Skip to main content
Category

Alle Landesgruppen

JAS in Aidhausen BZG Unterfranken am 27./28.09.2025

By Mitte

Am 27. September stand für Bliss die Jagdliche Anlagensichtung (JAS) an. An beiden Tagen wurden insgesamt zwölf Hunde gerichtet. Die Prüfung fand im wunderschönen Revier vonManfred Frank in der Nähe von Aidhausen statt und wurde von der Bezirksgruppe Unterfranken veranstaltet. Prüfungsleiter war Günter Walkemeyer, als weitere Richter fungierten Marion Schuster und Eberhard Simon-Mathes.

Das Gelände präsentierte sich von seiner besten Seite – abwechslungsreich, weitläufig und ideal geeignet, um die natürlichen Anlagen der Retriever zu zeigen.
Schon beim Eintreffen war spürbar, wie viel Herzblut und Organisationstalent in der Vorbereitung steckte.
Die Stimmung war ausgesprochen herzlich, und mit heißer Suppe, Kaffee und Kuchen war auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt.

Die Richter zeigten sich äußerst kompetent und fair, nahmen sich für jedes Team Zeit und schafften eine angenehme Atmosphäre, in der man trotz aller Aufregung ruhig und konzentriert arbeiten konnte. Die Aufgaben waren anspruchsvoll, aber fair – genau so, wie man es sich für eine gute JAS wünscht.

Unsere Bliss zeigte sich von ihrer besten Seite: hochmotiviert, schnell, aufmerksam und mit großer Freude an der Arbeit. In ihrer Beurteilung hieß es treffend, sie sei „schneller, als die Nase riechen kann“ – ein wunderschönes Kompliment für ihre Energie und Arbeitsfreude, dass wir sicher nicht vergessen werden.

Insgesamt war es ein rundum gelungener Prüfungstag mit vielen netten Begegnungen, engagierten Helfern und beeindruckenden Hunden. Ein herzliches Dankeschön an das gesamte Organisationsteam, die Richter und alle Beteiligten für diese tolle Veranstaltung in Aidhausen – ein Tag, an den wir sehr gern zurückdenken!

 

Doris Schwab
mit Bliss Wartenberg’s Golden

Teilnehmer vom 27.09.2025
Fotograf der Bilder:  Miriam Steinmetz

Teilnehmer vom 28.09.2025 und die Tagesverpflegung.
Fotograf der Bilder: Miriam Steinmetz

Franken Cup 2025 in Mühlhausen

By Süd, Workingtestberichte

Franken-Cup 2025 in Mühlhausen

Bei sehr herbstlichem Wetter fand am 4. und 5. Oktober zum zweiten Mal der Franken-Cup statt.

Unter der Sonderleitung von Christine Müller war alles super organisiert.Trotz der steifen Brise und den immer näher rückenden Regenwolken war die Stimmung gut, und man merkte gleich: Hier kannte man sich.

Ich hatte mich sehr auf unseren „Heim-WT“ gefreut und muss im Nachhinein sagen: Selten haben mir WT-Aufgaben so viel Spaß gemacht, wie in diesem abwechslungsreichen Gelände, das von den Richtern toll genutzt wurde. Günther Kohler, Maarit Saarinen, Maria Kacsalova, Paul David Toal und Ari-Pekka Fontell haben uns sicher nichts geschenkt, aber es wurde sehr fair abgefragt, was ein Hund/Mensch-Team in der Anfänger-, bzw. Fortgeschrittenen-Klasse können sollte (da ich kein Teilnehmer in der Offenen Klasse war, kann ich nur für die A und F sprechen).

Der Samstag fing mit dem Richten der Offenen Klasse an, in der 21 Teilnehmer an den Start gingen und zehn Teams bestehen konnten. Herzlichen Glückwunsch an die Platzierten Christel Meßthaler mit „Bolle vom Rappenhansl“ (3.Platz), Ines Senghaas mit „Phoebe’s Black Dolphins Dazzling Pearl“, Andrea Graf mit „Mountain Sight Beltaines Fenja“ (1.Platz) und Stefan Berlips mit „Chestnut Hunters Caya“ (Judges Choice und 4.Platz).

