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Alle Landesgruppen

Erste Hilfe Kurs BZG Braunschweig

By Alle, Nord

Erste-Hilfe-Kurs am Hund mit Anja Jansen am 1.3.26

Am 1. März 2026 fand von 9 bis 16 Uhr ein intensiver und lehrreicher Erste-Hilfe-Kurs am Hund mit Dr. Anja Jansen statt. Insgesamt 24 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nahmen gemeinsam mit 6 Hunden an diesem besonderen Schulungstag teil.

In angenehmer Atmosphäre vermittelte Anja Jansen auf tolle und anschauliche Art und Weise, wie sich Hundebesitzer im Falle von Unfällen, Verletzungen oder Vergiftungen ihres Hundes richtig verhalten sollten. Mit viel Fachwissen, Geduld und praxisnahen Beispielen erklärte sie die wichtigsten Maßnahmen, die im Notfall entscheidend sein können.

Theorie und Praxis perfekt kombiniert

Neben den theoretischen Grundlagen – wie dem Erkennen von Vitalzeichen, dem richtigen Verhalten bei Vergiftungen oder dem Umgang mit Schockzuständen – wurde besonderer Wert auf praktische Übungen gelegt.

Direkt am Hund konnten die Teilnehmer unter Anleitung üben:

  • Verbände korrekt anzulegen
  • Pfoten zu versorgen
  • die stabile Seitenlage durchzuführen
  • sowie Ruhe und Sicherheit im Umgang mit verletzten Tieren zu bewahren

Diese praxisnahen Einheiten machten den Kurs besonders anschaulich und gaben allen Beteiligten mehr Sicherheit für den Ernstfall.

Ein gelungener und lehrreicher Tag

Der Kurstag war nicht nur informativ, sondern auch geprägt von einem wertschätzenden Miteinander, vielen Fragen und regem Austausch unter den Teilnehmenden. Alle gingen mit einem gestärkten Gefühl nach Hause,  im Notfall besser vorbereitet zu sein.

Ein großer Dank gilt Dr. Anja Jansen für den tollen, engagierten Lehrgang und die verständliche Vermittlung der Inhalte.

Ebenso bedanken wir uns herzlich bei Olaf Hertel für die hervorragende Organisation dieses rundum gelungenen Tages.

Martina Lorenz mit Lena

Einhorn, Storch und Burgfräulein – Verhaltensbeurteilung am 15.02.2026 in Willich

By West

Am Karnevalssonntag haben wir uns bei eisigen Temperaturen auf den Weg nach Willichgemacht, um mit unserer Hündin „Hayweeds Amber Orange“ an der Verhaltensbeurteilungdurch die Wesensrichterin Ines Mainka teilzunehmen. Amber ist eine Hündin aus unserem A-Wurf und ich muss zugeben, dass ich als Züchterin doch ein kleines bisschen aufgeregt war.

Wir hatten das Glück, einen Startplatz in der Nachmittagsgruppe zu bekommen, und konntenuns ganz entspannt um 12:30 Uhr auf dem Gelände der BZG Düsseldorf einfinden. Insgesamtsollten an diesem Nachmittag vier Hunde durch den Test geführt werden: zwei GoldenRetriever, ein Curly-Coated Retriever und unsere Labradorhündin.

Sonderleiterin Sandra hat uns alle sehr freundlich empfangen, die Meldeunterlagenentgegengenommen und uns darüber informiert, wie wir gemeinsam für einen reibungslosenPrüfungsablauf sorgen können. Nachdem Sandra die Wesensrichterin vorgestellt hatte,erläuterte Ines uns sehr ausführlich, welche Aspekte bei der Verhaltensbeurteilung vonBedeutung sind. Anschließend bat sie uns, unsere Hunde einfach mal „Hund sein zu lassen”.Wichtig ist heute nicht, wie der Hund an der Leine läuft oder das Dummy apportiert. Wichtig ist,dass sich der Hund ungezwungen und freudig durch den Test bewegt.Vor Beginn der Prüfung ist Ines mit uns allen (ohne Hund) den Prüfungs-Parcours abgelaufen,um die einzelnen Stationen zu erklären und unsere Fragen zu beantworten. Dadurch wurde mirviel von meiner anfänglichen Anspannung genommen. Diese lockere und freundliche Stimmungzog sich weiter durch den ganzen Tag.

