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Alle Landesgruppen

Bericht zur Bringleistungsprüfung am 30. September 2025 in Etzbach (Westerwald)

By Mitte, Prüfungsberichte

Am 30. September 2025 fand in Etzbach im Westerwald eine Bringleistungsprüfung unter besten Bedingungen statt. Alle Teilnehmer erschienen pünktlich um 08:30 Uhr und wurden herzlich von den Prüfern und der Sonderleitung empfangen. Nach der Begrüßung erfolgte die Prüfung der Papiere, der Chipnummern der Hunde und die Überprüfung auf körperliche Mängel. Anschließend wurde per Losverfahren die Reihenfolge der Starter festgelegt.

Nach einem kurzen Fußmarsch durch das Revier begann die Prüfung mit der freien Verlorensuche, die alle Hunde gemeistert haben. Im Anschluss daran wurde die Schussfestigkeit im Feld überprüft– was für alle kein Problem war.

Es folgten die Prüfungsfächer Standruhe und Merken, die Federwildschleppe und das Einweisen.  Auch in diesen Fächern konnten alle Gespanne bestehen.  Am Wasser waren alle Hunde schussfest und zeigten eine sehr gute Verlorensuche.

Nach Abschluss der praktischen Prüfung ging es ins Suchenlokal, in dem die Auswertung der Prüfung erfolgte. Bei einem leckeren griechischen Mittagessen wurden die Ergebnisse bekannt gegeben:

– Platz 1: 270 Punkte (Jan Hochleiter mit Caseway´s Enjoy the Silence Erle)
– Platz 2: 269 Punkte (Frank Groner mit ArdenZeal Caterham)
– Platz 3: 265 (Tanja Ellerbrock) mit Fallowfen William)

Dieses knappe Ergebnis zeigt, wie hoch die Leistungen an diesem Tag waren. Insgesamt starteten fünf Gespanne und alle bestanden die Prüfung.

Ein besonderer Dank gilt Maike Fröhling, die das Revier zur Verfügung stellte. Ebenso danken wir Britta Näpel, die die Sonderleitung übernommen hatte. Ein ganz besonderer Dank geht an die Richter, die uns mit viel Engagement und Fachkenntnis durch die Prüfung geführt haben.

Jan Hochleiter mit Caseway’s Enjoy the Silence Erle

die Teilnehmer
Fotografin: Anja Gödeker

Wesenstest am 04.10.2025 – BZG Düsseldorf

By West

Am Samstag, den 4. Oktober, fand auf dem Vereinsgelände der BZG Düsseldorf in Willich der diesjährige Wesenstest statt. Der Tag startete leider recht ungemütlich – schon früh am Morgen setzte kräftiger Regen ein, und so waren zunächst Gummistiefel und Regenjacken gefragt. Doch niemand ließ sich die Stimmung verderben, und pünktlich zur Mittagszeit hatte Petrus dann ein Einsehen: Der Regen hörte auf, die Sonne kam heraus, und der Rest des Tages zeigte sich von seiner schönsten Seite.

 

Die teilnehmenden Hunde präsentierten sich durchweg freundlich, aufgeschlossen und arbeitsfreudig. Es war schön zu sehen, wie entspannt und interessiert die Hunde die verschiedenen Situationen meisterten. Am Ende konnten alle Teams stolz auf sich sein – denn alle Hunde haben den Wesenstest bestanden!

 

Ein herzliches Dankeschön geht an unsere Richterin Dr. Jutta Jaitner für die faire und einfühlsame Beurteilung und an die Sonderleitung Sandra Gillhausen für die hervorragende Organisation und den reibungslosen Ablauf. Dank euch wurde dieser Prüfungstag zu einem rundum gelungenen Erlebnis.

 

So darf es gerne weitergehen – mit tollen Hunden, guter Stimmung sowie Sonnenschein und Regenbogen zum Abschluss!

 

Nicole Erstling mit My Hunting Blizzard Amico

Wesenstest am 03.10.2025 – BZG Düsseldorf

By West

Wie kann man einen Feiertag richtig gut nutzen?

Man fährt mit dem Hund zum Wesenstest, für uns ging es nach Willich zur BZG Düsseldorf.

