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Alle Landesgruppen

Am Kerkerbach 2026

By Mitte, Workingtestberichte

Nachlese WT Kerkerbach 2026

Den 6. WT Am Kerkerbach haben wir recht gut überstanden😊 Im Gegensatz zum letzten Jahr war uns der Wettergott bis auf 2-3 kurze Schauer gewogen, und ab und an schaute auch mal die Sonne vorbei. Etwas frisch allerdings war der Wind, aber schließlich sind wir ja im Westerwald, wo bekanntlich pfeift der Wind so kalt.

Aber die erfahrenen Teilnehmer waren bestens gerüstet. Sogar unsere Fotografin Daniela Wölfinger – eingehüllt in einer robusten Regenhülle ! – trotzte dem Matsch auf dem Felde. Ihr Körpereinsatz ist der Hammer, sie gibt wirklich alles für tolle Fotos. Und da waren einige dabei an dem Wochenende. Danke, liebe Dani, dass du dabei warst.

Was ist noch zu sagen? Es war wieder eine rundum schöne Veranstaltung. Mit euch motivierten Startern, einfallsreichen Richtern und gutgelaunten Helfern verbrachten wir 2 sehr angenehme Tage nach dem Motto: Dummy-Marsch.

Es gab aber noch ein weiteres Motto. Dieses Jahr lief der WT unter dem Zweitnamen „Indian Summer“. Das Motiv wiederholte sich bei den Richterpräsenten, Pokalen und der Deko. Weltweit ist das Ahornblatt ein Symbol für Vitalität und Lebensfreude, wie passend zu diesem Event. Die Helfer erfreuten sich am Ahorn-Sirup samt handgefertigter Kerze – natürlich auch in Form eines Ahornblattes.

Und nochmals danke für euer „sauberes“ Verhalten. Beim Spaziergang am Montag war aber auch nicht ein Krümelchen Abfall zu entdecken. Alles so, wie wir es vorgefunden hatten. Ihr seid klasse!

Ich glaube, dann steht einem WT Am Kerkerbach 2027 nichts im Wege. Wir freuen uns auf jeden Fall auf ein Wiedersehen mit euch Allen.

Herzlichst eure Doris mit Kerstin,
die mit ihrer ruhigen Art immer da war, wo sie gebraucht wurde, danke Kerstin.

 

Hier der Link zu den Fotos von Dani’s Impressionen
https://www.picdrop.com/danielawoelfinger/NDLA1Gz3Db

 

Und wenn euch das noch nicht genug ist, hier sind noch weitere Fotos zu sehen:

Fotos von Angi Fabri:
https://photos.app.goo.gl/2aPyzmuHRhwXL7W76

Fotos von mir (Doris Wirth):
https://photos.app.goo.gl/QdwNpViP9YSV933u5

Clauert Cup am 22./23.08.26 der BZG Berlin Brandenburg – Berichte der Klassen A, F u. O

By Ost, Workingtestberichte

Clauert Cup 2026 – Anfängerklasse

Der Clauert Cup ist seit mehr als einem Jahrzehnt ein fester Bestandteil der Workingtest-Saison. Ein Workingtest mit Tradition – und damit sicherlich für viele von uns ein Ort, der nicht nur mit sportlichen Erlebnissen, sondern auch mit ganz persönlichen Erinnerungen an frühere Hunde und Teampartner verbunden ist.

Auch für mich hat der Clauert Cup eine ganz besondere Bedeutung: 2015 besuchte ich hier mit Grille meinen allerersten Workingtest. Damals hätte ich wohl kaum ahnen können, welche Reise damit für mich beginnen würde, wohin sie mich führen und wie sehr der Retrieversport mein Leben in den folgenden Jahren prägen würde.

Umso schöner war es, in diesem Jahr wieder dabei zu sein – diesmal mit Frida, die beim Clauert Cup ihren ersten Workingtest gemeinsam mit mir bestritt.

Uns erwarteten sehr schöne und absolut klassengerechte Aufgaben für die Anfängerklasse. Die Basics wurden gründlich und auf unterschiedliche Weise abgefragt, ohne dabei den Charakter einer Anfängerprüfung aus den Augen zu verlieren. Für mich genau die richtige Mischung: fair, anspruchsvoll und passend zum Ausbildungsstand der Hunde.

Frida und ich hatten vom ersten bis zum letzten Dummy einfach viel Freude miteinander. Sie hat konzentriert gearbeitet, wir haben uns als Team sehr gut angefühlt – und am Ende durften wir uns über den Sieg in der Anfängerklasse mit 98 von 100 Punkten freuen. Ein Ergebnis, über das ich mich natürlich riesig freue, aber fast noch schöner war das Gefühl, wie gut unser erster gemeinsamer Start funktioniert hat.

Und eine kleine Besonderheit am Rande macht diesen Erfolg für mich noch schöner: Frida tritt damit ein wenig in die Fußstapfen ihrer Vorgängerinnen. Bereits 2021 konnte Charlotte die Anfängerklasse beim Clauert Cup gewinnen, 2024 gelang dies Elsi – und nun, 2026, durfte sich auch Frida in die Siegerliste eintragen.

Ein herzliches Dankeschön an das gesamte Organisationsteam, die Richterinnen und Richter und natürlich an all die vielen Helferinnen und Helfer, ohne die ein solcher Workingtest nicht möglich wäre. Es steckt viel Arbeit, Zeit und Engagement hinter einer solchen Veranstaltung – und genau das verdient große Anerkennung.