Als zweites Team waren wir an der Reihe. Amber konnte ihr Glück kaum fassen: Sie durftespielen, freundliche Menschen begrüßen, mehrere Dummies apportieren und all die tollen Dingeentdecken, die es dort gab. Besonders begeistert war sie von einem weißen Einhorn und einemgroßen Storch, den sie am liebsten stibitzt hätte. Mit großer Freude flitzte Amber durch dengesamten Test und hätte am liebsten noch eine weitere Runde über den Parcours gedreht.

Alle vier teilnehmenden Hunde haben die Prüfung bestanden. Die Stimmung unter denTeilnehmern war ausgesprochen gut und alle haben mitgefiebert. Besonders beeindruckt hatmich die Curly-Coated-Hündin Bö, die ihren Namen dem Burgfräulein aus der Geschichte desRitters Rost verdankt. Ihre Besitzerin erzählte uns viel Wissenswertes über diese selteneRetriever-Rasse und ihre besonderen Eigenschaften. Da Curlies so selten zu sehen sind, war die schöne schwarze Bö der Star unserer Vierergruppe.

Ganz herzlichen Dank an die BZG Düsseldorf, Ines, Sandra und die ganzen lieben Helfer und Teilnehmer. Es war ein wunderschöner Tag mit euch!

Nic mit Amber

Wesenstest der BZG Düsseldorf am 15./15.02.2026

By West

Richterin und Helfer hatten zwei volle Tage bei durchwachsenem Wetter mit jeweils zwei Gruppen vor und nachmittags gut zu tun. Die Richterin Ines Mainka erklärte den ganzen Ablauf sehr geduldig und nahm allen Teilnehmern erst einmal die Ängste. Sämtliche Kommandos sollten wir an dem Tag weglassen und zu meiner Überraschung waren wir dann in unserer Gruppe die Ersten. Aber ich hatte ein gutes Gefühl. Hatte mein Hund Heather & Oaks Arrow ( Ari) doch genau an diesem Tag Geburtstag und wir beide waren am Rosenmontag in der Karnevalshochburg Düsseldorf. Und dann begann ein
wirklich schöner Spaziergang. Nach dem Chipauslesen durfte Ari Dummys retten, toben und mit dem Hundeführer spielen. Wir gingen durch eine Gruppe von Menschen und einige konnten sogar geknuddelt und begrüßt werden. Es ging über unterschiedliche Bodenbeläge und immer wieder gab es an verschiedenen Stellen aus dem Wald interessante Geräusche von Rasseln, Glocken etc. . Plötzlich hing vor uns ein großer schwarzer Umhang flatternd im Baum, wir sahen einen riesigen Storch und ein wunderschönes großes, weißes Einhorn (mein Favorit) Zum Schluss gab es noch Schüsse aus verschiedenen Distanzen. Da war Ari doch etwas enttäuscht, dass kein Dummy flog. Als dann klar war, dass er den Wesenstest wunderbar gemeistert hatte, durfte er dann das mitgebrachte Dummy fröhlich zum Auto tragen und wurde ausgiebig gelobt, schließlich hab ich mich doch wirklich sehr gefreut.

Ich bedanke mich von Herzen bei Frau Mainka, der Sonderleiterin und all den fleißigen Helfern.