Im Vorfeld wurden wir klar instruiert was mitzubringen war und dass es einen Richterwechsel gab. Gott sei Dank konnte Ines Mainka für die verhinderte Manuela van Schewick einspringen sodass das Prüfungswochenende stattfinden konnte.

Wir waren in der Mittagsgruppe.

Nach der herzlichen Begrüßung erklärte uns Ines Mainka den Prüfungsablauf und wir gingen, natürlich ohne Hunde, gemeinsam den gesamten Parcours ab. Durch ihre ruhige, freundliche Art, nahm Ines jedem die Aufregung und Fragen wurden direkt beantwortet.

Und schon konnte es losgehen.

Wir hatten Startnummer 7 und waren somit vorletzter Hund, also erstmal warten.

Schnell verging die Zeit, war es doch schön auf Gleichgesinnte zu treffen, die ich schon länger nicht gesehen hatte, die nun auch wieder mit einem jungen Hund von vorne anfangen.

Dann konnte ich Quick Stepers O’Nelly’s Oak, kurz Nelly, aus dem Auto holen und los gings mit der Befragung vor der Richterin. Dann ableinen und lass sie einfach mal laufen… Das ließ sich Nelly nicht zweimal sagen, voll Speed startete sie durch und erkundete das Gelände und gleich rein in den Parcours.. und fand einen Regenmantel.. Der konnte und durfte ihrer Meinung nach da nicht liegen bleiben also mitnehmen und ab damit über die auf dem Boden liegende Plane, zu Frauchen.

Morgens hatte Nellys Schwester Quick Stepers Onni Jenny schon ihre Vorliebe für das Plastik-Einhorn gezeigt und dieses etliche Male zu Frauchen Heike Reichelt apportiert, nun zeigte also die Schwester ähnliches Verhalten.

Nachdem der Regenmantel wieder verstaut war und Nelly bei mir, ging es zum Test. Spielen, mit Spielzeug, ohne Spielzeug, spielen findet Nelly immer gut. Dann andere Menschen, diese wurden freundlich begrüßt, überall mal kurz freundlich hallo sagen und gut.

Und schon ging es in den Parcours, über die Plane, kannte sie ja schon, vorbei am Einhorn, wurde kurz freundlich begrüßt, dann Geräusche aus dem Busch, muss Hund mal gucken gehen, hallo sagen und weiter, über Fußmatten zur Hupe, die wurde auch begrüßt und dann hing da ein Plüsch-Storch im Baum..

Kurzes schnuffeln und dann ein beherzter Sprung an den Hals und Nelly versuchte mit ganzem Körpereinsatz dieses Tier aus dem Baum zu ziehen… Da das arme Tier noch zwei weitere Tage durchhalten sollte, also der Storch, bat mich Ines doch einzugreifen.

Nelly war schnell davon zu überzeugen und wir wanderten ohne besondere Vorkommnisse weiter.

Dann noch die Schussfestigkeit. Und hier schoss Nelly dann den Vogel endgültig ab.

Schuss 1, hm fällt nix, ok läuft sie mal in die Richtung, Schuss 2, geht doch nicht, Schuss heißt da ist etwas was man bringen soll, also suchen… was fand sie? Einen alten vertrockneten Kackhaufen..

Fein gemacht… eingesammelt in einen Beutel verstaut und wieder weiter… Schuss 3, nun war aber endgültig gut, Nelly startete durch und suchte und suchte den ganzen Wald ab.. und fand.. die Reste eines alten vergammelten toten Kaninchens. Wie vorher erwähnt, wir hatten Startnummer 7…

Unter großem Gelächter beendeten wir den Wesenstest in welchem meine Nelly ihr wahres lustiges, liebevolles, feines Wesen voll und ganz zeigen konnte.

Ein herzliches Dankeschön an Ines Mainka, Sandra Gillhausen, der BZG Düsseldorf und allen Mitstreitern der Nachmittagsgruppe, es war uns ein Vergnügen bei und mit Euch!

 

 

Quick Stepers O’Nelly’s Oak

mit Nicole Catharina Lenné

 

 

Leinen los …..

By Mitte

Leinen los – und Nerven auch!

