M O C K T R I A L D U N N I N G E N, L A N D K R E I S R O T T W E I L
N O V I C E U N D O P E N J E W E I L S A N B E I D E N T A G E N
I N D E R L A N D E S G R U P P E S Ü D W E S T


lädt ein zum 1. WT Stöffel-Cup
21. & 22. März 2026
57647 Nistertal
A / F / O – 3er-Team
Samstag: Klasse A (Vormittag) und Klasse F (Nachmittag)
Sonntag: 3er Teams O und/oder F mit Berechtigung für O-Start
Richter:
Detlef Henrich, PL – Annette Bürse-Hanning – Stefan Bürse-Hanning
Ralf Ohletz – Daniel Perick
Sonderleitung:
Doris Wirth, E-Mail: mdwirth@web.de, Tel: 0162 9347192
Stephan Steidl, E-Mail: stephan-steidl@t-online.de, Tel: 0170 7042309
Meldestart: 21.01.2026 – Meldeschluss: 21.02.2026
Die Teilnehmerzahl ist an beiden Tagen begrenzt. Helfer werden bei der Startplatzvergabe bevorzugt. Für die Aufgabenstellung werden unbedingt ausreichend Helfer benötigt, die gern aus den Reihen der Starter gestellt werden müssten. Bitte Helfername und „Fähigkeiten“ unter SL-Info vermerken. Gehen mehr Meldungen ein als Startplätze vorhanden sind, entscheidet das Los.
Es stehen keine WoMo-Parkplätze in unmittelbarer Nähe zur Verfügung.
22.03.2026: Zur GC-Vorbereitung. Es werden O-Aufgaben gestellt. 3er Teams in O und/oder F, wobei die F-Hunde eine Berichtigung für O-Start haben müssen (mind. ein sehr gut bestandener F-WT)
Meldegebühr: 60 € für Mitglieder
Meldegebühr: 75 € für Nichtmitglieder
Die Meldegebühr ist erst nach der Startplatzzusage innerhalb einer Woche zu zahlen.
Verwendungszweck: Stöffel-Cup, Starklasse und Name des Hundes
Bankverbindung:
Deutscher Retriever Club (DRC)
IBAN: DE43 3007 0024 0977 7707 26
BIC: DEUTDEDBDUE
Für die Richtigkeit der übermittelten Daten ist jeder selbst verantwortlich. Am Prüfungstag müssen die Originalunterlagen vorliegen (Ahnentafel, Leistungsheft, Impfpass, Tierhalterhaftpflichtversicherung mit aktuellem Zahlungsnachweis).
Samstags in Herrgottsfrühe: der Wecker klingelt. Der Wecker klingelt? Samstags? Ach ja, Frauchen hat Hund zur Dummy A gemeldet! Dann das erste Tief des Tages, stockdunkel draußen, Minustemperaturen und laut Wetterbericht wird’s nicht besser. Das zweite Tief, Hund hat schon eine Dummy A vergeigt, weil er diese blöde Zwangsstörung nicht richtig ablegen kann und manchmal einfach durchknallt. Nicht böse, aber es reicht für mindestens eine oder zwei Nullen. Das erste Tief legte sich im Laufe des Tages, es wurde hell und sogar sonnig und die Temperatur stieg auf plus 2 Grad an. Das zweite Tief jedoch war von Dauer und hielt vom Weckerklingeln bis zum „Herzlichen Glückwunsch“ des Richters: meine Nervosität.
Dabei wurden wir Teilnehmer so nett begrüßt. Freundliche Worte der Sonderleitung Nicole Lübbering und wirklich aufmunternde Worte vom Richter Ralf Ohletz der ganz genau erklärte, worauf es heute ankommt. Also Sack und Pack auf die Schultern, den Hund an die Leine und abrücken ins Revier. Wärmer wurde es einem dabei, die Nervosität nahm es mir nicht.