Rosenmontag, 16.02.2026
Gaby Düser

Ausbilderseminar der LG West am 28.02.2026

By West

Am Samstag den 28.02.2026 hatte ich die Gelegenheit, am Dummy Trainer:inseminar mit Betty Schwieren teilzunehmen. Für mich bedeutete das eine längere Anreise aus Lübeck, aber genau solche Tage sind es, die einen im eigenen Training wieder neu sortieren lassen. Man fährt hin, um Input zu bekommen – und merkt schnell, dass es oft nicht die spektakulären Dinge sind, die einen weiterbringen, sondern das bewusste Wiederholen und Durchdenken der Grundlagen. Gerade wir Trainerinnen und Trainer wissen ja, wie wichtig es ist, sich die Basis immer wieder präsent zu machen.

Ein großer Teil des Tages drehte sich um genau diese Grundlagen. Beim Apport selbst beginnt vieles schon mit der eigenen Haltung, körperlich wie auch mental. Den Hund beim Reinkommen mit echter Freude zu rufen, ihm eine ruhige und aufrechte Präsenz bei der Abgabe zu geben und das Dummy sauber mit beiden Händen abzunehmen – all das sind Kleinigkeiten, die im Alltag schnell selbstverständlich wirken, die aber enorm viel Einfluss
darauf haben, wie der Hund arbeitet. Auch die Routine rund um die Abgabe wurde noch einmal bewusst gemacht: Dummy ruhig abnehmen, den Hund zum Sitzen auffordern, das Dummy wegstecken und erst dann den nächsten Schritt gehen. Solche klaren Abläufe schaffen Ruhe im Team.

Man merkt dabei schnell, dass die eigene Stimmung und Körpersprache viel stärker auf den Hund wirken, als man manchmal denkt. Wenn der Mensch ruhig und klar ist und sich ehrlich freut, kommt auch der Hund gerne und direkt. Wir haben an den uns vorgestellten Teams sehen dürfen, wie viel das Drehen an nur kleinen Stellschrauben für ein Team schon bringen kann.

Auch die Vorbereitung vor dem Schicken spielte eine wichtige Rolle. Der Hund soll wirklich fokussieren, bevor er losgeschickt wird. Gleichzeitig wurde betont, dass Hunde aber auch Fehler machen dürfen. Nur so kann man sehen, wo im Training noch etwas fehlt. Dabei ging es auch um typische Fehlerbilder, die immer wieder mal auftauchen: Unruhe oder Einspringen, Probleme beim Lining, aber auch Themen wie Tauschen oder Knautschen. Wir alle kennen diese Schwierigkeiten aus den eigenen Trainingsgruppen.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Beobachtung und Auswertung der Arbeit einzelner Teams. Wind, Geländegegebenheiten und alte Fallstellen beeinflussten die Arbeit der vorgestellten Hundes teilweise stärker, als man manchmal im ersten Moment wahrgenommen hat. In einer Aufgabe wurde genau das sichtbar: Zwei Markierungen wurden von den Teams auf etwas größere Entfernung gearbeitet. Später griff Betty beide Fallstellen wieder auf und nutzte sie als Bestandteil einer Kombiaufgabe beim Einweisen,
während gleichzeitig eine neue Markierung geworfen wurde, die später eine Verleitung für manche Hunde darstellte. Bettys Aufgaben zeigten sehr anschaulich, wie wichtig es ist, die Rahmenbedingungen bewusst mitzudenken.

Ein schöner Teil des Seminars war das gemeinsame Beobachten der arbeitenden Teams. Wir haben uns bewusst anhand einer einfachen Markierung angeschaut, was in einer Aufgabe passiert, welche Details auffallen und welche Hinweise man dem Team vielleicht geben würde. Hier wurde deutlich, dass die Körpersprache des Hundes sehr viel darüber verrät, was gerade in ihm vorgeht. Den Blick dafür zu schulen ist eine Aufgabe, die uns
Trainerinnen und Trainer dauerhaft begleitet. Dadurch entstand ein sehr lebendiger Austausch über Erfahrungen aus den eigenen Trainingsgruppen und über Schwierigkeiten, die viele von uns aus der Praxis kennen. Wunderbar lebendig moderiert von Betty. Gerade dieser Perspektivwechsel, einmal nicht selbst zu arbeiten, sondern genau hinzusehen ist unglaublich lehrreich.