Am 24. Mai war es so weit. Ich – ausgestattet mit einem nervösen Lächeln, unser hoffnungsvoll wedelnder Vierbeiner „Maika“ und den Kopf voller Lernstoff wie vor einer Abschlussprüfung – trat zur Begleithundeprüfung an. Die größte Überraschung gleich zu Beginn: Obwohl wir offiziell erst um 8:30 Uhr da sein sollten, waren alle Prüflinge schon kurz nach 8 Uhr anwesend.

Auf dem gesamten Hundeplatz, konnte man die Anspannung förmlich schnüffeln. Bei uns Zweibeinern, wohlgemerkt – die Hunde wirkten deutlich entspannter.

Dann betrat Achim Behringer, unser Prüfer, den Platz. Schon nach wenigen Worten mit seiner lockeren, freundlichen Art und dem trockenen Hundehumor war klar – dieser Mann weiß nicht nur, wo vorne und hinten am Hund ist, sondern auch, wie man Menschen beruhigt, denen die Aufregung ins Gesicht geschrieben steht.

Zuerst stand die Theorie auf dem Plan. Nachdem diese erfolgreich absolviert war, sprachen wir in kleiner, angenehmer Runde noch einmal über das Wichtigste, und mit einem „Das kriegen wir schon hin“ ging es schließlich in zwei Gruppen auf den Platz. Dort wurden wir dann Schritt für Schritt durch den praktischen Teil geführt – mit viel Geduld, Fachwissen und immer wieder einem kleinen Lächeln von Achim. Kein erhobener Zeigefinger, dafür ein paar hilfreiche Hinweise.

Fotograf beider Bilder: Barbara Öfner

 

Nach dem Platztraining fuhren wir gemeinsam nach Ludwigshafen-Oggersheim zum Stadttraining. Dort gab es Herausforderungen wie z.B. Bankfiliale mit Hund betreten, neben einer Eisdiele den Hund ablegen und ein „Eis“ kaufen gehen, alltägliche Situationen meistern, die beim Einkaufen so im „Großstadt“-Dschungel passieren können. Aber auch hier war Achim stets souverän, professionell und… ja, menschlich. Man hätte meinen können, er hätte auch in der Fußgängerzone noch ein Leckerli für uns parat gehabt.

Dank der vielen gemeinsamen Übungsstunden fühlte sich das Stadttraining fast an wie Routine: wir mussten nur noch zeigen, was längst sitzt.

Ein ganz großes Dankeschön geht natürlich an Barbara, die uns in monatelanger Vorbereitung mit ihrer Kompetenz, ihrer Geduld und einer gewissen Ruhe durch sämtliche Aspekte der Leinenführigkeit geführt hat. Und auch Nicole und Steffi, die uns am Prüfungstag mit Rat, Tat und Charme zur Seite standen, sollen hier nicht unerwähnt bleiben.

Der Tag klang schließlich dann so aus, wie ein guter Tag eben ausklingen sollte: am Grill, mit netten Gesprächen, viel Gelächter und einem Happen zur Belohnung – diesmal auch für die Zweibeiner.

Mein Fazit: Es war anstrengend, aufregend, lehrreich und gesellig. Danke an die ganze Gruppe. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Und an alle, die überlegen, so eine Prüfung zu machen: Traut euch. Es lohnt sich.

Stefan mit Maika

Das Ding mit dem Dummy – Anfänger-Basics-Seminar der BZG 3 Main-Gebiet

By Mitte

Ein paar Impressionen unseres Dummy A Anfänger-Anfänger-Seminar für dummybegeisterte Junghunde (und Hundeführer/innen), die von der Pike auf Dummy, die absoluten Basics,  lernen wollen ….
Sie hatten, wie immer 😉 ,   viel Spaß !

 

Hund und Frauchen / Herrchen hatten sichtlich Spaß !

BHP-Seminar der BZG 8 – ein Bericht hierzu …

By Mitte

Bericht zum BHP Seminar der BZG 8 am 12.07.2025

Zur Vorbereitung auf die Begleithundeprüfung im September haben wir uns an diesem wunderschönen Samstagmorgen auf dem Trainingsplatz getroffen.

Schon beim Ankommen wurden wir bestens empfangen: liebevoll angerichtete Schnittchen und frischer Kaffee warteten auf uns – und das noch bevor wir überhaupt eine Pfote oder einen Fuß auf den Platz setzen mussten.