In der Wartezone suchte sich jeder sein Plätzchen. Ich reihte mich einfach irgendwo ein, ich kannte ja als Neuling im Dummysport niemanden. Aber das schien überhaupt keine Rolle zu spielen. Alle waren sehr nett, man sprach sich gegenseitig Mut zu, beruhigte gegebenenfalls, munterte auf wenn nötig. Also auf zum Suchengebiet. Kann sich Nervosität steigern? Definitiv ja! Aber auch hier wieder freundliche Worte und spürbare Ruhe. Also bücken zum Ableinen, dabei die Parole murmeln: ‚Wir schaffen das.‘, und schicken.
Auf dem Weg zur nächsten Aufgabe blieben die Gedanken irgendwie im Suchengebiet hängen und was alles hätte schief gehen können (ja, ein Konjunktiv, ist ja nicht schief gegangen). Außerdem krallte sich diese blöde Nervosität fest. Obwohl mittlerweile bei allen die Stimmung lockerer wurde fingen wir an, mehr zu frieren. Der Wind frischte auf und die Gedanken daran, was bei der Einzelmarkierung schief gehen kann tat ihr Übriges. Und wie das im Leben so ist, je mehr Prüfungsfächer abgearbeitet sind, desto mehr Wenn und Aber und Enttäuschungen gibt es bei den Startern. Ein paar Federn haben wir bei dieser Aufgabe gelassen, aber wir schaffen das.
Für den Appell noch einmal die Wartezone wechseln, hinter Gebüsch und Sträucher und hohe Gräser, damit die Hunde nicht zugucken. Vorteil: windgeschützt und die Sonne begrüßte uns noch einmal richtig nett. Und irgendwie war auch die allgemeine Stimmung wieder heller. Da wo es schief gelaufen war, hatte man seinen Frieden gemacht, da wo es noch Hoffnung gab, kehrte Ruhe ein. Nur bei mir nicht, Mist. Die Devise „vertraue deinem Hund“ schwirrte mir zwar durch den Kopf, wollte sich aber partout nicht fixieren lassen. Nützt nichts, Parole murmeln und ab in die Aufgabe. Natürlich kann mein Hund das besser, vor allem, wenn Frauchen ruhiger ist. Aber wir schaffen das.
Mittlerweile waren alle durchgefroren und ein bisschen müde. Gut, dass wir mit Sack und Pack zum Wasser noch einmal ein wenig laufen mussten. Das sorgte für eine gute Durchblutung, jedoch nicht zum Abbau von Nervosität bei mir. Beim letzten Fach noch durchfallen, welch grausige Vorstellung, nicht dienlich um das Nervenflattern in den Griff zu bekommen. Wir rückten alle näher zusammen, genossen die letzten Sonnenstrahlen, waren sogar in der Lage, lockeren Smalltalk zu betreiben und uns ein wenig auf die Schippe zu nehmen.
„Herzlichen Glückwunsch“ hörte ich, als mein Hund aus dem kalten Wasser kam und das Dummy brav in die Hand gab.
An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank für das faire Richten Ralf, die gelungene Organisation Nicole, dem Schützen und Werfer und natürlich den Reviergebern für diese tolle Möglichkeit, unsere Hunde zu arbeiten. Herzlichen Glückwunsch den Platzierten und allen viel Glück bei all euren Plänen für das nächste Jahr. Ohne euch alle hätte es diesen wundervollen Tag nicht gegeben.
Pia mit Erdnukkel’s Jackpot Penny – Wir haben es geschafft.
Vor ungefähr einem Jahr stand ich das erste Mal mit meiner damals einjährigen Hündin Yoko vom Fallenbergs-Hof beim Dummy-Training der BZG Münsterland auf dem Platz. Ich wollte ihr, neben der jagdlichen Ausbildung, auch eine Auslastung über den Dummysport bieten. Schnell sind wir in die sehr nette Trainingsgruppe integriert worden und seitdem mit Freude dabei.