Für mich persönlich war dieser Tag eine sehr wertvolle Erfahrung. Ich habe viele Gedanken mitgenommen, die weniger mit spektakulären Techniken zu tun haben, sondern mit Haltung, Atmosphäre und Klarheit im Training. Schau hin, denke nach, strukturiere. Man merkt an solchen Tagen auch, dass der eigene Weg sich gerade weiterentwickelt. Besonders angenehm war dabei die Art der Seminarleitung. Betty vermittelte ihr Wissen mit so viel Erfahrung, aber auch mit spürbarem Gefühl für Mensch und Hund. Die Mischung aus fachlicher Klarheit und wertschätzender Atmosphäre machte den Tag für alle Beteiligten sehr angenehm.

Für mich geht das Lernen noch ein Stück weiter. Bei den Stocksee Open Team Days & Friends der BZG Lüneburg darf ich als Steward direkt am Richter mitlaufen und einen Einblick in die Bewertung aus nächster Nähe bekommen. Auf diese Perspektive freue ich mich sehr.

Zum Schluss möchte ich mich auch noch bedanken!

Die Organisation durch die Bezirksgruppe Düsseldorf und René Afflerbach war wirklich hervorragend. Alles lief reibungslos und gleichzeitig in einer sehr angenehmen, offenen Atmosphäre. Besonders beeindruckend war das Trainingsgelände – ein wirklich außergewöhnlich schönes Areal mit vielen Möglichkeiten, in unterschiedlichen Situationen realistisch zu arbeiten. Ebenso vielen Dank an alle Beteiligten, die sich um die Verpflegung gekümmert haben und dafür gesorgt haben, dass man sich rundum gut versorgt fühlte.

Mein besonderer Dank gilt natürlich Betty Schwieren für ein Seminar voller Erfahrung, Klarheit und Herz für die Arbeit mit Hund und Mensch, ich habe so viel gelernt! Und nicht zuletzt danke ich auch allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für die vielen netten Gespräche zwischendurch. Gerade dieser Austausch am Rand macht solche Seminartage oft noch einmal besonders wertvoll.

Tina Michelsen
BZG Lübeck Ostholstein

Nikolaus-Spaß Workingtest der BZG Berlin-Brandenburg

By Ost

Nikolaus-Spaß Workingtest der BZG Berlin-Brandenburg im schönen Trebbiner Revier

Für uns war dieser Tag als Warm-up nach der Welpenpause von Elu gedacht und es war ein ganz toller, entspannter, sehr fröhlicher Tag. Wir alle hatten unsweihnachtlichen Kopfschmuck aufgesetzt – Nikolausmütze, Hirschgeweih,Tannenbaumhut … da ging das große Lachen schon los.

Was wohl unsere Hunde gedacht haben? Unsere Sonderleiterin Franziska Neider verteilte schon während der Begrüßung die Geschenke – während die Teams per Los gezogen wurden, bekam jeder Starter einen Nikolausstiefel, bestickt mit dem Namen seines Hundes oder dem Zwingernamen – was für eine wunderschöne Idee, dazu noch ein kleines Filztäschchen und Beutelchen mit selbstgebackenen Leckerchen für die Hunde und Fuß- und Handwärmer – sie hat wirklich an alles gedacht und so liebevoll. 

Unsere Richterinnen Jana Hildebrandt, Doris Bittkow-Thiel und Katrin Neuhauser hatten sich tolle Aufgaben mit weihnachtlichen Einlagen für Hund und Mensch ausgedacht. Bei Jana musste statt eines Dummies ein Weihnachtsplüschdackel apportiert werden, von dem einige Hunde erstmal überzeugt werden mussten. Statt eines Schusses läutete eine Glocke oder die Hunde mussten bei Katrin aus der Ferne zuschauen, wie die Menschen mit Weihnachtsumhang fotografiert wurden.