Für mich war dieser Clauert Cup damit in vielerlei Hinsicht etwas Besonderes: ein bisschen Erinnerung an die Anfänge mit Grille, ganz viel Freude über Frida und vielleicht auch der Beginn eines neuen gemeinsamen Kapitels.

Anne-Marie Viereckl mit Sagnlandets Black Velvet Rooster

 

Platzierte Clauert Cup Anfängerklasse – Foto: Franziska Neider

 

 

Clauert Cup 2026 – Fortgeschrittenenklasse 

Berlin ist immer eine Reise wert – ganz besonders, wenn der Clauert Cup stattfindet. So ging es auch in diesem Jahr für mich und meine Labrador Hündin Bonny aus Hamburg Richtung Trebbin.

Morgens noch ein kurzer Regenschauer, dann angenehme 15 Grad und sogar die Sonne zeigte sich gelegentlich. Perfektes Prüfungswetter! Die Richter Maria Crepaz, Anja Möller, Frank Hermansen und Rainer Scesny hatten sich fünf spannende und anspruchsvolle Aufgaben in dem abwechslungsreichen Gelände, das mit Wald, Wiese, Wasser alles bietet, was das Retriever Herz begehrt, überlegt. Es gab zwei Aufgaben am Wasser und zwei Aufgaben, bei denen jeweils mit zwei Teams gearbeitet wurde.

Dank der perfekten Organisation waren die Wartezeiten kurz und schon bald hatten alle Starter die Aufgaben durchlaufen. Schnell stand fest, es gibt ein Stechen. Ich war sehr zufrieden mit unserer Arbeit, aber nachdem drei Hunde fürs Stechen aufgerufen worden waren und wir nicht dazu gehörten, habe ich meinen Hund ins Auto gebracht, um den anderen zuzusehen. Die Markierung wurde von allen drei Hunden gut gearbeitet.

Erst bei der Siegerehrung stellt sich heraus, um welchen Platz gestochen wurde. Der dritte Platz wurde nach Stechen vergeben, der zweite Platz nach Stechen – für mich war klar – es wurde wohl um den ersten Platz gestochen. Aber dann – ich konnte es nicht fassen – 1. Platz mit 93/100 Punkten Young Spirit My Bonny.

Wir hatten den Clauert Cup gewonnen! Ein riesiges Dankeschön an das gesamte Orga-Team, vor allem natürlich an Franziska und Andrea, die Richter, Helfer, Sponsoren und die Reviergeber. Berlin ist immer eine Reise wert – wir freuen uns aufs nächste Jahr.

Barbara Seeland mit Young Spirit My Bonny

 

Platzierte Clauert Cup Fortgeschrittenenklasse – Foto Franziska Neider

 

 

Clauert Cup 2026 – Offene Klasse

Der diesjährige Clauert Cup fand am 23.08.26 im sehr abwechslungsreichem und tollem Gelände in Trebbin statt. Alles war perfekt und liebevoll von Andrea Schreiber und Franziska Neider organisiert – angefangen bei den schönen Startnummern über das Catering und bis hin zu den Sponsoren, die wirklich tolle Geschenke gesponsert hatten. Dankeschön dafür!

Danke auch an die zahlreichen Helfer, an Familie Schneller und an Familie Affeld für das Gelände und an die Richter: Rainer Scesny (Prüfungsleiter) (D), Maria Crepaz (D), Frank Hermansen (NOR), Anja Möller (D) für die schönen Aufgaben.

Aufgabe 1

Walk up mit zwei Hunden auf einer großen Brachwiese mit teilweise hüfthohem Bewuchs. Jeder Hund bekam abwechselnd, je rechts und links, ein kürzeres und ein längeres Mark. Auch wenn die Distanz nicht sehr weit war, kurz ca. 30-40 m, lang ca. 60-70 m, war es durch den hohen Bewuchs und kaum Wind sehr anspruchsvoll.

Aufgabe 2

Es fiel ein Doppelmark, das erste von links nach rechts in ca. 35 – 40 m in dichten, höheren Bewuchs. Das zweite Mark fiel von rechts nach links in ca. 60 – 70 m Entfernung.

Das erste Mark war zu arbeiten, während der Hund auf dem Rückweg war, wurde das hintere linke Mark aufgehoben, was der Hund nicht gesehen hat. Der Hund musste dann ein Blind in gerader Linie, zwischen den beiden Markstellen hindurch, arbeiten. Die hintere Markierungsstelle war ca. 2-3 m neben der Lauflinie zum Blind, welches sich in ca. 90 m Entfernung befand.

Aufgabe 3

Es standen zwei Hunde ca. 10 m von der Uferkante eines Sees entfernt, diese war mit Büschen und Bäumen bewachsen. Es vielen ca. 8 – 9 Schüsse, immer mit ca. 20 Sekunden Pause dazwischen, was den Hunden viel Standruhe abverlangte. In der gesamten Zeit fielen je zwei Dummys ca. 10 m weit und ca. 50-60 m weit ins Wasser. Diese waren für die Hunde sehr schwer bis gar nicht zu sehen. Des Weiteren noch zwei Marks, links von uns an Land. Diese wurden aber nicht gearbeitet.

Im Anschluss an das Treiben, wurde abwechselnd von jedem Hund ein kurzes und ein langes Mark aus dem Wasser gearbeitet.

