

 

Offene Klasse

 

Das Richterteam

Fotos, Anne Marie Viereckl

Team Day in Weihmichl

Bericht vom Team-Day der BZG Oberbayern am 20.07.2025 in Weihmichl

By Süd
Team Day in Weihmichl

Alle Fotos: Sonja und Dirk Schröder

Bericht vom Team-Day am 20.07.2025 in Weihmichl
Von Bällchen, Eierbruch und einem Lavafeld des Grauens

Neun Teilnehmende, zehn Hunde, fünf kreative Aufgaben – das war der Team-Day 2025 in Weihmichl. Ein herzliches Dankeschön geht an die Sonderleiterin Sonja Schröder, ihren Helfer Sven hinter den Kulissen und natürlich an unsere Richterin Angela Klenk. Für die tolle Vorbereitung, die liebevoll gestalteten Aufgaben, das faire Richten und nicht zuletzt die mitgegebenen Trainingstipps gebührt ihnen riesiges Lob.

Nach der üblichen Anmeldung und dem Ziehen der Startnummern ging es direkt los. Mein Goldie Cookie und ich durften immer als Erste ran: ohne Erfahrungsberichte der anderen, dafür aber auch immer früh fertig. Das bescherte uns einen angenehm entspannten Tag mit viel Zeit zum Zuschauen, Plaudern und Genießen – kulinarisch bestens versorgt mit Quiche, Salat, Obst, Kuchen und Getränken. Wenn’s nach den Beiträgen zum Buffet ging, hätten wir alle mit „vorzüglich“ bestanden.

Die Aufgaben

Aufgabe 1: Rallye Obedience zum Einstieg. Eine schöne Gelegenheit, gemeinsam warmzulaufen und ins Miteinander zu finden.

Aufgabe 2: Parcours der besonderen Art
Frei bei Fuß durch eng stehende Slalom-Stangen, Fegen eines Bällchens nur mit einem Besen (!) über Hindernisse, der Hund folgt ebenfalls über die Hindernisse, apportiert ein Dummy über eine Plane, und dann – oje – das „Lavafeld des Grauens“: Handtücher müssen so aus- und gegebenenfalls vorn wieder angelegt werden, dass der Hund keinesfalls mit den Pfoten die imaginäre glühende Lava berühren darf, zum Schluss noch ein Abruf ins Fuß im Gehen. Klar, dass ich Cookie niemals auf heiße Lava schicken würde!

Aufgabe 3: Quiz und Suche im Doppelpack
Zwei Teams treten gemeinsam an: Während die Hunde in Hula-Hoop-Reifen warten, beantworten ihre Menschen abwechselnd Fragen. Richtig? Dann darf der eigene Hund in die Suche, während der andere brav im Reifen wartet. Falsch? Dann muss Mensch Dummies suchen gehen – was wegen der insgesamt freundlichen Fragen glücklicherweise niemandem passiert: „Wie heißt die Richterin mit Vor- und Zuname?“ (Angela Klenk), „Wie viele Aufgaben gibt es heute?“, „Welche Retriever-Rassen treten heute an?“

Aufgabe 4: Unsichtbar, aber verbunden
Freifolge durch den Wald, Hund ablegen, Mensch entfernt sich, legt ein Dummy ab, schlägt einen Winkel und verschwindet hinter einem Baum.  Aufs Signal der Richterin warten. Hund aus der Entfernung abrufen – in der Erwartung, dass Cookie den direkten Weg (ohne Umweg zum Dummy) wählt. Und danach Apport oder Voran auf das Dummy.

Aufgabe 5: Der Eierlauf
Mensch geht ohne Hund bergauf, Hund wird abgerufen. Oben wartet Sonja mit Löffel und dem Eierlauf in Form einer liegenden Acht – dann geht’s ohne Hund, aber mit Ei zurück bergab, Hund bleibt. Auf dem Weg wird das Ei abgelegt, dann den Hund abgerufen – mit dem Wunsch, dass er das Ei unversehrt mitbringt. Zwei bravouröse Eierapporte gibt es dabei; ein halbes unten ankommendes Ei ist auch noch Anlass zu Jubel. Die meisten Hunde erkennen das Ei (und auch zurückgelassene Eierschale von Vorgänger-Hunden) aber als das, was es ist: fressbar…und apportieren mit der Im-Magen-Methode. Apport ist Apport, meint auch Cookie.

