Skip to main content
Category

Alle Landesgruppen

Pfostenschau der BZG 3 Main-Gebiet am 28. September 2025

By Mitte

Ein schöner und informativer Tag unter Retrieverfreunden  –
Ringtraining und Pfostenschau in unserer Bezirksgruppe

 

Am 28. September fand nach längerer Pause, und zum ersten Mal auf dem schönen Gelände des Schäferhundevereins OG Freigericht in Hasselroth-Neuenhaßlau, wieder eine Pfostenschau unserer Bezirksgruppe statt.

Ich machte mich früh morgens auf den Weg, um zusammen mit unserer ersten Vorsitzenden, Andrea Kreß, die Sonderleiterin war, und mit dem übrigen Helferteam die erforderlichen Arbeiten vor Beginn der Veranstaltung zu erledigen. Nach den voran gegangenen verregneten und kühlen Tagen war uns der Wettergott hold und so war zumindest schon eine wichtige Voraussetzung für einen schönen Tag geschaffen. Dank der fleißigen Helfer waren schnell Pavillon und Richtertisch aufgebaut und alles schön herbstlich dekoriert.

Jetzt konnten wir pünktlich nach Kontrolle der Impfpässe und Transponder die Aussteller hereinlassen.

Ralf Malz vom Kennel „Beautyfield’s“ hat vor Beginn der eigentlichen Schau ein Ringtraining für Einsteiger und Unerfahrene im Ausstellungswesen angeboten, welches sehr gut angenommen wurde.

Nach einer kurzen Begrüßung erfolgte für die Teilnehmer ein kurzer Theorieteil, bei dem anschaulich erklärt wurde, worauf es ankommt, wenn man seinen Hund optimal präsentieren will und die Teilnehmer erhielten viele wertvolle Tipps. Danach konnte jeder mit seinem eigenen Hund unter der sachkundigen Aufsicht von Herrn Malz üben wie man den Hund korrekt für die Beurteilung stellt und schließlich folgte noch ein kleines Lauftraining.

Nach einer kleinen Mittagspause, bei der wir von den Mitgliedern des Schäferhundevereins mit Kaffee, Kuchen, Getränken und Leckerem vom Grill versorgt wurden, begann die eigentliche Pfostenschau.

Die teilnehmenden Retriever wurden nach Rasse und Geschlecht, ihrem Alter entsprechend in verschiedenen Klassen präsentiert und bewertet. Ralf Malz schaffte eine entspannte ruhige Atmosphäre im Ring und konnte so dem einen oder anderen die Aufregung nehmen. Alle Hunde angefangen bei der Babyklasse bis hin zu den Veteranen haben sich sehr schön präsentiert und jeder Teilnehmer bekam ein kleines Präsent und den Richterbericht mit der Bewertung seines Vierbeiners.

Da ich meinen Hund Niklas nicht gemeldet hatte, hatte ich nach Beendigung meines Jobs am Einlass viel Zeit die Teilnehmer zu beobachten und dazu zu lernen und Niklas konnte mal Ausstellungluft schnuppern und lernen mit den vielen Hunden und Menschen zurecht zu kommen. Ich fand es auch sehr schön, wie friedlich und ruhig es zwischen den vielen Retrievern zu ging.

Vielen Dank an Ralf Malz, der mit so viel Ruhe und Geduld gerichtet hat und sich so viel Zeit für jedes Team genommen hat. Ein ganz großes Dankeschön gilt unserer ersten Vorsitzenden und Sonderleiterin Andrea Kreß, die unglaublich viel Vorarbeit geleistet hat damit diese schöne Veranstaltung zustande kommen konnte, sowie ihrem ganzen Helferteam. Außerdem einen großen Danke an die Mitglieder des Schäferhundevereins OG Freigericht, die uns ihr schönes Gelände zur Verfügung gestellt und uns so gut bewirtet haben.

Claudia Kroth
Bezirksgruppe 3 Main-Gebiet

 

Fotografen der Bilder: Sabine Perlak und Marco Tillmann

Train and Shoot BZG Dresden

By Ost

Ein schöner Tag für Hund und Halter: Training mit Fotoshooting

Bei strahlendem Wetter fand am 30.08.25 in der BZG Dresden ein besonderes Dummy-Training statt, welches durch schönes Wetter und eine tolle Organisation zu einer rundum gelungene Veranstaltung wurde.

Sonnenschein, angenehme Temperaturen und motovierte Hunde – was will man mehr!

Das besondere war der Fotograf, er hat uns bei jeder Aufgabe begleitet und so wertvolle Momente festgehalten: die fokussierte Konzentration des Hundes, die feine Abstimmung zwischen Hund und Halter. Die Fotos fangen die Dynamik und den Spaß des Moments toll ein und liefern schöne Erinnerungen an den Tag.

Und obwohl an diesem Tag das Fotografieren im Vordergrund stand, kam der Trainingseffekt nicht zu kurz. Den AHA-Effekt gab es auf jeden Fall bei mir und es ist einiges hängengeblieben für das weitere Training!

Vielen Dank auch dafür, an Sonderleiterin Nancy Wohlrab!

Neben dem Training gab es auch einen kleinen Imbiss, der für Stärkung sorgte. Bei Käse, Knacker, Obst und selbstgebackenem Brot kamen wir gut ins Gespräch, tauschten Tipps aus und feierten gemeinsam die Fortschritte. So entstand eine angenehme, positive Stimmung die Lust auf das nächste Mal machte.