Aufgabe 4

Doppelmarkierung in einer Linie hangaufwärts im gut bewachsenen Wald in ca. 50-60 m und ca. 90-100 m Entfernung. Für den Hund waren die Markierungen schwer zu sehen, da der Hund vor einem kleinen Hügel saß.

Aufgabe 5

Unbeschossenes Blind in diagonaler Linie im Wasser in ca. 50 m Entfernung. Die Uferkante war gesäumt von Büschen und Bäumen.

 

Es waren schöne Aufgaben in einem kleinen Starterfeld von 23 Startern und die Stimmung untereinander war sehr harmonisch und kameradschaftlich. Bei der Siegerehrung war meine Freude riesig groß als mein vierbeiniger Teampartner Dundee und ich zum 1. Platz mit „vorzüglich“ aufgerufen wurden.

Es flossen meinerseits auch ein paar Freudentränen, weil dies bedeutete, das Dundee nun alle Voraussetzungen für den Titel „DRC-Arbeitschampion“ erreicht hat.

Herzlichen Glückwunsch zum 2. Platz an Astrid Hillemeier mit Charming Power Duke und zum 3. Platz an Silke Lahme mit Muschelsucher Ginevra.

Marion Thäle mit Summerfields Dust Dundee

 

Platzierte Clauert Cup Offene Klasse – Foto: Andrea Schreiber

 

Kurzbericht zum ersten TWT der LG Weser-Ems

By Alle, Weser-Ems

Gestern hatten wir einen sehr schönen Tag beim TWT der Bezirksgruppe Weser-Ems.
Das Wetter war viel besser als angekündigt und bis auf 2-3 Regenschauer und kräftigem Wind blieb es trocken und der Himmel überwiegend blau.
Ich liebe Veranstaltungen wie diese, denn es ist nicht nur ein schönes, entspanntes Training mit den Hunden sondern man trifft immer viele neue und ‚alte‘ Gesichter. In den Wartezonen wird ‚gefachsimpelt‘ und jeder fiebert mit den anderen Teilnehmern mit.
Die Richter (Ute Freudenthal, Anja Nowak und Frank Hoffmann) hatten sich interessante Aufgaben für uns einfallen lassen und sparten nicht mit guten Ratschlägen und Tipps.
Gracie und ich haben mit einem ‚sg’ in der Startklasse A bestanden. Die große Überraschung kam dann bei der Siegerehrung, denn dort wurde uns auch noch der ‚Judges Choice‘-Titel verliehen! Ich freue mich sehr darüber und bin stolz auf Gracie, die sich wieder sehr entspannt und gehorsam zeigte.
Mein Dank geht an Anna Lina und ihr Orgateam für all die Mühen und Arbeit, die in so eine Veranstaltung gesteckt werden muss, an die Helfer und natürlich auch an die Richter.
Ich würde mich sehr über eine Wiederholung dieser Veranstaltung im nächsten Jahr freuen.

Wenn der Wecker am Sonntagmorgen um halb fünf klingelt …

By Weser-Ems, Workingtestberichte

… dann kann das eigentlich nur eines bedeuten: Es geht zum Workingtest!

Am 20. September 2026 machten Questing Q Quin und ich uns auf den Weg nach Osterholz-Scharmbeck zum TWT Weser-Ems, der beim Gasthaus Schameika stattfand. Für uns war es der zweite Workingtest in der Anfängerklasse – und natürlich waren wir gespannt, was dieser Tag für uns bereithalten würde.

Insgesamt gingen 36 Hunde an den Start. Die Anfängerklasse wurde in zwei Gruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe startete am Vormittag, während Quin und ich in der zweiten Gruppe waren, die am Nachmittag gemeinsam mit der F-Klasse gerichtet wurde.

Schon bei der Anmeldung war die typische Workingtest-Atmosphäre zu spüren: eine Mischung aus freudiger Erwartung, norddeutschem, gewohnt unbeständigem Wetter und einer kleinen Portion leiser Nervosität. Anschließend ging es hinaus ins abwechslungsreiche Gelände, wo uns die Sonderleitung herzlich begrüßte und die Richter vorgestellt wurden. Auch das Konzept des „offenen Richtens“ wurde erklärt.

An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei Familie Achelpöhler für die Bereitstellung dieses tollen Geländes bedanken!

Da wir bereits um 8:00 Uhr melden mussten, lag zunächst eine längere Wartezeit vor uns. Diese überbrückten Quin und ich ganz entspannt mit etwas Ruhe und einem schönen Spaziergang. Für Quin und mich hieß es also erst einmal: warten, beobachten und möglichst cool bleiben.

Nach dem Mittagessen änderte sich das Wetter leider noch einmal. Regen und Wind zogen auf – typisch norddeutsches Wetter eben. Und während draußen die Bedingungen ungemütlicher wurden, stieg bei mir langsam die Nervosität. Dann war es endlich so weit: Unsere Aufgaben begannen.

Aufgabe 1 und 2 – Fußarbeit und Markierungen

Unsere ersten beiden Aufgaben wurden von Ute Freudenthal gerichtet.

Zunächst hieß es Fußarbeit. Eine Markierung fiel, wir liefen weiter in Richtung Dummy, mussten anhalten und ich wurde zur Aufnahme geschickt. Danach ging es bei Fuß zurück und eine weitere Markierung fiel, die nach der Freigabe von Quin gearbeitet werden durfte.