Fazit
Der Team-Day ist für mich die charmanteste Prüfung im DRC. Kein bisschen trivial, aber immer mit einem Augenzwinkern. Es geht ums Miteinander in reizintensiven Situationen, mit viel Abwechslung und echtem Teamwork. Zwischen den Aufgaben wurde gelacht, gefuttert, gequatscht und gedöst – von Mensch wie Hund. Alle Teams bestanden, laut Sonderleitung lagen die Ergebnisse eng beieinander. Jeder fuhr mit einem Lächeln, einem Trainingsimpuls und der Erkenntnis heim: Es gibt immer etwas zu üben. Und wie hieß nochmal die Richterin? Angela Klenk. Wer das bis 2026 wieder vergisst, darf dann selbst suchen gehen.

Anke Humphrey mit Cookie

 

Alle Fotos: Sonja und Dirk Schröder

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tollingprüfung Bronze / Dummy in Isen am 05.07.2025

By Süd
Die Tollingprüfung wird in bester Erinnerung bleiben.

Die Tollingprüfung wird in bester Erinnerung bleiben.

Foto: Manuela Huber-Vogel

Tollingprüfung Bronze / Dummy in Isen am 05.07.2025

Der große Tag war gekommen – unsere erste Prüfung, die Tollingprüfung Bronze mit Dummy stand an. Bei strahlendem Sonnenschein starteten wir sehr früh morgens in Richtung Isen los, mit einer ordentlichen Portion Vorfreude im Gepäck. Es ging schon um 7 Uhr los – aus Rücksicht auf die Hunde bei den warmen Temperaturen.

Die Entscheidung zur Teilnahme fiel eher spontan – nur zwei Wochen zuvor, nach einer kurzen Grübelphase: Können wir das überhaupt schaffen, ganz ohne Prüfungserfahrung? Doch ich kam zu dem Schluss: Tayo kann das!

Er schwimmt sicher, nimmt jeden Einstieg ins Wasser souverän, arbeitet zuverlässig im Schilf, im Wasser wie im Wald. Und das Tolling liegt ihm ja schließlich im Blut. Nur die Schussfestigkeit bereitete mir etwas Sorge. Zwar hatten wir mit einem befreundeten Jäger bereits auf Distanz geübt, doch wie er auf einen Schuss in direkter Nähe reagieren würde, war ungewiss.

Trotzdem: Am Prüfungstag überwog die Freude über das gemeinsame Erlebnis. Die Nervosität blieb überraschend im Hintergrund – ich vertraute meinem Hund. Und das Wichtigste: Es macht einfach unglaublich viel Spaß, Tayo bei der Arbeit zu erleben – mit so viel Feuer, Konzentration und Lebensfreude. Nicht umsonst bedeutet Tayo „der zum Glücklichsein Geborene“.

Zu Beginn wurde erstmal bei jedem teilnehmenden Hund der Chip ausgelesen, ihr Zustand und die Unterlagen geprüft, dann gab es für alle eine Begehung des Wegs und der Aufgaben und dann ging es auch schon los für die erste Teilnehmerin mit ihrem Hund.

Kurz vor dem Schleichen stieg bei uns der Spannungsbogen dann doch noch spürbar an, bis wir schließlich mittendrin waren – auf dem Weg über Wurzeln, Baumstämme und entlang des Ufers, Schritt für Schritt zur Blende. Ein kurzer Halt – lassen sich schon die ersten „Enten“ blicken? Dann leise weiter zur Deckung, ein kurzes Sammeln, und es ging los mit dem Tolling.

Dank Doris, die mir mit ihrer ruhigen Art half, blieb auch das Zählen der Würfe korrekt – nicht selbstverständlich, denn in solchen Momenten meldet sich die Aufregung dann eben doch zurück.

Tayo war in seinem Element: Er tollte begeistert, voller Fokus, voller Freude. Dann schlichen wir zur Wasserböschung. Ein Schuss fiel, und gleichzeitig ertönte das wohl überzeugendste ‚Entenquaken‘, das ich je gehört habe, während das Dummy in Ufernähe fiel. Tayo saß ruhig, aufmerksam, wartete auf das Kommando: „Apport.“

Ohne Zögern nahm er den Einstieg ins Wasser, schwamm zielsicher zum Dummy, nahm es auf, wendete und kam zurück – sauber und konzentriert.

Es folgte die Verlorensuche in einem Waldstück, abgegrenzt mit Schilf auf der rechten Seite, dazwischen ein kleiner, kaum wahrnehmbarer Rückeweg. Nach links erstreckte sich der Wald weiter. Die ersten Dummys arbeitete er systematisch aus und bewies dabei seine feine Nase. Die Schleppe bekam er ebenfalls sicher in die Nase. Um sie erfolgreich auszuarbeiten, erhielten wir Unterstützung von den Richtern und gingen gemeinsam ins Suchgebiet, sodass er die Schleppe noch vollständig ausarbeiten sowie den Dummy finden und bringen konnte.