Ingrid Makiela mit Lennox

Fotos Matthias Marggraf

Workingtest „Berg und Tal“ in Breckerfeld- oder wenn man eigentlich nichts erwartet

By West

Frühmorgens um 7.00 Uhr war schon Meldebeginn für die 2. Gruppe der Anfängerklasse. Am Vortag hatte meine Freundin Martina mit Cäthe mit 95/100 Punkten und vorzüglich den 1. Platz gewonnen. Da war die Freude schon riesig gewesen.

Heute durfte ich dann mit Schwester Cala auf ihrem 2. Workingtest starten. Unser Nachwuchs ist 14 Monate jung und wir fangen gerade erst an. In freudiger Erwartung starteten wir in den Tag. Iris und Anja hatten den WT mit ihren Helferteam bestens vorbereitet und begrüßten alle Starter herzlich und die Sonne lugte auch schon hervor.

Betty Schwieren stellte uns die Richterkollegen Keith Sandercock und Matthew Gould aus Großbritannien vor, Sybille Wasmuth als Richteranwärterin, Thorsten Helmrath und natürlich Hatice Celik. Als neue Richterin , aber sehr bekannt unter uns Hundeleuten, fand sie sofort die richtigen Worte Lockerheit und gute Laune zu verbreiten.

Die Aufgaben waren in einem Rundkurs angelegt und es wechselten sich 2 Wiesenaufgaben mit 3 Waldaufgaben in wunderschöner Herbstlandschaft ab. Es waren lösbare A Aufgaben, natürlich wurde auch Fussarbeit und Steadyness abgefragt, aber immer sehr fair pro Hund gerichtet. Ohne lange Wartezeiten konnten wir die gestellten Aufgaben lösen. Am späten Vormittag konnte ich schon wieder am Auto sein und Calas Mutter Bela übernehmen. Wir wollten am Nachmittag in der O starten. Vorher gab es noch die Siegerehrung , damit die A-Starter nicht so lange warten mussten.

Wir hatten alle Dummys drin und ich war sehr zufrieden mit Calas Arbeit. Sie konnte sich zwischen den Aufgaben entspannen, was mit ihrer Oma und Mutter nicht so gut gelang.

So landeten wir mit 91/100 und vorzüglich auf dem 10. Platz mit 3 weiteren Mitstreitern. Es war erfreulich zu sehen, wieviel talentierte Hunde angetreten sind und das auch entsprechend von den Richtern bewertet wurde.

Der Start mit Calas Mutter Bela war für mich dagegen sehr angespannt. Eine Woche zuvor lief bei einem WT gar nichts und wir fanden als Team irgendwie nicht zusammen. Doch schon bei unserer ersten Aufgabe bei Sybille und Betty lief es richtig gut und meine Zuversicht stieg. Besonders schön war auch unsere nette Gruppe mit vielen bekannten Gesichtern. So sollte es entspannt für uns weiter gehen. Bela nahm die Linien an und ich verlor sie nicht im gepfiffenen Chaos, was natürlich immer an mir gelegen hatte und nicht am Hund.

Zu unserer letzten Aufgabe bei Hatice Celik musste wir eine kleine Wanderung in der herbstlichen Sonne machen. Unterwegs musste ich immer wieder lachen. Iris hatte lustige Motivationsschilder angebracht und spornte uns damit an sich der sportlichen Herausforderung zu stellen. Stichwort: Wenn Kalorien schreien könnten…..  Dementsprechend fröhlich kam ich bei Hatice an,  aber jetzt ging es auch um alles. Ich wusste um die vielen Daumen, die im Hintergrund gedrückt wurden und wir mussten alles geben. Dank Hatices entspannter Art konnte ich die Aufgabe konzentriert zu Ende bringen. Bela hatte nochmal Höchstleistung gezeigt und ich konnte überglücklich meine Bela anleinen. Alle Dummys drin! Wir waren wieder ein gutes Team gewesen und das war genau mein Ziel für diesen Tag.

Dazu beigetragen hat im Wesentlichen auch das liebenswerte, engagierte Helferteam um Iris Niemann und Anja Koch.  Ebenso die engagierten und fairen Richter, die ich auch ausführlicher über die Aufgabenstellung ausfragen durfte.Und natürlich die Gastfreundschaft des Reiterhofes und die uns das spannenden Gelände zur Verfügung gestellt hatten. Als es dann zur Siegerehrung kam, war ich ohne jegliche Erwartung. es waren viele leistungsstarke Hunde gestartet. Hatice kam zum 3. Platz und mein Name fiel. Bela hat mit 91/100 , vorzüglich, alle Aufgaben gemeistert, was für ein Ergebnis. Die Überraschung war riesig und die Freude noch größer. Es war nicht nur ein wunderschöner Tag gewesen, wir waren auch noch platziert.

An einem Wochenende bekamen 3 Hunde aus meinem Zwinger das Prädikat „vorzüglich“, davon sind 2 platziert worden  Da lacht das Züchterherz!

Herzliche Glückwünsche gehen besonders an die beiden 1. Plätze mit Susanne Grün und Herbert Dziambor und natürlich an Simone Fisch zu ihrem Sonderpreis „Junges Choice“.