Am Nachmittag ging es dann für 29 F-Teams ins Feld, bzw. in den Wald. Wir begannen im Sonnenschein unsere Jacken auszuziehen, aber wehe dem, der sie ernsthaft wegpackte! Wir sollten an dem Nachmittag noch einiges an herbstlichem Aprilwetter zu spüren bekommen…

Hut ab an die Richter und Helfer, die am Ende auch bei Starkregen und gleichzeitigem Sturm noch ihre Stellung hielten. Mein Hund wollte in der letzten Aufgabe eigentlich nur noch ins Auto, und ich habe mich gefragt, ob man die Markierung überhaupt noch fliegen sehen kann vor lauter Wasser, das da vom Himmel peitschte.

Aber erst einmal ging es harmlos los. Die Aufgaben in Feld-Wald-Wiese waren anspruchsvoll, aber gut machbar, wenn man einen Hund hatte, der auch in etwas unübersichtlicherem Gelände und höherem Bewuchs gut markieren und selbstständig einen gewissen Suchenbereich halten konnte oder entsprechend führig und gehorsam war.

Büsche, hoher Klee, eintönige Wiese, Totgras, Dornen, Gräben und halt einfach ein sehr schöner, lebendiger Wald …den Hunden und uns wurde sicher nicht langweilig. Bei Günther Kohler in der Teamaufgabe mussten unsere vierbeinigen Partner auch manchmal etwas mehr Geduld beweisen, da mancher Hund des anderen Teams durchaus etwas länger brauchte, bis er eines der vier Dummys aus dem Treiben wiederfand.

In allen Aufgaben gab es beschossene Blinds und/oder Markierungen, aber durch die sehr unterschiedliche Nutzung des Geländes blieb es immer interessant und abwechslungsreich. Letztendlich konnten sieben Teams alle fünf Aufgaben erfolgreich bestehen.

Über den 3. Platz freute sich Grit Zimmermann mit „Kamala’s Kona von Bauernhirschtal“, der 2. Platz ging an Nicola Jaschik mit „Gryma aus dem Habichtsreich“ und „Akira vom Salgenholz“ und ich durften den Judges Choice und Siegerpokal mit nach Hause nehmen.

Der Sonntag galt allein der Anfängerklasse. 31 Teams gingen an den Start, und ich fand es wieder toll, wie die Richter die Dummybasics in unterschiedliche Aufgaben verpackten und Fußarbeit, Steadyness, das Apportieren an sich und Markierfähigkeit auf teilweise einfallsreiche Art abfragten.

Da tat sich bei dem einen oder anderen noch ein bisschen Übungsbedarf auf, denn nur zehn Teams konnten alle Aufgaben bestehen. Auch ich war mit meinem jungen Hund darunter, der gleich in der ersten WT-Aufgabe seines Lebens eines der beiden Dummys leider nicht finden konnte. Dafür habe ich mich bei der Siegerehrung umso mehr gefreut!

Den 3.Platz gönne ich aus ganzem Herzen Silvia Barnickel mit „Kamala’s Izy von Bauernhirschtal“. Der 2.Platz ging an Manuela Steller mit „Keylam-Phillas of XanXenia“, herzlichen Glückwunsch. Und zu ihrer großen Überraschung und meiner großen Freude konnte Katja Bechthold mit „Wildberry Ashes of St. Helens“ die Anfängerklasse gewinnen. Der Judges Choice ging an Sally Geitner mit „Von der Mohnenfluh do it Dash“!

Am Ende dieses Wochenendes hatte sicher jeder Beteiligte, egal ob Helfer, Teilnehmer, Sonderleitung, Orga oder Richter das Gefühl, richtig was geschafft zu haben ….und wir wissen wieder, wie wichtig wetterfeste Kleidung in unserem geliebten Dummysport ist.

Der dritte Franken-Cup ist für nächstes Jahr bereits geplant, und ich bin auf jeden Fall wieder gerne mit dabei!