Nach einer kurzen Pause trafen sich alle Teilnehmer zur abschließenden Schussfestigkeitsüberprüfung. Auch hier zeigte Tayo sich souverän.

Es war wirklich ein tolles gemeinsames Erlebnis, dass man diese wunderbare Prüfung mittlerweile auch mit Dummys absolvieren kann, ist für mich als Toller-Halterin ein riesiger Gewinn – für alle, die nicht mit Wild arbeiten möchten oder können oder deren Hund das Höchstalter für die Prüfung mit Wild einfach schon überschritten hat.

 

Mein besonderer Dank gilt dem fantastischen Richterteam sowie Manuela, Stephan und Sina für die perfekte Organisation. Sie haben diesen Tag zu einem rundum gelungenen Erlebnis gemacht – entspannt, herzlich und professionell.

 

Alle Teilnehmer der Dummy-Tollingprüfung haben bestanden – und jeder Einzelne hat eine großartige Leistung gezeigt.

 

Und unser persönliches i-Tüpfelchen?

Tayo holt sich die Tollingprüfung Bronze / Dummy mit voller Punktzahl von 220 Punkten und dem 1. Platz.

 

Ich bin mir nicht sicher, ob man aus dieser Lobeshymne an Artikel wirklich herauslesen kann, wie wahnsinnig stolz ich auf meinen kleinen rot-blonden Kerl bin. 😉

 

Danke an alle, die diesen besonderen Tag möglich gemacht haben!

Melanie Zacherl

 

Tollingprüfung Bronze / Dummy in Isen am 05.07.2025

By Süd
Die Tollingprüfung wird in bester Erinnerung bleiben.

Die Tollingprüfung wird in bester Erinnerung bleiben.

Foto: Manuela Huber-Vogel

Tollingprüfung Bronze / Dummy in Isen am 05.07.2025

Der große Tag war gekommen – unsere erste Prüfung, die Tollingprüfung Bronze mit Dummy stand an. Bei strahlendem Sonnenschein starteten wir sehr früh morgens in Richtung Isen los, mit einer ordentlichen Portion Vorfreude im Gepäck. Es ging schon um 7 Uhr los – aus Rücksicht auf die Hunde bei den warmen Temperaturen.

Die Entscheidung zur Teilnahme fiel eher spontan – nur zwei Wochen zuvor, nach einer kurzen Grübelphase: Können wir das überhaupt schaffen, ganz ohne Prüfungserfahrung? Doch ich kam zu dem Schluss: Tayo kann das!

Er schwimmt sicher, nimmt jeden Einstieg ins Wasser souverän, arbeitet zuverlässig im Schilf, im Wasser wie im Wald. Und das Tolling liegt ihm ja schließlich im Blut. Nur die Schussfestigkeit bereitete mir etwas Sorge. Zwar hatten wir mit einem befreundeten Jäger bereits auf Distanz geübt, doch wie er auf einen Schuss in direkter Nähe reagieren würde, war ungewiss.

Trotzdem: Am Prüfungstag überwog die Freude über das gemeinsame Erlebnis. Die Nervosität blieb überraschend im Hintergrund – ich vertraute meinem Hund. Und das Wichtigste: Es macht einfach unglaublich viel Spaß, Tayo bei der Arbeit zu erleben – mit so viel Feuer, Konzentration und Lebensfreude. Nicht umsonst bedeutet Tayo „der zum Glücklichsein Geborene“.

Zu Beginn wurde erstmal bei jedem teilnehmenden Hund der Chip ausgelesen, ihr Zustand und die Unterlagen geprüft, dann gab es für alle eine Begehung des Wegs und der Aufgaben und dann ging es auch schon los für die erste Teilnehmerin mit ihrem Hund.

Kurz vor dem Schleichen stieg bei uns der Spannungsbogen dann doch noch spürbar an, bis wir schließlich mittendrin waren – auf dem Weg über Wurzeln, Baumstämme und entlang des Ufers, Schritt für Schritt zur Blende. Ein kurzer Halt – lassen sich schon die ersten „Enten“ blicken? Dann leise weiter zur Deckung, ein kurzes Sammeln, und es ging los mit dem Tolling.

Dank Doris, die mir mit ihrer ruhigen Art half, blieb auch das Zählen der Würfe korrekt – nicht selbstverständlich, denn in solchen Momenten meldet sich die Aufregung dann eben doch zurück.