Besonderer Dank geht an meinen lieben Mann, der mich als Hundebetreuer, psychologischer Coach und Helfer begleitet hat. Ich freue mich auf nächstes Jahr in Breckerfeld!

 

Susanne Grünewald mit Bela und Cala vom Steinebach

Braunschweiger Löwe

BRAUNSCHWEIGER LÖWE 2025

By Nord, Workingtestberichte

Bericht zur Klasse: OPEN

Um es kurz zu machen: Unglaublich!

Es begann eigentlich mit einem Training mit Freunden in Dänemark ein Wochenende vor dem Braunschweiger Löwen. Drumby arbeitete langsam, unmotiviert und war ziemlich ungehorsam. Wir waren am Freitag nach Dänemark angereist und morgens, war sie beim Spaziergang „mal kurz weg“. Offensichtlich hatte sie im Wald etwas „Leckeres“ gefunden. Dieses Leckere hatte Fell und kam in Dänemark am Samstag auf natürlichem Wege wieder ans Tageslicht. Es ging mir dann so wie vielen Hundeführern: „Die Hündin hat etwas Falsches aufgenommen und ist deshalb unkonzentriert und hat vielleicht sogar Bauchweh“. Die perfekte Ausrede für eine schlechte Trainingsleistung.

Mit dieser Erinnerung und keinem guten Gefühl reiste ich Freitagabend zum Braunschweiger Löwen. In der Nähe fand sich ein nettes Hotel, wo ich mit dem Camper auf dem Hof übernachten durfte und wo ein guter Freund mich zum Essen und Fachsimpeln einlud. Ich dachte, das wäre das Highlight dieses Wochenendes. Aber es kam anders.

Es begann bei Norbert Theuerkauf. Zwei Hunde vor einer Senke im Wald, die nach 40 Meter wieder anstieg. Ich würde den Ausdruck „Schlucht“ vermeiden, das klingt zu dramatisch aber die Form war so. Beide Hund standen 30 Meter voneinander entfernt nebeneinander vor der Senke. Linker Hund ein Blind rechts, rechter Hund ein Blind links. Zuvor ein Treiben hinter den beiden Blinds. Nach dem Treiben durften die Blinds gearbeitet werden. Dann ein kurzer WalkUp weg vom Suchengebiet und dann jeder Hund ein Dummy aus dem Treiben. Drumby machte das perfekt.

Dann zu Eva Berg. Wieder standen wir etwas höher. Ein recht kurzes Blind links in mittlerem Bewuchs ein längeres und beschossenes rechts. Nach dem Schuss das unbeschossene, dann das andere. Wieder perfekt. Eva: „Besser geht’s nicht!“

Nun Malte Benien. Ein kleineres lang gezogenes Suchengebiet – Heidekraut, Ginster o.ä. – in etwa 70-80 Meter Entfernung direkt am See. Zwei Schüsse, dann ein Mark links ins Wasser. Erst aus der Suche ein Dummy, dann das Wassermark. Malte hätte es gerne gesehen, wenn Drumby das Suchengebiet von vorne nach hinten durchsucht hätte, aber sie lief daran entlang bis zum letzten Drittel, ging rein und kam sofort mit Dummy wieder raus.

Bei Daniel Perick wurde ein Blind am Wasser in etwa 120 Meter Entfernung gearbeitet. Das machte Drumby perfekt. Dann ein Mark ins Wasser und nach hinten an Land. Das zweite war Verleitung und blieb liegen. Für das Wassermark mussten wir nach dem Mark die Position wechseln. Da war Drumby nicht ganz bei der Sache und ging mir 50cm vom Bein weg, als ich mich nach rechts zum Wasser drehte. Das Mark arbeitete sie perfekt in gerader Linie.

Letzte Aufgabe bei Carsten Schröder. In einem Birken-/Kiefernwäldchen. Ein beschossenes Blind gerade vor uns. Helfer ging nach links weg zu einem kleinen gut erkennbaren Hügel. Zweites beschossenes Blind. Positionswechsel. Schicken auf das zweite Blind. Positionswechsel. Schicken auf das erste Blind. Perfgekt.

Ich war ziemlich stolz auf meine Hündin und wartete gespannt auf die Siegerehrung. Das dabei der erste Platz herauskam, sogar mit 97/100 Punkten, war einfach nur geil.

Der gesamte Workingtest Braunschweiger Löwe war sehr gut organisiert. Sonderleiter, Richter und Helfer waren sehr freundlich. Mir gefiel besonders, wie Andreas und Regina mit Gelassenheit und Humor den Ablauf gestalteten. Vielen Dank, dass ich dabei sein durfte!

Grüße aus Bremervörde

Frank Hoffmann
Marks And Blinds

Bericht zur Klasse: Veteranen

Am 14.09.2025 fuhr ich, mit meinem Labrador Werdandi Slash zum, sehr zur Freude stattfindenden WT in der Veteranenklasse, nach Groß Oesingen.

Nach erfolgter Anmeldung stellte sich heraus, dass insgesamt 9 Teams am Start waren. Nach der sehr freundlichen Begrüßung, durch die Sonderleiter Regina Steinkopf und Andreas Helmold und den 5 Richtern Daniel Perick, Norbert Theuerkauf, Malte Benien, Carsten Schröder und Eva Berg, ging es ins schöne Gelände rund um den Königssee.