Bei Doris wurde es dann so lustig, dass zumindest Elu und ihr Teampartner Apache beschlossen haben, uns doch lieber aus dem Gelände abzuholen. Warum? Sie wurden abgesetzt und mussten zuschauen, wie Wilfried und ich im Weihnachtsmantel Dummies ausgelegt haben und dabei laut “Ihr Kinderlein kommet” gesungen haben. Wir haben echt so gelacht und hatten jede Menge Spaß.  Das hat uns am Ende dann sogar den Preis der “witzigsten Wichtel” eingebracht.  Natürlich durften unsere Hunde auch schöne, anspruchsvolle Aufgaben lösen und alle haben sich am Ende mit den Platzierten gefreut. 

Nach der Arbeit ging dann das Vergnügen weiter – ein super abwechslungsreiches Buffet, zu dem alle Starter beigetragen haben, rundete den Tag ab.

Danke Franziska, du hast mal wieder mit viel Herz organisiert, danke an unsere

Richterinnen und die lieben Helfer. Dieses tolle Für- und Miteinander und die schöne Stimmung nehmen wir mit in die neue Saison.

Kristina Woick mit Wikvaya Elu

***** Bild 1 & 2 Nikolaus WT *****

Foto: Katrin Neuhauser

 

***** Bild 3 & 4 Nikolaus WT *****

Foto: Kristina Woick

Dummy A – 20.9.2025 in Heeslingen

By Alle, Weser-Ems

Es war ein sonniger Spätsommermorgen im September (20.09.2025) als wir uns auf den Weg nach Heeslingen (Landkreis Rotenburg) zur  APD/R Anfänger, ausgerichtet von der DRC Landesgruppe Weser-Ems, machten. Wir, das sind mein junger Labrador Retriever Rüde „Des Nifflers Theo vom Uthleder Berg“ (Theo, geb. 24.12.2022) und ich, Britta Döring, Ersthundbesitzerin und sehr aufgeregt. Mit Blick auf den ständig verstopften Elbtunnel war ich viel zu früh losgefahren und traf fast zeitgleich mit dem Organisations-team ein. Also noch ausreichend Zeit für einen kleinen Erkundungsspaziergang in der Umgebung. Nach und nach trafen die anderen Teilnehmenden der ersten Gruppe ein, und gegen 09:20 wurden wir ins Suchengebiet gebeten. Ein schönes Gelände wartete auf uns – Grünfläche, Sträucher, Wald und ein See mit gutem Ein- und Ausstieg.  Nach der Meldung wurden alle Teams zusammengerufen, und die Sonderleiterin, Helen Tiemens, sowie die Richterin Eva Berg stellten sich und das Helferteam vor. Eva Berg erklärte die Regeln und Abläufe – Jedes Team sollte einzeln in der jeweiligen Aufgabe geprüft werden, begonnen mit der Landmarkierung gefolgt vom Wasserapport. Im  nächsten Durchgang dann die Frei-Verloren-Suche, anschließend der Appell. Wir wurden in eine Wartezone außer Sichtweite der Prüfung gebeten und in mir stieg das Lampenfieber wieder hoch. Als wir aufgerufen wurden musste ich plötzlich an den Ausspruch meiner Trainerin „Trust your dog“ und den Satz von Eva Berg im Rahmen der Einführung denken: „Euer Hund ist nach der Prüfung immer noch derselbe wie vor der Prüfung!“ – Mir schoß ein „Ja, genau so ist es!“ durch den Kopf und ich schaute zu Theo: „He Kleiner Mann, Lust auf Dummy? Wollen wir Spass haben?“ – und den hatten wir!! Letzte Aufgabe – Geschafft. Jetzt einen Kaffee und warten. Dann teilte Eva Berg uns die Ergebnisse mit: bestanden! Mit 78/80 Punkten! Die Anspannung fiel ab. ich musste weinen und konnte es nicht fassen. Das kam erst viel später auf dem Weg nach Hause. Ich habe viel gelernt an diesem Tag, über mich, meinen Hund und unser Miteinander. Und freue mich nun auf den ersten Workingtest.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an