Anfang 2025 kam dann die Frage auf, ob sich unsere Trainingsgruppe der Dummy-A-Prüfung stellen wolle. Zur Ausrichtung über die BZG Münsterland fehlte allerdings ein Revier. Also fragte ich kurzerhand meinen guten Jagdfreund Ulli Behmenburg, ob bei ihnen im Revier in Stadtlohn die Durchführung einer solchen Prüfung möglich wäre. Ulli ist durch und durch ein „Hundemensch“ und so war alles fix geregelt und wir fanden mit dem 6. September auch schnell einen Termin.
Die Zeit bis zum Prüfungstermin flog nur so dahin und plötzlich stand ich mit großer Nervosität am sonnigen Samstagmorgen bei der Anmeldung. Die notwendigen Unterlagen der 16 Teilnehmer waren alle korrekt, so dass es nach der Begrüßung auch direkt losgehen konnte. Das Revier in Stadtlohn und die Hofanlage stellten sich den Tag über als optimales Prüfungsrevier heraus. So konnten wir vom Treffpunkt die Flächen für die Suche, die Markierung, den Apell und die Wasserarbeit fußläufig erreichen. Wo gibt’s das schon?
Ich hatte den vorletzten Startplatz und mein Nervenkostüm als Erstlingsführerin war auch dadurch ziemlich angespannt. Begonnen wurde mit der Suche. Endlich waren wir dran. Mir wurde die Aufgabe von dem sehr ruhigen und netten Richter Daniel Perick erklärt und die Möglichkeit gegeben, Fragen zu stellen. So war schnell alles abgeklärt und ich durfte starten.
Wie sonst gewohnt, wollte ich mir nach dem Ableinen des Hundes die Leine um den Hals hängen. „Nix da!“, sagte der Richter. „Bitte die Leine in die Tasche.“ Ah, ok, und daraufhin schicke ich auch schon meine Yoko. Sie sucht das Gelände systematisch und mit tiefer Nase ab, so wie wir es zigfach im Training eingeübt hatten.
Sehr schön, schnell fand sie den ersten Dummy und trug ihn mir freudig zu. Ich steckte den Dummy wie gewohnt in meine Dummyweste und schickte sie ein zweites Mal. Der Richter sagte mir daraufhin, dass er die Dummies bekäme. Ich kicherte nervös und sagte ihm, dass es wohl der Automatismus sei. Kichern … oh je, jetzt sehe ich, wie sich meine Hündin umdreht, mich anschaut und die Suche für einen kurzen Moment unterbricht, aber dann glücklicherweise sofort weiterarbeitet. Ich murmele so in mich hinein: „Ich sollte lieber meine Klappe halten“ und bekomme von dem Richter ein „Völlig richtig“ zurück. Auch die beiden nächsten Dummys suchte meine Hündin sehr souverän und ging dabei auch in das dichtere Gestrüpp, um sie nach Hause zu bringen. Wunderbar – erster Teil geschafft. Ich freute mich vor allem darüber, dass ich an dieser Stelle schon mal ein positives Feedback vom Richter bekam.
Die zweite (vermeintlich) einfachste Übung – Einzelmarkierung mit Schuss – kostete mich dann doch Nerven und leider auch Punkte. Yoko markierte erst perfekt, drehte sich dann aber nach links um und sah dort den abgestellten Versorgungsbollerwagen. Davon ließ sie sich kurz beeindrucken und lief etwas in dessen Richtung. In diesem Moment war ich etwas überfordert und vergaß ganz, dass ich ja auch pfeifen durfte. Zum Glück leistete der Richter in dieser Situation Hilfestellung: Also ein gezielter Doppelpfiff und der Hund war wieder bei mir. Danke!