Die Richter hatten sehr schöne, anspruchsvolle und altersgerechte Aufgaben. Es war alles dabei – Markierungen, Fuß gehen, Blinds , Wasserarbeit und eine Suche- Wir hatten bei den Aufgaben sehr viel Spaß und genossen es, diese gemeinsam zu lösen.

Auch die Richter hatten freundliche Worte und so manches Lächeln im Gesicht, als sie die „Senioren“ bei der Arbeit sahen. Nachdem das letzte Dummy drin war, gingen wir zurück, um die wunderbare Verpflegung vor Ort zu genießen.

Als die Siegerehrung anstand, wurden wir plötzlich und sehr überraschend aufgerufen. Der Grund war keine Platzierung, sondern weil Slash der älteste Starter, mit 12,5 Jahren, im Feld war. Es hat mich sehr gefreut und wir erhielten ein Dummy mit der Aufschrift

„Man ist nie zu alt, um jung zu sein“.

Diese Aufschrift trifft den Nagel auf den Kopf, weil Slash bei den Aufgaben so viel Spaß hatte, dass er zwischenzeitlich zum Junghund wurde, indem er nach einem Mäuselsprung das Dummy aufnahm und es mir voller Freude und Stolz brachte.

Vielen Dank an die Sonderleiter Regina und Andreas, den Richtern, den vielen Helfern und den Teilnehmern mit ihren „Senioren“. Ihr habt den schönen Tag erst möglich gemacht. Auch Herzlichen Glückwunsch an die 3 Platzierten.

Dörthe Knigge mit Werdandi Slash

Bericht zur Klasse:  Anfänger

Der Workingtest Braunschweiger Löwe im schönen Gelände von Groß Oesingen liegt fast vor meiner Haustür und so dachte ich, beste Gelegenheit meinen Jungspund mal in der A zu melden und einen Tag mitten im Prüfungsgeschehen zu verbringen. Was wird er wohl zeigen können bei dem Trubel mit vielen Menschen und Hunden, Schüssen, Prüfungsluft, viel Wasser, Wald und Strand? Wie werden wohl die Aufgaben sein und was werden wir auf unserem 1. gemeinsamen WT abrufen können?

Wer von uns beiden an so einem Tag mal schauen muss, was abrufbar ist und was nicht, das hat mir dann im Verlauf der Prüfung mein Hund noch gezeigt…

Das Wetter war wie es besser kaum hätte sein können und nach kurzer Ansprache durch die Sonderleitung ging es mit den Richtern in den jeweiligen Gruppen auch schon los ins Gelände.

Unsere 1. Aufgabe war gleich am offenen Strand, die ersten Schüsse fielen und ich suchte nach einem ruhigen Platz in der Wartezone, wo Levi weder unsere noch eine weitere, etwas entfernt liegende Aufgabe am Wasser beobachten konnte. Dann wurden wir nach kurzer Wartezeit auch schon aufgerufen: Hangabwärts stand der 1. Helfer am Wasser und es fiel nach Schuss eine Markierung in den See, sie durfte direkt gearbeitet werden. Das klappte

super. Der 2. Helfer stand ebenfalls unten an der Wasserkante und zusammen mit dem Richter ging es frei bei Fuß ein Stück oben am Hang entlang. Levi war so fasziniert von der Situation, dass er recht stark von meinem Bein hangabwarts driftete, immer den Helfer im Auge und wohl in Erwartung einer weiteren Wassermarkierung. Als der Schuss fiel, flog die kurze Markierung jedoch weg vom Wasser nach rechts in ein Gebüsch an der Uferkante.

Levi nahm nur wahr, dass etwas nach rechts flog und verschwand nach Freigabe und Schicken dann viel zu weit in diese Richtung im Gelände. Also Kommpfiff, Stoppfiff und such nach links – Dummy drin, braver Hund. Für die olle Fußarbeit hatten wir ordentlich Federn gelassen, das war verbesserungswürdig, obwohl das enge Fußgehen normalerweise eine von Levis Paradedisziplinen ist. Egal, der Hunde hatte superartig alle Kommandos angenommen, wir waren gekommen, um Erfahrungen zu sammeln.

Aufgabe 2 lag dann im Wald. Ein paar Meter frei bei Fuß, es fällt gerade voraus ein Mark nach links, Freigabe, Schicken. Levi hat nicht perfekt markiert, sucht sich heran, findet selbständig und bringt das grüne Säckchen brav in die Hand. Wieder ein Stück bei Fuß, es geht nach rechts, Hund eindrehen nach links, es fällt eine Markierung gerade voraus.

Freigabe, Schicken, Dummy drin, perfekt. Dann galt es, den Hund dort alleine sitzen zu lassen und zum Startpunkt der Aufgabe zurückzugehen. Von dort wurde der Vierbeiner mit Kommando ins Fuß geholt, klappte tiptop. Levi war mittlerweile ganz bei der Sache.