Tayo war in seinem Element: Er tollte begeistert, voller Fokus, voller Freude. Dann schlichen wir zur Wasserböschung. Ein Schuss fiel, und gleichzeitig ertönte das wohl überzeugendste ‚Entenquaken‘, das ich je gehört habe, während das Dummy in Ufernähe fiel. Tayo saß ruhig, aufmerksam, wartete auf das Kommando: „Apport.“

Ohne Zögern nahm er den Einstieg ins Wasser, schwamm zielsicher zum Dummy, nahm es auf, wendete und kam zurück – sauber und konzentriert.

Es folgte die Verlorensuche in einem Waldstück, abgegrenzt mit Schilf auf der rechten Seite, dazwischen ein kleiner, kaum wahrnehmbarer Rückeweg. Nach links erstreckte sich der Wald weiter. Die ersten Dummys arbeitete er systematisch aus und bewies dabei seine feine Nase. Die Schleppe bekam er ebenfalls sicher in die Nase. Um sie erfolgreich auszuarbeiten, erhielten wir Unterstützung von den Richtern und gingen gemeinsam ins Suchgebiet, sodass er die Schleppe noch vollständig ausarbeiten sowie den Dummy finden und bringen konnte.

Nach einer kurzen Pause trafen sich alle Teilnehmer zur abschließenden Schussfestigkeitsüberprüfung. Auch hier zeigte Tayo sich souverän.

Es war wirklich ein tolles gemeinsames Erlebnis, dass man diese wunderbare Prüfung mittlerweile auch mit Dummys absolvieren kann, ist für mich als Toller-Halterin ein riesiger Gewinn – für alle, die nicht mit Wild arbeiten möchten oder können oder deren Hund das Höchstalter für die Prüfung mit Wild einfach schon überschritten hat.

 

Mein besonderer Dank gilt dem fantastischen Richterteam sowie Manuela, Stephan und Sina für die perfekte Organisation. Sie haben diesen Tag zu einem rundum gelungenen Erlebnis gemacht – entspannt, herzlich und professionell.

 

Alle Teilnehmer der Dummy-Tollingprüfung haben bestanden – und jeder Einzelne hat eine großartige Leistung gezeigt.

 

Und unser persönliches i-Tüpfelchen?

Tayo holt sich die Tollingprüfung Bronze / Dummy mit voller Punktzahl von 220 Punkten und dem 1. Platz.

 

Ich bin mir nicht sicher, ob man aus dieser Lobeshymne an Artikel wirklich herauslesen kann, wie wahnsinnig stolz ich auf meinen kleinen rot-blonden Kerl bin. 😉

 

Danke an alle, die diesen besonderen Tag möglich gemacht haben!

Melanie Zacherl

 

Wesenstest der BZG Oberbayern in Weihmichl am &.6. 2025 mit Jutta Jaitner

By Süd

BZG Oberbayern Deutscher Retriever Club e.V.

 

Bericht von Sabrina Graf:

 

Wesenstest in Weihmichl am 06.6.2025 mit Jutta Jaitner

 

Gleich an zwei aufeinanderfolgenden Tagen fand bei Landshut am 6./7.6. ein Wesenstest statt. Erfreulicherweise konnten bereits am ersten Tag alle Hunde erfolgreich bestehen. Wir waren außerdem kulinarisch bestens mit verschiedenen Getränken, Kuchen und Gummibärchen versorgt.

Zuerst begrüßte jedes Team die Richterin, die nach einer kurzen Befragung den Chip ablas. Anschließend unternahm jedes Gespann einen kurzen Spaziergang im Freilauf über die Wiese, hierbei wurde beobachtet, wie weit sich der Hund von seinem Besitzer löst und wie hoch seine Aktivität war. Der Spaziergang endete in einer Menschengruppe, je ein Mann und eine Frau sprachen den Hund an und streichelten ihn. Im dritten Part sollte der Hundeführer erst ohne Spielzeug und dann mit mit dem Hund spielen. Daraufhin wurden dem Hund drei Apportel, die von daheim mitgebracht wurden, auf den Weg und drei in höheren Bewuchs geworfen. Auf dem Beurteilungsbogen wurde vermerkt wie ausdauernd der Hund sucht und wie freudig er zuträgt. Es folgte ein kurzer Waldspaziergang, ebenfalls im Freilauf, hier erwarteten den Hund je drei haptische, akustische und optische Reize, wie eine Plastikplane, ein Regenschirm und eine Hupe. Mein Hund entdeckte zusätzlich noch ein Schlammloch. Unter anderem wurden Schreckhaftigkeit und Neugierverhalten dadurch beurteilt. Zum Schluss folgte ein Schusstest.