Puh … kurz durchatmen und weiter zur dritten Prüfungsaufgabe, dem Appell. Als vorletzte Starterin musste ich dann mit ansehen, wie bei dieser Übung sehr viele Teilnehmer leider nicht bestanden. Wie schade für diese großartigen Teams. Ich war traurig, denn auch meine Trainingspartnerinnen „erwischte“ es und ich wusste ja, dass die Hunde es können bzw. vorher in den zahlreichen Übungsstunden nicht eingesprungen waren.
Mein Herz pochte, als ich in die Übung ging. „So, nun bitte schön Fuß laufen.“ Achim Oetermann, unser Trainer, hatte es uns oft genug gepredigt, dass eine ordentliche Fußarbeit wirklich enorm wichtig sei. Wir gingen langsam neben dem Richter und Yoko setzte sich bei den Schüssen brav hin und hatte sich dabei die Fallstelle perfekt gemerkt. Besser hätte es nicht laufen können. Diesmal kam sie auch auf direktem Weg zurück. Super, meine kleine Yoko!
Nun nur noch eine Aufgabe am Wasser. Ich hatte so meine Bedenken, denn Yoko neigte in der Vorbereitung ab und an zum Schütteln. Einmal nass bekommen wir normalerweise eine schöne Abgabe mit anständigem Vorsitzen hin. Am Prüfungstag wollte ich jedoch kein Risiko eingehen, also nahm ich ihr das Dummy nach dem Aussteigen direkt ab.
Danach hörte ich ein „Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Dummy A“ und war einfach nur überglücklich. Was für ein aufregender Tag!? Dass wir am Ende dann noch mit einem „Vorzüglich“ und dem Pokal als Suchensieger dastanden, machte mich beinahe komplett sprachlos.
Im Nachhinein geht mein großer Dank an alle Trainer, Trainingspartner, Unterstützer (zu Hause und vor Ort) und die Organisatoren der BZG Münsterland sowie an Richter Daniel Perick und seine Frau. Ganz besonders möchte ich mich bei meinem Jagdkollegen Ulrich Behmenburg und der Familie Bockwinkel für die Bereitstellung des Reviers und die Unterstützung am Prüfungstag bedanken. Natürlich dürfen wir auch das von allen Teilnehmern mitgebrachte Catering nicht vergessen, das wirklich keine Wünsche übrig ließ. Und zum Schluss bedanke ich mich beim Wettergott für einen sonnigen und unvergesslichen Tag!
Nadine Schulz mit Hündin Yoko vom Fallenbergs Hof
Schön war es. Wir haben uns nach einer kleinen abenteuerlichen
Anfahrt an der Hütte an der Neyetalsperre getroffen, um mit
unseren Aktiven aus den eigenen BZG Gruppen einen schönen
internen Weihnachtsworkingtest mit anschließendem
gemütlichem Zusammensein in der „Hütte am See“ zu genießen.
Alle Teilnehmer hatten Spaß und konnten in entspannter
Atmosphäre austesten, wie sich ein WT anfühlen könnte.
Wer noch zu den derzeit bestehenden Gruppen hinzustoßen
möchte, kann sich gerne bei Interesse melden bzw. sich in der
DRC Datenbank zu den nächsten Kurseinheiten anmelden. Wir
freuen uns immer, neue Teams kennenzulernen.
Liebe Mitglieder, liebe Retrieverfreunde und Gäste,
was war das doch für ein wunderbarer Tag!
Am 29. November trafen sich die Bezirksgruppen 2, 5 und 8 zu einer gemeinsamen Jahresabschlussfeier mit einem Trainings-Workingtest – ganz nach dem Motto: „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.“
Wer das Outdoor-Zentrum Lahntal in Greifenstein kennt, weiß, wie urgemütlich es dort ist. Eingebettet in ein kleines Waldstück, zwischen Pfauen, Hühnern, Ponys, Eselchen und Alpakas liegt die rustikale Waldgaststätte mit ihrem einladenden Außenbereich.
Dort, unter dem großen überdachten Pavillon am Lagerfeuer, sollte auch unser gemütliches Beisammensein stattfinden.