Die 3. Aufgabe fand ebenfalls im Wald statt. Vom Startpunkt aus fiel das Gelände sanft ab und stieg wieder an. Dort gegenüber fand im Waldgebiet ein Treiben statt, Dummies und Schüsse fielen. Dann umdrehen um 180 Grad, es fällt ein Schuss und eine Markierung in eine Blaubeerfläche. Wieder zurück zum Treiben drehen und den Hund durch die Senke in die Suche schicken, ein Dummy aus dem Treiben sollte geholt werden. Das lief wie am Schnürchen! Nun wieder um 180 Grad drehen und frei bei Fuß zusammen mit dem Richter auf die Blaubeerfläche zugehen. Hier wurde in der Zwischenzeit unbemerkt vom Team ein zweites Dummy platziert, eines soll vom Hund gebracht werden. Ich schicke Levi in eine kleine Suche und artig sucht er im Bereich nach Witterung, findet recht flott und bringt – leider gibt er etwas halbherzig in meine Hand und das hätte ordentlicher sein können, auch dem Richter entgeht das natürlich nicht, alles andere hat der Levi aber wirklich fein erledigt und mehr als glücklich und zufrieden ziehen wir zur 4. und vorletzten Aufgabe weiter.

Wir bleiben im Wald, aber es wird hügeliger, der Startpunkt liegt oben auf einem der Hügel, es geht vor einem bergab durch eine Senke und wieder bergauf, dahinter wieder bergab Richtung See, das Gebiet hat sozusagen Wellengang. Es fällt gegenüber vom Startpunkt nach Schussabgabe ein Mark, Freigabe und Apport. Levi hat etwas viel Speed in seinen langen Beinen, er liebt solch ein Gelände und schießt über’s Ziel hinaus – ein kurzer Pfiff und der Azubi dreht sofort um, findet das Dummy und kommt artig und flott heim damit. An

die Fallstelle wird währenddessen unbemerkt vom Hund schnell ein zweites Dummy nachgelegt. Nach der Freigabe also ein Voran auf diese Memorystelle und zack – auch Aufgabe 4 war bestanden. Das lief ja wie geschmiert!

O.K. – wenn wir auch noch die 5. und letzte Aufgabe gut schaffen, dann hätten wir nicht nur teilgenommen sondern dann hätten wir auch gleich bestanden – also auf zur 5. Herausforderung, es geht zurück an den Strand:

Vom Startpunkt aus geht es zusammen mit dem Richter und dem Hund frei bei Fuß einige Meter durch den sandigen Boden, Hund dann nach links eindrehen, dort liegt direkt am Seeufer entlang ein schmaler Gebüschstreifen vor dem man nun steht, ein kleines Treiben startet, es fällt ein Schuss, ein Dummy fliegt jedoch nicht. Der Hund soll nach Freigabe das Gebiet am Ufer entlang durchsuchen und ein Dummy bringen. Richter und Hundeführer bewegen sich nach dem Schicken des Hundes langsam parallel entlang des Streifens und

ziehen den Hund mit, Buschieren ist also angesagt. Die Aufgabe hat gleich mehrfach so ihre Tücken – Levi arbeitet sich jedoch ausdauernd und ausgesprochen brav durch das schmale und langgestreckte Gebiet – aber wo ist das verflixte Dummy??? Erst fast am Ende des Gebüschstreifens wird für meinen Hund ein kurzer Pfiff erforderlich um ihn wieder ins Gebiet zu holen, Levi folgt artig und setzt seine Arbeit wieder im richtigen Bereich fort, findet dann

auch in diesem hinteren Bereich und bringt sofort die Beute heim. Ich muss gestehen, ich war wirklich stolz auf ihn mit welcher Selbstverständlichkeit er diesen Teil erledigt hatte. Nun wieder mit Hund frei bei Fuß zusammen mit dem Richter ein Stück den Strand entlang, es fällt ein Schuss und voraus leicht nach rechts mit sichtiger Flugbahn aber nicht sichtiger Fallstelle landet ein Dummy hinter kleinen Büschen. Es erfolgt die Freigabe zum Apport. Levi hat gut markiert und pickt auch dieses letzte Dummy schnell und zügig. Es gab hier Richterlob und mit einer Mischung aus Erleichterung, Freude und Glücksgefühl und mit jeder Menge ausgiebigem Lob für meinen Hund gehe ich mit Levi zurück zur Anmeldung, wir hatten es wirklich geschafft, alle Dummies drin, Kommandos sehr gut angenommen, was für ein braver junger Hund an meiner Seite.

Auch wenn wir in der 1. Aufgabe mächtig Federn für die gruselige Fußarbeit beim 2. Dummy gelassen hatten, so lief es danach nur noch rund. Ich war beeindruckt, mit welcher Ruhe und Selbstverständlichkeit mein erst gut 15 Monate alter Hund den WT durchlaufen hatte, auch meine eigene Nervosität konnte ihn nicht aus dem Konzept bringen, mit Freude und Begeisterung hat er alle Aufgaben erledigt. Für mich war der zu arbeitende Teil des Workingtests damit absolviert, an der Anmeldung chillten wir gemeinsam im Schatten und

genossen die Zeit mit Gleichgesinnten, alten und neuen Freunden. Aus meiner genussvollen Entspannung riss mich dann der Ruf zum Stechen! Ohgottogott….Startnummer nochmal kontrollieren, ja, die 18 waren Levi und ich.

Wer einmal zum Stechen aufgerufen wurde, der weiß vielleicht, dass so ein menschlicher Herzschlag vom Entspannungsmodus binnen Sekundenbruchteilen in den Alarmzustand gehen kann – jedenfalls ist das bei mir so. So ging ich mit meinem fröhlich neben mir hertrabenden Hund hinunter in den Strandbereich des Sees auf die konzentriert blickenden Richter und die Sonderleitung zu – poch…poch…poch….