Die erste Aufgabe war geschafft.

Puh! Was für eine Anspannung, die sich da plötzlich löste. Der Anfang war gemacht und Quin hatte seinen Job ordentlich erledigt.

Aufgabe 3 und 4 – kleine Baustellen und ein guter Sucherfolg

Natürlich lief nicht alles perfekt – und genau das gehört für uns zu einem Workingtest dazu.

Bei der dritten Aufgabe bei Frank Hoffmann zeigten sich bei uns kleine Baustellen. Eine Markierung fiel ins hohe Gras. Anschließend mussten wir uns um 90 Grad drehen und aus einem Suchengebiet ein Dummy holen. Danach sollte noch die Markierung gearbeitet werden.

Dabei hat sich Quin ein wenig schwergetan und ich musste ihm helfen, was uns einige Punkte gekostet hat.

Aber auch solche Momente gehören zur Dummyarbeit. Ein Workingtest zeigt uns nicht nur, was bereits gut funktioniert, sondern auch ganz ehrlich, woran wir im Training weiterarbeiten dürfen. Und genau diese Rückmeldungen sind besonders wertvoll.

Bei der vierten Aufgabe wurde eine Markierung auf eine Wiese geworfen. Quin und ich konnten dabei lediglich die Flugbahn beobachten. Anschließend mussten wir uns verschieben und durch den hohen Bewuchs auf die Wiese gehen, bevor ich Quin schicken konnte.

Hier hat Quin meine Signale sehr gut angenommen und den Dummy recht schnell gefunden. Das hat richtig Freude gemacht!

Aufgabe 5 und 6 – ein gelungener Abschluss

Die fünfte und sechste Aufgabe wurde von Anja Nowak gerichtet.

Hier mussten wir gemeinsam mit der Richterin Fuß laufen, während die Helfer versetzt an der Seite mitliefen. Dabei fiel eine Markierung, die Quin direkt arbeiten durfte.

Bei der nächsten Aufgabe kam ein Versatz hinzu. Aber auch diese Markierung konnte Quin gut einschätzen und hat seinen Job zuverlässig gemacht.

Langsam machte sich bei mir das Gefühl breit: Wir haben es geschafft!

Nach all der Aufregung, dem Warten, Regen, Wind und natürlich den Aufgaben lag ein langer und ereignisreicher Tag hinter uns.

Und dann kam die schöne Überraschung:

Platz 2 und ein „Sehr gut“! 🏆

Am Ende durften Quin und ich uns über den 2. Platz in der Anfängerklasse und die Bewertung „Sehr gut“freuen.

Natürlich haben wir uns riesig über dieses Ergebnis gefreut. Aber viel wichtiger als Punkte und Platzierungen war für uns das gemeinsame Erlebnis. Jeder Workingtest ist eine kleine Reise: Man sammelt Erfahrungen, wächst als Team zusammen, bekommt wertvolle Rückmeldungen und entdeckt neue Dinge, an denen man weiterarbeiten kann.

Besonders schön war auch die tolle Stimmung unter den Startern. Überall wurde sich ausgetauscht, mitgefiebert, geholfen und gemeinsam über die kleinen und großen Momente des Tages gefreut. Es ist einfach schön, auf Menschen zu treffen, die dieselbe Leidenschaft für die Dummyarbeit und ihre Hunde teilen.

Ein ganz herzliches Dankeschön geht an Anna-Lina Freudenthal für die tolle Sonderleitung, an die Richter Ute Freudenthal, Anja Nowak und Frank Hoffmann für ihr faires Richten, ihr Lob und die wertvollen Tipps sowie natürlich an alle Helfer, die diesen schönen Workingtest erst möglich gemacht haben.

Und natürlich geht mein größter Dank an Quin. ❤️

Für mich war dieser Tag wieder einmal ein schönes Beispiel dafür, dass es bei der Dummyarbeit nicht nur darum geht, einen Dummy möglichst schnell zu finden. Es geht darum, als Team zu funktionieren, einander zu vertrauen und auch dann ruhig weiterzumachen, wenn einmal nicht alles nach Plan läuft.

Wir sind gespannt, wohin unser gemeinsamer Weg noch führt!