Dann ging es los. Die Hunde machten es sich draußen bequem und wurden von Begleitpersonen beaufsichtigt, während wir Zweibeiner mit einer Trockenübung starteten. Wie in einem Marsch liefen wir nebeneinander, hintereinander und im Kreis, um das Laufschema der Prüfung zu verinnerlichen. Dank des perfekt vorbereiteten Platzes mit Hütchen klappte das erstaunlich leicht. Nach ein paar Proberunden wurden die ersten mutigen Teilnehmer direkt „ins kalte Wasser geworfen“. Hoch motiviert flitzten die Hunde mit erhobenen Ruten über den Platz.

Während Ulrike in die Rolle der Prüferin schlüpfte, nahm Marianne mit den restlichen Teilnehmern im Schatten der Kastanienbäume Platz und sprach über positive Eindrücke und kleine Verbesserungsmöglichkeiten. So kämpften wir uns alle mit viel Engagement durch die Übungen und meisterten die Herausforderungen, die uns dieser Tag bot.

Am Vormittag absolvierten alle Hunde souverän das Laufschema und die Ablage – und wir Zweibeiner wurden danach mit einem leckeren Mittagessen belohnt. Mit vollem Bauch war es zwar kurz etwas schwer, die Beine wieder in Schwung zu bringen, aber schließlich stand noch der Praxisteil „im Ort“ auf dem Plan.

Dort bewiesen die Hunde, dass sie echte Nervenstärke besitzen: Während unser kleinster Besucher fröhlich mit seinem Laufrad an ihnen vorbeiflitze und Marianne sich mit einer „Randale-Einlage“ am Mülleimer austobte, saßen die Vierbeiner brav in einer Reihe und ließen sich kaum beeindrucken. Gemeinsam kletterten wir noch über Mauern, meisterten kleine Hindernisse und trotzten den sommerlichen Temperaturen, bis wir schließlich wieder zurück am Platz ankamen.

In einer entspannten Abschlussrunde wurden letzte Fragen geklärt und schon erste Überlegungen zu den möglichen Laufpaaren für die Prüfung angestellt. Eine der größten Herausforderungen des Tages war dann übrigens, noch ein Gruppenfoto hinzubekommen – alle Hunde ordentlich nebeneinander, obwohl sie bereits so viel Konzentration gezeigt hatten.

Mit viel Spaß, einer guten Portion Lockerheit, aber auch mit dem nötigen Ernst blickten wir gemeinsam auf Leinenlängen, Körpersprache, Belohnungen und Kommandos. So konnten wir den Tag fröhlich und zufrieden ausklingen lassen.

Ein großes Dankeschön geht an Sabine, die uns mit ihrer hervorragenden Verpflegung verwöhnt hat, und natürlich an unsere beiden Trainerinnen Marianne und Ulrike, die mit unermüdlicher Geduld und großem Engagement jedes Mensch-Hund-Team bestens auf die bevorstehende Prüfung vorbereiten.

Nadine Hamburger mit Friedl

 

Fotograf  aller Bilder: Markus Flotow

Trainingstag mit Kirstie

By Mitte

Trainingstag mit Kirstie

Ein abwechslungsreiches Training bei herrlichem Wetter wurde uns 5 Teilnehmern versprochen… und es traf alles wie vorhergesagt ein! Dass der Tag durch die Organisatorin und Leiterin Kirstie Berger bestens vorbereitet und die Aufgaben durchdacht waren ist nicht selbstverständlich und ein dickes DANKESCHÖN wert!

Mitten im schönen Pfälzer Wald trafen wir uns zum Thema „Berg und Tal“ und fanden genau das vor: rauf und runter ging es in teils steilem Gelände. Erste Eindrücke bekamen wir direkt, als die Helferin Ruth Theobald sich tapfer und unbeirrt durch sämtliche Steillagen und jegliches Gestrüpp ihren Weg bahnte. Danke auch für ihren Einsatz!

Die Aufgaben wurden vorab besprochen und anschließend einzeln gearbeitet. Kirstie nahm sich hierbei direkt im Anschluss immer die Zeit für eine ausgiebige Besprechung und hatte jede Menge Tipps und Anregungen für die Leinenhalter parat.