Eva Berg erklärte mir die Aufgabe und versicherte sich, dass der Levi und ich startbereit wären. Poch… poch…poch… ja, sind wir, kann losgehen! Werfer und Schütze stehen rechter Hand oben am Hang, ein Schuss fällt und auf ca. 50 m fliegt eine Markierung mutmaßlich in weitem Bogen unten auf den Strand. Die Flugbahn konnte ich vor dem Hintergrund mit dichtem, dunkelgrünem Gebüsch überhaupt nicht sehen, erst kurz bevor das Dummy auf kam erblickte ich es wieder und konnte die Fallstelle hinter einem kleineren Gebüsch noch erfassen. Ein blitzschnelles Stoßgebet, dass der Hund an meiner Seite das alles „gut auf

dem Schirm hatte“ nahm ich den Arm heraus und…..brandheiss fällt mir ein, dass die Freigabe noch fehlte! Ich friere in der Bewegung ein und schiele zu Eva Berg – da kommt das Tippen auf die Schulter und erst mit meinem Apportkommando startet der Levi artig los, zielgenau in Richtung Fallstelle. Er verliert kurz vor dem Ziel durch kleinere Büsche die perfekte Linie, bekommt aber auf der richtigen Höhe Witterung, schnappt sich das Dummy und kommt glücklich mit sich und der Welt damit zurück und gibt brav in die Hand.

Ausatmen, Anleinen, Freuen wie Bolle! Das hatte er grandios gemacht.

Dem mit uns stechenden Team fehlte dann die kleine Portion Glück die es doch oftmals braucht, um eine Aufgabe gut gelöst zu bekommen und so konnte Levi das Stechen für sich entscheiden und wir wurden mit dem 2. Platz belohnt. Ich war ziemlich sprachlos – war ich doch „nur“ zu einem „Schau’n wir mal wie es beim 1. Mal läuft“ angetreten und dann gleich so ein Ergebnis. Mein aufrichtiger Dank geht wie immer als erstes an meinen Hund – für seine Ruhe, seinen klaren Kopf, die Freude an Zusammenarbeit und seine stets gute Laune.

Großes Danke aber natürlich auch an die Veranstalter, die Richter und die Sonderleitung, an die vielen Helfer für die Organisation, das faire Richten, den reibungslosen Ablauf mit nur sehr kurzen Wartezeiten, für Hilfsbereitschaft, gute Ratschläge und Hinweise. Danke an Tobias König der uns seit vielen Jahren sein fantastisches Gelände in Groß Oesingen zur Verfügung stellt und Danke an meine „Mitstreiter“ für Miteinander und Fairplay, für gute Laune und Lachen!

Levi und ich werden nun den Herbst und den Winter damit verbringen, weiter noch so vieles zu lernen und uns als Team ein solides Fundament für weitere Taten und hoffentlich viele gemeinsame Jahre zu schaffen.

Susanne Bliesener mit Erdnukkel’s Levi

 

 

Braunschweiger Löwe

Sommerfest 2025 – BZG Münsterland

By West

Unser diesjähriges Sommerfest war ein voller Erfolg! So viele Anmeldungen, wie in diesem Jahr hatten wir die letzten Jahre noch nie gehabt. Und es fehlten noch einige Mitglieder, die gerne gekommen wären.

 

Es war ein wunderschöner Tag mit vielen Extras. So hatten wir dabei ein Fotoshooting mit dem Thema „Kühlschrank“, dann „Bogenschießen“ (ein Mitglied hatte alles, was man für das Bogenschießen benötigt, mitgebracht).

Ein Parcour für Mensch-Hund-Teams durfte natürlich auch nicht fehlen.

Bei diese beiden Leistungen „Bogenschießen“ und „Hunde-Parcour“ gab es Punkte zu erzielen, wo am Ende jeweils die besten Dreien gekürt wurden und es Preise zu gewinnen gab.

Einen kleinen Hunde-Flohmarkt, wo jeder, der etwas von zu Hause aus seinem Sammelsurium mitgebracht hat und verkaufen wollte, wurde gut angenommen.

 

Für das Leib und Wohl unserer Mitglieder und mitgebrachten Gäste wurde auch gesorgt. Danke für die zahlreichen Kuchenspenden, die auf der Zunge zergingen, so lecker waren diese Kuchen.

Am späteren Nachmittag gab es noch Grillwürstchen mit Brötchen. Was etwas schade war, dass es im Laufe des Nachmittags anfing zu regnen.

Aber der Regen hat das gemeinsame Miteinander noch enger zusammenrücken lassen und man hatte sich angeregt unterhalten, gelacht und viel Spaß gehabt.

Anbei ein paar Eindrücke auf Fotos, die von Susanne Werle, Beate und Stephan Mondry festgehalten wurden:

Erneuerung der Fassade des Clubheims

By West

Am Samstag, dem 28. Juni, haben wir uns auf dem Platz getroffen, um mit der Renovierung der Außenfassade des Clubheims zu beginnen. Trotz sommerlicher Temperaturen waren viele fleißige Helfer gekommen. Dadurch konnten wir bereits einen Großteil der Hütte streichen. Alle waren so motiviert, dass gestrichen wurde, bis der Farbeimer leer war.