Herzlichen Dank an Frau Dr. Jutta Jaitner für das Richten, an Frau Sonja Schröder und alle Helfer für das Organisieren, sowie dem Reviergeber für das schöne Gelände.

Sabrina Graf mit Ginny 

 

Bericht von Isolde Schimmer:

 

Wesenstest in Weihmichl am 07.6.2025 mit Jutta Jaitner

 

Am Samstag, 07.06.2025 trafen wir uns pünktlich um 9.00 Uhr auf dem Prüfungsgelände bei Weihmichl zum Wesenstest.

Es erfolgte zunächst die Abgabe der Meldeunterlagen, die Kontrolle der Impfpässe , sowie die Vergabe der Startnummern. Nach der Begrüßung durch Sonderleiterin Sonja Schröder, erklärte uns Frau Dr. Jutta Jaitner als Prüfungsleiterin zusammen mit Frau Angela Klenk als Richterassistentin in einer kurzen Einführung den Prüfungsablauf. Im Anschluss bereiteten wir gemeinsam das Gelände für die Prüfung vor und teilten die Helfer ein.

Um ca. 9.30 Uhr startete dann das Richten, das für jeden der vier gemeldeten Hunde der Vormittagsgruppe, separat erfolgte.  Dies bedeutete für jeden Hundeführer zunächst eine kurze Befragung zu Anamnese, Ausbildung, Einsatz und Umwelterfahrung des jeweiligen Hundes.

Nach Identifizierung des Hundes wurde das  Verhalten des Hundes bei einem Spaziergang gewertet, ebenso das Verhalten in einer Gruppe von 6 Personen und bei Berührung durch Fremde. Im Anschluss  folgte die Bewertung des Spiels  mit dem Hundeführer mit und ohne Gegenstand, sowie das Verhalten des Hundes beim Werfen eines Gegenstandes. Dem Spiel  folgte das Ablaufen eines Parcours, auf dem der Hund unterschiedlichen haptischen, akustischen und optischen Reizen ausgesetzt war. Den Abschluss bildet die Testung des Hundes auf Schussfestigkeit.

Alle vier Hunde legten die Prüfung erfolgreich ab.

Trotz des Dauerregens (und ziemlich klammer Klamotten) verbrachten wir einen tollen und interessanten Vormittag.

Ein herzliches Dankeschön nochmals an Frau Dr. Jutta Jaitner und Frau Angela Klenk für die Abnahme des Wesenstestes, sowie Sonja und Sven Schröder für die – wie immer – tolle Organisation und Vorbereitung des Prüfungstages.

 

Isolde Schimmer m. Finley „Samu“ Among Hops and Birches

Der Dauerregen konnte die Stimmung beim Wesenstest in Weihmichl nicht trüben.

Wesenstest am 30.August in Ziemetshausen

By Süd

Am 30. August 2025 trafen sich im Raum Ziemetshausen fünf Retriever-Teams, um gemeinsam den Wesenstest des DRC zu absolvieren. Mit dabei waren zwei Labradore, ein Golden Retriever, ein Flat Coated Retriever und ein Nova Scotia Duck Tolling Retriever – also eine schöne, bunte Mischung!
Gemeinsam mit ihren Menschen gingen die Hunde nacheinander durch einen Parcours mit verschiedenen Situationen und Reizen. Hier ging es darum zu zeigen, dass unsere Vierbeiner freundlich, sicher und gelassen bleiben – egal ob ein ungewöhnliches Geräusch, ein fremder Mensch oder eine neue Umgebung auf sie wartet.

Unsere Richterin Jutta Jaitner führte wie immer ruhig, fair und mit viel Erfahrung durch den Tag.

Alle Teams zeigten schöne, harmonische Zusammenarbeit und konnten beweisen, dass sie in jeder Situation verlässlich und ausgeglichen auftreten. Es war eine angenehme und sehr entspannte Stimmung – so macht ein Prüfungstag Freude!
Ein großes Dankeschön geht an alle Helferinnen und Helfer, die beim Aufbau, Ablauf und der Versorgung unterstützt haben. Und natürlich ein besonderes Dankeschön an die Revierbesitzerin für die Möglichkeit, dieses tolle Gelände nutzen zu dürfen.
Wir gratulieren allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern herzlich – schön, dass ihr dabei wart!

Alle Teams zeigten eine schöne Zusammenarbeit.

Foto: Verena Bauer

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