Nach der Begrüßung um 10 Uhr kamen die Starter, viele davon in weihnachtlichen Accessoires, Mützen oder glitzernden Deko-Highlights, gut gelaunt zur Anmeldung. Natürlich immer begleitet von ihren aufmerksamen Vierbeinern (so viele fremde Gerüche!), die genauso freudig aufgeregt waren wie ihre Menschen.
Um 11 Uhr fiel der Startschuss. Unsere Richter Anja Held, Emma Steinbach und Jochen Eberhard hatten sich abwechslungsreiche, faire und lehrreiche Aufgaben ausgedacht, die die Teams mit viel Motivation, Konzentration und ganz viel Herzblut meisterten.
Das Wetter zeigte sich mit nur kurzem leichtem Nieselregen erstaunlich mild, sodass sich die vier- und zweibeinigen Teilnehmer den Tag über wohlfühlen konnten. Typisches Retrieverwetter eben.
Ob drinnen in der urigen Waldgaststube oder draußen am knisternden Lagerfeuer: alle nutzen den Nachmittag, um miteinander ins Gespräch zu kommen, Erfahrungen aus dem WT auszutauschen und die Retrieverarbeit Revue passieren zu lassen.
Dazu gab es leckeres Essen aus Mannis Waldküche. Ein perfekter Abschluss nach einem aktiven Hunde-Arbeits-Tag.
Die Sonderleiterinnen Tanja, Jenny und Doris hatten sich wieder etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Jeder durfte morgens bei der Ankunft eine geheimnisvolle Kugel mit einer Nummer ziehen, deren Bedeutung erst zum Ende der Veranstaltung aufgelöst werden sollte. Das dies dann vom Nikolaus persönlich vorgenommen wurde, war dann noch eine weitere Überraschung: denn anhand der Kugel-Nummern durfte sich JEDER seine „Gabe“ abholen.
Zusätzlich erhielten ALLE schöne Weihnachtstütchen, unter anderem mit selbstgebackenen Hundekeksen, einem süßen Pfotenkerzchen und weiteren Kleinigkeiten für Zwei- und Vierbeiner.
Während der Verteilung der Gaben wurden fleißig die Ergebnislisten erstellt. Und als es bereits dunkelte, fand die Siegerehrung am knisternden Lagerfeuer statt.
Die allerherzlichste Gratulation den Platzierten, den beiden Helfer-JCs und allen anderen Startern. Ihr alle habt es toll gemacht.
Ein großer Dank geht an unsere Sponsoren:
- Mercatus Service GmbH, Gießen
- Tanja Helsper
- Jennifer Donges – Reico Vital Futter & Nahrungsergänzung
und unsere eifrigen Helfer im Hintergrund
- Susi B. – für die selbstgebackenen Hundekekse
- Angelique Z. – für die hübschen Hundepfotenkerzen
Erneuter Dank an unsere Richter Anja, Emma und Jochen, danke an Jagdpächter Michael, danke an die Helferlein bei den Stationen: Frostbeule – Arschkalt – Voll Hübsch (auf den Fotos auszumachen anhand der roten Mützen *zwinker*) und last noch least an Manni, der sein wunderschönes Gelände zur Verfügung stellte, und zusammen mit seinem Team uns den ganzen Tag über bewirtete.
Ihr habt mit euren Beiträgen viel zur Atmosphäre und Freude der Veranstaltung beigetragen. Echt Klasse!
Es war ein rundum harmonischer, fröhlicher und gemeinschaftlicher Jahresabschluss – mit sportlichen Herausforderungen, herzlicher Stimmung und dem schönsten Begleiter, den man sich wünschen kann: unsere wunderbaren Hunde.
Herzlichst Eure Sandra Wirth
Den Foto-Link sowie die Ergebnislisten sind auf unserer HP www.drc-bzg5.de zu finden.