Wir werden uns noch ein weiteres Mal treffen, um alles fertigzustellen.

Fortsetzung folgt….

Der Vorstand möchte sich ganz herzlich bei allen, die uns so tatkräftig unterstützt haben, bedanken. Aber ganz besonders bei Betty und Andrea, die schon vor allen anderen da waren, das Gerüst aufgebaut und uns mit der weltbesten Eierlikörtorte versorgt haben.

 

Text und Bilder: Annelie Röß

Junghundekurs mit Dirk Frischtatzky

By West

Leinen los und Ohren auf! Abenteuer Junghundetraining in der BZG Niederrhein.

Mal Hand aufs Herz: Dein Welpe zieht ein, und plötzlich siehst du die Welt durch eine rosarote Brille. „Sitz“, „Fuß“, „Komm-Pfiff“ – alles läuft prima… im Wohnzimmer. Doch irgendwann kommt der Tag, an dem dein kleiner Vierbeiner beschließt, dass es da draußen, im großen Abenteuerland, viel spannendere Dinge gibt als deine perfekt geübten Kommandos.

Und so stehst du da: Mitten im Park, dein Welpe findet das flatternde Taschentuch spannender als dein „Hier!“, und die Knopfaugen sagen dir nur eines: „Ach, du meinst mich? Gleich, ich muss nur eben das Blatt noch fertig umgraben.“ Die eigenen guten Vorsätze? Schmelzen dahin. Mutter Natur hat das wirklich clever eingefädelt.

Wie gut, dass es in der BZG Niederrhein das Junghundetraining gibt. Sechs Wochen lang trafen sich dort eine bunte Truppe: ein energiegeladener Chesapeake Bay Retriever (Chessi), ein kräftiger Flatcoated Retriever und vier charmante Golden Retriever-Rüden. Begleitet wurden sie von ihren Zweibeinern, die manchmal genauso viel Lernbedarf hatten wie ihre Hunde.

Die vier Golden-Rüden, die anfangs dachten, „Warum soll ich Sitz machen, wenn ich doch so charmant dastehen kann?“, der Chessi, der die Wiesen als persönliches Fitnessstudio nutzte, und der Flat, der bei „Platz“ erst mal prüfte, ob das auch eine Yoga-Übung sein könnte – sie alle sorgten für reichlich schmunzelnde Gesichter.

Dank geduldiger Trainer wurden aber nicht nur die Hunde klüger. Auch die Menschen lernten, dass Körpersprache oft lauter spricht als tausend Worte und dass Konsequenz nichts mit Strenge zu tun hat, sondern mit Klarheit. Die Hunde wiederum erkannten, dass es sich lohnt, auf das andere Ende der Leine zu hören – schließlich hat der Mensch Leckerchen in der Tasche.

Einer hatte dabei aber immer den Überblick: Unser Trainer Dirk Frischtatzky. Mit seiner ruhigen und äußerst kompetenten Art schaffte er es, auch die wildeste Hund-Mensch-Kombination wieder in die Spur zu bringen. Bei jeder Trainingseinheit nahm sich Dirk viel Zeit für jeden einzelnen Hundeführer – und zwar so lange, bis sowohl Zweibeiner als auch Vierbeiner die Übung mit einem Erfolgserlebnis abschließen konnten. Und wenn es beim fünften Mal noch nicht klappte, dann eben beim sechsten. Dirk blieb gelassen – im Gegensatz zu manchen Leinenhaltern.

Ein herzliches Dankeschön geht auch an Leo und Holger, die uns großzügig ihr wunderschönes Privatgelände zur Verfügung stellten. Für unsere Junghunde war das ein echtes Abenteuerparadies – mit weiten Wiesen, spannenden Ecken zum Erkunden und bei Holger sogar mit einem See. Und, wie es sich für echte Retriever gehört, dauerte es nicht lange, bis alle Hunde – egal ob Chessi, Flat oder Golden – fröhlich planschend im Wasser standen. Da wurden Kommandos wie „Hier!“ schon mal kreativ interpretiert: „Hier bin ich – mitten im See!“ Solche Trainingsmöglichkeiten findet man nicht überall und wir sind dankbar, dass wir diese nutzen durften.

Sechs Wochen lang wurde aus Theorie Praxis, aus „Ich glaube, er hat’s verstanden“ wurde „Er macht es wirklich!“, und aus einer bunten Truppe Junghunde wuchs ein richtiges Team. Perfekt? Natürlich nicht. Aber wer Retriever kennt, weiß: Es sind die kleinen, charmanten Eigenheiten, die diese Hunde so besonders machen.

Und wenn wir ehrlich sind: Auch die Hundeführer haben einiges gelernt – vor allem, dass der Weg zum zuverlässigen Begleiter nicht nur über Leckerchen führt, sondern auch über Geduld, Humor und den einen oder anderen nassen Schuh.

Nun hoffen wir auf weitere Trainingsangebote der BZG Niederrhein. Denn eines ist sicher: Retriever lernen ein Leben lang – und ihre Menschen auch.