Anne Bezdicek mit Akira vom Salgenholz und Purplemooors Xsara

Die Sieger der offenen Klasse (oben) der Anfängerklasse (mitte), der Fortgeschrittenenklasse und der Richter (unten)

Fotos: Christine Müller (F und O), Andrea Zeitler (Anfänger), Grit Zimmermann (Richter)

WT Kerkerbach 2025 der LG Mitte

By Mitte, Workingtestberichte

Nachlese WT Kerkerbach 2025

WT Am Kerkerbach der 5. ist Geschichte. Und was für eine, denn diesmal hat es uns so richtig erwischt:
– Wetter Sch…: nass mit 2-3 Regengüssen, wobei die Richter weiterarbeiteten (für viele Hunde ein Novum bei prasselndem Regen das Dummy zu holen).

Eine Teilnehmerin schrieb in ihrer Dankesmail, der Wettergott hätte Tränen gelacht, naja, trotz des positiven Denkens, hätten es ruhig ein paar weniger Tränen seien können aus unserer Sicht

– Parkplatz für Hundebetreuung: durch Holzabraum kaum nutzbar

– Parkplatz allgemein: kurzfristig mit einer riesigen Buche belegt (GsD hat der Besitzer der Wiese es geschafft, zumindest die Baumkrone beiseitezuschaffen)

– Am Freitagabend Hinweis vom Landwirt, dass ggf. der Mais morgen geerntet werden könnte (hat sich auch GsD nicht bestätigt – war wohl zu nass

– Stellplatz der WoMos am Sportplatz waren nicht mehr gratis, aber dank unserer „Ball-Spende“ dann doch noch möglich

– Und: viele Absagen sowohl bei den Startern als auch bei den Helfern, die Grippe hatte voll zugeschlagen.

Aber es war dennoch ein tolles Wochenende. Die Stimmung war trotz aller Widrigkeiten klasse, die Richter hatten sich anspruchsvolle, aber machbare Aufgaben überlegt, die dann nach einer „Schnapp-Atmung“ doch oft einwandfrei erledigt werden konnten.
Und ein Highlight war definitiv das diesjährige Helfer-Geschenk: ein orangefarbenes Halloween-Dummy, das so hervorragend zu unserem Motto passte. Ein großes Dankeschön an Susan von Mario’s Dog Shop. Es gab nur strahlende Gesichter bei der Übergabe an die Helfer, seht selbst.
Durch den Helfer-Ausfall waren wir vorne bei der Anmeldung etwas knapp an Manpower – aber wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Und letztendlich kamen noch einige helfende Hände beim Aufräumen am Sonntag hinzu. Ich sage nur danke-danke-danke.

Und nochmals danke für euer „sauberes“ Verhalten. Beim Spaziergang am Montag war aber auch nicht ein Krümelchen Abfall zu entdecken. Alles so, wie wir es vorgefunden hatten. Ihr seid klasse!

Ich glaube, dann steht einem WT Am Kerkerbach 2026 nichts im Wege. Wir freuen uns auf jeden Fall auf ein Wiedersehen mit euch Allen. Herzlichst eure Doris

Hier der Link zu den Fotos. https://photos.app.goo.gl/Vo1tabrNZ7Pn9XpWA

Bericht zur Bringleistungsprüfung am 30. September 2025 in Etzbach (Westerwald)

By Mitte, Prüfungsberichte

Am 30. September 2025 fand in Etzbach im Westerwald eine Bringleistungsprüfung unter besten Bedingungen statt. Alle Teilnehmer erschienen pünktlich um 08:30 Uhr und wurden herzlich von den Prüfern und der Sonderleitung empfangen. Nach der Begrüßung erfolgte die Prüfung der Papiere, der Chipnummern der Hunde und die Überprüfung auf körperliche Mängel. Anschließend wurde per Losverfahren die Reihenfolge der Starter festgelegt.

Nach einem kurzen Fußmarsch durch das Revier begann die Prüfung mit der freien Verlorensuche, die alle Hunde gemeistert haben. Im Anschluss daran wurde die Schussfestigkeit im Feld überprüft– was für alle kein Problem war.

Es folgten die Prüfungsfächer Standruhe und Merken, die Federwildschleppe und das Einweisen.  Auch in diesen Fächern konnten alle Gespanne bestehen.  Am Wasser waren alle Hunde schussfest und zeigten eine sehr gute Verlorensuche.