Die Platzierten der Klasse F: vlnr: Renate 3.Pl. – Helfer-JC Susanne – Kaneko Pl. 1 – Nicole Pl. 2 – Herzlichen Glückwunsch
Fotograf: Anja Held
Der TWT Klasse A und F mit anschließender Weihnachtsfeier im Outdoor Zentrum war für mich und meinen Golden Rüden Faithful Heart Rod Stewart, genannt “ Sailor“, eine rundum gelungene Veranstaltung.
Schon beim Eintreffen spürte ich die freundliche, entspannte Stimmung von dem Organisationsteam Tanja, Jennifer & Doris und den Teilnehmern.
Die Richter: Anja Held, Emma Steinbach und Jochen Eberhardt erklärten jede Aufgabe klar, fair und mit viel Ruhe – ein Umfeld für ein gutes Arbeiten in der Anfängerklasse.
Sailor war von Anfang an hervorragend aufgelegt. Er zeigte sich mit voller Konzentration, Motivation nahm die Fallstellen an und brachte alle Dummys sicher und ohne Zögern zurück.
Die Aufgaben waren abwechslungsreich gestellt und forderten unterschiedliche Aspekte.
Trotz wechselnder Geländestrukturen hielt er seine Linien und nahm jeder Herausforderung mit einem schönen Mix aus Führigkeit und Eigeninitiative an.
Als wir dann am Ende ins Stechen mußten war meine Anspannung groß, damit hatte ich nicht gerechnet. Es waren noch 3 andere Teams im Stechen.
Sailor blieb gelassen und fokussiert. Er nahm die Aufgabe sofort an, lief sauber zur Fallstelle und brachte das Dummy direkt und schnell zurück.
Das war ein Moment, wo er mir zeigte, dass wir als Team zusammen harmonieren. Ich bin so stolz auf ihn und dankbar für diesen schönen und erfolgreichen Tag. Dass es Platz 1 wurde, erfuhr ich erst bei der Siegerehrung. Herzlichen Glückwunsch an die Plätze 2 und 3.
Mein besonderer Dank geht an: das Orgateam, Silvia Renner, welche die Pokale für die Platzierten entworfen hat, den Reviergeber, die Richter, Mannis Waldküche und natürlich an die Helfer. Ohne Euch geht so eine Veranstaltung nicht !
Es war schön Euch alle mal wieder getroffen zu haben, und ich wünsche allen ein wunderschönes Weihnachtsfest und einen guten Start ins Jahr 2026.
Wir sehen uns bei den nächsten WT‘s in 2026
Claudia Weißner und Sailor
Die Platzierten der A – Klasse
Fotograf: Doris Wirth
Text & Fotos: Dr. Doreen Hochmiller
Lange hatte ich schon den Wunsch einmal bei einer TP Silber in Deutschland zu starten. Am 4. Oktober war es dann endlich so weit. Ich durfte mit meinem 4-jährigen Rüden Winni (C.I.B., C.I.E. MultiCH Red Pleasure’s Call Me Double Love for Kenzo Sr.) starten.
Sobald wir im Revier angekommen sind, stieg immer mehr die Anspannung. Ich war schon aufgeregt, was uns heute erwarten wird, waren wir ja zuvor noch nie bei einer Tolling Prüfung. Die Zeit bis zu unserem Start wollte gefühlt nie vergehen.
Dann war es endlich so weit. Uns Starterinnen wurde das Vorgehen und die Blende gezeigt, ebenso die Fallstelle der Markierung ins Wasser und der Ort des ausgelegten Blinds. Kurze Zeit später machte ich mich mit Winni als erstes Gespann bereit. Jetzt legte sich langsam die Aufregung bei mir und ich konzentrierte mich nur mehr auf meinen Hund.