  • Helen und Team für die gute Organisation, mentale Unterstützung und angenehme Atmosphäre
  • Eva Berg für eine professionelle und faire Prüfung und vor allem ihre Worte, die mich auch in Zukunft begleiten werden
  • meine Gruppenmitgleider für die aufmunternden Worte und ein gutes Miteinander
  • Corinna da Luz und auch Christina Gjedrem für konsequente, lustige und zugewandte Trainingsstunden

Und ein besonderer Dank geht an Dich, kleiner Mann

Britta

 

Bild: Britta Döring

Wenn der Wetterbericht lügt und der Wald schweigend steht… – Curlytreffen 2025 in der LG Weser-Ems

By Alle, Curly Coated Retriever, Weser-Ems

Curly-Treffen 2025 – Wenn der Wetterbericht lügt und der Wald schweigend steht

Am zweiten Wochenende des Septembers fand das Curly Coated Retriever Treffen mit vielen Programmpunkten im Raum Weser-Ems statt.

Freitags gab es zwei Dummytraining Gruppen unter Jan-Peter Stephan und seiner Frau Martina in Hayo Wilkens Jagdrevier. Vormittags trainierte die A-Gruppe und nachmittags die F-Gruppe. Die Stimmung war heiter, die Aufgaben anspruchsvoll und es gab für jedes Team wertvolle Tipps. Währenddessen fand im Waldstadion ganz in der Nähe ein Wesenstest unter Dr. Jutta Jaitner statt. An der Curly-affinen Schule gleich gegenüber, die wir das ganze Wochenende über zur Verfügung hatten, gaben Alexandra Lütkemeier und Ute Naber ein Ring- und Trimmseminar.

Samstags fanden parallel an der Schule ein Begleithunde Seminar unter Horst Kruse und wieder im Revier eine spannende Krimi-Wanderung mit Birgit Sölter und einem tollen Schauspiel- und Helferteam statt. Beide Veranstaltungen waren zahlreich besucht und wurden in vollen Zügen bei gnädigen Wettergöttern genossen. Zur Stärkung, Urkunden-Ausreichung und dem geselligen Curly-Klatsch trafen sich alle danach auf dem Schulhof. Dabei wurde der ein oder andere holländische Schnapps getrunken, gelacht und weiter genossen. Man hatte wie immer das Gefühl, gar nicht genug Zeit für alle Gespräche zu finden. Aus diesem Grund gab es sowohl am Freitag als auch am Samstag ein gemeinsames Abendessen, bei dem wir zusammen das ganze See-Restaurant in Beschlag nahmen und deren leckeres Essen verschlangen. Es war so schön, mit allen zusammen zu sitzen und über die Hunde zu quatschen. Traditionell gab es natürlich auch das berühmte Curly-Quiz mit Schätzfrage. Am dichtesten an der tatsächlichen Anzahl der Gummibärchen Tüten im großen Glas und somit Gewinnerin des Abends war Annette Kuipers-Heisecke. Alle anderen bekamen einen Trostpreis: Gummibärchen und einen gravierten Kugelschreiber als Erinnerung.

Am Sonntag fand die SRA Stuhr Heiligenrode mit dem Tagestitel “Stuhr-Sieger” ebenfalls im Waldstadion statt. Richterin Gabi Orru richtete 17 Curlies an der Zahl! Sie nahm sich viel Zeit für alle Teams, die noch keine Show Erfahrung hatten und lernte nebenbei zwei Anwärter an. Best Veteran wurde mit stolzen 12,5 Jahren Queen Ibine (Zonnegroet v. Elegast, Bes. Mieke Molenaar). Best opposite Sex wurde Carl (Curly Of Blueway Carl, Bes. Sarina Schmidt) und Best of Breed sowie Best in Show wurde Leska (Infinity Curl’s Dana Aleska, Bes. Annette Kuipers-Heisecke).