Nach Abschluss der praktischen Prüfung ging es ins Suchenlokal, in dem die Auswertung der Prüfung erfolgte. Bei einem leckeren griechischen Mittagessen wurden die Ergebnisse bekannt gegeben:

– Platz 1: 270 Punkte (Jan Hochleiter mit Caseway´s Enjoy the Silence Erle)
– Platz 2: 269 Punkte (Frank Groner mit ArdenZeal Caterham)
– Platz 3: 265 (Tanja Ellerbrock) mit Fallowfen William)

Dieses knappe Ergebnis zeigt, wie hoch die Leistungen an diesem Tag waren. Insgesamt starteten fünf Gespanne und alle bestanden die Prüfung.

Ein besonderer Dank gilt Maike Fröhling, die das Revier zur Verfügung stellte. Ebenso danken wir Britta Näpel, die die Sonderleitung übernommen hatte. Ein ganz besonderer Dank geht an die Richter, die uns mit viel Engagement und Fachkenntnis durch die Prüfung geführt haben.

Jan Hochleiter mit Caseway’s Enjoy the Silence Erle

die Teilnehmer
Fotografin: Anja Gödeker

Wesenstest am 04.10.2025 – BZG Düsseldorf

By West

Am Samstag, den 4. Oktober, fand auf dem Vereinsgelände der BZG Düsseldorf in Willich der diesjährige Wesenstest statt. Der Tag startete leider recht ungemütlich – schon früh am Morgen setzte kräftiger Regen ein, und so waren zunächst Gummistiefel und Regenjacken gefragt. Doch niemand ließ sich die Stimmung verderben, und pünktlich zur Mittagszeit hatte Petrus dann ein Einsehen: Der Regen hörte auf, die Sonne kam heraus, und der Rest des Tages zeigte sich von seiner schönsten Seite.

 

Die teilnehmenden Hunde präsentierten sich durchweg freundlich, aufgeschlossen und arbeitsfreudig. Es war schön zu sehen, wie entspannt und interessiert die Hunde die verschiedenen Situationen meisterten. Am Ende konnten alle Teams stolz auf sich sein – denn alle Hunde haben den Wesenstest bestanden!

 

Ein herzliches Dankeschön geht an unsere Richterin Dr. Jutta Jaitner für die faire und einfühlsame Beurteilung und an die Sonderleitung Sandra Gillhausen für die hervorragende Organisation und den reibungslosen Ablauf. Dank euch wurde dieser Prüfungstag zu einem rundum gelungenen Erlebnis.

 

So darf es gerne weitergehen – mit tollen Hunden, guter Stimmung sowie Sonnenschein und Regenbogen zum Abschluss!

 

Nicole Erstling mit My Hunting Blizzard Amico

Wesenstest am 03.10.2025 – BZG Düsseldorf

By West

Wie kann man einen Feiertag richtig gut nutzen?

Man fährt mit dem Hund zum Wesenstest, für uns ging es nach Willich zur BZG Düsseldorf.

Im Vorfeld wurden wir klar instruiert was mitzubringen war und dass es einen Richterwechsel gab. Gott sei Dank konnte Ines Mainka für die verhinderte Manuela van Schewick einspringen sodass das Prüfungswochenende stattfinden konnte.

Wir waren in der Mittagsgruppe.

Nach der herzlichen Begrüßung erklärte uns Ines Mainka den Prüfungsablauf und wir gingen, natürlich ohne Hunde, gemeinsam den gesamten Parcours ab. Durch ihre ruhige, freundliche Art, nahm Ines jedem die Aufregung und Fragen wurden direkt beantwortet.

Und schon konnte es losgehen.

Wir hatten Startnummer 7 und waren somit vorletzter Hund, also erstmal warten.

Schnell verging die Zeit, war es doch schön auf Gleichgesinnte zu treffen, die ich schon länger nicht gesehen hatte, die nun auch wieder mit einem jungen Hund von vorne anfangen.

Dann konnte ich Quick Stepers O’Nelly’s Oak, kurz Nelly, aus dem Auto holen und los gings mit der Befragung vor der Richterin. Dann ableinen und lass sie einfach mal laufen… Das ließ sich Nelly nicht zweimal sagen, voll Speed startete sie durch und erkundete das Gelände und gleich rein in den Parcours.. und fand einen Regenmantel.. Der konnte und durfte ihrer Meinung nach da nicht liegen bleiben also mitnehmen und ab damit über die auf dem Boden liegende Plane, zu Frauchen.