Bis zum nächsten Workingtest

Quin & Thekla Portier

Erfolgreicher BLP-Prüfungstag in Cloppenburg

By Prüfungsberichte, Weser-Ems
Am Wochenende fand in Cloppenburg unsere BLP bei trockenem, wenn auch recht windigem Wetter statt. Mit insgesamt vier Hunden waren wir am Start.
Begonnen wurde mit der freien Verlorensuche in einer Waldfläche mit guter Bodendeckung. Hier galt es für die Hunde, selbstständig zwei Stücke Haarwild und ein Stück Federwild zu finden und zu bringen. Alle Gespanne zeigten hierbei eine engagierte und konzentrierte Arbeit.
Anschließend kam die Federwildschleppe mit selbstständiger Anschusssuche. Auch diese Aufgabe wurde von allen Gespannen sicher gemeistert.
Weiter ging es mit der Standruhe und dem Merken auf einer Grünfläche. Souverän wurde diese Aufgabe gemeistert.
Danach stand das Einweisen auf zwei Stücke Federwild auf dem Prüfungsplan. Alle Hunde brachten die Enten ihren Führern.
Direkt im Anschluss wurde die Schussfestigkeit im Feld geprüft. Die Labradore zeigten sich schussfest.
Zum Schluss stand die Wasserarbeit (ohne l.E.) auf dem Programm. Dort wurde erneut die Schussfestigkeit am Wasser sowie die freie Verlorensuche geprüft. Hier zeigten alle Hunde ihre Passion im Wasser und somit eine tolle Wasserarbeit.
Am Ende konnten alle vier gestarteten Hunde die BLP erfolgreich bestehen. Es war ein rundum schöner, fairer und harmonischer Prüfungstag, an dem Hund und Führer ihre Leistungen abrufen und zeigen konnten.
Ein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten, die zu diesem gelungenen Prüfungstag beigetragen haben – den Richterinnen Dr. Jutta Jaitner (Prüfungsleitung), Ute V. Bothmer und Sandra Wilkens, den Helfern – auch denen, die im Hintergrund aktiv sind – und dem Revierführer, ohne die so eine Prüfung nicht stattfinden könnte.
Waidmannsheil 🌿 an alle vier Gespanne zur bestandenen BLP!

Foto und Text: Mareike Rebel

Bericht zur BLP/R in Rammertshofen am 05.09.2026

By Alle, Prüfungsberichte, Süd

Am 5. September ging es für Joker und mich zur BLP/R nach Rammertshofen. Mit vier Labradoren und einem Flat Coated Retriever war unsere Gruppe überschaubar und so konnten wir einen wirklich schönen und entspannten Prüfungstag miteinander verbringen.

Schon im Vorfeld hatte sich unsere Sonderleiterin Sonja Schröder um alles gekümmert und auch am Prüfungstag hat es uns an nichts gefehlt. Die Organisation lief reibungslos, wir wurden bestens versorgt und vor allem stand uns ein wirklich schönes und passendes Revier zur Verfügung. Deshalb natürlich auch ein großes Dankeschön an die Reviergeber, ohne die solche Prüfungen gar nicht möglich wären.

Gerichtet wurden wir von Thomas Hoffmann, Doris Hoffmann und Anja Leistenschläger.

Ich habe das Richterteam als sehr angenehm, fair und vor allem den Hunden gegenüber wohlwollend erlebt. Man hat allen drei Richtern ihre jagdliche Erfahrung angemerkt und immer wieder mit einem lockeren Spruch versucht, uns Hundeführern ein bisschen die Nervosität zu nehmen. Besonders hervorheben möchte ich Thomas Hoffmann, der als Prüfungsleiter sehr gewissenhaft durch den Tag geführt hat. Die Abläufe und Bewertungen waren jederzeit transparent und es wurde sich auch die Zeit genommen, Dinge zu erklären oder zu besprechen.

Auch wenn leider ein Gespann nicht bestehen konnte, gab es einige wirklich schöne Arbeiten zu sehen. Eine Labradorhündin konnte ihre Jagdpraxis deutlich zeigen, ein weiterer Labrador legte eine richtig starke Schleppe hin und auch die noch junge Flat Coated Hündin hat ihre Sache toll gemacht. Insgesamt lagen die Leistungen recht eng beieinander.

Joker hat an diesen Tag vielleicht nicht in jedem einzelnen Fach seine allerbeste Arbeit gezeigt. Was mich im Nachhinein aber fast noch mehr freut, ist, wie konstant er durch diese Prüfung gegangen ist. Er hatte keinen wirklichen Ausreißer dabei und hat eine Aufgabe nach der anderen zuverlässig abgearbeitet. Am Ende standen 266 Punkte, die Clubmedaille in Silber und der Suchensieg auf unserem Zensurenblatt.

Natürlich gab es auch Dinge, bei denen ich als Hundeführerin weiß, dass wir sie eigentlich noch schöner können. Aber wahrscheinlich gehört auch das zu einer Prüfung dazu. Man kann vorher viel trainieren, am Prüfungstag kommen dann doch Dinge anders als gedacht. Am Ende muss der Hund zeigen was er daraus macht. Auf Joker konnte ich mich an diesem Tag einfach verlassen.

Vielen Dank an das Richterteam, die Sonderleitung, die Reviergeber, allen Helfern und natürlich auch an meine netten Mitprüflinge für diesen schönen Prüfungstag!

LG Anja m. Joker

Gut vorbereitet in den ersten Working Test – ein gelungener Seminartag der Landesgruppe West

By Alle, West, Workingtestberichte

Am 22.08.26 trafen sich sieben Mensch-Hund-Teams zu einem besonderen Seminartag der Landesgruppe West. Ziel war es, die Teilnehmer bestmöglich auf ihren ersten Working-Test-Start vorzubereiten. Neben der Regelkunde standen deshalb vor allem das Erleben, Beobachten und Einschätzen realistischer A-Working-Test-Situationen im Mittelpunkt.

Alle Teams erhielten von Richter und Sonderleiter Michael Brühl, V2 der Landesgruppe West, ihre Startnummer und wurden anschließend – ganz wie bei einem echten Working Test – nach und nach zu den von ihm gestellten Aufgaben aufgerufen. Für die Teilnehmer bedeutete das: warten, beobachten, konzentrieren und schließlich selbst unter den Augen des Richters arbeiten.

Insgesamt absolvierte jedes Team fünf Aufgaben. Dabei ging es nicht allein um eine möglichst erfolgreiche Lösung, sondern ebenso darum, ein Gefühl für die Prüfungssituation und die vielen kleinen Dinge zu entwickeln, die einen Working Test begleiten.