Zum Abschluss blieb Frau Orru noch für einen Formwert-Nachmittag für alle Retriever-Rassen.

Wie alle Veranstaltungen, hatte auch das Curly Wochenende seine kleinen Stolpersteine. Dass wir alle unsere Zeit trotzdem so sehr genießen konnten, dass es zu jedem Stolperstein fleißige Hände gab, die das Wochenende zu einem gelungenen Event getragen haben, möchte ich hier hervorheben. Vielen Dank für alle kleinen und großen Helferlein, für die Veranstaltungsorte, für Organisation und für so tolle Seminare! Ebenfalls ein großes Dankeschön an alle, die unser Wochenende fotografisch begleitet haben, besonders Fred Bekema und Nadine Wegehaupt.

(Jennifer Trapka)

 

Fotos der Bildergalerie mit freundlicher Genehmigung von Nadine Wegehaupt, NK-Pfotografie

BLP 1.11.2025 in Idsingen

By Alle, Weser-Ems

Am 01.11 2025 fand in Idsingen bei Walsrode eine BLP unter besten Bedingungen statt. Alle Teilnehmer erschienen pünktlich um 08:30 und wurden herzlich von den beiden Sonderleiterinnen und den Prüfern empfangen. Aufgrund der Teilnehmerzahl von 10 Gespannen wurde die Prüfung in zwei Gruppen a 5 Teilnehmern geteilt. Ich durfte mit Lenny in der zweiten Gruppe starten.

Nach einer kurzen Fahrt ins Revier wurden als erstes die Chipnummern überprüft und die Hunde auf körperliche Mängel kontrolliert. Danach ging es gleich zur Überprüfung der Schußfestigkeit im Feld, was für alle Hunde kein Problem war.
Nach einer kurzen Fahrt durchs Revier begann die Prüfung der freien Verlorensuche, die alle Hunde gemeistert haben.
Es folgten die Fächer Einweisen auf zwei Stücke Wild und danach wurde in einem Walk Up die Standruhe und das Merken überprüft. Auch diese Fächer konnten alle Hunde bestehen.
Nach einer weiteren kurzen Fahrt wurden die Hunde auf der Federwildschleppe geprüft.
Abschließend ging es zu den beiden letzten Prüfungen an das Wasser. Hier konnte leider ein Hund aus unserer Gruppe die Schussfestigkeit am Wasser nicht bestehen. Alle anderen Hund haben auch das geschafft und zeigten eine sehr gute Verlorensuche.

Nach Abschluss der praktischen Fächer ging es zurück zum Treffpunkt wo im Kaminzimmer die Auswertung der Prüfung erfolgte.

Platz 1: 273 Punkte (Michael Thönes mit Aldagessem’s Just for you Lenny)

Platz 2: 271 Punkte (Markus von Ludowig mit Die Quintinina vom Gänsesee)

Platz 3: 260 Punkte  (Nadine Homfeld mit Kiamos All or Nothing)

Die knappen Ergebnisse zeigen wie hoch die Leistungen aller zehn Gespanne in den beiden Gruppen an diesem Tag waren.

Ein besonderer Dank geht an Andrea Lünebach-Hüner für die Bereitstellung des tollen Reviers und der Begleitung während der Prüfungen. Ebenso danken wir den beiden Sonderleitern Helen Tiemens und Mareike Asmus-Müller. Für Mareike war es die erste Sonderleitung und Du hast es ganz toll gemacht!!!

Letztendlich danken wir natürlich auch den Prüfern, die uns fachlich sehr kompetent und uns immer wieder motivierend durch die Prüfung begleitet haben.

Michael Thönes mit Aldagessem’s Just for you Lenny
Foto: Kathrin Thönes

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