Am Nachmittag wechselten wir dann auf die andere Seite des Weges, waren von der vor uns liegenden Aufgabe direkt beeindruckt, wenn das auch keiner der Teilnehmer offen aussprach. Zunächst sollten die Hunde einen Steilhang hinab, dann eine schräg abfallende Rückegasse durchqueren, um dann auf der gegenüberliegenden Seite in etwa auf Augenhöhe- die grünen Säckchen einzusammeln. Die Herausforderung für die Hunde hierbei: Beim Hin- und Rückweg eine möglichst gerade Linie durch das stark wechselnde Terrain zu halten.

Die Hunde hatten vor dem Gelände wohl weniger Respekt als wir und meisterten ihre Aufgabe, zugegebenermaßen mal mit einem Stopp-Pfiff, mal mit einer Korrektur, aber dennoch mit Bravour.

Meine Pepper konnte sich in dem Gelände und an einem kurzweiligen Tag bei bestem Wetter richtig auspowern und hat den Tag, wie sicher alle anderen Vier- und Zweibeiner sichtlich genossen!

 

Klaus Röder mit Black Pepper vom Gutenbach

Frühjahrswanderung der BZG Pfalz am 10. Mai 2025

By Mitte

Frühjahrswanderung der BZG Pfalz am 10. Mai 2025

Treffpunkt war um 9:30 Uhr auf dem Wanderparkplatz neben dem Burghotel Kreis in Obermoschel.  Schon bei der Begrüssung durch die Sonderleiterin Dr. Stefanie Frey und ihrem Sohn Mattis als auch bei der kurzen Vorstellungsrunde wurde klar, dass wir eine harmonische Wandergruppe sein würden.  Los ging es gemeinsam mit neun, wohlerzogenen Retrievern den Berg zur Burgruine hoch, die wir links passierten auf dem Pfälzer Höhenweg.  Die tollen Ausblicke, die satten, grünen Wiesen sowie der blühende Raps verwöhnten uns während der gesamten Wanderung.  Die Hunde konnten die meiste Zeit frei laufen, und es herrschte retrievertypische Harmonie unter ihnen.  Zurück an der Moschellandburg angekommen, hielt Mattis Frey einen interessanten Vortrag über die Geschichte der Burg.  Es blieb genug Zeit zum Besichtigen der Ruine und Knipsen schöner Fotos.  Nach einiger Zeit machten wir uns auf den Weg zum Restaurant im Burghotel Kreis, wo wir einkehrten und das köstliche Essen und Trinken bei herrlicher Aussicht auf der Sonnenterrasse genossen.  Zum Abschied erhielt jeder Hund ein kleines, leckeres Souvenir.  Es war ein toller Tag mit netten Leuten und lieben Hunden.

 

Uwe Lischer-Frey

Wesenstest 03. August 2025 in Hasselroth

By Mitte

Bericht zum Wesenstest am 3. August 2025 in Hasselroth

Am Sonntag, den 3. August 2025, fand der zweite Tag des Wesenstest für Retriever auf dem Trainingsgelände der Bezirksgruppe 3 in Hasselroth statt. Schon am frühen Vormittag zeigte sich das Wetter leider wenig einladend: Immer wieder ergossen sich kräftige Regenschauer über Platz und Teilnehmer. Doch das tat der guten Stimmung keinen Abbruch – unsere Retriever-Besitzerinnen und -Besitzer kamen hoch motiviert mit ihren Hunden zum Treffpunkt. Der Test begann nach der Übergabe der notwendigen Dokumente, wie geplant pünktlich um 9 Uhr.

Nach einer kurzen Begrüßung durch die Richterin Brigitte Weber, die uns auch noch einmal den Ablauf detailliert erklärte, ging es auch schon los. Trotz des Regens präsentierte sich das Gelände in einem gepflegten Zustand und bot ausreichend Platz für die verschiedenen Aufgaben.

Die teilnehmenden Retriever zeigten sich durchweg freundlich, aufgeschlossen und ausgeglichen. Viele bestanden den Parcours mit Bravour, bewiesen ihre Nervenstärke bei den optischen, haptischen und akustischen Reizen und ließen sich auch von der nassen Witterung nicht aus der Ruhe bringen. Besonders auffällig war, wie souverän die Hunde den Kontakt zu fremden Menschen meisterten: Ob bei der Begegnung mit einzelnen Personen oder in der kleinen Menschengruppe – sie blieben neugierig und zeigten das typisch freundliche Retriever-Wesen.