Nach dem Anschleichen konnte Winni beim Tolling seine Spielfreude austoben. Danach meisterte er die Markierung problemlos. Beim Einweisen über Wasser hat Winni großes Interesse an den Lockenten bekommen. Nach einem nochmaligen Ansetzen und schicken, überquerte er das Wasser und apportierte die Ente in die Hand. Da haben wir leider einige Punkte liegengelassen. Weiter ging es zur Freiverlorensuche. Nach 5 (von 6) gebrachten Stücken (2 Kaninchen und 3 Enten) in kürzester Zeit beendeten die Richter dieses Fach auf Grund hervorragender Leitung und wir gingen weiter zum Einweisen an Land auf eine Ente. Nachdem diese Ente auch herinnen war, sagten die Richter, dass sie von der Arbeit meines Winnis richtig begeistert waren, und sie uns gerne einmal bei einer Jagd erleben würden.
Im Anschluss trafen alle Teilnehmer im Suchenlokal zur Siegerehrung ein. Groß war die Freude, als unsere Punkte vorgelesen wurde. Die Krönung zum Schluss: Der Wanderpokal für die beste TP Silber des Jahres 2025 geht erstmals in der Geschichte nach Österreich!
Ein großes Dankeschön geht an alle RichterInnen, RichteranwärterInnen, SonderleiterInnen, ReviergeberInnen, TeilnehmerInnen und an alle beteiligte OrganisatorInnen für das Ausrichten dieser wirklich schönen Prüfung.
Überschrift
Am 28.09.2025 sollte es soweit sein.
Die Dummy-A-Prüfung für meinen Labrador.
Genug geübt haben wir, aber die Gedanken schießen mir in den Kopf…
Was kann alles passieren?
Einspringen…
Laut geben…
Ach quatsch! Mein geliebter Hund kann das richtig gut.
Und ich?
Bestimmt mache ich heute den entscheidenden Fehler, der zu einer Null führt.
Schließlich ist es erst mein zweiter Retriever.
Jetzt konzentrier dich…
Die Bedingungen sind heute ideal.
Nur 45 Minuten Anfahrt in das herrliche Revier, schon mal kein Zeitdruck.
Das Wetter ist perfekt, so wie es sein soll.
Sonne scheint, nicht zu kalt, nicht zu warm.
Tanja und Pierre kommen mir freudestrahlend entgegen. Prüfung mit sehr gut bestanden!
Ich freue mich so für Euch und Euren lieben „Scott“.
Hoffentlich schaffen wir es auch.
Der längere Fußmarsch zur Anmeldung nimmt etwas die Spannung raus.
Gladline Quicksilver ist „an“.
Jetzt ein bischen spielen und laufen und Spaß haben.
Arbeiten tut er sowieso.
Meine Güte, schön hier.
Gut gelaunte Prüfungsteilnehmer überall.
Freundliche Begrüßung durch Richterin Eva Berg, Sonderleiter Günther Schmieter und die beiden netten Helfer (u.a. Jennifer Hirschfeld)
Alle strahlen viel Ruhe aus, gut für mich.
Anmeldung, Abläufe und Zeiteinteilung sind gut organisiert.
Keine Verzögerung, daher keine zusätzliche Anspannung.
Mit der Landmarkierung geht es los.
Quicksilver startet, sucht ein wenig, das kostet ein paar Punkte.
Das Dummy ist drin.
Weiter geht’s zum Wasser.
Quicksilver ist schnell, wie immer, schwimmt zielsicher zum Dummy, wendet, schnell zu Frauchen zurück.
Nur etwas drauf gekaut.
Dummy ist heil geblieben.
Nächste Aufgabe ist die Suche.
Drei Dummys soll er bringen.
Quicksilver findet schnell und bringt einwandfrei zurück.
Letzte Aufgabe Appell.
Mein Freund markiert hervorragend und ist in Windeseile zurück.
Eva Berg gratuliert zur bestandenen Prüfung.
Puh, geschafft.
Ich bin so glücklich.
Mein Liebling wird geknuddelt.
Alles fällt von mir ab.
Jetzt warten auf das Ergebnis…
Wie haben wir bestanden?
Gut? Vielleicht sogar sehr gut?