Morgens hatte Nellys Schwester Quick Stepers Onni Jenny schon ihre Vorliebe für das Plastik-Einhorn gezeigt und dieses etliche Male zu Frauchen Heike Reichelt apportiert, nun zeigte also die Schwester ähnliches Verhalten.

Nachdem der Regenmantel wieder verstaut war und Nelly bei mir, ging es zum Test. Spielen, mit Spielzeug, ohne Spielzeug, spielen findet Nelly immer gut. Dann andere Menschen, diese wurden freundlich begrüßt, überall mal kurz freundlich hallo sagen und gut.

Und schon ging es in den Parcours, über die Plane, kannte sie ja schon, vorbei am Einhorn, wurde kurz freundlich begrüßt, dann Geräusche aus dem Busch, muss Hund mal gucken gehen, hallo sagen und weiter, über Fußmatten zur Hupe, die wurde auch begrüßt und dann hing da ein Plüsch-Storch im Baum..

Kurzes schnuffeln und dann ein beherzter Sprung an den Hals und Nelly versuchte mit ganzem Körpereinsatz dieses Tier aus dem Baum zu ziehen… Da das arme Tier noch zwei weitere Tage durchhalten sollte, also der Storch, bat mich Ines doch einzugreifen.

Nelly war schnell davon zu überzeugen und wir wanderten ohne besondere Vorkommnisse weiter.

Dann noch die Schussfestigkeit. Und hier schoss Nelly dann den Vogel endgültig ab.

Schuss 1, hm fällt nix, ok läuft sie mal in die Richtung, Schuss 2, geht doch nicht, Schuss heißt da ist etwas was man bringen soll, also suchen… was fand sie? Einen alten vertrockneten Kackhaufen..

Fein gemacht… eingesammelt in einen Beutel verstaut und wieder weiter… Schuss 3, nun war aber endgültig gut, Nelly startete durch und suchte und suchte den ganzen Wald ab.. und fand.. die Reste eines alten vergammelten toten Kaninchens. Wie vorher erwähnt, wir hatten Startnummer 7…

Unter großem Gelächter beendeten wir den Wesenstest in welchem meine Nelly ihr wahres lustiges, liebevolles, feines Wesen voll und ganz zeigen konnte.

Ein herzliches Dankeschön an Ines Mainka, Sandra Gillhausen, der BZG Düsseldorf und allen Mitstreitern der Nachmittagsgruppe, es war uns ein Vergnügen bei und mit Euch!

 

 

Quick Stepers O’Nelly’s Oak

mit Nicole Catharina Lenné

 

 

Leinen los …..

By Mitte

Leinen los – und Nerven auch!

Am 24. Mai war es so weit. Ich – ausgestattet mit einem nervösen Lächeln, unser hoffnungsvoll wedelnder Vierbeiner „Maika“ und den Kopf voller Lernstoff wie vor einer Abschlussprüfung – trat zur Begleithundeprüfung an. Die größte Überraschung gleich zu Beginn: Obwohl wir offiziell erst um 8:30 Uhr da sein sollten, waren alle Prüflinge schon kurz nach 8 Uhr anwesend.

Auf dem gesamten Hundeplatz, konnte man die Anspannung förmlich schnüffeln. Bei uns Zweibeinern, wohlgemerkt – die Hunde wirkten deutlich entspannter.

Dann betrat Achim Behringer, unser Prüfer, den Platz. Schon nach wenigen Worten mit seiner lockeren, freundlichen Art und dem trockenen Hundehumor war klar – dieser Mann weiß nicht nur, wo vorne und hinten am Hund ist, sondern auch, wie man Menschen beruhigt, denen die Aufregung ins Gesicht geschrieben steht.

Zuerst stand die Theorie auf dem Plan. Nachdem diese erfolgreich absolviert war, sprachen wir in kleiner, angenehmer Runde noch einmal über das Wichtigste, und mit einem „Das kriegen wir schon hin“ ging es schließlich in zwei Gruppen auf den Platz. Dort wurden wir dann Schritt für Schritt durch den praktischen Teil geführt – mit viel Geduld, Fachwissen und immer wieder einem kleinen Lächeln von Achim. Kein erhobener Zeigefinger, dafür ein paar hilfreiche Hinweise.