Auch das Verhalten beim Spielen, Apportieren und im Umgang mit unbekannten Geräuschen oder Gegenständen entsprach den Erwartungen an unsere Rassen. Den Hunden konnte man den Spaß dabei regelrecht ansehen. Die Richterin nahm sich viel Zeit für jede Mensch-Hund-Beziehung und kommentierte die einzelnen Stationen einfühlsam, wodurch anfängliche Nervosität der Einen oder Anderen schnell verflog. Für die Teilnehmer gab es am Ende eine detaillierte und geradezu schmeichelhafte Bewertung.

Ein großes Dankeschön gilt der Organisation und Sonderleitung durch Astrid Horn-Reimann, sowie allen Helferinnen und Helfern, die für Kuchen, Keksen und gute Laune.

Trotz erschwerter Wetterverhältnisse meisterten alle Teams den Tag mit viel Engagement und gegenseitiger Unterstützung. Am Ende durften sich alle Retriever-besitzer über eine positive und lehrreiche Erfahrung freuen.

Marco Tillmann mit Duncan of Badger’s Den (‚Ethan‘)

BHP der BZG 8 Mainz-Wiesbaden am 07.09.2025

By Mitte

BHP-Prüfung bei der BZG 8 am 07.09.2025, Richter Achim Beringer

EIGENTLICH sollte es mit etwas guter Vorbereitung – prüfungstaugliche Nerven vorausgesetzt – kein Hexenwerk sein, an einer Begleithundeprüfung teilzunehmen. Zumindest war dies bisher meine Meinung.
UNEIGENTLICH startete das Wochenende bereits einen Tag zuvor und bis zur Ankunft am Prüfungsort schon so chaotisch, dass die Anspannung bis dahin ein ungewohnt hohes Level erreicht hatte. Es konnte nur besser werden!

Und diese Hoffnung bestätigte sich schnell: Dank des sehr netten, motivierenden Empfangs durch Richter Achim Beringer sowie der bestens organisierten und emphatisch geführten Sonderleitung durch Marianne Hug und Ulrike Beiße-Schmoch starteten wir bei schönstem Spätsommerwetter motiviert und zuversichtlich in den Prüfungstag.

Die Prüfung begann für die meisten mit dem erforderlichen Sachkundenachweis.
Dann absolvierten die 10 Teams sehr konzentriert den Teil A mit dem vorgegebenen Laufschema und demonstrierten den Gehorsam sowie die Aufmerksamkeit ihrer Hunde. Richter Achim Beringer bewertete dabei mit erfahrenem, wohlwollendem Blick und einer nachvollziehbaren, fairen Beurteilung.

Beim anschließenden gemeinsamen leckeren Mittagessen – wieder perfekt organisiert von der Sonderleitung – erfolgte ein reger Austausch zu den Erlebnissen des ersten Teils. Bis dahin hatten leider einige wenige mit einem eher weinenden Auge knapp nicht bestanden, zum Glück jedoch die meisten mit einem lächelnden Auge die sogenannte „Unterordnung“ erfolgreich absolviert. Alle aber waren sich in einem einig: Man hatte viel Input mitgenommen und wichtige Erfahrungen gesammelt!

Dann folgte Prüfungsteil B im Straßenverkehr, der noch einmal alle Beteiligten ordentlich ins Schwitzen brachte, sowohl aufgrund steigender Temperaturen als auch bezüglich der anspruchsvollen Aufgaben. Richter Beringer forderte die Teilnehmenden im wahrsten Sinne des Wortes mit „reiz“vollen, aber eben durchaus auch alltäglichen Situationen, die alle souverän und erfolgreich bewältigen konnten.

Insgesamt war es ein sehr schöner und lehrreicher Prüfungstag. Die persönlichen Erfolge der Teilnehmenden aber im Besonderen die freundliche Atmosphäre und das harmonische, wohlwollende Miteinander werden sicher bei den meisten in bester Erinnerung bleiben. Toll war‘s!

Sybille Volkmann

 

Fotografin aller Bilder: Claudia Pelzer