Die Teams, die gerade nicht an der Reihe waren, konnten die Arbeiten der anderen aufmerksam verfolgen. Im Anschluss wurde die Teamleistung offen und respektvoll gemeinsam besprochen: Was wurde von Hund und Hundeführer erwartet? Wo lagen mögliche Schwierigkeiten? Welche Hilfen sind wann erlaubt und sinnvoll? Und – ausdrücklich nicht als Schwerpunkt des Seminars – wie könnte die gezeigte Leistung aus Richtersicht bewertet werden?

So konnten alle von jeder einzelnen Aufgabe profitieren – nicht nur vom eigenen Durchgang.

 

Auch das Working-Test-Regelwerk und das korrekte Verhalten innerhalb und rund um die Aufgabe, insbesondere der Wartezone,kamen ausführlich zur Sprache. Gerade für Erststarter sind solche Einblicke besonders wertvoll, denn Unsicherheiten entstehen häufig weniger durch die eigentliche Aufgabe als durch die Abläufe drumherum.

Ein besonderes Highlight war Michaels Idee, die Teilnehmer einmal die Seiten wechseln zu lassen: Wer wollte, durfte bei einem anderen Team selbst in die Rolle des Richters schlüpfen und eine Aufgabe für ein anderes Team vom Stellen über die Durchführung bis zur anschließenden Bewertung begleiten.

Plötzlich galt es also, eine Aufgabe aus Sicht des Richters zu betrachten: Habe ich „als Richter“ die Aufgabe klar und unmissverständlich erklärt? Worauf muss bei der Aufgabenstellung geachtet werden? Welche Leistung zeigt der Hund tatsächlich und liegen dabei schwere oder sogar ausschließende Fehler vor? Wie entsteht schließlich eine Bewertung, die der gezeigten Leistung gerecht wird?

Bei dieser ungewöhnlichen Übung wurde deutlich, wie viel Aufmerksamkeit, Erfahrung und Verantwortung hinter einer scheinbar einfachen Bewertung steckt. Zugleich entstand ein neues Verständnis dafür, dass es dabei – bestenfalls – nicht um persönliches „Gefallen“ oder „Nichtgefallen“ geht, sondern um die möglichst objektive Beurteilung einer individuellen Leistung unter Berücksichtigung der jeweiligen Rahmenbedingungen, etwa der Schwierigkeit des Geländes oder der Fallstelle des Dummies.

Am Ende waren sich wohl alle einig: Es war ein rundum gelungener Tag mit viel praktischem Input, interessanten Gesprächen und einer großen Portion Freude an der gemeinsamen Arbeit mit unseren Retrievern. Für die sieben Teams dürfte damit ein wichtiger Schritt getan sein, dem ersten Start bei einem Working Test mit mehr Sicherheit und hoffentlich auch viel Vorfreude entgegenzusehen.

Dieses Seminar kann man allen Neulingen im „Dummy-Zirkus“ nur sehr ans Herz legen! Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten – insbesondere auch an den unermüdlichen Werfer und Schützen Klaus Vogel – für diesen lehrreichen Seminartag! Danke, Michael, für die tolle Idee und Orga, Deine Tipps und die einfühlsame Motivation der Teams!

P.S.: Das Seminar haben wir anschließend noch gemütlich gemeinsam in der Pfannkuchenmühle ausklingen lassen.

Einer filmt und einer schreibt mit

Die Perspektive des Richters

Auch die Wartezone wird geübt

Aufmerksame Beobachter bei der Arbeit

WWT am 01.08.2026 in Brokeloh, Offene Klasse

By Nord, Workingtestberichte

Ich startete mit meinem Teampartner Dundee, am Samstagnachmittag. Es war ein kleines Starterfeld und die Stimmung unter den Teilnehmenden war sehr herzlich.

Angefangen habe ich mit der Aufgabe 2 bei Maria Crepas.

Schräg links an der Waldkante fand ein Treiben statt, ca. 30 m lang. Die Entfernung war ca.70 m. Dort lag irgendwo im höheren Bewuchs ein Blind. Nachdem das Treiben beendet war, fiel ein Mark, im engen Winkel an die hintere Waldkante. Entfernung ca. 120 m. Es war zuerst das Blind und dann das Mark zu arbeiten.

Weiter ging es für mich mit Aufgabe 3 zu Mario Hickethier.

Die Aufgabe fand im Wald statt. Dieser war sehr bewachsen mit ca. 30-40 cm hohem Gras und Binsengras. Es fand ein Treiben von ca. 50 m länge statt. Während des Treibens wurde u.a. am Anfang und am Ende jeweils eine Markierung geworfen. Die erste ca. 50 m, die zweite ca. 80 m entfernt. Fallstelle jeweils hinter Bäumen. Die anderen Dummys wurden aufgehoben. Es sollte zuerst das Erstgeworfene Mark und dann das Zweite Mark gearbeitet werden.

Ich ging weiter zu Aufgabe 4 bei Michael Walter.