Claudia Jost

DRC – Workingtest „Westwärts“ 17-18.05.2025 im Hammecketal / Lennestadt Sauerland

By West

Westwärts gehört wohl definitiv zu einem der traditionellen Workingstests des DRC und ist bekannt für die tolle Kulisse und die immer lockere Atmosphäre. Ein großes Dankeschön gilt wie immer unseren Richtern Eveline Schlösser (PL) , Rony Michiels, Frank de Vries und Jo Serruys, die zwei Tage lang im Gelände standen, um die Leistungen der Hunde und ihrer Führer zu bewerten. Sie haben das Gelände und dessen Herausforderungen super genutzt und Ihre Expertise und Fairness waren entscheidend für den Erfolg des Tests.

Ebenso wichtig sind die Helfer, um die Aufgaben und Herausforderungen für die Hunde und ihre Führer möglich zu machen. Ohne Helfer kein Workingtest ! Ganz herzlichen Dank!
Die Sonderleitungen Kerstin Kremers-Laas, Ralf Höwner und Thorsten Helmrath haben im Vorfeld schon viele Aufgaben zu erledigen, um dann den gesamten Ablauf des Tests zu koordinieren und so sichergestellt, dass alles reibungslos verlief. Der Ausfall von Startern und somit Helfern am Samstagmorgen musste dann auch mal „soeben“ überbrückt werden. Da braucht es gute Nerven und Teamarbeit.    Ganz lieben lieben Dank auch an Euch, Ihr habt es großartig gemacht und die viele Arbeit für uns auf Euch genommen.

Ich bin absolut platt nach solch einem Tag! Daher meinen größten Respekt für die Organisatoren und die Richter für ihre Zeit und Ausdauer – 2 volle Tage im Gelände zu stehen, wirklich Klasse von Euch! Die Atmosphäre im Sauerland ist einfach super – die malerische Landschaft und die freundliche Stimmung unter den Teilnehmern machten die Veranstaltung zu einem wunderschönen Erlebnis.     Ich habe den Tag mit Gleichgesinnten, alt Bekannten und auch neuen Teilnehmern genossen und hatte einfach Spaß beim Fachsimpeln!  Die Stimmung ist sicherlich ein Teil, um mit seinem Hund erfolgreich sein zu können. Es war einfach schön das Enya und ich unsere Möglichkeiten an diesem Tag abrufen und den Workingtest zum zweiten Mal für uns gewinnen konnten.

Danke den Revierinhabern und dem Team Klaukenhof für die Möglichkeiten dieser schönen Workingtestausrichtung.

Herzliche Glückwünsche an alle Sieger und Platzierten und an alle Top-Dog – Nominierten.

 

Ulla Rascher mit Head over Fields Enya

 

Platzierten Westwärts 2025

Anfänger Samstag

  1. Martina Beckers, Love’n‘ Duck Aix Gipsy
  2. Elke Dattenberg-Seifert, Smiling Fellows Butternut
  3. Ralf Breuer, Summerfields Dust Dalwhinnie

Fortgeschrittene

  1. Anke Starke, Paartal Pioneer’s Notorious Nacho
  2. Andrea Scherff, Bubilotti’s Big Bang Uschi
  3. Thomas Kühn, Aid-Creek Hunter Black Gin

 

Anfänger Sonntag

  1. Regina van der Linde, Jinkster Albus
  2. Sabine Schneider, Linkwood Cool Jade
  3. Heike Bülhoff, Bajazzo of franconia’s golden pearls

Offene Klasse

  1. Ursula Rascher, Head Over Fields Enya
  2. Emma Steinebach, Silent Worker’s Jordy
  3. Caroline Koch, Linkwood Ardpatrick

APD/R Anfänger in Hamminkeln am 15.06.2025

By West

Am Morgen des 15.06.2025 machte ich mich gemeinsam mit meiner 15 Monate alten Labrador Retriever Hündin Avanti (Linehunter Awesome Avanti) und einer großen Portion Lampenfieber auf den Weg nach Hamminkeln zur APD/R A.

Die Begrüßung am Treffpunkt durch die Sonderleiterin Maria Crepaz war herzlich und die Anmeldung verlief reibungslos, sodass wir direkt ins Gelände starten konnten. Dort wurden wir von unserem gut gelaunten Richter Daniel Perick und seiner Frau Beate empfangen, die uns an diesem Prüfungstag als Helferin unterstützte.

Und dann ging es auch schon mit der ersten Aufgabe los: Wir begannen mit der Suche in einem Waldstück. Danach setzten wir unsere Prüfung ein Stück weiter auf zwei großen Wiesen fort. Dort wurde zunächst die Landmarkierung und anschließend der Appell gearbeitet. Den Abschluss bildete die Wassermarkierung.

Am Ende des Tages konnten sich drei der acht Teams über eine bestandene Dummy A Prüfung freuen. Dass ausgerechnet Avanti und ich mit 73 Punkten und dem Prädikat „sehr gut“ den ersten Platz belegten, hätte ich im Vorfeld niemals erwartet. Meine Freude darüber war unfassbar groß, sodass sich ein paar Freudentränen nicht vermeiden ließen.

Zum Schluss möchte ich ein herzliches Dankeschön an die Verantwortlichen der BZG Niederrhein für die Organisation dieser Prüfung aussprechen. Ein großer Dank gilt ebenso den engagierten Helferinnen sowie natürlich auch dem Richter für seine faire Beurteilung.

Stefanie Heikamp