Fotograf beider Bilder: Barbara Öfner

 

Nach dem Platztraining fuhren wir gemeinsam nach Ludwigshafen-Oggersheim zum Stadttraining. Dort gab es Herausforderungen wie z.B. Bankfiliale mit Hund betreten, neben einer Eisdiele den Hund ablegen und ein „Eis“ kaufen gehen, alltägliche Situationen meistern, die beim Einkaufen so im „Großstadt“-Dschungel passieren können. Aber auch hier war Achim stets souverän, professionell und… ja, menschlich. Man hätte meinen können, er hätte auch in der Fußgängerzone noch ein Leckerli für uns parat gehabt.

Dank der vielen gemeinsamen Übungsstunden fühlte sich das Stadttraining fast an wie Routine: wir mussten nur noch zeigen, was längst sitzt.

Ein ganz großes Dankeschön geht natürlich an Barbara, die uns in monatelanger Vorbereitung mit ihrer Kompetenz, ihrer Geduld und einer gewissen Ruhe durch sämtliche Aspekte der Leinenführigkeit geführt hat. Und auch Nicole und Steffi, die uns am Prüfungstag mit Rat, Tat und Charme zur Seite standen, sollen hier nicht unerwähnt bleiben.

Der Tag klang schließlich dann so aus, wie ein guter Tag eben ausklingen sollte: am Grill, mit netten Gesprächen, viel Gelächter und einem Happen zur Belohnung – diesmal auch für die Zweibeiner.

Mein Fazit: Es war anstrengend, aufregend, lehrreich und gesellig. Danke an die ganze Gruppe. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Und an alle, die überlegen, so eine Prüfung zu machen: Traut euch. Es lohnt sich.

Stefan mit Maika

Das Ding mit dem Dummy – Anfänger-Basics-Seminar der BZG 3 Main-Gebiet

By Mitte

Ein paar Impressionen unseres Dummy A Anfänger-Anfänger-Seminar für dummybegeisterte Junghunde (und Hundeführer/innen), die von der Pike auf Dummy, die absoluten Basics,  lernen wollen ….
Sie hatten, wie immer 😉 ,   viel Spaß !

 

Hund und Frauchen / Herrchen hatten sichtlich Spaß !

BHP-Seminar der BZG 8 – ein Bericht hierzu …

By Mitte

Bericht zum BHP Seminar der BZG 8 am 12.07.2025

Zur Vorbereitung auf die Begleithundeprüfung im September haben wir uns an diesem wunderschönen Samstagmorgen auf dem Trainingsplatz getroffen.

Schon beim Ankommen wurden wir bestens empfangen: liebevoll angerichtete Schnittchen und frischer Kaffee warteten auf uns – und das noch bevor wir überhaupt eine Pfote oder einen Fuß auf den Platz setzen mussten.

Dann ging es los. Die Hunde machten es sich draußen bequem und wurden von Begleitpersonen beaufsichtigt, während wir Zweibeiner mit einer Trockenübung starteten. Wie in einem Marsch liefen wir nebeneinander, hintereinander und im Kreis, um das Laufschema der Prüfung zu verinnerlichen. Dank des perfekt vorbereiteten Platzes mit Hütchen klappte das erstaunlich leicht. Nach ein paar Proberunden wurden die ersten mutigen Teilnehmer direkt „ins kalte Wasser geworfen“. Hoch motiviert flitzten die Hunde mit erhobenen Ruten über den Platz.

Während Ulrike in die Rolle der Prüferin schlüpfte, nahm Marianne mit den restlichen Teilnehmern im Schatten der Kastanienbäume Platz und sprach über positive Eindrücke und kleine Verbesserungsmöglichkeiten. So kämpften wir uns alle mit viel Engagement durch die Übungen und meisterten die Herausforderungen, die uns dieser Tag bot.

Am Vormittag absolvierten alle Hunde souverän das Laufschema und die Ablage – und wir Zweibeiner wurden danach mit einem leckeren Mittagessen belohnt. Mit vollem Bauch war es zwar kurz etwas schwer, die Beine wieder in Schwung zu bringen, aber schließlich stand noch der Praxisteil „im Ort“ auf dem Plan.