Es fiel ein Mark schräg links auf einen Acker in ca. 70 m Entfernung. Da wir auf dem Weg standen und vor dem Hund Höherer Bewuchs war, war die Fallstelle für den Hund nicht sichtig. Diesen Geländeübergang musste der Hund schräg durchlaufen. Zuerst war ein Blind zu arbeiten. Dieses befand sich in ca. 30 m an einem Geländeübergang vom flachen Bewuchs zum ca. 60 cm hohen sehr dichten Bewuchs. Das Blind lag ca. 5-10 m im hohen Bewuchs. Der Hund war im Bereich nicht zu sehen. Im Anschluss wurde das zuvor geworfene Mark gearbeitet.

Aufgabe 5 bei Dirk Volders.

Diese Aufgabe war mit drei Hunden zu arbeiten. Wir liefen zu dritt einen sehr langen Walk up, ca. 50-60 m, auf einem Stoppelacker. Es fiel vor uns eine Markierung in ca. 120-130 m Entfernung hinter einen Graben. Dieser war dicht, ca. 50 cm hoch, bewachsen. Dadurch war die Fallstelle nicht sichtig und die Tiefe schwer einzuschätzen. Zuerst sollte der erste Hund ein Blind, was hinter uns war, arbeiten. Dieses lag irgendwo in einem ca. 30 x 30 m großem Bereich auf dem Stoppelacker. Der Bereich wurde vom Richter beschrieben. Entfernung zum Bereich ca. 100 m. Das Blind lag für jeden Hund an einer anderen Stelle innerhalb der 30×30 m. Diesen Bereich sollte der Hund absuchen und dann im Anschluss die Markierung arbeiten. Der Walk Up ging wieder ca. 10 m weiter, die nächste Markierung fiel dann dementsprechend 10 m tiefer. Alles wiederholte sich, bis alle drei Hunde gearbeitet hatten.

Weiter ging es zu meiner letzten Aufgabe am Wasser. Aufgabe 1 bei Michael Brühl.

Der Hund wurde im Wald abgesetzt und ich ging allein zum Richter. Das Blind wurde für mich sichtbar in einen Kanal im See, zwischen zwei Landinseln geworfen. Entfernung ca. 40 – 50 m. Dann den Hund holen und zum Startpunkt gehen. Nun wurde links ein Mark ins Wasser geworfen, Entfernung ca. 50 m. Zuerst das Blind und im Anschluss die Markierung arbeiten. Dundee hat so schön und brav gearbeitet und am Ende wurden wir mit dem 1. Platz vorzüglich, mit 94/100 Punkten belohnt.

Herzlichen Dank an alle Helfer, die Organisation und an die Richter*innen. Herzlichen Glückwunsch an Daniela Peter mit Young Spirit Keen Curtis zum 2. Platz Und an Andreas Stünkel mit Stünkel`s Dasha zum 3. Platz.

Marion Thäle mit Summerfelds Dust Dundee

Mock Trial in der Open Klasse

By Nord, Workingtestberichte

Mock Trial in der Open Klasse im wunderschönen Brokeloh

Es war ein unvergesslicher Tag für mich und meine Hündin Summer, als wir zum ersten Mal an einem Mock Trial teilnahmen und direkt den ersten Platz in der Open Klasse erarbeiteten konnten!

Die Idee war, erstmal den Ablauf und die Atmosphäre in dieser komplett anderen Prüfungsart zu erleben, und mal zu schauen, wie weit wir kommen. Das dann einfach alles passt, und das Quäntchen Glück mit dabei war, hatten wir nicht erwartet.

Die Prüfung begann mit dem Treffen im Gelände zum Auslosen der Startnummern und der Begrüßung. Die Startnummer 10 sollte uns an dem Tag Glück bringen.

Das Gelände stellte eine echte Herausforderung dar und verlangte allen Starten alles ab.

Der Trial begann auf dem Feld mit hohem Bewuchs. Dann ging es weiter mit anspruchsvollen Aufgaben im Wald.

Summer zeigte ihr ganzes Können und ihre Leidenschaft wuchs Runde um Runde.

Besonders spannend wurde es in der letzten Runde, als noch fünf Teams übrig waren.

Dieser entscheidende Prüfungsteil fand am Wasser statt, und forderte noch einmal höchste Konzentration und Teamarbeit.

Nach dieser aufregenden finalen Aufgabe blieb die Spannung bis zur Siegerehrung erhalten, da die Richter die Ergebnisse bis zuletzt geheim hielten.

Ich bin überglücklich über diesen Erfolg und die wertvollen Erfahrungen, die wir sammeln durften.

Ein herzlicher Dank geht an die herzliche und tolle Organisation, alle fleißigen und engagierten Helfer, die passionierten und unermüdlichen Richter und natürlich den Master of Beat. Danke für diesen wunderbaren Tag.

Es war ein tolles Erlebnis, das uns allen noch lange in Erinnerung bleiben wird!

Simone Fisch

Wesenstest (Verhaltensbeurteilung) 08.08.-09.08.2026 in Gödenroth

By Alle, Mitte

Richter: Michael Seeburger

Sonderleitung: Steffi Klein und Daniela Will

 

Wir haben uns sehr über die Startplatzzusage von Steffi für unsere beiden Hunde gefreut! Am Morgen des 08.08.2026 startete ich um 7 Uhr mit unserer Hündin „Little Violet´s Say Malfy“ und meiner Begleitperson Michael Müller in den schönen Hunsrück nach Gödenroth. Dort wurden wir sehr freundlich empfangen und auf die schattigen Parkmöglichkeiten eingewiesen. Das Gelände von Daniela Will war ein ca. 6000 m2 großes umzäuntes Areal, in dem sich eine große Wiese, einige Unterstände, ein großer Raum für den Richter, eine Voliere mit verschiedenen Vögeln unter anderem Wachteln, sowie 2 große schön angelegte Teiche befanden. Der eine Teich war separat umzäunt und beherbergte eine Entenschaar, der andere Teich war frei zugänglich und konnte von den teilnehmenden Hunden als Abkühlmöglichkeit genutzt werden. Alles in Allem, ein feines, gepflegtes und mit vielen liebevollen Details versehenes Paradies.