Alle Nummern werden nacheinander aufgerufen.
Warum die „12“ eigentlich nicht?
Habt Ihr mich vergessen?
Ach, sagt Günther, hier ist noch die „12“!
Kommt mit einer Flasche Sekt und der Urkunde auf uns zu und gratuliert zum 1. Platz.
Vorzüglich!
76 Punkte!
Unglaublich, ich habe mit allem gerechnet, aber damit nicht.
Ich reisse meinen Hund zu Boden, so freue ich mich, er kann das ab.
Knuddeln ist fast so gut, wie arbeiten, findet er.
Es war ein toller Tag, ganz besonderen Dank an die faire Eva Berg und Günther Schmieter, sowie die lieben Helfer!!!
Auch dem Revier-Inhaber sage ich herzlichen Dank.
Ich freue mich auf den weiteren gemeinsamen Weg mit diesem tollen Rüden und auf das Wiedersehen mit Euch!
Birgit Lüking und Gladline Quicksilver
11. Rügener Workingtest – Der Erste mit uns
Herrlich war es. Ein schöner Wochenendbesuch auf der Insel Rügen. Übernachten auf dem Pferdehof, schöne Gespräche mit netten Bekannten und richtig schöne Retrieverarbeit an Land und in Wasser.
Für Johnny und mich lief es außerordentlich gut. Johnny arbeitete von Aufgabe zu Aufgabe konstant stark. Wir gewannen die Fortgeschrittenenklasse mit voller Punktzahl, mit Sternchen ☺, wie die Sonderleiterin uns bei der Siegerehrung ankündigte.
Ebenso stark gewannen Malte und Espresso die Anfängerklasse mit sagenhaften 79/80 Punkten.
Einfach ein rundum perfektes Wochenende. Dieses haben wir natürlich vor allem der liebevollen Organisation von Martina Pfeffer zu verdanken. Ein großer Dank gebührt den netten Helfern sowie den Richtern Herta Rudolph und Michael Brühl.
Wir freuen uns sehr auf nächstes Jahr, Rügen lassen wir uns nicht mehr nehmen ;-).
Charlotte Peters mit Femba`s One More Light Johnny
Platzierung Fortgeschrittenen Klasse
- Platz: Charlotte Peters mit Femba`s One More Light Johnny
- Platz: Ulrike Nehls mit Trudi von Coffeemilksugar
- Platz: Martina Ruhl mit Icamani Firefly
Platzierung Anfängerklasse
- Platz: Malte Benin mit Espresso von der Mönchsquelle
- Platz: Ute Neffke mit Flying Flap Ears Tari
- Platz: Annette Präkelt mit Never change Kurkuma Seven
WT Rügen: Natur pur, soweit das Auge reicht!
Der mit viel Herz organisierte Workingtest in Drigge/Rügen von Martina und Bodo Pfeffer und den Richtern Michael Brühl und Hertha (Lore) Rudolf war einer meiner schönsten WT’s!
Bei bestem „Retriever Wetter“ und Wohlfühl-Stimmung unter den Teilnehmern von A-F-O-V konnte der Tag seinen Lauf nehmen.
Wir erreichten den 1. Platz in O mit einem perfekt gearbeiteten schweren Mark im Stechen, oh meine Nerven … aber mein Leitspruch: „I do my best“ tat Wirkung.
Nun hat Graceful Star Aquin auch den Titel DRC-Arbeits-Champion erreicht.
Die Ausbildung von Quin macht mächtig Freude und ich bin gespannt auf die nächsten Abenteuer mit ihm.
Rügen, wir sehen uns bestimmt wieder.
Liebe Grüße aus Köln Elisabeth Bölter
Offene Klasse Platzierungen
1. Platz Elisabeth Bölter mit Graceful Star Aquin
2. Platz Michael Simon mit Glengad Daxx
3. Platz Klaus Vogel Never change Jackson




