Dort bewiesen die Hunde, dass sie echte Nervenstärke besitzen: Während unser kleinster Besucher fröhlich mit seinem Laufrad an ihnen vorbeiflitze und Marianne sich mit einer „Randale-Einlage“ am Mülleimer austobte, saßen die Vierbeiner brav in einer Reihe und ließen sich kaum beeindrucken. Gemeinsam kletterten wir noch über Mauern, meisterten kleine Hindernisse und trotzten den sommerlichen Temperaturen, bis wir schließlich wieder zurück am Platz ankamen.

In einer entspannten Abschlussrunde wurden letzte Fragen geklärt und schon erste Überlegungen zu den möglichen Laufpaaren für die Prüfung angestellt. Eine der größten Herausforderungen des Tages war dann übrigens, noch ein Gruppenfoto hinzubekommen – alle Hunde ordentlich nebeneinander, obwohl sie bereits so viel Konzentration gezeigt hatten.

Mit viel Spaß, einer guten Portion Lockerheit, aber auch mit dem nötigen Ernst blickten wir gemeinsam auf Leinenlängen, Körpersprache, Belohnungen und Kommandos. So konnten wir den Tag fröhlich und zufrieden ausklingen lassen.

Ein großes Dankeschön geht an Sabine, die uns mit ihrer hervorragenden Verpflegung verwöhnt hat, und natürlich an unsere beiden Trainerinnen Marianne und Ulrike, die mit unermüdlicher Geduld und großem Engagement jedes Mensch-Hund-Team bestens auf die bevorstehende Prüfung vorbereiten.

Nadine Hamburger mit Friedl

 

Fotograf  aller Bilder: Markus Flotow

Trainingstag mit Kirstie

By Mitte

Trainingstag mit Kirstie

Ein abwechslungsreiches Training bei herrlichem Wetter wurde uns 5 Teilnehmern versprochen… und es traf alles wie vorhergesagt ein! Dass der Tag durch die Organisatorin und Leiterin Kirstie Berger bestens vorbereitet und die Aufgaben durchdacht waren ist nicht selbstverständlich und ein dickes DANKESCHÖN wert!

Mitten im schönen Pfälzer Wald trafen wir uns zum Thema „Berg und Tal“ und fanden genau das vor: rauf und runter ging es in teils steilem Gelände. Erste Eindrücke bekamen wir direkt, als die Helferin Ruth Theobald sich tapfer und unbeirrt durch sämtliche Steillagen und jegliches Gestrüpp ihren Weg bahnte. Danke auch für ihren Einsatz!

Die Aufgaben wurden vorab besprochen und anschließend einzeln gearbeitet. Kirstie nahm sich hierbei direkt im Anschluss immer die Zeit für eine ausgiebige Besprechung und hatte jede Menge Tipps und Anregungen für die Leinenhalter parat.

Am Nachmittag wechselten wir dann auf die andere Seite des Weges, waren von der vor uns liegenden Aufgabe direkt beeindruckt, wenn das auch keiner der Teilnehmer offen aussprach. Zunächst sollten die Hunde einen Steilhang hinab, dann eine schräg abfallende Rückegasse durchqueren, um dann auf der gegenüberliegenden Seite in etwa auf Augenhöhe- die grünen Säckchen einzusammeln. Die Herausforderung für die Hunde hierbei: Beim Hin- und Rückweg eine möglichst gerade Linie durch das stark wechselnde Terrain zu halten.

Die Hunde hatten vor dem Gelände wohl weniger Respekt als wir und meisterten ihre Aufgabe, zugegebenermaßen mal mit einem Stopp-Pfiff, mal mit einer Korrektur, aber dennoch mit Bravour.

Meine Pepper konnte sich in dem Gelände und an einem kurzweiligen Tag bei bestem Wetter richtig auspowern und hat den Tag, wie sicher alle anderen Vier- und Zweibeiner sichtlich genossen!

 

Klaus Röder mit Black Pepper vom Gutenbach

Der DRC-Newsroom benutzt Cookies um den Benutzern eine personalisierte Erfahrung dieser Seite zu ermöglichen. Wenn Sie nicht möchten das dies geschieht, klicken Sie einfach auf ablehnen.

Akzeptieren ||Ablehnen