Richter Michael Seeburger war schon vor Ort. Als alle Teilnehmer eingetroffen waren, begrüßte die Sonderleitung Daniela Will nochmal alle Teilnehmer und übergab das Wort an Richter Michael. Er erläuterte den Teilnehmern den Ablauf der Verhaltensbeurteilung. Gemeinsam mit ihm liefen alle Teilnehmer ohne Hunde den Parcours ab. Die Reize wurden positioniert und die Helfer instruiert. Das fand ich sehr gut, da so zumindest für uns Menschen der Parcours keine Überraschung mehr darstellte. Die Art, wie Michael alles erklärte sowie seine ruhige und gelassene Ausstrahlung schaffte eine sehr angenehme Prüfungsatmosphäre.

Malfy war als Startnummer 5 und somit als letzter Hund am Vormittag eingeteilt. So hatte ich Gelegenheit, ein paar Sequenzen der Prüfung bei anderen Teilnehmern zu beobachten. Malfy hatte einen schönen Schattenplatz und ruhte sich aus, während die anderen 4 Teilnehmer den Test absolvierten.     

Dann war es endlich so weit, Malfy und ich gingen an den Start. Richter Michael stellte uns die üblichen Fragen und Malfy durfte Kontakt zu ihm aufnehmen. Hier wollte Malfy gleich das Chiplesegerät apportieren 😊. Dann ging es in den Spaziergang über die große Wiese, deren Fläche Malfy voll ausnutzte um ihre Energie loszuwerden. Das Spiel mit mir (mit u. ohne Gegenstand) genoss Malfy ausgiebig. Da Malfy eine absolute Frohnatur ist und sich über alles und jeden freut, war mir klar, dass die Menschengruppe und der Einzelkontakt mit Fremdpersonen für sie kein Thema sein wird. Ich hoffte nur, dass sie sich noch etwas Energie fürs Apportieren und Suchen aufspart. Gut, dass eine Wasserstelle für die Hunde auf dem Gelände eingerichtet war. So konnten wir auf dem Weg zur nächsten Aufgabe an der Wasserstelle vorbei. Die drei Apporte auf der flachen Wiese machte Malfy super. Beim Suchen der Dummys aus hohem Bewuchs war es schon ziemlich warm und Malfy brauchte etwas Unterstützung. Sie apportierte alle Dummys in meine Hand. Nach so viel Arbeit ging es gleich wieder zur Wasserstelle.

Danach starteten wir mit dem Richter in den Parcours. Auch hier zeigte Malfy bei allen haptischen, optischen und akustischen Reizen keinerlei unerwünschtes Verhalten.

Zum Schluss ging es wieder auf die Wiese, wo wir uns in einem großen Bogen in Richtung Schütze bewegten. Malfy lief frei ein kleines Stück vor Richter Michael und mir. Bei allen 3 Schüssen war Malfy sehr aufmerksam, konnte es bei den ersten 2 Schüssen nicht klar einer Richtung zuordnen. Beim letzten Schuss entdeckte sie den Schützen und beide freuten sich über die Kontaktaufnahme.

Richter Michael gratulierte uns zur bestandenen Verhaltensbeurteilung. Juhu!!! Wir freuten uns und Malfy durfte sich im Teich abkühlen und ich gab ihr eine gute Hand voll Leckerchen zur Belohnung.

Am Sonntag, den 09.08.2026 lief es mit unserer zweiten Hündin „Hunting Goldens Charming Cleo“ ganz genauso wie am Vortag mit Malfy. Cleo freute sich noch etwas mehr als Malfy über die vielen Menschen, die offensichtlich alle nur wegen ihr dort waren 😊😊😊.

Nach einer kurzen Pause übergaben die Sonderleitung Steffi Klein und Richter Michael Seeburger die Dokumente. Die kurze schriftliche Beschreibung und die Verhaltensanalyse von Richter Michael Seeburger treffen exakt das Wesen und den Charakter unserer Malfy und Cleo, die stets gut gelaunt und voller Freude durchs Leben gehen. Vielen herzlichen Dank! !!
Ein besonderer Dank geht hier nochmals an die Sonderleiterinnen für die perfekte Organisation, das tolle Gelände, den reibungslosen Ablauf, die hervorragende Gastfreundschaft inkl. Kaffee und Kuchen u.v.m.!!! Wir kommen gerne wieder !!!

Wieder zu Haus angekommen, gönnten wir uns zur Feier des Tages natürlich einen Malfy-Gin-Tonic 😊.

Dimitri Lust

 

BZG8 Foto1 Wesenstest 08.08.2026, Fotograf: Dimitri Lust, Hund: Little Violet´s Say Malfy voo Dimitri Lust

BZG8 Foto2 Wesenstest 09.08.2026, Fotograf: Dimitri Lust, Hund: Hunting Goldens Charming Cleo von Dimitri Lust